{"data":{"markdownRemark":{"frontmatter":{"abstracts":null,"editors":{"de":"Herausgegeben von: Marcelina Kałasznik (Univeristät Wrocław), Joanna Szczęk (Universität Wrocław), Artur Tworek (Univeristät Wrocław)","en":"Edited by: Marcelina Kałasznik (University of Wrocław), Joanna Szczęk (University of Wrocław), Artur Tworek (University of Wrocław)","pl":"Redakcja: Marcelina Kałasznik (Uniwersytet Wrocławski), Joanna Szczęk (Uniwersytet Wrocławski), Artur Tworek (Uniwersytet Wrocławski)"},"issue":27,"pdf":"/articles/27/00.pdf","book":"/issues/linguistische_treffen_27.pdf","title":"I","year":2025},"html":""}},"pageContext":{"isCreatedByStatefulCreatePages":false,"articles":[{"id":"cf4fb001-f798-5f3f-ac0e-516689afc318","fields":{"slug":"/data/issues/27/01_biszczanik/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Marek","lastName":"Biszczanik","orcid":"0000-0002-2344-2296","affiliation":{"de":"Universität Zielona Góra","en":"University of Zielona Góra","pl":"Uniwersytet Zielonogórski"}}],"date":"2025-06-25T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.27-1","id":null,"editors":null,"firstPage":17,"issue":27,"keywords":{"de":["Epitaphien","Inschriften","Frühneuhochdeutsch","Übersetzung älterer Texte"],"en":["epitaphs","inscriptions","Early New High German","translation of older texts"],"pl":["epitafia","inskrypcje","język wczesno-nowo-wysoko-niemiecki","tłumaczenie starszych tekstów"]},"item_abstracts":{"de":"Im ehemaligen Grenzgebiet von Niederschlesien und der Niederlausitz hat sich eine Anzahl von Epitaphien erhalten, darunter auch Grabplatten mit ausführlicheren Inschriften, die für Sprachwissenschaftler und Sprachhistoriker von großem Interesse sein können und sogar – was u. a. im vorliegenden Beitrag an einem Beispielfall nachgewiesen werden soll – müssen. Ihre Inhalte verdienen eine umfassende, fachliche und vor allen Dingen zuverlässige sprachwissenschaftliche Analyse, die bis heute fehlt. Die niederlausitzischen Epitaphien waren zwar bereits Gegenstand historischer Forschungen, doch als erfüllt darf man nur die rein historische Seite des gesamten Aufgabenkomplexes ansehen, der mit der komplexen Erforschung von Epitaphientexten untrennbar verbunden ist. Der erste dieser Aspekte ist das fehlerfreie Ablesen und die Transliteration der oftmals schon beschädigten Inschriften. Der Grad der Vollständigkeit und Richtigkeit von den Transliterationsversuchen der Epitaphientexte ist in den bisherigen Analysen bezüglich der graphemischen Schicht sehr uneinheitlich. Ein weiterer Bereich, der ein viel größeres Nachteil der bisherigen Bearbeitungen darstellt, sind die dort vorgeschlagenen Übersetzungsversuche. Schwerwiegende Fehler im Übersetzungsbereich sowie Irrtümer und meist völlig fehl am Platz stehende subjektive eigene Zusätze lassen die dort vorgeschlagenen Interpretationen der Epitaphientexte vielmals nicht als echte Übersetzungen, sondern höchstens als „Informationsnotizen“ zum Inhalt der einzelnen Denkmälertexte ansehen. Einige der Verzerrungen resultieren aus fehlerhaften Transliterationen, andere aus unvollständigem bzw. falschem Ablesen, noch andere wiederum aus mangelndem Geschick im Übersetzen älterer Texte sowie geringer Kenntnis der Nuancen der frühneuhochdeutschen Sprache bzw. aus der Vernachlässigung stilistischer Fragen. In diesem Beitrag versucht der Autor am ausgewählten Belegmaterial aus Benau/Bieniów (Landgemeinde Sorau/Żary) zum ersten Mal auf eine philologische Art und Weise sowie am selbstständig vorbereiteten und erörterten sprachhistorischen Material aufzuzeigen, wie die bisherigen Mängel in den oben genannten Untersuchungen in einem philologisch orientierten Forschungsvorhaben behoben werden sollen. Das Hauptanliegen des Autors ist jedoch die Darstellung der sprach- und kulturhistorischen Werte der im Beitrag präsentierten Denkmäler.","en":"On the border of former Lower Silesia and Lower Lusatia, a number of epitaphs have been preserved, including tombstones with more extensive inscriptions, which may be of interest to linguists and language historians, even – as will be demonstrated in this article, among other things – must be. Their contents deserve a comprehensive, professional and above all reliable linguistic analysis, which is still lacking. The Lower Lusatian epitaphs were already the subject of historical research, but only the purely historical side of the entire complex of tasks that is inextricably linked to the research of epitaph texts can be considered fulfilled. The first of these aspects is the error-free reading and transliteration of the often already damaged inscriptions. The degree of completeness and correctness of the transliteration attempts of the epitaph texts in the graphemic layer is very inconsistent in previous analyses. Another area that represents a much greater disadvantage of previous publications are the translation attempts proposed there. Serious errors in the translation area, as well as mistakes and mostly completely misplaced subjective additions, mean that the interpretations of the epitaph texts proposed there can often not be regarded as translations, but at best as “information notes” on the content of the individual monument texts. Some of the distortions result from faulty transliterations, others from incomplete or incorrect readings, and others again from a lack of skill in translating older texts as well as a lack of knowledge of the nuances of Early New High German or from the neglect of stylistic questions. In this article, the author attempts for the first time, using selected source material from Benau/Bieniów (rural municipality of Sorau/Żary), to demonstrate in a philological manner and on the basis of independently prepared and discussed linguistic historical material how the previous shortcomings in the above-mentioned studies should be remedied in a philologically oriented research project.","pl":""},"lastPage":34,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/27/01_biszczanik.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Zur Epigraphik – als einem der Aufgabenbereiche der Philologie. Eine Fallstudie: Das Epitaph von Erasmus Hesse aus Benau/Bieniów (1566)","title_en":"On Epigraphy – as One of the Fields of Philology. A Case Study: The Epitaph of Erasmus Hesse in Benau/Bieniów (1566)","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"a2fb4a0d-7c74-5111-90ec-30dd745316ec","fields":{"slug":"/data/issues/27/02_collaoni/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Federico","lastName":"Collaoni","orcid":"0000-0002-5936-5667","affiliation":{"de":"Italienisches Forschungsinstitut für germanistische Studien","en":"Italian Research Institute for German Studies","pl":"Włoski Instytut Badawczy Studiów Germanistycznych"}}],"date":"2025-06-25T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.27-2","id":null,"editors":null,"firstPage":35,"issue":27,"keywords":{"de":["Digitale Medien","Energieversorgung","Angewandte Germanistik","Didaktik"],"en":["digital media","energy supply","Applied German Studies","didactics"],"pl":["media cyfrowe","dostawa energii","germanistyka stosowana","dydaktyka"]},"item_abstracts":{"de":"Zu Beginn der 2020er Jahre haben erst die COVID-19-Pandemie und später der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine eine Zäsur in der Entwicklungsgeschichte unserer Gesellschaft gekennzeichnet. Zwei Bereiche, die bereits vor diesen Ereignissen eine zentrale Rolle für das menschliche Leben im 21. Jahrhundert spielten, haben sich auch in diesem neuen Kontext als äußerst wesentlich erwiesen, nämlich die (digitalen) Medien und die (nachhaltige) Energieversorgung. Besonders in einer solchen Krise scheinen daher diese zwei Fachgebiete gleichermaßen relevante und aktuelle Themen darzustellen, zu deren Untersuchung die Angewandte Germanistik beitragen kann. Die entsprechenden Ausführungen erfolgen hier ausgehend von sprachlichen Materialien, welche die Entwicklung und die Relevanz der Medien- und der Energietechnologie im vergangenen Jahrzehnt spiegeln: Dazu zählen Neuprägungen bzw. produktive Wortbildungselemente wie Enernet, E- und elektro-. Vor diesem Hintergrund befasst sich der vorliegende Übersichtsbeitrag mit verschiedenen Fragen, die sich im Rahmen der heutigen Krise in den zwei fokussierten Bereichen ergeben haben, und die auch von der Angewandten Germanistik aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet und beantwortet werden können. Speziell werden zum einen mögliche Perspektiven vorgestellt, welche die – zwangsweise – Verwendung von Online-Lehrmodalitäten in der Pandemie für die Didaktik eröffnet hat. Zum anderen werden Anstöße zu linguistischen Forschungen geboten, welche die energiebezogene Kommunikation und deren Sprache – etwa auf politischer, fachlicher und diskursiver Ebene – im Kriegskontext untersuchen könnten.","en":"At the beginning of the 2020s, the COVID-19 pandemic and the Russia-Ukraine war led to deep transformations in our society and in its development. In this new context, the role of (digital) media and (renewable) energy has become even more crucial for our social life and interaction than in the past decades. Especially at such a time of crisis, these two pillars of our economy and communication appear to be worth investigating from different research perspectives. Within the framework of Applied German Studies, this general overview article explores the impact of digital media and renewable energy respectively on (language) teaching and discourse. By focussing on media- and energy-related neologisms and word formation elements such as enernet, e- and elektro-, the writer reflects on the changes that affected the fields of education and society during the latest years. Against this backdrop, the article provides inputs and questions for further research in two branches of Applied German Studies. As far as didactics is concerned, the focus lies on the opportunities offered by the IT-based (language) teaching strategies that were utilised during lockdown. As for the role of energy (supply) in the current Russia-Ukraine war, this paper sheds light on related terms and language patterns as possible objects of analysis in political, media and scientific discourse.","pl":""},"lastPage":48,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/27/02_collaoni.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Internettechnologie und Energieversorgung im neuen Jahrzehnt: Sprachreflexionen und Forschungsperspektiven der Angewandten Germanistik","title_en":"Internet Technology and Energy Supply in the New Decade: Reflections on Language and Research Perspectives for Applied German Studies","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"9ec406ef-6d20-559a-b18c-de652000da41","fields":{"slug":"/data/issues/27/03_dubiec-stach/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Joanna","lastName":"Dubiec-Stach","orcid":"0000-0003-4444-7405","affiliation":{"de":"Jakob von Paradies-Akademie in Gorzów Wielkopolski","en":"The Jacob of Paradies Academy in Gorzów Wielkopolski","pl":"Akademia im. Jakuba z Paradyża w Gorzowie"}}],"date":"2025-06-25T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.27-3","id":null,"editors":null,"firstPage":49,"issue":27,"keywords":{"de":["Grünberg","Zielona Góra","Straßennamen"],"en":["Grünberg","Zielona Góra","street names"],"pl":["Grünberg","Zielona Góra","nazwy ulic"]},"item_abstracts":{"de":"Gegenstand der Analyse in diesem Artikel sind Veränderungen in der Benennung von Straßen in Grünberg, heute Zielona Góra. Es handelt sich bei dieser Stadt um eine, die lange zu Deutschland gehörte und nach dem zweiten Weltkrieg Polen zugeteilt wurde. 1945 musste die polnische Regierung Schritte einleiten, um die deutschen Namen in polnische umzuändern. Die Gründe waren unterschiedlicher Natur. So mussten die Namen der polnischen Sprache angepasst werden, es war aber auch die Propaganda, dass es sich um ein wiedergewonnenes Gebiet handelt musste unterstützt werden. Das Problem bei den Straßennamen war, das sie vorher nie eine polnische Form hatten, so dass man nicht auf alte Namen zurückgreifen konnte. In diesem Artikel werden die neuen polnischen Namen den deutschen gegenübergestellt. Anhand der Analyse werden unterschiedliche Methoden ermittelt, die bei diesem Veränderungsprozess Verwendung fanden, sei es verschiedene Übersetzungsmethoden oder auch Neubenennungen. Ausgangspunkt ist die These, dass die Semantik von Straßennamen den Prozess der Namensumwandlung beeinflusst. Der erste Schritt war daher eine semantische Klassifizierung der deutschen Straßennamen. Sie wurden allerdings erst in Namen gegliedert, die entweder von Eigennamen oder von Appellativa stammen, da dies bei eventuellen Übersetzungsmethoden eine Rolle spielt. Anschließend folgte eine Kategorisierung in unterschiedliche semantische Gruppen. In jeder erstellten Untergruppe wurden Verfahren bestimmt, die Anwendung fanden. Die Analyse ergab, dass einige deutsche Straßennamen übersetzt, die meisten jedoch komplett verändert wurden. Der Prozess der Schaffung neuer Straßennamen war ein Mittel zur Polonisierung des Gebiets. Die meisten Straßennamen in Zielona Góra wurden von deutschen Spuren befreit. Selbst bei neutralen Straßennamen wurde nur jeder zweite Name übersetzt.","en":"The subject of the analysis in this article is changes in the naming of streets in Grünberg, now Zielona Góra. This city was part of Germany for a long time and was assigned to Poland after World War II. In 1945, the Polish government had to take steps to change German names into Polish ones. The reasons for this were of various nature. The names had to be adapted to the Polish language, but the propaganda that this was a reclaimed area also had to be supported. The problem with the street names was that they had never had a Polish form before, so it was not possible to fall back on old names. In this article, the new Polish names are juxtaposed with the German ones. On the basis of the analysis, different methods are identified that were used in this process of change, be it different translation methods or even new names. The starting point is the thesis that the semantics of street names influence the process of name conversion. The first step was therefore a semantic classification of the German street names. They were divided into names that originated either from proper names or from appellatives since this plays a role in possible translation methods. This was followed by a categorization into different semantic groups. The processes that were applied were determined in each subgroup created. The analysis showed that some German street names were translated, but most were completely changed. The process of creating new street names was a means of Polonising the area. Most street names in Zielona Góra were stripped of their German traces. Even in the case of neutral street names, only every second name was translated.","pl":""},"lastPage":66,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/27/03_dubiec-stach.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Deutsch-polnische Konfigurationen in den Straßennamen von Grünberg – Zielona Góra","title_en":"German-Polish Configurations in the Street Names of Grünberg – Zielona Góra","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"49f104da-f2c0-5308-8002-aca472f7bbe1","fields":{"slug":"/data/issues/27/04_gierzynska/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Marta Anna","lastName":"Gierzyńska","orcid":"0000-0002-0594-9325","affiliation":{"de":"Warmia und Mazury-Universität","en":"University of Warmia and Mazury in Olsztyn","pl":"Uniwersytet Warmińsko-Mazurski w Olsztynie"}}],"date":"2025-06-25T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.27-4","id":null,"editors":null,"firstPage":67,"issue":27,"keywords":{"de":["konzeptuelle Metapher","Sport-Szenario","Politik"],"en":["conceptual metaphor","sport script","politics"],"pl":["metafora konceptualna","skrypt sportowy","polityka"]},"item_abstracts":{"de":"In dem vorliegenden Beitrag wird die Leistung des SPORT-Szenarios bei der Konzeptualisierung der Kommunalwahlen in Polen 2024 untersucht. Anhand der Analyse der polnischen Online-Presse, die sich auf 27 Artikel stützt, soll ermittelt werden, wie sich die SPORT-Metaphorik sowohl in den Titeln als auch im Text des Artikels lexikalisch niederschlägt und welche Funktion sie erfüllt. Um das Wesen und die Rolle der konzeptuellen Metapher bei der Versprachlichung abstrakter, also auch politischer Inhalte nachzuweisen, wird im theoretischen Teil auf das Konzept der Idealisierten Kognitiven Modelle von Lakoff (1987) eingegangen, das als gewisse Erweiterung der Kognitiven Metapherntheorie von Lakoff und Johnson (1980) zu betrachten ist. Behandelt wurden auch das Konzept ergänzende Theorien wie Roschs Prototypentheorie, Johnsons Image-Schemata, Langackers Kognitive Grammatik und Fillmores Frame- Konzept. Die Bedeutung des Frame-Begriffs zeigt sich besonders in der von Lakoff (1987) eingeführten Subkategorie des propositionalen Modelltyps, dem sogenannten Szenario. Dieses stellt eine Vielzahl von Alltagssituationen als festgelegte Wissensstrukturen dar, deren einzelne Bestandteile erst im Kontext des gesamten Modells verständlich werden. Die durchgeführte Analyse zeigt, dass die SPORT-Metaphorik nicht nur ein kreatives und ornamentales Potenzial besitzt, sondern auch eine aufschlussreiche Rolle bei der Vermittlung politischer Thematik spielt, indem sie den Zielbereich KOMMUNALWAHLEN IN POLEN 2024 einem breiten Lesepublikum zugänglicher macht und sich positiv auf die Kohärenz der untersuchten Artikel auswirkt.","en":"This paper examines the role of the SPORT scenario in conceptualizing the local elections in Poland in 2024. Based on an analysis of the Polish online press, which draws on 27 articles, the study aims to determine how sports metaphors are lexically reflected in both the headlines and the body of the articles, and what function they serve. To demonstrate the nature and role of conceptual metaphors in the verbalization of political content, the theoretical part refers to the concept of Idealized Cognitive Models by Lakoff (1987), which is considered an extension of the Cognitive Metaphor Theory by Lakoff and Johnson (1980). Complementary theories such as Rosch’s prototype theory, Johnson’s image schemas, Langacker’s cognitive grammar, and Fillmore’s frame concept were also discussed. The significance of the frame concept is particularly evident in the subcategory of the propositional model type introduced by Lakoff (1987), the so-called scenario. This represents a variety of everyday situations as fixed knowledge structures, the individual components of which only become comprehensible within the context of the entire model. The conducted analysis shows that the SPORTS metaphor not only possesses a creative and decorative potential but also plays an insightful role in conveying political topics by making the target area of LOCAL ELECTIONS IN POLAND 2024 more accessible to a broad readership and positively contributing to the coherence of the analyzed articles.","pl":""},"lastPage":89,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/27/04_gierzynska.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Zur Leistung des SPORT-Szenarios bei der Konzeptualisierung der Kommunalwahlen 2024 in Polen (am Beispiel der polnischen Online-Presse)","title_en":"The Meaning of the SPORT Scenario in the Conceptualization of the 2024 Local Elections in Poland (Using the Example of the Polish Online Press)","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"21fb708c-101e-5a90-923a-656861c5f3b1","fields":{"slug":"/data/issues/27/05_harjus/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Jannis","lastName":"Harjus","orcid":"0000-0001-5150-6106","affiliation":{"de":"Universität Innsbruck","en":"University of Innsbruck","pl":"Uniwersytet Leopolda i Franciszka w Innsbrucku"}}],"date":"2025-06-25T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.27-5","id":null,"editors":null,"firstPage":91,"issue":27,"keywords":{"de":["Salvadorianisches Spanisch","Metapragmatische Soziolinguistik","Enregisterment","pronominale Anredeformen"],"en":["Salvadoran Spanish","metapragmatic sociolinguistics","enregisterment","pronominal address forms"],"pl":["hiszpański salwadorski","socjolingwistyka metapragmatyczna","enregisterment","zaimkowe formy adresatywne"]},"item_abstracts":{"de":"Im vorliegenden Beitrag geht es um eine metapragmatisch-soziolinguistische Untersuchung sprachlicher Prozesse der Konstruktion sprachlich-variationaler Merkmale im salvadorianischen Spanisch – konkret in „El Niño de Hollywood“ (2018) von Martínez und Martínez. In diesem Werk probierten die Autoren, sich soziokulturellen Realitäten im ländlichen Raum El Salvadors unter anderem auch durch eine wirklichkeitsgetreue sprachliche Nachahmung der Sprecher:innen anzunähern – und wurden damit selbst zu sozialen Akteuren, die bestimmte sprachliche Merkmale als salient für konkrete rurale Varietäten des salvadorianischen Spanisch bei Leser:innen einschreiben. Zwar werden in diesem Beitrag diverse Merkmale auf den linguistischen Ebenen der Phonetik, Morphosyntax und Lexik in beiden Werken qualitativ analysiert. Der Fokus liegt allerdings auf den pronominalen Anredeformen usted, tú und vos, die in den Werken als Teil der fiktiven sprachlichen Varietäten der ruralen Protagonisten bezweckt verwendet werden. Nicht nur zwischen Anführern und einfachen Bandenmitgliedern wird durch kommunikative Handlungen eine hierarchische Struktur geschaffen, sondern auch zwischen einzelnen Bandenmitgliedern wird der sonst vorherrschende solidarische Kommunikationsstil mit vos aufgegeben und durch die Verwendung der Personalpronomen tú und usted eine differenzielle hierarchische Positionierung sprachlich hergestellt. Die metapragmatischen Prozesse führen zur Einschreibung eines (fiktiven) ländlichen Sprachgebrauchs und sind somit Teil der Einschreibung ländlicher Varietäten in El Salvador als „abweichende“ und „andere“ Varietäten des (urbanen) salvadorianischen Spanisch.","en":"This paper is about a metapragmatic-sociolinguistic investigation of linguistic processes of the construction of linguistic-variational features in Salvadoran Spanish – specifically in “El Niño de Hollywood” (2018) by Martínez and Martínez. In this work, the authors attempted to approach socio-cultural realities in rural El Salvador by, among other things, realistically imitating the speakers – and thus became social actors themselves, inscribing certain linguistic features as salient for specific rural varieties of Salvadoran Spanish among readers. This contribution qualitatively analyzes various features on the linguistic levels of phonetics, morphosyntax, and lexis in both works. However, the focus is on the pronominal forms of address usted, tú and vos, which are used in the works as part of the fictional linguistic varieties of the rural protagonists. It is not only between leaders and common gang members that a hierarchical structure is created through communicative acts. Between individual gang members, too, the otherwise predominantly solidary style of communication with vos is set aside and a differential hierarchical positioning is established linguistically through the use of the personal pronouns tú and usted. The metapragmatic processes lead to the inscription of (fictitious) rural language usage and are thus part of the enregisterment of rural varieties in El Salvador as “deviant” and “different” varieties of (urban) Salvadoran Spanish.","pl":""},"lastPage":103,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/27/05_harjus.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Salvadorianisches Spanisch und stilistische Praktiken der Indexikalisierung","title_en":"Salvadoran Spanish and Stylistic Practices of Indexicalization","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"e4cf04f5-bf62-5018-b218-b90860e7f615","fields":{"slug":"/data/issues/27/06_janus/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Dominika","lastName":"Janus","orcid":"0000-0001-8817-6948","affiliation":{"de":"Universität Gdańsk","en":"University of Gdańsk","pl":"Uniwersytet Gdański"}}],"date":"2025-06-25T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.27-6","id":null,"editors":null,"firstPage":105,"issue":27,"keywords":{"de":["medizinische Fachsprache","Fachwortschatz","Fachterminologie","Leichenpredigt"],"en":["medical terminology","specialist vocabulary","specialist terminology","funeral sermon"],"pl":["terminologia medyczna","słownictwo specjalistyczne","terminologia specjalistyczna","pismo pogrzebowe"]},"item_abstracts":{"de":"Bei der Lektüre der biographischen Teile von Leichenpredigten, in denen umfangreiche Darstellungen der tödlichen Krankheit und der Sterbeszene im Mittelpunkt stehen, trifft man mitten im deutschen gemeinsprachlichen Text jeweils auf entlehnte und einheimische medizinische Fachterminologie, was die Textrezeption erheblich erschwert und die Frage aufwirft, zu welchem Zweck diese hybride Ausdrucksweise verwendet wurde. Das Ziel des Beitrags ist es, zwanzig Danziger Leichenpredigten aus den Jahren 1586–1746 mit den Methoden der lexikologischen Analyse bezüglich des in den biographischen Teilen enthaltenen medizinischen Fachwortschatzes und dessen Funktion zu untersuchen. Überprüft werden dabei sowohl der thematische Umfang als auch die Herkunft der exzerpierten medizinischen Terminologie. In thematischer Hinsicht lassen sich Krankheitsnamen, Bezeichnungen für körperliche und seelische Symptome sowie Benennungen für therapeutische Mittel und Körperorgane identifizieren. In Bezug auf die Herkunft der exzerpierten Fachausdrücke können einerseits einheimische, andererseits fremde Bezeichnungen genannt werden. Innerhalb des gräko-lateinischen Fachwortschatzes sind dabei die folgenden Typen zu unterscheiden: 1. Termini technici, die nach dem lateinischen Flexionsparadigma dekliniert werden, 2. eingedeutschte Termini aus dem Lateinischen und Griechischen und 3. synonymische Wortpaare, die aus einer einheimischen und einer fremden Benennung zusammengesetzt sind. Die Verwendung des Fachwortschatzes, insbesondere fremder Herkunft, ist nicht zufällig und erfüllt eine genau bestimmte Funktion. Die Anhäufung von Latinismen und Gräzismen resultiert nämlich einerseits daraus, dass das Lateinische zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Sprache der Schulmedizin blieb; andererseits aber gelten zahlreiche fremde Fachausdrücke als rhetorischer Ornatus und Beweis der rednerischen Fähigkeiten ihrer Autoren.","en":"When reading the biographical parts of funeral sermons, in which extensive depictions of the fatal illness and the death scene take central place, one encounters both borrowed and native medical terminology in the middle of the German common language text, which makes the reception of the text considerably more difficult and raises the question of the purpose for which this hybrid form of expression was used. The aim of the article is to examine twenty Gdansk funeral sermons from the years 1586–1746 using the methods of lexicological analysis with regard to the medical vocabulary contained in the biographical parts and its function. Both the thematic scope and the origin of the excerpted medical terminology are examined. From a thematic point of view, disease names, terms for physical and mental symptoms as well as names for therapeutic agents and body organs can be identified. With regard to the origin of the extracted technical terms, both indigenous and foreign terms can be named. Within the Graeco-Latin technical vocabulary, the following types can be distinguished: 1. termini technici, which are declined according to the Latin inflection paradigm, 2. Germanised terms from Latin and Greek and 3. synonymous word pairs, which are composed of a native and a foreign term. The use of technical vocabulary, especially of foreign origin, is not accidental here and fulfils a precisely defined function. The accumulation of Latinisms and Greekisms results on the one hand from the fact that Latin remained the language of orthodox medicine at the beginning of the 19th century, while on the other hand numerous foreign technical terms are regarded as rhetorical ornaments and proof of the oratorical skills of their authors.","pl":""},"lastPage":115,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/27/06_janus.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Zur medizinischen Fachsprache in den Danziger Leichenpredigten (1586–1746)","title_en":"On Medical Terminology in the Gdansk Funeral Sermons (1586–1746)","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"ea058c93-f9db-5963-9fae-572ea65e31da","fields":{"slug":"/data/issues/27/07_kalas/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Filip","lastName":" Kalaš","orcid":"0000-0003-2554-9465","affiliation":{"de":"Ökonomische Universität in Bratislava","en":"University of Economics in Bratislava","pl":"Uniwersytet Ekonomiczny w Bratysławie"}}],"date":"2025-06-25T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.27-7","id":null,"editors":null,"firstPage":117,"issue":27,"keywords":{"de":["maschinelle Übersetzung","Fachgebiet","Fachterminologie","Börsensprache"],"en":["machine translation","specialised domain","terminology","stock market language"],"pl":["tłumaczenie maszynowe","dziedzina specjalistyczna","terminologia specjalistyczna","język giełdowy"]},"item_abstracts":{"de":"Der rasante Fortschritt der Technologie hat die Kommunikation verändert, insbesondere durch Innovationen in der Sprach- und Übersetzungstechnologie. Diese Werkzeuge, ChatGPT-4, Google Translate und DeepL, sind für globale Interaktionen unverzichtbar geworden und spielen in modernen linguistischen Studien eine zentrale Rolle. In diesem Beitrag wird die Anwendung von drei statistischen Online-Tools für die maschinelle Übersetzung von deutschen Fachtexten ins Slowakische untersucht. Die Studie konzentriert sich auf zehn Artikel, die sich mit verschiedenen Aspekten der Börse befassen, einem Bereich, der durch komplexe Terminologie und kontextuelle Nuancen gekennzeichnet ist. Durch den Einsatz quantitativer und qualitativer Methoden werden die Fehlerquoten, die Effektivität der Übersetzung und die Genauigkeit dieser Tools bei der Bewahrung des ursprünglichen Kontextes bewertet. Zu den besonderen Herausforderungen gehören die Handhabung sprachlicher Feinheiten, bereichsspezifischer Terminologien und die für Börsentexte typische Kontexttreue. Die Analyse kombiniert Fehlerratenberechnungen mit qualitativen Beurteilungen und bietet so eine umfassende Bewertung der Fähigkeiten der Tools. Die Ergebnisse unterstreichen die Grenzen und Stärken automatischer Übersetzungssysteme bei der Anwendung auf spezialisierte Textgattungen und liefern wichtige Erkenntnisse für Entwickler und Praktiker der Übersetzungstechnologie. Die Studie zeigt, dass die Übersetzungstechnologien oft mit Fachzusammensetzungen, Anglizismen und Jargonismen zu kämpfen haben. Diese Studie trägt zum wachsenden Wissensbestand in den Bereichen Sprachtechnologie, Fachübersetzung und maschinelle Übersetzung bei und zeigt Verbesserungsmöglichkeiten und potenzielle Fortschritte bei automatisierten Systemen auf. Ihre praktischen Auswirkungen erstrecken sich auf Linguisten, Übersetzer und Softwareentwickler, die maschinelle Übersetzungstools für spezielle Anwendungen verbessern wollen.","en":"The rapid advancement of technology has transformed communication, particularly through innovations in language and translation technologies. These tools have become essential for global interactions and are pivotal in modern linguistic studies. This paper investigates the application of three online statistical machine translation tools, ChatGPT-4, Google Translate and DeepL, for translating specialised German texts into Slovak. The study focuses on ten articles discussing various aspects of the stock exchange, a domain characterised by complex terminology and contextual nuances. By employing both quantitative and qualitative methods, the research evaluates the error rates, translation effectiveness, and the accuracy of these tools in preserving the original context. Specific challenges addressed include handling linguistic intricacies, domain-specific terminologies, and contextual fidelity unique to stock exchange texts. The analysis combines error rate calculations with qualitative assessments, offering a comprehensive evaluation of the tools’ capabilities. The findings underscore the limitations and strengths of automated translation systems when applied to specialised text genres, providing critical insights for developers and practitioners in translation technology. The study shows that the tools often struggle with compound terms, anglicisms and jargon words. This study contributes to the growing body of knowledge in language technology, specialised domain translation, and machine translation research, highlighting areas for improvement and potential advancements in automated systems. Its practical implications extend to linguists, translators, and software developers aiming to enhance machine translation tools for specialised applications.","pl":""},"lastPage":129,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/27/07_kalas.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Bewertung der deutsch-slowakischen KI-Übersetzung von Börsennachrichten","title_en":"Evaluation of German-Slovak AI Translation of Stock Market News","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"549c110e-6d29-5922-8835-eb567c9ab4f3","fields":{"slug":"/data/issues/27/08_kasianova/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Alisa","lastName":"Kasianova","orcid":"0009-0009-9541-9181","affiliation":{"de":"Pannonische Universität","en":"University of Pannonia","pl":"Uniwersytet Panoński"}},{"firstName":"László","lastName":"Kovács","orcid":"0000-0003-0641-811X","affiliation":{"de":"Eötvös-Loránd-Universität","en":"Eötvös Loránd University","pl":"Uniwersytet Loránda Eötvösa"}}],"date":"2025-06-25T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.27-8","id":null,"editors":null,"firstPage":131,"issue":27,"keywords":{"de":["interkulturelle Kommunikation","Werbung","Kultur","Diskursanalyse"],"en":["intercultural communication","advertising","culture","discourse analysis"],"pl":["komunikacja interkulturowa","reklama","kultura","analiza dyskursu"]},"item_abstracts":{"de":"Heutzutage bewerben viele internationale Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen auf sozialen Medien für diverse Zielgruppen. Um eine erfolgreiche Kommunikation mit potenziellen Kunden zu erreichen, müssen die Unternehmen ihre Werbebotschaften an die kulturellen Werte und den Kommunikationsstil der Zielgruppe anpassen. Ziel dieser Forschung ist es, die sprachlichen und werblichen Lösungen von zwei Automobilunternehmen - dem deutschen Volkswagen und dem italienischen Fiat - zu untersuchen, die sich an deutsche und italienische Kunden richten. Dabei wird analysiert, wie diese Unternehmen ihre Werbestrategien an die kulturellen Werte ihrer jeweiligen Zielmärkte anpassen und welchen Einfluss dies auf das Online-Engagement potenzieller Autokäufer hat. Um diese Beziehung zu untersuchen, werden die gesammelten Anzeigen aus semantischer und pragmatischer Perspektive untersucht. Diskurs- und Semantik-Analysen zeigen auf, welche kulturellen Werte (basierend auf Hofstedes Theorie der kulturellen Dimensionen) und markenbezogenen Eigenschaften die Unternehmen in ihrer Werbung durch die Verwendung von Engagement-Sprache und verschiedenen Werbestrategien (wie z. B. Prominentenwerbung und Öko-Werbung) vermitteln. Die Analyse des Online-Engagements der Kunden (Anzahl der Likes und Kommentare) ermöglichte die Untersuchung des pragmatischen Effekts der sprachlichen und werblichen Lösungen von Volkswagen und Fiat. Die Ergebnisse zeigten sowohl Ähnlichkeiten als auch Unterschiede in der Sprache und dem Fokus der Werbung der beiden Unternehmen. Beide Unternehmen beziehen sich auf spezifische kulturelle Werte (z. B. langfristige Orientierung). Jedes Unternehmen vermittelt diese Werte jedoch durch verschiedene sprachliche und werbliche Instrumente. Was die Pragmatik der Werbesprache betrifft, so führten spezifische sprachliche und werbliche Lösungen (wie z. B. Engagement-Sprache und nutzergenerierte Inhalte) tatsächlich zu einer erhöhten Aktivität der Nutzer. Die Untersuchung belegt die Bedeutung kultureller Sensibilität in der internationalen Werbung und zeigt, dass die Anpassung von Sprache und Inhalt an die Präferenzen der Zielgruppe für eine erfolgreiche interkulturelle Kommunikation entscheidend ist.","en":"Nowadays, many international companies advertise their products and services on social media to reach diverse target audiences. To achieve successful communication with potential customers, companies need to adapt their advertising messages to the target audience’s cultural values and communication styles. This research explores the linguistic solutions in advertisements of two car companies: Germany-based Volkswagen and Italy-based Fiat, targeting German and Italian customers. The study examines how these companies align their advertising strategies with the cultural values of their respective markets and how this influences online engagement from potential car buyers. In order to explore this relationship, the collected advertisements are analyzed from the semiotic perspective. Discourse and semiotic analysis demonstrate which cultural values (based on Hofstede’s cultural dimensions theory) and brand-related qualities the companies render in their advertising through engagement language and various advertising strategies (such as celebrity endorsement and green advertising). The analysis of online customers’ engagement (number of likes and comments) allowed for exploring the pragmatic effect of the linguistic and advertising solutions of Volkswagen and Fiat. The results revealed similarities and differences in the language and focus of the two companies’ advertising. Both companies refer to specific cultural values (for example, long-term orientation). However, each company renders these values through different linguistic and advertising instruments. As for the pragmatics of the advertising language, specific linguistic and advertising solutions (such as engagement language and user-generated content) increased user activity. The research proves the importance of cultural sensitivity in international advertising, demonstrating that tailoring language and content to the preferences of the target audience is crucial for successful intercultural communication.","pl":""},"lastPage":147,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/27/08_kasianova.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Zielgruppen über Kulturen hinweg begeistern: Linguistische und Werbestrategien von Volkswagen und Fiat","title_en":"Engaging Audiences Across Cultures: Linguistic and Advertising Strategies of Volkswagen and Fiat","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"0ed04d35-1969-54e6-95c4-515e8323da4b","fields":{"slug":"/data/issues/27/09_kiyko/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Svitlana","lastName":"Kiyko","orcid":"0000-0003-4964-7043","affiliation":{"de":"Technische Universität Berlin","en":"Technical University of Berlin","pl":"Uniwersytet Techniczny w Berlinie"}},{"firstName":"Lyubov","lastName":"Stehnitska","orcid":"0000-0001-7005-4563","affiliation":{"de":"Bukowinische Staatliche Medizinische Universität","en":"Bukovinian State Medical University","pl":"Bukowiński Państwowy Uniwersytet Medyczny"}}],"date":"2025-06-25T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.27-9","id":null,"editors":null,"firstPage":149,"issue":27,"keywords":{"de":["Fachsprache","klinische Medizin","Eponyme","Eigennamen"],"en":["specialised language","clinical medicine","eponyms","proper names"],"pl":["język specjalistyczny","medycyna kliniczna","eponimy","nazwy własne"]},"item_abstracts":{"de":"Im Beitrag ermitteln die Autoren strukturelle und semantische Merkmale von Eponymen in der englischen Fachsprache der klinischen Medizin. Es werden die Strukturtypen von Termini analysiert, ihre Modifikationen und Produktivität aufgezeigt sowie die Quellen der propriativen Bestandteile in der klinischen Terminologie beschrieben. Die Eponyme wurden in vier Etappen erforscht. In der ersten Etappe wurden die wichtigsten Ansätze für die Berufssprache und den Fachausdruck analysiert und Arbeitsdefinitionen für die in der Studie verwendeten linguistischen Kategorien formuliert. Ziel der zweiten Etappe war es, das Forschungsmaterial zu umreißen. Unter Verwendung einer kontinuierlichen Stichprobe wurden 1600 englische klinische Eponyme aus dem Korpus der englischsprachigen medizinischen Fachliteratur mit den Methoden der Korpuslinguistik und der automatischen Textverarbeitung ausgewählt. Die Quellen des Materials waren Wörterbücher, Enzyklopädien, Zeitschriftenartikel, Nachschlagewerke, Dissertationen und Lehrbücher. In der dritten Etappe der Studie ging es darum, die strukturellen und semantischen Merkmale englischer klinischer Eponyme zu analysieren. Die proprietären Komponenten werden in Bezug auf die Nationalität der Forscher charakterisiert, die Strukturmodelle terminologischer Einheiten mit einer proprietären Komponente und ihre Modifikationen werden identifiziert, und die produktivsten Strukturmodelle englischer klinischer Eponyme werden beschrieben. Die vierte Phase der Studie ist der Identifizierung der semantischen Merkmale der propriativen Komponenten in den englischen Eponymen gewidmet. Die Autoren schlagen eine eigene semantische Klassifikation von Eigennamen vor, ermittelt quantitative Merkmale jeder thematischen Gruppe und identifiziert die produktivsten Kernkomponenten von Eponymen.","en":"The article is devoted to the study of structural-semantic peculiarities of the eponymous terms of the English professional language of medicine. In this study the structural types of terms are distinguished and analysed, their modifications and efficiency are identified and sources of proprial components of clinical terms are described. The study of the eponymous terms of the English professional language of medicine had a phased nature and consisted of four stages. The first stage of the research involved analysis of the basic approaches to professional language and the notion of term and enunciation of the working definitions of the linguistic concepts used in the study. The purpose of the second stage of the research was to generate the study material. With the help of continuous sampling, a total of 1600 English clinical eponymous terms were selected from the corpus of the English language professional medical literature using corpus linguistics methods and automatic text processing. The sources of the material were dictionaries, encyclopaedias, scientific and journal publications, reference books, dissertations and textbooks. The essence of the third stage of the study was to analyse the structural-semantic features of the English clinical eponymous terms. The proprial components of the terminological units are characterised in terms of the nationality of the researchers; structural models of the terminological units with proprial components and their modifications are identified and the most productive structural models of the English clinical eponymous terms are described. The fourth stage of the study is devoted to establishing the semantic features of the proprial components in eponymous terms. Our own semantic classification of proper names is proposed, the quantitative characteristics of each thematic group are established and the most productive core components of the eponymous terms are identified.","pl":""},"lastPage":163,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/27/09_kiyko.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Englische klinische Eponyme: Strukturell-semantische Aspekte","title_en":"English Clinical Eponymous Terms: Structural and Semantic Aspects","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"da7d8e4c-8a77-5450-89ba-d74444f592be","fields":{"slug":"/data/issues/27/10_lagerova/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Viera","lastName":"Lagerová","orcid":"0009-0005-7861-519X","affiliation":{"de":"Universität Trnava","en":"University of Trnava","pl":"Uniwersytet Trnawski"}},{"firstName":"Alica","lastName":"Harajová","orcid":"0009-0003-5525-9415","affiliation":{"de":"Universität Trnava","en":"University of Trnava","pl":"Uniwersytet Trnawski"}}],"date":"2025-06-25T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.27-10","id":null,"editors":null,"firstPage":165,"issue":27,"keywords":{"de":["Kinderliteratur","Kinderroman","Kinderlyrik","Kinderbuch"],"en":["children’s literature","children’s novel","children’s poetry","children’s book"],"pl":["literatura dziecięca","powieść dla dzieci","poezja dziecięca","książka dla dzieci"]},"item_abstracts":{"de":"Literarischer Text ist im Fremdsprachenunterricht ebenso wichtig wie andere Textarten. Es ist notwendig, sich mit der Rolle des literarischen Textes in der didaktischen verbalen Kommunikation sowie der Hierarchisierung der Ziele und Aufgaben der literarischen Bildung vertraut zu machen. Die Aufmerksamkeit sollte auf das Lesen als Aktivität, Methode und kulturelle Aktivität sowie auf die Qualitäten und Arten des Lesens im Fremdsprachenunterricht im Grundschulbereich gerichtet werden. Ziel der Textinterpretation im didaktischen Prozess ist es, Bedingungen gerade für die Wahrnehmung des ästhetischen Wertes des Werkes selbst unter gleichberechtigter Beteiligung der kognitiven und emotionalen Komponente zu schaffen. Lesekompetenz ist eine der wichtigsten Schlüsselkompetenzen und die Notwendigkeit, sie ständig weiterzuentwickeln, wird daher zu einer der Hauptaufgaben im Literaturunterricht bereits in der Grundschule. Schon durch den regelmäßigen Einsatz geeigneter Texte und Aufgaben zum Leseverstehen im Fremdsprachenunterricht steigen die Anforderungen an die Lesekompetenz stetig, was sich positiv auf die Entwicklung der Lesekultur der Schüler auswirkt. Die Implementierung verschiedener Materialien in den Unterrichtsprozess ermöglicht es den Studierenden, die reale Welt einer anderen Kultur zu verstehen. Es weckt nicht nur das Interesse an Themen und Einstellungen, sondern andererseits hat der Schüler Freude daran, ungewöhnliche Informationen zu entdecken, lernt nicht nur die aktuelle Zivilisation, sondern auch die Geschichte und gesellschaftliche Entwicklung des Landes und der Sprache kennen.","en":"Literary text is just as important in foreign language teaching as other types of text. It is necessary to familiarize oneself with the role of the literary text in didactic verbal communication, as well as the hierarchy of the goals and tasks of literary education. Attention should be focused on reading as an activity, method, and cultural activity, as well as on the qualities and types of reading in foreign language teaching at primary level. The aim of text interpretation in the didactic process is to create conditions precisely for the perception of the aesthetic value of the work itself, with equal participation of cognitive and emotional components. Reading competence is one of the most important key skills and the need to constantly develop it becomes one of the main tasks during literature lessons even in primary school. Through the regular use of suitable texts and tasks for reading comprehension in foreign language lessons, the demands on reading skills are constantly increasing, which has a positive effect on the development of the students’ reading culture. Implementing various materials into the teaching process allows students to understand the real world of another culture. Not only does it arouse interest in topics and attitudes, but on the other hand the student enjoys discovering unusual information, and learns not only about the current civilization but also the history and social development of the country and the language.","pl":""},"lastPage":182,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/27/10_lagerova.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Kinder- und Jugendliteratur im Unterricht des Elementar- und Primarbereichs sowie des Sekundarbereichs","title_en":"Children’s and Young People’s Literature in Elementary, Primary and Secondary Education","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"41c611f3-3b50-51bf-8da5-b85f63a02ffc","fields":{"slug":"/data/issues/27/11_litovkina/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Anna T.","lastName":"Litovkina","orcid":"0000-0002-0408-3873","affiliation":{"de":"János-Selye-Universität","en":"J. Selye University","pl":"Uniwersytet Jánosa Selyego w Komárnie"}}],"date":"2025-06-25T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.27-11","id":null,"editors":null,"firstPage":183,"issue":27,"keywords":{"de":["Antisprichwort","Sprichwort","Transformation","angloamerikanisch","Addition","Wahrheitsgehalt","Zweifel"],"en":["anti-proverb","proverb","transformation","Anglo-American","addition","truthfulness","doubts"],"pl":["antyprzysłowie","przysłowie","transformacja","angloamerykański","addycja","prawdziwość","wątpliwość"]},"item_abstracts":{"de":"Es existieren zahlreiche Sprichwörter, die den Wahrheitsgehalt von Sprichwörtern bezeugen und postulieren, dass diese weisen Sprüche weder widerlegt noch kritisch beurteilt werden können. Trotzdem wurden Sprichwörter nie als unangefochtene Wahrheiten betrachtet. Zwar haben die Menschen ihre didaktische Weisheit geschätzt (vgl. Mieder 1985), sie haben aber auch erkannt, dass Sprichwörter in ihrer Funktion als universelle Lebensregeln lediglich eine begrenzte Gültigkeit haben. Das Volk betrachtet Sprichwörter nicht als heilig und unantastbar, und die Menschen sind sich dessen bewusst, dass die festgelegte Weisheit dieser Sprüche manchmal einfach zu starr und beschränkt ist. Seit Jahrhunderten lassen Sprichwörter reichlich Raum für Modifikationen. In den letzten Jahrzehnten wurden sie in solch einem Ausmaß abgewandelt, dass man häufiger auf modifizierte als auf traditionelle Sprichwörter trifft. Zur Bezeichnung dieser absichtlich abgewandelten Sprüche hat Wolfgang Mieder den Begriff Antisprichwort geprägt. Obwohl es viele verschiedene Arten von formalen Transformationen gibt, die zur Entstehung von Antisprichwörtern führen, heben sich einige davon – die sich keineswegs gegenseitig ausschließen - deutlich ab, und zwar: das Hinzufügen neuer Wörter zum ursprünglichen Text, das Ersetzen eines Wortes bzw. das Ersetzen von zwei oder mehr Wörtern, das Abändern des zweiten Teils des originalen Sprichwortes, das Verschmelzen zweier Sprichwörter, diverse Wortspiele sowie die wörtliche Interpretation des Spruchs. Im Fokus dieses Beitrags steht das Hinzufügen neuer Elemente, eine der beliebtesten Formen der Transformation von Sprichwörtern. Es werden 263 Abwandlungen von 13 traditionellen angloamerikanischen Sprichwörtern, die sich mit dem Thema „Geld“ befassen, analysiert. Darüber hinaus werden anhand von Sprichwörtern und Antisprichwörtern über Geld, die im Untersuchungskorpus enthalten sind, einige Zweifel am Wahrheitsgehalt von Sprichwörtern dargestellt. Die im Rahmen des vorliegenden Beitrags untersuchten Beispiele entstammen hauptsächlich schriftlichen Quellen und finden sich in zwei Sammlungen angloamerikanischer Antisprichwörter, die von Wolfang Mieder und Anna T. Litovkina herausgegeben wurden (s. Mieder und Tóthné Litovkina 1999; T. Litovkina und Mieder 2006).","en":"Despite the fact that numerous proverbs about proverbs stress the truth of proverbs, and assert that proverbs cannot be contradicted or judged, proverbs have never been considered as absolute truths. While people have appreciated the didactic wisdom of these sapiential gems (see Mieder 1985), they have certainly also noticed the limited scope of proverbs when interpreted as universal laws of behavior. The folk do not consider proverbs sacrosanct, and people are well aware of the fact that proverbs are at times simply too rigid and limited in their prescribed wisdom. For centuries, proverbs have provided a framework for endless transformation. In recent decades, the modification of proverbs has taken on such proportions that sometimes we can even encounter more proverb transformations than traditional proverbs. Wolfgang Mieder has invented a term anti-proverb (or, in German, Antisprichwort) for such deliberate proverb innovations. Although proverb transformations arise in a variety of forms several types, which are by no means mutually exclusive, stand out, for example, adding new words to the original text; replacing a single word; substituting two or more words; changing the second part of the proverb; melding two proverbs; punning; adding literal interpretations. The focus of this study is on the analysis of addition, one of the most popular mechanisms of proverb variation in 263 transformations of 13 Anglo-American proverbs about money. Furthermore, the study concentrates on the discussion of doubts concerning the truthfulness of proverbs in my corpus, according to the money proverbs and anti-proverbs. The anti-proverbs discussed in the present study were taken primarily from written sources and can be found in two collections of Anglo-American anti-proverbs compiled by Wolfgang Mieder and Anna T. Litovkina (see Mieder and Tóthné Litovkina 1999; T. Litovkina and Mieder 2006).","pl":""},"lastPage":195,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/27/11_litovkina.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"“Geld ist nicht die Wurzel allen Übels – kein Geld ist es.” Sind (Anti-)Sprichwörter immer wahr? (Dargestellt am Beispiel der Addition)","title_en":"“Money Is not the Root of All Evil – no Money Is”. Do (Anti-)Proverbs Always Tell the Truth? (Using the Example of Addition)","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"9c295f1b-0767-541b-a5ee-fcc05d35c83d","fields":{"slug":"/data/issues/27/12_maj-malinowska/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Barbara","lastName":"Maj-Malinowska","orcid":"0000-0001-7164-4485","affiliation":{"de":"Jan-Kochanowski-Universität Kielce","en":"Jan Kochanowski University","pl":"Uniwersytet Jana Kochanowskiego w Kielcach"}}],"date":"2025-06-25T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.27-12","id":null,"editors":null,"firstPage":197,"issue":27,"keywords":{"de":["Tischmanieren","verbale und nonverbale Höflichkeit","Honorifikativität","Südkorea"],"en":["table etiquette","verbal and non-verbal politeness","honorifics","South Korea"],"pl":["etykieta przy stole","grzeczność werbalna i niewerbalna","honoryfikatywność","Korea Południowa"]},"item_abstracts":{"de":"In den letzten Jahren ist die zunehmende Popularität der koreanischen Kultur in Polen unverkennbar. Dieser beobachtete Trend ist Teil eines globalen Anstiegs des Interesses an der koreanischen Kultur, der als „Koreanische Welle“ bezeichnet wird. Zu den Faktoren, die zur wachsenden Faszination für Südkorea beitragen, gehört unter anderem die Beliebtheit koreanischer Fernsehserien, die über Streaming-Dienste zugänglich sind. Ziel dieses Artikels ist es, die in koreanischen Serien propagierten Tischsitten mit den Empfehlungen in polnischsprachigen Online-Ratgebern zu diesem Thema zu vergleichen. Trotz des Trends zur südkoreanischen Kultur gibt es in Polen noch relativ wenige Studien über die dortigen Sitten und Bräuche. Die Wahl des Themas, das sich auf das Verhalten am Tisch konzentriert, ist nicht zufällig. Für Koreaner haben sowohl die Zubereitung der Speisen als auch die Höflichkeitsregeln, die den Verzehr der Mahlzeiten bestimmen, eine große Bedeutung. Für die Untersuchung wurden Informationen aus polnischsprachigen Online-Ratgebern ausgewählt und verglichen. Das Untersuchungsmaterial in Form von Serien-Szenen wurde aus koreanischen Produktionen entnommen, die auf der Streaming-Plattform Netflix verfügbar sind. Es wurden Szenen ausgewählt, die es ermöglichen, die Höflichkeitsregeln sowohl auf der verbalen als auch auf der nonverbalen Ebene zu analysieren, und zwar in Bezug auf die grundlegenden Regeln, die derzeit am koreanischen Tisch in familiären, gesellschaftlichen und beruflichen Situationen gelten. Die Ergebnisse der Analyse können sowohl zu theoretischen Erkenntniszwecken als auch zu praktischen Zwecken verwendet werden, indem sie eine Art umfassender und synthetischer Sammlung der wichtigsten Informationen darstellen, die sowohl für Reisende nach Südkorea, Liebhaber der koreanischen Küche, die Restaurants mit koreanischen Spezialitäten besuchen, als auch für in Polen beschäftigte Mitarbeiter koreanischer Unternehmen von Nutzen sein können.","en":"In recent years, the growing popularity of Korean culture in Poland has become increasingly noticeable. This trend observed is part of a global rise in interest in Korean culture, referred to as the “Korean wave”. Among the factors contributing to the increasing fascination with South Korea is the popularity of Korean television series available via streaming platforms. The aim of this article is to compare the table etiquette principles promoted in Korean dramas with the recommendations found in online guides on this subject available in Polish. Despite the trend toward South Korean culture in Poland, there is still a limited number of studies on its culture and customs. The choice of the topic concerning table manners is not accidental. For Koreans, both the preparation of dishes and the rules of etiquette that dictate how meals should be consumed are of significant importance. For the purpose of this study, information from Polish-language online guides was selected and compared. The research material, in the form of scenes from television series, was drawn from Korean productions available on the Netflix streaming platform. The scenes were selected in a way to enable the analysis of the etiquette in both verbal and non-verbal layers, focusing on the basic rules currently followed at the Korean table in family, social, and professional settings. The results of the analysis can serve both theoretical and practical purposes, providing a comprehensive and synthesized set of essential information that may be useful for individuals traveling to South Korea, fans of Korean cuisine visiting restaurants offering Korean specialties, and employees working in Korean companies in Poland.","pl":""},"lastPage":214,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/27/12_maj-malinowska.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Höflichkeit am koreanischen Tisch – Grundlegende Tischmanieren in Südkorea am Beispiel von im Internet auf Polnisch verfügbaren Informationen und ausgewählten Szenen aus koreanischen Streaming-Serien","title_en":"Politeness at the Korean Table – Basic Table Etiquette in South Korea Based on Information Available Online in Polish and on Selected Scenes from Korean Streaming Series","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"80d0558d-0d90-5862-9001-ae861eb08bf3","fields":{"slug":"/data/issues/27/13_nader-cioczek/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Monika","lastName":"Nader-Cioczek","orcid":"0000-0002-6559-1548","affiliation":{"de":"Maria-Curie-Skłodowska-Universität","en":"Maria Curie-Skłodowska University","pl":"Uniwersytet Marii Curie-Skłodowskiej"}}],"date":"2025-06-25T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.27-13","id":null,"editors":null,"firstPage":215,"issue":27,"keywords":{"de":["Blattdolmetschen","Übersetzungsdidaktik","Dolmetschdidaktik","Umfrage"],"en":["sight translation","training","survey","didactics of translation"],"pl":["tłumaczenie a vista","dydaktyka przekładu pisemnego","dydaktyka przekładu ustnego","ankieta"]},"item_abstracts":{"de":"Der vorliegende Beitrag richtet den Fokus auf die Ergebnisse der Umfrage zum Blattdolmetschen in Didaktik des Übersetzens und Dolmetschens, die an den polnischen Universitäten in Jahren 2018/2019 durchgeführt wurde. Die 26 Fragebögen über das Blattdolmetschen als Hilfsmittel im Dolmetscher- und Übersetzertraining wurden den akademischen Lehrerinen und Lehrern in den Instituten für Angewandte Linguistik und Germanistik in Polen gestellt. Die Umfrage zielte darauf ab, mögliche Anwendungen des Blattdolmetschens in der Didaktik anderer Übersetzungs- und Dolmetscharten festzustellen. Darüber hinaus wurde der Versuch unternommen, besondere Kompetenzen, die das erfolgreiche Blattdolmetschen garantieren, zu identifizieren. Infolgedessen sollten die erworbenen Informationen der Autorin dieses Beitrags sowohl eine weitere Recherche über die Anwendung des Blattdolmetschens im Übersetzer- und Dolmetschertraining ermöglichen als auch die Entwicklung eines Modells für Blattdolmetschertraining sichern. Die Analyse und Auswertung von Ergebnissen der Umfrage beweisen die Popularität und Nützlichkeit des Blattdolmetschens in der Übersetzungs- und Dolmetschdidaktik. Blattdolmetschen-Übungen dienen als eine Einführung zu einem bestimmten Thema, aber auch als eine Zusammenfassung oder Fortsetzung des Trainings nach einer anderen Übersetzungs- oder Dolmetschaufgabe. Darüber hinaus geben die anhand der Fragebögen erhobenen Daten Auskunft über Blattdolmetschen als ein nützliches Instrument für die Entwicklung verschiedener Fähigkeiten und Kompetenzen, die mit dem Lesen, Sprachwechsel und Sprechen verbunden sind. Diese Studie beweist demnach, dass das Blattdolmetschen zur Entwicklung der Fähigkeiten, die mit der Produktion des Zieltextes zusammenhängen, beiträgt. Zum Beispiel: Erstellung von einem Plan des Zieltextes, öffentliches Reden, Erstellung von verschiedenen Textsorten und Textproduktion zu bestimmten Themen, Erstellung von Kohärenz und Kohäsion im Zieltext sowie Aufmerksamkeitsteilung bei Multitasking. Blattdolmetschen in der Übersetzungs- und Dolmetschdidaktik kann einen positiven Einfluss auf die Entwicklung des Wortschatzes und der Grammatik im bestimmten situativen und kommunikativen Kontext haben. Es erhöht auch das Kulturbewusstsein in der Zielsprache.","en":"This paper focuses on the findings of a 2018/2019 survey on sight translation in translator/interpreter training conducted at Polish universities. The questionnaire comprised of 26 questions about sight translation as an additional tool in translator/interpreter training was addressed to the academics from the Departments of Applied Linguistics and German Studies in Poland. The aim of the study was to determine possible applications of sight translation in teaching other types of translation and interpreting, as well as to identify competences required for an effective sight translation performance. Consequently, the data obtained were intended to facilitate the author’s further research on sight translation and its implementation in translator/interpreter training, as well as to contribute to the development of a model for sight translation teaching. Analysis and evaluation of questionnaire feedback provide evidence for popularity and usefulness of sight translation in teaching other types of translation and interpreting. Sight translation is used in the pre-translation/pre-interpreting phase as an introduction to a given topic or as a consolidation or a follow-up task to a particular translation/interpreting exercise. Furthermore, it is a valuable aid in the development of various skills and competences concerning reading, code-switching and speaking. The study proves that sight translation contributes to the development of skills required in target text production, i.e. creating an outline of the target text, speaking in public, creating texts of various types and on particular topics, maintaining coherence and cohesion in the target text as well as divided attention to multitask. Sight translation in translator/interpreter training can have a positive impact not only on the improvement of vocabulary and grammar in a given situational or communication context but also on the increase of cultural awareness in the target language.","pl":""},"lastPage":228,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/27/13_nader-cioczek.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Tłumaczenie a vista w dydaktyce innych rodzajów translacji a wyniki ankiety ogólnopolskiej","title_en":"Sight Translation in Translator and Interpreter Training Versus the Findings of a Survey on Sight Translation in Poland","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"d408411b-125c-5a05-93f6-897602c44aac","fields":{"slug":"/data/issues/27/14_pavlova/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Anna","lastName":"Pavlova","orcid":"0000-0003-4843-5778","affiliation":{"de":"Johannes Gutenberg-Universität Mainz","en":"Johannes Gutenberg University Mainz","pl":"Uniwersytet Jana Gutenberga w Moguncji"}}],"date":"2025-06-25T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.27-14","id":null,"editors":null,"firstPage":229,"issue":27,"keywords":{"de":["Phrasem-Konstruktion","Konstruktionsgrammatik","Produktivität","Kreativität"],"en":["phraseme construction","Construction Grammar","productivity","creativity"],"pl":["konstrukcja frazeologiczna","gramatyka konstrukcyjna","produktywność","kreatywność"]},"item_abstracts":{"de":"Der Beitrag untersucht die Produktivität und Kreativität von phraseologischen Konstruktionen (Phra-Cons) im Rahmen der Konstruktionsgrammatik, wobei der Schwerpunkt auf russischen Beispielen liegt. Produktivität, verstanden als Vielfalt der Slot-Füller, und Kreativität, die Fähigkeit des Sprechers, neue Konstrukte zu schaffen, werden im Zusammenspiel analysiert, um ihre Beziehung zu erfassen. Die Analyse der Wechselwirkung zwischen Produktivität und Kreativität erweitert das theoretische Verständnis der Konstruktionsgrammatik, insbesondere in Bezug auf idiomatische und schematische Konstruktionen. Der Aufsatz entstand im Zuge des COST-Projektes „PhraConRep“, dessen Ziel es ist, Phrasem-Konstruktionen in ost- und mitteleuropäischen Sprachen lexikographisch zu erfassen. Die Forschung leistet einen Beitrag zur Entwicklung multilingualer Repositorien für PhraCons und fördert die sprachübergreifende Forschung. Das Hauptziel besteht darin, PhraCons nach ihren Produktivitätsstufen zu klassifizieren und zu analysieren, wie ihre Flexibilität die sprachliche Kreativität beeinflusst. Im Fokus stehen zentrale Fragen zu den Grenzen zwischen theoretisch produktiven und praktisch genutzten Konstruktionen. Die Analyse stützt sich auf Korpusdaten aus russischen und multilingualen Quellen und kategorisiert Konstruktionen basierend auf ihrer Produktivität, Typfrequenz und semantischen Vielfalt. Slot-Füller werden untersucht, um den Grad der Kreativität und Freiheit der Sprecher bei der Verwendung dieser Konstruktionen zu bewerten. Die Studie identifiziert ein Kontinuum von Produktivitätsstufen, das von hochproduktiven bis hin zu nicht produktiven PhraCons reicht. Es wird gezeigt, dass Kreativität häufig mit der Verwendung seltener Slot-Füller einhergeht und weniger häufige Konstruktionen oft größeren Erfindungsreichtum erfordern. Zudem wird die Rolle von Idiomatizität und Schemata-Flexibilität bei der Förderung sprachlicher Innovation hervorgehoben. Der Beitrag argumentiert, dass Produktivität und Kreativität gradierte Eigenschaften sind, die nicht nur die Flexibilität von Konstruktionen, sondern auch ihre Lexikalisierung im Diskurs beeinflussen. Diese Erkenntnisse haben sowohl für die theoretische Linguistik als auch für die praktische Lexikographie Bedeutung. Die Ergebnisse dieser Studie unterstützen die Entwicklung multilingualer PhraCon-Repositorien und bieten Werkzeuge für den Sprachunterricht, die Übersetzung und lexikographische Arbeiten. ","en":"This paper explores the productivity and creativity of phraseme constructions (PhraCons) within the framework of Construction Grammar, with a particular focus on Russian examples. Productivity, defined as the diversity of slot fillers, and creativity, the speaker’s ability to generate novel constructs, are studied in tandem to understand their interrelation. By examining the interplay between productivity and creativity, the study expands the theoretical understanding of Construction Grammar, particularly with respect to idiomatic and schematic constructions. The study is part of the ongoing COST-project “PhraConRep,” aimed at documenting phraseme constructions across Eastern and Central European languages. This research contributes to the development of multilingual repositories for phraseme constructions, enriching cross-linguistic studies. The primary goal is to classify PhraCons based on their productivity levels and to analyze how their flexibility impacts linguistic creativity. The research addresses key questions about the boundaries between theoretically productive and practically utilized constructions. The analysis uses corpus data from Russian and multilingual sources, categorizing constructions based on their productivity, type frequency, and semantic diversity. Slot fillers are evaluated to determine the degree of creativity and freedom speakers have when using these constructions. The study identifies a continuum of productivity levels, ranging from highly productive to non-productive PhraCons. It demonstrates that creativity often involves the use of rare slot fillers, with less frequent constructions sometimes requiring greater inventive effort. The research also highlights the role of idiomaticity and schema flexibility in fostering linguistic innovation. The paper argues that productivity and creativity are gradient properties, influencing not only the flexibility of constructions but also their lexicalization in discourse. These findings have implications for both theoretical linguistics and practical lexicography. Insights from this study support the creation of multilingual PhraCons repositories, providing tools for language teaching, translation, and lexicographical endeavors.","pl":""},"lastPage":245,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/27/14_pavlova.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Phrasem-Konstruktionen: Produktivität und Kreativität (anhand von Beispielen auf Russisch)","title_en":"Phraseme Constructions: Productivity and Creativity (with Russian Examples)","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"0612f175-caa0-52fa-8954-3e8f0621f421","fields":{"slug":"/data/issues/27/15_schuppener/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Georg","lastName":"Schuppener","orcid":"0000-0002-8945-4601","affiliation":{"de":"Universität der Hl. Cyril und Method in Trnava","en":"University of Ss. Cyril and Methodius in Trnava","pl":"Uniwersytet Świętych Cyryla i Metodego w Trnawie"}}],"date":"2025-06-25T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.27-15","id":null,"editors":null,"firstPage":247,"issue":27,"keywords":{"de":["Verschwörungserzählungen","Reichsbürger","Politolinguistik","Textsorten","Lexik"],"en":["conspiracy narratives","Reichsbürger","political linguistics","text types","lexis"],"pl":["narracje spiskowe","obywatel Rzeszy","politolingwistyka","gatunki tekstów","leksyka"]},"item_abstracts":{"de":"Der Beitrag definiert zunächst den Begriff der Verschwörung und gibt danach einen kurzen Überblick über die Geschichte der Verschwörungserzählungen und über den zugehörigen Forschungsstand. Dabei wird festgestellt, dass es zu Verschwörungserzählungen zwar bereits zahlreiche Publikationen aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven gibt, die sprachlichen Spezifika solcher Narrative aber bislang noch wenig untersucht sind. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die Lexik und vor allem die Textsorten, die für Verschwörungserzählungen typisch sind. Daher werden im vorliegenden Beitrag exemplarisch zwei Korpora von reichsbürgerlichen Texten näher untersucht. Da die Ideologie der Reichsbürger konstitutiv auf Verschwörungserzählungen aufbaut, stellen Texte aus diesem Milieu eine geeignete Materialgrundlage dar. Bezüglich der typischen Textsorten, in den Verschwörungserzählungen vorkommen, kann gezeigt werden, dass es vor allem Traktate sind, die von Reichsbürgern für den Transport solcher Narrative genutzt werden. Ferner werden Textsorten bevorzugt, die eine deutliche Faktenorientierung vermitteln, während in meinungsbezogenen Texten Behauptungen von angeblichen Verschwörungen nur selten auftreten. Dabei wird von den Produzenten betont, dass es sich bei den Aussagen um die Wahrheit handle, über die man die unwissende Bevölkerungsmehrheit aufklären müsse. Bei einer näheren Betrachtung der spezifischen Lexik finden sich Parallelen zu diesem Befund. Hier kann zudem festgestellt werden, dass die Überzeugungen der Mehrheitsgesellschaft als Täuschung und Betrug qualifiziert und damit den als Wahrheit bezeichneten Verschwörungserzählungen der Reichsbürger gegenübergestellt werden. Insgesamt können damit im Hinblick auf die Textsorten völlig neue Erkenntnisse erzielt werden; hinsichtlich der Lexik bestätigen die erzielten Ergebnisse die Befunde anderer einschlägiger Studien in diesem Bereich.","en":"The article begins by defining the concept of conspiracy and then provides a brief overview of the history of conspiracy narratives and the current state of research. It is noted that although there are already numerous publications on conspiracy narratives from various academic perspectives, the linguistic specifics of such narratives have so far been little studied. This is particularly true with regard to the lexis and, above all, the text types that are typical of conspiracy narratives. This article therefore examines two corpora of Reichsbürger texts in more detail. Since the ideology of the Reichsbürger is constitutively based on conspiracy narratives, texts from this milieu represent a suitable material basis. With regard to the typical text types in which conspiracy narratives occur, it can be shown that it is mainly tracts that are used by Reichsbürger to convey such narratives. Furthermore, text types that convey a clear factual orientation are preferred, while claims of alleged conspiracies only rarely appear in opinion-based texts. The producers emphasize that the statements are the truth, about which the ignorant majority of the population must be informed. A closer look at the specific lexis reveals parallels to this finding. Here, it can also be seen that the beliefs of the majority society are qualified as deception and fraud and thus contrasted with the conspiracy narratives of the Reichsbürger, which are described as truth. Overall, completely new insights can be gained with regard to the text types; in terms of lexis, the results obtained confirm the findings of other relevant studies in this area.","pl":""},"lastPage":264,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/27/15_schuppener.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Verschwörungserzählungen und ihre sprachlichen Spezifika am Beispiel der Reichsbürger. Typische Textsorten und charakteristische Lexik","title_en":"Conspiracy Narratives and Their Linguistic Specifics Using the Example of the Reichsbürger. Typical Text Types and Characteristic Lexis","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"7e7de134-5d01-5176-8a9c-ee4039b8ea2f","fields":{"slug":"/data/issues/27/16_seyferth/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Sebastian","lastName":"Seyferth","orcid":"0009-0000-2598-7727","affiliation":{"de":"Universität Leipzig","en":"Leipzig University","pl":"Uniwersytet Lipski"}}],"date":"2025-06-25T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.27-16","id":null,"editors":null,"firstPage":265,"issue":27,"keywords":{"de":["Gendersprache in Lehr- und Lernwerken","Fremdsprachenunterricht","DaF"],"en":["gendered language in teaching and learning materials","Foreign language teaching","DaF"],"pl":["język inkluzywny pod względem płci w nauczaniu i uczeniu się","nauczanie języka obcego","DaF"]},"item_abstracts":{"de":"Die Gendersprache hat sich in den letzten Jahren zu einem Diskurselement entwickelt. An den Universitäten, aber auch im öffentlichen Raum ist man auf der Suche nach sogenannten geschlechtergerechten Formulierungskonstanten, die grammatikalisch gesehen enorme performatorische Schwierigkeiten aufweisen. Ziel des Beitrags ist es, Problemfelder bei der Verwendung der Gendersprache im Allgemeinen und insbesondere in Lehr- und Lernwerken aufzuzeigen sowie die sich daraus ergebenden Vermittlungsschwierigkeiten an DaF-Lerner im Fremdsprachenunterricht abzuleiten. Die grammatisch-semantischen Mechanismen unseres Sprachsystems demonstrieren deutlich, dass das Gendern erhebliche Irregularitäten aufweist und damit Probleme aufwirft, die den Spracherwerb erschweren. Somit sprechen sprachsystembezogene Fakten gegen das Integrieren des Genderns in den Sprachlernprozess. Zu Beginn des Beitrags werden zwei für das Thema elementare Begrifflichkeiten erläutert. So geht es um die sogenannte geschlechtergerechte Sprache und das generische Maskulinum. Anschließend werden die untersuchten Materialien ausgewertet, bei denen es sich um DaF-Lehrwerke handelt, welche für das Prüfen und Testen relevant sind. Genauer: In ihnen sind Personenbezeichnungen unter die Lupe genommen worden, um zu schauen, inwiefern gegenderte und ungegenderte Formen darin vorkommen. Insgesamt zeigt sich, dass die Lehrmaterialien wenig mit gegenderter Sprache hantieren. Analysiert wurden Personenbezeichnungen innerhalb der Übungen und nicht vordringlich in Aufgabenstellungen. An diesen Teil schließt sich eine Betrachtung zu sprachsystembezogenen Problemfeldern der Gendersprache an. Schließlich werden aus dieser Analyse Konsequenzen für zukünftig zu erstellendes Studienmaterial im DaF-Unterricht gezogen.","en":"In recent years, gendered language has developed into an element of discourse. At universities and in the public sphere, there is an ongoing search for so-called gender-equitable formulation constants, which present enormous grammatical difficulties in terms of performance. The aim of this article is to highlight problem areas in the use of gendered language in general and in teaching and learning materials in particular and to identify the resulting difficulties in teaching GFL learners in foreign language lessons. The grammatical-semantic mechanisms of our language system clearly demonstrate that gendering has considerable irregularities and thus poses problems that make language acquisition more difficult. Thus, language system-related facts speak against the integration of gendering into the language learning process. At the beginning of the article, two terms that are fundamental to the topic are explained. These are gender-inclusive language and the generic masculine. This is followed by an evaluation of the materials examined, which are GFL textbooks that are relevant for testing and assessment. To be more precise, personal designations were scrutinized to see to what extent gendered and ungendered forms occur in them. Overall, it can be seen that the teaching materials make little use of gendered language. References to persons were analyzed within the exercises and not primarily in tasks. This section is followed by an analysis of problem areas of gendered language related to the language system. Finally, conclusions are drawn from this analysis for future study material in GFL lessons.","pl":""},"lastPage":278,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/27/16_seyferth.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Die sogenannte geschlechtergerechte Sprache in Lehr- und Lernpraxis – ein Fall für den Zweitspracherwerb im Kontext von Prüfen, Testen und Evaluieren?","title_en":"The So-called Gender-equitable Language in Teaching and Learning Practice – a Case for Second Language Acquisition in the Context of Testing and Evaluation?","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"4f67ac99-128e-521b-8e72-85feaf54c615","fields":{"slug":"/data/issues/27/17_wojaczek/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Ewa","lastName":"Wojaczek","orcid":"0000-0003-3170-8055","affiliation":{"de":"Universität Gdańsk","en":"University of Gdańsk","pl":"Uniwersytet Gdański"}}],"date":"2025-06-25T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.27-17","id":null,"editors":null,"firstPage":279,"issue":27,"keywords":{"de":["Situationskomik","Übersetzungsprobleme","Witze","Wortkomik","Wortspiele"],"en":["situation comedy","translation problems","jokes","word comedy","puns"],"pl":["komizm sytuacyjny","problemy z tłumaczeniem","żarty","komedia słowna","gry słowne"]},"item_abstracts":{"de":"Witze gehören zu denjenigen sprachlichen Formen, die überall auf der Welt vorkommen und demzufolge als universell gelten können. Es wird in ihnen nämlich eine allgemeinmenschliche Tendenz zur Komik ausgedrückt. Dies bedeutet aber nicht, dass alle Menschen den gleichen Sinn für Witze haben, die nämlich stark kulturell, historisch und/oder politisch bedingt sind und sich auch im Laufe der Zeit ändern. Daraus ergeben sich auch ganz viele Probleme mit deren Verstehen und später noch Übersetzen. Wahrscheinlich wegen ihres scheinbar banalen Charakters werden sie jedoch wissenschaftlich kaum untersucht. Im vorliegenden Beitrag wurde versucht, den universellen Charakter der Witze sowie mögliche Probleme bei deren Übersetzung am Beispiel des Deutschen und Polnischen zu zeigen. Es wurde dabei sowohl auf ihren Sinn als auch auf ihre sprachliche Form eingegangen. Nach der allgemeinen Charakteristik und Aufteilung der Witze wurde eine sprachliche Analyse ausgewählter deutscher und polnischer Witze durchgeführt. Sie hat den universellen Charakter der Thematik der meisten Witze mit der Situationskomik bewiesen, die auf allgemeinmenschlichen Stereotypen oder Erfahrung basieren. Kulturelle Unterschiede erzwingen bei deren Übersetzung nur wenige Änderungen im Bereich der kulturspezifischen, prototypischen Elemente. Viel problematischer scheint die Übersetzung von Witzen mit der Wortkomik zu sein, auch wenn deren Thematik sonst universell ist. Die in ihnen auftretenden Wortspiele tun dann deren wortwörtliche Übersetzung unmöglich. Sie zwingen den Übersetzer zur Suche nach adäquaten Wortspielen in der Zielsprache. In dem Sinne können die Untersuchungsergebnisse relevant für den Übersetzungsunterricht sein.","en":"Jokes are one of those linguistic forms that occur everywhere in the world and can therefore be considered universal. They express a general human tendency towards humor. However, this does not mean that all people have the same sense of jokes, which are strongly culturally, historically and/or politically conditioned and also change over time. This also results in many problems with understanding and later translating them. However, probably because of their seemingly banal character, they are rarely scientifically studied. This article attempts to show the universal character of jokes and possible problems with their translation using the example of German and Polish. Both their meaning and their linguistic form were analysed. After the general characteristics and classification of jokes, a linguistic analysis of selected German and Polish jokes was carried out. It proved the universal character of the subject matter of most jokes with situational comedy based on common human stereotypes or experiences. Cultural differences force only a few changes in the area of culturally specific, prototypical elements in their translation. The translation of jokes with word comedy seems to be much more problematic, even if their subject matter is otherwise universal. The puns that appear in them make their literal translation impossible. They force the translator to search for adequate puns in the target language. In this sense, the results of the study may be relevant for translation teaching.","pl":""},"lastPage":292,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/27/17_wojaczek.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Vom (nicht) universellen Charakter der Witze und deren Übersetzungsproblemen (am Beispiel des Deutschen und Polnischen)","title_en":"The (Non-)universal Character of Jokes and Their Translation Problems (Using the Example of German and Polish)","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"17585a92-4f31-55cb-9b6d-6bd93a177d8f","fields":{"slug":"/data/issues/27/18_adamski/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Rafał","lastName":"Adamski","orcid":"0009-0008-5777-1363","affiliation":{"de":"Schlesische Universität Katowice","en":"University of Silesia in Katowice","pl":"Uniwersytet Śląski w Katowicach"}}],"date":"2025-06-25T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.27-18","id":null,"editors":null,"firstPage":295,"issue":27,"keywords":{"de":["Liedübersetzungen","Cover","Analyse","Musik"],"en":["song translations","cover","analysis","music"],"pl":["tłumaczenia piosenek","cover","analiza","muzyka"]},"item_abstracts":{"de":"Ziel des Beitrags ist es, das Phänomen der Cover vor dem Hintergrund der Übersetzung zu analysieren. Anhand der Coverversion „Troszeczkę ziemi, troszeczkę słońca“ von Eleni und des Originals „Ein bisschen Frieden“ von Nicole wird die sprachliche und kulturelle Anpassung von Texten in der Ausgangssprache in den Coverversionen der Zielsprache untersucht. Der Beitrag verdeutlicht, dass Coversongs nicht nur musikalische Neuinterpretationen sind, sondern auch Übersetzungen, die den kulturellen und sprachlichen Kontext der Zielkultur berücksichtigen. Die Methodik umfasst eine vergleichende Analyse des deutschen Originals und des polnischen Covers anhand von fünf Kriterien, die linguistische und translatorische Aspekte betreffen. Die Ergebnisse zeigen, dass Coversongs als Übersetzungen betrachtet werden können, da sie sowohl die Bedeutung als auch die emotionale Wirkung des Originals in eine andere Sprache übertragen. Der Artikel bietet einen Beitrag zur bisherigen Forschung, da er das wenig beachtete Phänomen der Coverversion als Übersetzung in den Vordergrund stellt. Während bislang vor allem literarische Übersetzungen untersucht wurden, wird hier aufgezeigt, dass Coversongs eine ebenso bedeutende Form der sprachlichen und kulturellen Übersetzung darstellen. Durch diese Perspektive wird das Verständnis von Übersetzungsprozessen erweitert und es wird ein neuer Bereich für zukünftige Forschung eröffnet. Der Beitrag unterstreicht die Notwendigkeit, weitere Lieder auf ähnliche Weise zu analysieren und den interkulturellen Austausch durch Musik stärker in den Fokus der Übersetzungswissenschaft zu rücken.","en":"The aim of this article is to analyze the phenomenon of cover songs as translations of song lyrics. Using the cover version “Troszeczkę ziemi, troszeczkę słońca” by Eleni and the original “Ein bisschen Frieden” by Nicole, the linguistic and cultural adaptation of lyrics in cover versions is examined. The article highlights that cover songs are not only musical reinterpretations but also translations that consider the cultural and linguistic context of the target culture. The methodology includes a comparative analysis of the Polish cover and the German original based on five specific criteria that address linguistic and translational aspects. The results show that cover songs can be regarded as translations, as they transfer both the meaning and the emotional impact of the original into another language. This article provides a valuable contribution to existing research by bringing the often-overlooked phenomenon of cover versions as translations to the forefront. While translation studies have predominantly focused on literary translations, it is demonstrated here that cover songs represent an equally significant form of linguistic and cultural translation. This perspective expands the understanding of translation processes and opens up a new area for future research. The paper emphasizes the need to analyze more songs in a similar way and to focus more on intercultural exchange through music within the field of translation studies.","pl":""},"lastPage":306,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/27/18_adamski.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Liedtexte in der Übersetzung am Beispiel des Liedes „Ein bisschen Frieden“ und dessen Covers „Troszeczkę ziemi, troszeczkę słońca“","title_en":"Song Lyric in Translation on the Example of the Song “Ein bisschen Frieden” and its Cover “Troszeczkę ziemi, troszeczkę słońca”","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"392d2edb-bfad-5f95-90a6-d9c031c18218","fields":{"slug":"/data/issues/27/19_azarov/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Dmytro","lastName":"Azarov","orcid":"0000-0003-2043-1169","affiliation":{"de":"Nationale Iwan-Franko-Universität Lwiw","en":"Ivan Franko National University of Lviv","pl":"Lwowski Uniwersytet Narodowy im. Iwana Franki"}}],"date":"2025-06-25T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.27-19","id":null,"editors":null,"firstPage":307,"issue":27,"keywords":{"de":["versteckte Satire","„Die Tagespresse“","Intermedialität","Satire-Magazin"],"en":["hidden satire","„Die Tagespresse“","intermediality","satirical magazine"],"pl":["ukryta satyra","„Die Tagespresse“","intermedialność","magazyn satyryczny"]},"item_abstracts":{"de":"Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit dem Phänomen der versteckten Satire im österreichischen digitalen Magazin „Die Tagespresse“. Die Aktualität dieser Forschung ergibt sich aus der zunehmenden Zahl von Zitierungen satirischer Texte der „Die Tagespresse“ durch die renommierten Medienressourcen Österreichs. Somit ist das Ziel dieses Beitrags zu untersuchen, mit welchen Mitteln die versteckte Satire in den Texten des Satire-Magazins „Die Tagespresse“ realisiert wird. Die methodologische Grundlage der Analyse umfasst sowohl lingualiteratische Ansätze zur Differenzierung der Satire als auch soziologische Studien zur Entwicklung der Satire im digitalen Zeitalter. Besonderes Augenmerk wird auch auf die Geschichte des Magazins und ihrer Redakteure gelegt, welche die Politik des Magazins mitgestaltet haben. Nähere Analyse der Satire-Artikel zeigt eine gewisse Nachahmung von journalistischer Textstruktur der renommierten, nicht satirischen Nachrichtenquellen. Im Ergebnis erfasst die Studie die Wirksamkeit der Interaktion der Satire im digitalen Raum, die sich in der Integration von Multimedia, der aktiven Nutzung von Hyperlinks und Fotomontagen ausdrückt. Darüber hinaus wurden die Besonderheiten der Verwendung künstlerischer Mittel zur Textgestaltung analysiert. Die untersuchten Texte zeigen die Verwendung von Motiven aus der Massenkultur, die in Verbindung mit der seriösen Gestaltung des Textes eine Echo-Erwähnung erzeugen. Die Ergebnisse dieses Beitrags tragen zu einem tieferen Verständnis der Funktionen der Satire in einem Mediatext.","en":"This article deals with the phenomenon of hidden satire in the Austrian digital magazine “Die Tagespresse”. The topicality of this research arises from the increasing number of citations of satirical texts from “Die Tagespresse” by Austria’s renowned media resources. Thus, the aim of this paper is to investigate how hidden satire is realized in the texts of the satirical magazine “Die Tagespresse”. The methodological basis of the analysis includes both lingualiteratic approaches to the differentiation of satire and sociological studies on the development of satire in the digital age. Special attention is also paid to the history of the magazine and its editors, who have helped to shape the magazine’s politics. A closer analysis of the satirical articles shows a certain imitation of the journalistic text structure of renowned, non-satirical news sources. As a result, the study captures the effectiveness of satire’s interaction in the digital space, which is expressed in the integration of multimedia, the active use of hyperlinks and photomontages. In addition, the special features of the use of artistic means for text design were analyzed. The texts examined show the use of motifs from mass culture which, in combination with the serious design of the text, create an echo effect. The results of this article contribute to a deeper understanding of the functions of satire in a media text.","pl":""},"lastPage":316,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/27/19_azarov.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Die Politik der versteckten Satire als poetologisches Merkmal des Magazins „Die Tagespresse“","title_en":"The Politics of Hidden Satire as a Poetological Feature of the Magazine “Die Tagespresse” ","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"865b21c9-cfa0-55da-8f48-07928ddf681e","fields":{"slug":"/data/issues/27/20_czakon/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Patrycja","lastName":"Czakon","orcid":"0009-0008-5334-1307","affiliation":{"de":"Schlesische Universität Katowice","en":"University of Silesia in Katowice","pl":"Uniwersytet Śląski w Katowicach"}}],"date":"2025-06-25T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.27-20","id":null,"editors":null,"firstPage":317,"issue":27,"keywords":{"de":["Fachkommunikation","Zahnmedizin","Fachwort","Webseite","Deutsch","Polnisch"],"en":["technical communication","dentistry","technical term","website","German","Polish"],"pl":["komunikacja specjalistyczna","stomatologia","termin specjalistyczny","strona internetowa","niemiecki","polski"]},"item_abstracts":{"de":"Fachkommunikation betrifft viele Bereiche, z. B. Technik, Medizin oder Bauwesen. Sie begleitet uns nicht nur in unserem beruflichen Leben, sondern auch in unserem alltäglichen Leben. Ein wichtiger Aspekt der fachlichen Kommunikation zwischen Experten und Laien ist das Bemühen, die Botschaft kurz und einfach zu vermitteln, um das Ziel der Verständlichkeit zu erreichen. Eine sehr wichtige Rolle in der fachlichen Kommunikation spielen die Fachsprachen. Sie sind die Grundlage der Kommunikation und ermöglichen die Verständigung in einem bestimmten Fachgebiet. Die Fachkommunikation findet häufig zwischen einem Experten und einem Experten statt, die das Fachvokabular des Fachgebiets, auf das sie spezialisiert sind, problemlos verstehen können. Bei der Kommunikation zwischen einem Experten und einem Laien soll darauf geachtet werden, dass das vom Experten verwendete Fachvokabular auch von einer Person verstanden werden kann, die kein Experte auf dem betreffenden Gebiet ist. Im Artikel wird die Fachkommunikation im Bereich der Zahnmedizin am Beispiel der deutschen und polnischen Zahnklinik– Websites dargestellt. Sie wurden nach verschiedenen Kriterien analysiert z. B. nach dem Design der Website, der Anzahl der Bilder, der Anzahl der spezifischen Registerkarten und der Verwendung von Fachsprache. Jedes Kriterium zielt darauf ab, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten aufzuzeigen, die sich aus der Analyse der deutschen und polnischen Websites ergeben.","en":"Specialist communication concerns many areas, e.g. technology, medicine, or construction. It accompanies us not only in our working lives but also in our daily lives. An important aspect of technical communication between experts and laypeople is to convey the message briefly and simply in order to achieve the goal of comprehensibility. Specialized language plays a very important role in technical communication. They are the basis of communication and enable understanding in a particular specialized field. Specialist communication often takes place between an expert and an expert who can easily understand the specialist vocabulary of the field in which they specialize. In the case of communication between an expert and a layperson, specialized communication must be based on the fact that the vocabulary used by the expert can also be understood by a person who is not an expert in the field in question. The article analyses specialist communication in the field of dentistry on the example of German and Polish dental clinic websites. They were investigated according to various criteria, e.g. the design of the website and the number of images, the number of specific tabs, and the use of technical language. Each criterion aims to highlight the differences and similarities that emerge from analyzing the German and Polish websites.","pl":""},"lastPage":338,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/27/20_czakon.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Fachkommunikation im Bereich der Zahnmedizin am Beispiel der deutschen und polnischen Webseiten von Zahnkliniken","title_en":"Specialized Communication in the Field of Dentistry on the Example of German and Polish Dental Clinic Websites","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"38786223-af38-584d-b6a7-b022c9a0b95d","fields":{"slug":"/data/issues/27/21_kachak/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Khrystyna","lastName":"Kachak","orcid":"0000-0002-5768-4170","affiliation":{"de":"Nationale Iwan-Franko-Universität Lwiw","en":"Ivan Franko National University of Lviv","pl":"Lwowski Uniwersytet Narodowy im. Iwana Franki"}}],"date":"2025-06-25T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.27-21","id":null,"editors":null,"firstPage":339,"issue":27,"keywords":{"de":["literarische Reportage","Medialität","Intermedialität","Text"],"en":["literary reportage","mediality","intermediality","text"],"pl":["reportaż literacki","medialność","intermedialność","tekst"]},"item_abstracts":{"de":"Die ständige Veränderung der medialen Landschaften hat einen maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung sämtlicher Textsorten. Dazu zählt auch eine Form an der Grenze zwischen Literatur und Journalismus – die literarische Reportage, die zunehmend mediale Eigenschaften aufweist. Durch die Integration und Wechselwirkung unterschiedlicher medialer Kanäle wie Text, Bild, Ton und interaktiver Elemente eröffnet die literarische Reportage neue Perspektiven auf die Darstellung der Wirklichkeit. Diese Tendenz erfordert eine detaillierte Analyse, um zu verstehen, wie die Medienstrategien genutzt werden und welche Funktionen sie erfüllen. Die Untersuchung auf medientheoretischer Grundlage erschließt neue Dimensionen der literarischen Reportage in ihrer gegenwärtigen Form. Der originelle Wert der Analyse liegt in der Erweiterung der bisherigen Definition der literarischen Reportage, indem die Medialität als integraler Bestandteil der Textsorte berücksichtigt wird. In dem Artikel wird untersucht, wie die beiden wesentlichen medialen Eigenschaften der literarischen Reportage – Visualität und Klanglichkeit – hervortreten und welche Wirkung sie dabei entfalten. Die Methodik bestand in der Untersuchung von literarischen Reportagen, die verschiedene mediale Kanäle integrieren. Anhand von Fallbeispielen wurde die Funktionsweise dieser Kanäle analysiert und mit den theoretischen Ansätzen zur Medialität und Intermedialität in Verbindung gesetzt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Medialität der literarischen Reportage – sowohl in Form der Medienkombination im Kontext intermedialer Beziehungen als auch durch die im Text vermittelten Mediencodes – den Erzählprozess bereichert. Sie trägt dazu bei, die im Text geschilderten Ereignisse auf einer neuen Ebene zu erfassen. Gleichzeitig wird die Rolle des Lesers entscheidend aufgewertet, da er aktiv an der Interpretation beteiligt wird, was die Interaktivität und die persönliche Auseinandersetzung mit dem Text fördert. Daher liegt die Schlussfolgerung nahe, dass der medientheoretische Ansatz die literarische Reportage aus einem neuen Blickwinkel erscheinen lässt. Durch die Berücksichtigung der Medialität wird das Verständnis für die unterschiedlichen erzählerischen Strategien vertieft, was insbesondere auf die Praxis der Erstellung und Analyse literarischer Reportagen angewendet werden kann.","en":"The constant change in the media landscape has a significant influence on the development of all text types. This also includes a form at the intersection of literature and journalism – literary reportage, which increasingly displays media characteristics. Through the integration and interaction of different media channels such as text, image, sound and interactive elements, literary reportage opens up new perspectives on the representation of reality. This phenomenon requires a detailed analysis in order to understand how the media strategies are used and what functions they fulfill. The analysis, based on media theory, opens up new dimensions of literary reportage in its contemporary form. The original value of the analysis lies in the extension of the previous definition of literary reportage by considering mediality as an integral part of the text type. The article examines how its two essential medial characteristics – visuality and sonority – emerge and what effect they have. The methodology consisted of analysing literary reportages that integrate various media channels. The functioning of these channels was analysed on the basis of case studies and related to theoretical approaches to mediality and intermediality. The results show that the mediality of literary reportage – both in the form of the combination of media in the context of intermedial relations and through the media codes conveyed in the text – enriches the narrative process. It contributes to understanding the events described in the text on a new level. At the same time, the role of the reader is decisively enhanced, as they are actively involved in the interpretation, which promotes interactivity and personal engagement with the text. It is, therefore, reasonable to conclude that the media-theoretical approach allows literary reportage to appear from a new perspective. By taking mediality into account, the understanding of the different narrative strategies is deepened, which can be applied in particular to the practice of writing and analysing literary reportage.","pl":""},"lastPage":353,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/27/21_kachak.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Literarische Reportage aus dem medientheoretischen Blickwinkel","title_en":"Literary Reportage from the Perspective of Media Theory","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"ff9fd1e8-e719-5bea-acde-9a8fb54c1cfe","fields":{"slug":"/data/issues/27/22_kaiser/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Julia","lastName":"Kaiser","orcid":"0009-0002-7893-7410","affiliation":{"de":"Schlesische Universität Katowice","en":"University of Silesia in Katowice","pl":"Uniwersytet Śląski w Katowicach"}}],"date":"2025-06-25T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.27-22","id":null,"editors":null,"firstPage":355,"issue":27,"keywords":{"de":["Mikroaggressionen","sprachliche Inklusivität","geschlechtersensible Sprache","Diskriminierung"],"en":["microaggressions","language inclusivity","gendered language","discrimination"],"pl":["mikroagresja","inkluzywność językowa","język uwzględniający płeć","dyskryminacja"]},"item_abstracts":{"de":"Die Studie untersucht die subtilen Formen der Diskriminierung in der deutschen Sprache, die als Mikroaggressionen bekannt sind und sich sowohl grammatisch als auch lexikalisch äußern können. In einer zunehmend diversifizierten Gesellschaft spielt die Sprachverwendung eine entscheidende Rolle bei der Förderung oder Behinderung von Inklusion. Während frühere Studien die Auswirkungen des generischen Maskulinums und stereotypischer Sprachmuster anerkannt haben, wurden alltägliche Mikroaggressionen, die Exklusion verstärken – insbesondere in sozialen Medien – bislang nur unzureichend erforscht. Diese Analyse zielt darauf ab, aufzuzeigen, wie Sprache unbewusste Vorurteile aufrechterhält und bestimmte Gruppen wie Frauen und LGBTQ+-Gemeinschaften, marginalisiert. Die Forschungsfragen konzentrieren sich darauf, spezifische sprachliche Strukturen zu identifizieren, die zur Exklusion beitragen, und Alternativen für eine inklusivere Kommunikation zu erforschen. Methodisch greift die Studie auf Diskursanalysen zurück, um Beispiele aus sozialen Medien, Alltagsgesprächen und öffentlichen Kommunikationsmitteln zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigen, dass bestimmte Sprachmuster, wie das generische Maskulinum, weiterhin ungleiche Machtverhältnisse verstärken und zur Unsichtbarkeit von Minderheitengruppen beitragen. Zudem wird deutlich, dass soziale Medien diese Mikroaggressionen oft verstärken, jedoch auch als Plattformen dienen können, um das Bewusstsein für inklusive Sprache zu schärfen. Die Ergebnisse der Studie bieten praktische Ansätze zur Förderung von Sprachpolitiken, die Inklusivität unterstützen und Marginalisierung reduzieren. Diese Forschung unterstreicht die Bedeutung einer Überarbeitung der Sprachverwendung, um eine gerechtere und inklusivere Gesellschaft zu schaffen.","en":"This study investigates the subtle forms of discrimination in the German language, known as microaggressions, which can manifest both grammatically and lexically. In an increasingly diverse society, language plays a crucial role in either promoting or obstructing inclusion. While previous studies have acknowledged the impact of the generic masculine and stereotypical language patterns, everyday microaggressions that reinforce exclusion – particularly on social media – have been insufficiently explored. This analysis seeks to demonstrate how language sustains unconscious biases and marginalizes specific groups, such as women and LGBTQ+ communities. The research questions focus on identifying specific linguistic structures that contribute to exclusion and exploring alternatives for more inclusive communication. The study employs discourse analysis to examine examples from social media, everyday conversations, and public communications. The findings indicate that certain language patterns, such as the generic masculine, continue to reinforce unequal power dynamics and contribute to the invisibility of minority groups. Furthermore, social media often amplifies these microaggressions but also serves as a platform for raising awareness about inclusive language. The study offers practical approaches for promoting language policies that support inclusivity and reduce marginalization, emphasizing the importance of revising language use to create a more just and inclusive society.","pl":""},"lastPage":367,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/27/22_kaiser.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Mikroaggressionen in der deutschen Sprache: Eine grammatische und lexikalische Analyse subtiler Diskriminierungsformen und deren Einfluss auf die Inklusivität der Sprache","title_en":"Microaggressions in the German Language: A Grammatical and Lexical Analysis of Subtle Forms of Discrimination and Their Impact on Language Inclusivity","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"5116ebf6-a2a2-5529-a45a-4fe77ba039c6","fields":{"slug":"/data/issues/27/23_kinalska/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Ewelina","lastName":"Kinalska","orcid":"0000-0002-9708-0793","affiliation":{"de":"Universität Warschau","en":"University of Warsaw","pl":"Uniwersytet Warszawski"}}],"date":"2025-06-25T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.27-23","id":null,"editors":null,"firstPage":369,"issue":27,"keywords":{"de":["Geschichtenerzählen","Glottodidaktik","Emotionen"],"en":["storytelling","foreign language teaching","emotions"],"pl":["storytelling","nauczanie języka obcego","emocje"]},"item_abstracts":{"de":"In dieser Forschungsarbeit wird eine affektive Erzählmethode für das Lehren / Lernen einer Fremdsprache am Beispiel eines Deutsch-als-Fremdsprache-Unterrichts vorgestellt. Ihr Zweck ist es, eine synthetische Zusammenfassung der bisherigen Entwicklungen im Storytelling zu präsentieren. Storytelling im Kontext der Didaktik ist eine Sprachlehrmethode, die Geschichten und Erzählungen als Lehrmittel verwendet. Sprachliche Inhalte werden in Form einer Geschichte vermittelt, was für die Lernenden einen natürlichen Spracherwerb bedeutet. Das Geschichtenerzählen konzentriert sich nicht nur auf die sprachliche Struktur, sondern auch auf den sozialen und kulturellen Kontext, was eine authentischere Vermittlung von Informationen unterstützt. Affektives Geschichtenerzählen hingegen ist ein Ansatz, der sich auf die Emotionen der SchülerInnen und die emotionale Beteiligung am Lernprozess konzentriert. Im Bereich der Glottodidaktik zielt das affektive Geschichtenerzählen darauf ab, positive Emotionen im Zusammenhang mit dem Spracherwerb hervorzurufen. Die Forschung zum affektiven Geschichtenerzählen umfasst Aspekte der Emotionspsychologie, der pädagogischen Psychologie und der Neurowissenschaften. Zu den Forschern, die sich mit affektivem Geschichtenerzählen befassen, gehören Mary-Helen Immordino-Yang und Antonio Damasio. Ihre Ergebnisse deuten darauf hin, dass die affektive Einbindung von SchülerInnen in den Lernprozess das Einprägen von Material unterstützen und somit den dauerhaften Erwerb von Sprachkenntnissen beeinflussen kann. Nach einer Skizzierung des Konzepts des affektiven Erzählens werden ein historischer Abriss sowie der aktuelle Forschungsstand vorgestellt. Anschließend werden Kriterien für die Auswahl von Texten der Populärliteratur vorgestellt, gefolgt von einer Darstellung der Entwicklung von Sprachkompetenzen im Deutsch-als-Fremdsprache-Unterricht anhand der beschriebenen Methode (deskriptiver Überblick). Abschließend werden positive und negative Aspekte des affektiven Geschichtenerzählens diskutiert.","en":"This research paper presents an affective storytelling method for teaching/learning a foreign language using the example of German as a foreign language lessons. The purpose of the article is to present a synthetic summary of previous developments in storytelling. Storytelling in the context of didactics is a language teaching method that uses stories and narratives as an educational tool. Language content is conveyed in the form of a story, which means natural language acquisition for the learners. Storytelling focuses not only on the linguistic structure, but also on the social and cultural context, which supports a more authentic transfer of information. Affective storytelling, on the other hand, is an approach that focuses on students’ emotions and emotional involvement in the learning process. In the field of foreign language teaching, affective storytelling aims to evoke positive emotions in the context of language acquisition. Research on affective storytelling encompasses aspects of emotion psychology, educational psychology and neuroscience. Researchers working on affective storytelling include Mary-Helen Immordino-Yang and Antonio Damasio. Their findings suggest that the affective involvement of students in the learning process can support the memorization of material and thus influence the lasting acquisition of language skills. After an outline of the concept of affective storytelling, a historical outline and the current state of research are demonstrated. Criteria for the selection of texts from popular literature are then presented, followed by a description of the development of language skills in German as a foreign language lessons using the method described (descriptive overview). Finally, the positive and negative aspects of affective storytelling are discussed.","pl":""},"lastPage":383,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/27/23_kinalska.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Affektives Storytelling im DaF-Unterricht: Ein Überblick über den Status quo in der glottodidaktischen Literatur","title_en":"Affective Storytelling in German as a Foreign Language Lessons: An Overview of the Status Quo in the Literature on Foreign Language Teaching","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"b200853a-02e0-5546-82a8-de20e33305c0","fields":{"slug":"/data/issues/27/24_luba/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Katarzyna","lastName":"Luba","orcid":"0009-0001-2473-9163","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2025-06-25T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.27-24","id":null,"editors":null,"firstPage":385,"issue":27,"keywords":{"de":["Kunstsprache","konstruierte Sprachen","Sprache und Gesellschaft","Sprachexperiment"],"en":["artificial language","constructed languages","planned languages","language and society","linguistic experiment"],"pl":["sztuczny język","języki konstruowane","język a społeczeństwo","eksperyment językowy"]},"item_abstracts":{"de":"Das Ziel dieses Artikels ist es, künstliche Sprachen, auch als Conlangs bezeichnet, unter besonderer Berücksichtigung ihrer Entwicklung, Konstruktion und der Funktionen, die sie in unterschiedlichen kulturellen und sozialen Kontexten erfüllen, zu analysieren. Das Thema der künstlichen Sprachen stellt ein interdisziplinäres Forschungsfeld dar, das Elemente aus Kunst, Wissenschaft und Philosophie vereint. Dennoch wird es in der modernen linguistischen Forschung nur selten umfassend behandelt. Häufig wird es auf die Funktion als Grundlage für die Entwicklung von Programmiersprachen reduziert, ohne die gesamte Bandbreite ihrer Anwendungen zu berücksichtigen, wie etwa als internationale Hilfssprachen oder künstlerische Sprachen. Seit ihrer bewussten Entstehung im Mittelalter bis hin zu ihrer heutigen Nutzung in der Populärkultur haben diese Sprachen eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen, wobei sie auf eine Vielzahl von Bedürfnissen reagierten – von der Förderung der internationalen Kommunikation bis hin zur Schaffung komplexer fiktionaler Welten. Es ist entscheidend, die heterogene Natur künstlicher Sprachen zu erkennen, wobei jede Unterkategorie durch spezifische Merkmale geprägt ist, die den Umfang und die Grenzen der Untersuchung der jeweiligen Sprache definieren. In diesem Beitrag werden die vielfältigen Funktionen und Anwendungen künstlicher Sprachen, ihr Entstehungsprozess und die Kriterien ihrer Bewertung erörtert. Besonderes Augenmerk liegt auf naturalistischen Sprachen, die grammatische und phonologische Prozesse natürlicher Sprachen nachahmen und ihnen dadurch eine] höhere Authentizität verleihen. Zudem wird die Rolle von Hilfssprachen untersucht, die darauf abzielen, die Kommunikation zwischen verschiedenen Kulturen zu vereinfachen. Darüber hinaus werden die Auswirkungen künstlicher Sprachen auf Literatur, Film und Videospiele sowie ihre wachsende Bedeutung im akademischen Bereich beleuchtet, in dem sie als Lehr- und Forschungsinstrumente zunehmend an Bedeutung gewinnen.","en":"The objective of this article is to provide a comprehensive analysis of artificial languages, commonly referred to as conlangs, with a particular focus on their development, construction, and the functions they fulfill in various cultural and social contexts. Artificial languages constitute an interdisciplinary field that integrates elements of art, science, and philosophy. Despite their potential, they remain underexplored in contemporary linguistic research, where their study is frequently limited to their role as foundational models for programming languages. Such an approach overlooks their broader applications, including their significance as international auxiliary languages or as artistic creations. From their intentional emergence during the Middle Ages to their contemporary presence in popular culture, artificial languages have undergone significant evolution, serving diverse purposes – ranging from fostering global communication to constructing intricate fictional universes. The heterogeneous nature of these languages necessitates a nuanced understanding, as each subcategory is defined by distinct features that influence the scope and framework of their study. This paper investigates the multifaceted roles and applications of artificial languages, their creation processes, and the criteria used to evaluate them. Special emphasis is placed on naturalistic languages, which emulate the grammatical and phonological structures of natural languages, thereby enhancing their authenticity. The discussion also addresses auxiliary languages designed to bridge communication gaps across cultures. Furthermore, the article examines the influence of artificial languages on literature, film, and video games, as well as their increasing prominence in academic settings, where they are gaining recognition as valuable tools for teaching and research.","pl":""},"lastPage":396,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/27/24_luba.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Forschung über künstliche Sprachen: Entwicklung, Funktionen und Beispiele","title_en":"Research on Artificial Languages: Development, Functions and Examples","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"6076525d-b02e-5c53-983f-32c57e53dcf7","fields":{"slug":"/data/issues/27/25_luczak/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Kamil","lastName":"Łuczak","orcid":"0009-0007-3257-3427","affiliation":{"de":"Universität Łódź","en":"University of Łódź","pl":"Uniwersytet Łódzki"}}],"date":"2025-06-25T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.27-25","id":null,"editors":null,"firstPage":397,"issue":27,"keywords":{"de":["Mehrsprachigkeit","Vielsprachigkeit","Multikompetenz","Dienstleistungssektor"],"en":["multilingualism","plurilingualism","multicompetence","service sector"],"pl":["multilingwalność","wielojęzyczność","multikompetencja","sektor usług"]},"item_abstracts":{"de":"Die Mehrsprachigkeit ist ein weltweites Phänomen (vgl. Franceschini 2022), das auch in den Ländern der EU zu beobachten ist. Als Ergebnis der Sprachpolitik der EU spricht ein großer Teil der EU-Mitbürger über ihre eigene Muttersprache hinaus eine oder mehrere Fremdsprachen auf dem kommunikativen Niveau. Aufgrund der Dienstleistungsfreiheit innerhalb der EU können Dienstleistungszentren (engl. Shared Service Centre – SSC) der Großunternehmen im Zentraleuropa, auch in Polen, entstehen. Auf dem Arbeitsmarkt gesuchte Arbeitnehmer – unter denen es auch Neophilologen gibt, sind mehrsprachig und bilden vielsprachige Teams, wo sie in einer oder mehreren Fremdsprachen arbeiten, was von der Geschäftsregion abhängt. Es ist wesentlich wichtig im Kontext einer Zusammenarbeit zwischen den Neophilologien und den sog. Großunternehmen. Das Ziel des Artikels ist es, die mit dem Phänomen der Viel- und Mehrsprachigkeit zusammenhängende terminologische Vielfalt zu besprechen, sowohl im Sinne von der Benutzung der Einzelsprachen als auch der Fachsprachen, Dialekte und Sprachvarietäten (vgl. Riehl 2024). Außerdem werden entsprechende Begriffe in einigen Sprachen sowohl im europäischen Kontext (Polnisch, Französisch, Deutsch und Englisch) als auch im asiatischen Kontext (Chinesisch) verglichen, damit die Terminologie für weitere Erwägungen im Artikel durchsichtlich ist. Der Begriff der Multikompetenz wird auch dargestellt. Des Weiteren werden Dienstleistungszentren und ihre Klassifikation erörtert, wobei der heutige Zustand des Marktes in Polen dargestellt wird. Dadurch wird eine Konvergenz zwischen den sprachwissenschaftlichen und den unternehmensbezogenen Aspekten veranschaulicht. Die theoretischen Überlegungen werden durch ein Beispiel aus der durchgeführten Forschung bereichert.","en":"Multilingualism is a global phenomenon (cf. Franceschini 2022), which can also be observed in the EU countries. As a result of the EU’s language policy, a large proportion of EU citizens speak one or more foreign languages at a communicative level in addition to their own mother tongue. Due to the freedom to provide services within the EU, service centres (Shared Service Centres – SSC) of large companies can be opened in Central Europe, including Poland. Employees sought after on the labour market – among whom there are also neophilologists – are plurilingual and form multilingual teams where they work in one or more foreign languages, depending on the region of business. This is particularly important in the context of cooperation between neophilologists and so-called large companies. The aim of the article is to discuss the terminological diversity associated with the phenomenon of plurilingualism and multilingualism, both in the sense of the use of languages and of specialised languages, dialects and language varieties (cf. Riehl 2024). In addition, corresponding terms in some languages are compared both in the European context (Polish, French, German and English) and in the Asian context (Chinese) in order to make the terminology clear for further considerations in the article. The term multicompetence is also introduced. Service centres and their classification are also discussed, presenting the current state of the market in Poland, thus illustrating a convergence between the linguistic and business aspects. The theoretical reflections are enriched by a result of the conducted research.","pl":""},"lastPage":410,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/27/25_luczak.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Das Phänomen der individuellen und institutionellen Mehrsprachigkeit im Dienstleistungssektor in Polen","title_en":"The Phenomenon of Individual and Institutional Multilingualism in the Service Sector in Poland","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"7ef27401-c3b3-55de-af2c-cca354b283da","fields":{"slug":"/data/issues/27/26_mykytiuk/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Iryna","lastName":"Mykytiuk","orcid":"0009-0000-2387-3849","affiliation":{"de":"Nationale Iwan-Franko-Universität Lwiw","en":"Ivan Franko National University of Lviv","pl":"Lwowski Uniwersytet Narodowy im. Iwana Franki"}}],"date":"2025-06-25T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.27-26","id":null,"editors":null,"firstPage":411,"issue":27,"keywords":{"de":["Trauma","schlesische Dialektismen","Spracherleben","Ulrike Draesner"],"en":["trauma","Silesian dialectisms","language experience","Ulrike Draesner"],"pl":["trauma","śląskie dialektyzmy","doświadczenie językowe","Ulrike Draesner"]},"item_abstracts":{"de":"Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der literarischen Verarbeitung von Trauma und Erinnerung in Ulrike Draesners Roman „Die Verwandelten“ mit dem Fokus auf den Einsatz schlesischer Dialektismen als Ausdrucksmittel traumatischer Erfahrungen. Das Ziel dieses Beitrags ist zu erforschen, wie Dialektismen als Erzählstrategien fungieren, um traumatische Erfahrungen darzustellen und das Spracherleben der Figuren zu vermitteln. Die methodologische Grundlange der Analyse basiert auf Ansätzen von Memory Studies und Trauma Studies sowie soziolinguistischen Konzepten wie Mehrsprachigkeit und sprachliches Erleben des Traumas. Bei der Analyse wird veranschaulicht, dass Dialektismen nicht nur regionale Authentizität vermitteln, sondern auch als Medium fungieren, um die fragmentierte Wahrnehmung und die gebrochene Identität der Figuren literarisch zu gestalten. Die Untersuchung zeigt, dass Ulrike Draesner durch den gezielten Einsatz schlesischer Dialektismen ein literarisches Spannungsfeld in den Fragen von Trauma, Gewalt, Verlust der Heimat und der Sprache schafft. In dieser Studie wird analysiert, wie schlesische Dialektismen als ein besonderer Erinnerungsraum und ein Mittel der Identitätssuche im Roman funktionieren. Mit den Dialektismen gelingt es Draesner, die Komplexität der individuellen und kollektiven Erfahrungen im Kontext von Flucht, Vertreibung und transgenerationaler Trauma Verarbeitung literarisch eindrucksvoll umzusetzen. Die Ergebnisse dieser Analyse tragen zu einem tieferen Verständnis der Funktion von Sprache und Dialekt in der literarischen Darstellung von Trauma bei.","en":"This paper examines the literary treatment of trauma and memory in Ulrike Draesner’s novel “Die Verwandelten” focusing on the use of Silesian dialectics as expressive tools for conveying traumatic experiences. The aim of this study is to explore how dialectisms act as narrative strategies to represent trauma and articulate the linguistic experiences of the characters. The methodological foundation of the analysis is based on the approaches of memory studies and trauma studies, as well as sociolinguistic concepts such as multilingualism and the linguistic experience of trauma. The analysis reveals that dialectisms not only convey regional authenticity but also serve as a medium to depict the fragmented perception and fractured identity of the characters. The study demonstrates that through the deliberate use of Silesian dialectisms, Ulrike Draesner creates literary tension surrounding issues of trauma, violence, loss of homeland and language. This research analyzes how Silesian dialectisms act as a unique space of memory and a means of identity exploration within the novel. By incorporating dialectisms, Draesner effectively portrays the complexity of individual and collective experiences in the context of displacement, exile, and transgenerational trauma. The findings of this analysis contribute to a deeper understanding of the role of language and dialect in the literary representation of trauma.","pl":""},"lastPage":421,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/27/26_mykytiuk.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Schlesische Dialektismen im Roman „Die Verwandelten“ von Ulrike Draesner","title_en":"Silesian Dialectisms in Ulrike Draesner’s Novel “Die Verwandelten”","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"4157bc98-50ef-59b8-965f-c8a9aa271f71","fields":{"slug":"/data/issues/27/27_pawlowska/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Weronika","lastName":"Pawłowska","orcid":"0009-0009-9941-5188","affiliation":{"de":"Adam-Mickiewicz-Universität Posen","en":"Adam Mickiewicz University Poznań","pl":"Uniwersytet im. Adama Mickiewicza w Poznaniu"}},{"firstName":"Aleksandra","lastName":"Liberda","orcid":"0009-0007-5562-6333","affiliation":{"de":"Adam-Mickiewicz-Universität Posen","en":"Adam Mickiewicz University Poznań","pl":"Uniwersytet im. Adama Mickiewicza w Poznaniu"}},{"firstName":"Iwona","lastName":"Gepard","orcid":"0009-0001-6772-2919","affiliation":{"de":"Adam-Mickiewicz-Universität Posen","en":"Adam Mickiewicz University Poznań","pl":"Uniwersytet im. Adama Mickiewicza w Poznaniu"}}],"date":"2025-06-25T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.27-27","id":null,"editors":null,"firstPage":423,"issue":27,"keywords":{"de":["Partnersuche","Kontaktanzeigen","Tinder","Forschungsprojekt","digitale Medien"],"en":["partner search","personal advertisements","Tinder","research project","digital media"],"pl":["poszukiwanie partnera","ogłoszenia matrymonialne","Tinder","projekt badawczy","media cyfrowe"]},"item_abstracts":{"de":"Die vorliegende Studie untersucht den Wandel der Partnersuche anhand eines Vergleichs von historischen Heiratsanzeigen (1940–1960) und modernen Tinder-Profilen (2024) in deutscher und polnischer Sprache. Ziel der Analyse ist es, sprachliche und inhaltliche Unterschiede sowie gesellschaftliche Veränderungen in den Erwartungen und Darstellungen von Partnerschaften herauszuarbeiten. Die Methodik basiert auf der Untersuchung von vier Korpora, die mittels quantitativer und qualitativer Verfahren analysiert wurden. Mithilfe der korpuslinguistischen Software Sketch Engine wurden wiederkehrende sprachliche Muster, Schlüsselwörter und Ausdrucksweisen ermittelt. Die Ergebnisse zeigen, dass traditionelle Anzeigen stark auf materielle Sicherheit, soziale Normen und gesellschaftlichen Status fokussiert waren, während moderne Profile Individualität, Sinn für Humor und gemeinsame Interessen betonen. Zudem lassen sich erhebliche Unterschiede in der sprachlichen Gestaltung feststellen: Während historische Anzeigen formal, präzise und schematisch formuliert sind, zeichnen sich Tinder-Beschreibungen durch eine lockere Sprache mit Anglizismen, Slang und Emoticons aus. Die Studie zeichnet sich dadurch aus, dass gleichzeitig ein interlingualer und diachroner Vergleich deutsch- und polnischsprachiger Heirats- und Tinder-Anzeigen durchgeführt wurde und dabei sprachliche, soziale und kulturelle Entwicklungen der Partnersuche analysiert wurden. Die Untersuchung liefert Erkenntnisse über den Einfluss medialer Entwicklungen auf die Partnersuche und zeigt, wie sich gesellschaftliche Werte und Kommunikationsstile im Laufe der Zeit gewandelt haben.","en":"The present study examines the evolution of partner search by comparing historical matrimonial advertisements (1940–1960) with modern Tinder profiles (2024) in German and Polish. The aim of the analysis is to identify linguistic and content-related differences as well as societal changes in the expectations and representations of partnerships. The methodology is based on the examination of four corpora which were analyzed using quantitative and qualitative methods. Using the corpus linguistics software Sketch Engine, recurring linguistic patterns, keywords, and expressions were identified. The results show that historical press advertisements strongly focused on financial security, social norms, and societal status, whereas modern profiles emphasize individuality, humor, and shared interests. Furthermore, there are notable differences in the linguistic style: while historical advertisements are formal, precise, and schematic in their formulation, Tinder descriptions are characterized by a casual language with Anglicisms, slang, and emoticons. This study stands out by conducting both an interlingual and diachronic comparison of German- and Polish-language matrimonial advertisements and Tinder profiles, while analyzing linguistic, social, and cultural developments in partner search. The findings provide insights into the influence of media developments on partner search and illustrate how societal values and communication styles have evolved over time.","pl":""},"lastPage":439,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/27/27_pawlowska.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"„Heirat nicht ausgeschlossen“ oder „nur FWB“? Ein Vergleich polnischer und deutscher Kontaktanzeigen zwischen Vergangenheit und Gegenwart","title_en":"“Matrimony if Suited” or “FWB Only”? A Comparison of Polish and German Personal Advertisements over the Century","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"0f3dd790-bdb6-52c8-92d5-b2e07109227e","fields":{"slug":"/data/issues/27/28_souskova/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Pavlína","lastName":"Soušková","orcid":"0009-0009-3994-8935","affiliation":{"de":"Universität Ostrava","en":"University of Ostrava","pl":"Uniwersytet Ostrawski"}}],"date":"2025-06-25T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.27-28","id":null,"editors":null,"firstPage":441,"issue":27,"keywords":{"de":["Einfache Sprache","Emotionen","Emotionalität","Drehbuch","Vereinfachung","Transfer"],"en":["plain language","emotions","emotionality","screenplay","simplification","transfer"],"pl":["prosty język","emocje","emocjonalność","scenariusz","uproszczenie","transfer"]},"item_abstracts":{"de":"Dieser Artikel befasst sich mit den Ausdrucksmitteln der Emotionalität und ihrem intralingualen Transfer am Beispiel der bekannten deutschen Tragikomödie „Good Bye, Lenin!“ (2003) von Wolfgang Becker. Der Schwerpunkt liegt dabei vor allem auf den Möglichkeiten des Ausdrucks der Emotionalität in Einfacher Sprache am Beispiel der Buchadaption des genannten Films in Einfacher Sprache von Eva Dix (2015), die sich hauptsächlich an Leser mit Deutsch als Fremdsprache oder Leseschwierigkeiten richtet. Dieser Korpus wird anhand ausgewählter Beispiele unter Berücksichtigung der verwendeten Ausdrucksmittel der Emotionalität analysiert und mit dem Originaltext des Drehbuchs von Bernd Lichtenberg (2003) verglichen. Die Studie zielt darauf ab, durch eine vergleichende intertextuelle Textanalyse, unterstützt von weiteren linguistischen Methoden und Analyseverfahren aus der Korpuslinguistik, Diskurslinguistik, Textlinguistik, Semantik, Lexikologie und Pragmatik, Strategien der Textvereinfachung zu untersuchen, wobei der Fokus auf sprachlichen Mitteln zur Darstellung von Emotionalität liegt. Die Untersuchung basiert auf den drei Parametern der Emotionen nach Schwarz-Friesel (2007): Intensität, Dauer und Qualität. In der Studie wird den folgenden Forschungsfragen nachgegangen: Welche Strategien der Vereinfachung lassen sich im Buch in Einfacher Sprache in Bezug auf die Emotionalität erkennen? Wie geht die Autorin mit Metaphern um, und welche Rolle spielen diese bei der Vermittlung von Emotionalität? Wie unterscheiden sich die sprachlichen Ausdrucksmittel, die zur Darstellung derselben Emotion im Drehbuch und im Buch in Einfacher Sprache verwendet werden? Die Ergebnisse weisen unter anderem darauf hin, dass der Text in Einfacher Sprache trotz restriktiver Empfehlungen ein hohes emotionales Potenzial besitzt, das in einigen Fällen sogar größer ist als das des zugrundeliegenden Drehbuchs. Dies ist insbesondere auf den erzählerischen Stil und die überraschend häufige Verwendung von Metaphern zurückzuführen.","en":"This article explores the means of expressing emotionality and their intralingual transfer using the example of the renowned German tragicomedy “Good Bye, Lenin!” (2003) by Wolfgang Becker. The focus lies primarily on the possibilities of expressing emotionality in plain (German) language, as illustrated by the book adaptation of the mentioned film in simplified language by Eva Dix (2015), which is mainly aimed at readers with German as a foreign language or reading difficulties. This corpus is analyzed using selected examples, considering the means of expressing emotionality used, and compared to the original screenplay by Bernd Lichtenberg (2003). The study aims to examine strategies for text simplification through comparative intertextual text analysis, supported by additional linguistic methods and analytical approaches from corpus linguistics, discourse linguistics, text linguistics, semantics, lexicology, and pragmatics, with a focus on linguistic means for portraying emotionality. The analysis is based on the three parameters of emotions as defined by Schwarz-Friesel (2007): intensity, duration, and quality. The study addresses the following research questions: What simplification strategies can be identified in the plain language book concerning emotionality? How does the author work with metaphors, and what role do they play in conveying emotionality? How do the linguistic means used to portray the same emotion differ between the screenplay and the plain language book? The findings indicate, among other things, that the plain language text possesses a high emotional potential despite restrictive guidelines, which in some cases even exceeds that of the underlying screenplay. This is particularly attributed to the narrative style and the surprisingly frequent use of metaphors.","pl":""},"lastPage":460,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/27/28_souskova.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Vom Drehbuch zur Einfachen Sprache – Intralingualer Transfer der Emotionalität am Beispiel der Tragikomödie „Good Bye, Lenin!“","title_en":"From a Screenplay to the Plain Language – Intralingual Transfer of Emotionality Using the Example of the Tragicomedy “Good Bye, Lenin!”","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"4fd0147f-8e97-592f-ae50-0e8d99e77213","fields":{"slug":"/data/issues/27/29_tobiszowska/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Monika","lastName":"Tobiszowska","orcid":"0009-0008-0097-1823","affiliation":{"de":"Schlesische Universität Katowice","en":"University of Silesia in Katowice","pl":"Uniwersytet Śląski w Katowicach"}}],"date":"2025-06-25T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.27-29","id":null,"editors":null,"firstPage":461,"issue":27,"keywords":{"de":["„Dogs of Berlin“","Schimpfwörter","Übersetzung"],"en":["“Dogs of Berlin”","swearwords","translation"],"pl":["„Dogs of Berlin“","wulgaryzmy","tłumaczenie"]},"item_abstracts":{"de":"Die Übersetzung von Schimpfwörtern im audiovisuellen Bereich stellt aufgrund der kulturellen Unterschiede eine besondere Herausforderung dar. Vulgarismen sind oft tief in den jeweiligen kulturellen und sozialen Kontext eingebettet, was ihre Übersetzung in andere Sprachen erschwert. In diesem Beitrag wird die Rolle von Schimpfwörtern in der deutschen Serie „Dogs of Berlin“ untersucht, wobei insbesondere Funktionen dieser Ausdrücke im Film analysiert werden. Zudem wird die Übersetzung dieser Vulgarismen ins Polnische und ins Englische betrachtet, um zu erfassen, wie sie in den jeweiligen Sprachräumen interpretiert und angepasst werden. Ein wesentlicher Fokus der Analyse liegt auf der Rolle von Schimpfwörtern für die emotionale Wirkung und die Charakterisierung der Figuren. In vielen Fällen dienen diese Ausdrücke nicht nur zur Kommunikation, sondern auch zur Verstärkung von Gefühlen, zum Ausdruck von sozialen Spannungen und Konflikten zwischen den Charakteren. Der Beitrag beleuchtet, wie die spezifischen Funktionen der Schimpfwörter im Film durch den Übersetzungsprozess verändert oder beibehalten werden. Die Untersuchung zeigt, dass die Intensität von Schimpfwörtern oft angepasst werden muss, um sie in einem anderen kulturellen Kontext verständlich und angemessen zu vermitteln. Dabei können Nuancen verloren gehen, die die Rezeption der Serie durch Zuschauer in unterschiedlichen Kulturkreisen beeinflussen. Die Schlussfolgerungen verdeutlichen, dass die Wahrnehmung von Vulgarismen stark von kulturellen und sozialen Faktoren abhängt, was zu unterschiedlichen Interpretationen und Reaktionen bei den Zuschauern führt.","en":"The translation of swearwords in audiovisual content presents a particular challenge due to cultural differences. Vulgarisms are often deeply embedded in their respective cultural and social contexts, which makes their translation into other languages difficult. This study examines the role of swearwords in the German series Dogs of Berlin, with a particular focus on their functions in film. Additionally, the translation of swearwords into Polish and English is analysed to understand how they are interpreted and adapted in the respective linguistic and cultural contexts. A key focus of the analysis lies in the role of swearwords in conveying emotional impact and character development. In many cases, these expressions serve not only as a means of communication but also as a way to intensify emotions, express social tensions, and highlight conflicts between characters. This study explores how the specific functions of swearwords in the film are altered or preserved through the translation process. The analysis reveals that the intensity of swearwords often needs to be adjusted to ensure they remain understandable and appropriate in a different cultural context. In doing so, nuances may be lost, which can affect how the series is perceived by audiences from different cultural backgrounds. The conclusions highlight that the perception of swearwords is strongly influenced by cultural and social factors, leading to varying interpretations and reactions among viewers.","pl":""},"lastPage":480,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/27/29_tobiszowska.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Übersetzung von Schimpfwörtern aus dem Deutschen ins Polnische und Englische – eine vergleichende Analyse am Beispiel der Serie „Dogs of Berlin“","title_en":"Translation of Swearwords from German into Polish and English – A Comparative Analysis Based on the TV Series “Dogs of Berlin”","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"08fa9ad5-fbdd-5ef3-9576-a93dd3cf1059","fields":{"slug":"/data/issues/27/30_jarosz/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Józef","lastName":"Jarosz","orcid":"0000-0002-7820-667X","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2025-06-25T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.27-30","id":null,"editors":null,"firstPage":483,"issue":27,"keywords":{"de":["Bibliologie","annotierte Bibliografie","Personalbibliografie","Jerzy Bartmiński"],"en":["bibliology","annotated bibliography","author’s bibliography","Jerzy Bartmiński"],"pl":["bibliologia","bibliografia anotowana","bibliografia autorska","Jerzy Bartmiński"]},"item_abstracts":{"de":"Den Inhalt des Rezensionsbeitrags macht eine Besprechung und Bewertung der praktischen Anwendbarkeiteiner Buchpublikation aus, die eine kommentierte Bibliographie von Publikationen des im Jahre 2022 verstorbenen polnischen Sprachwissenschaftlers, Ethnolinguisten, Folkloristen und Slavisten, Jerzy Bartmiński enthält. Der einleitende Teil wird der Funktion der Bibliografie gewidmet. In dem Hauptteil des Beitrags wird auf die Struktur und Funktionalitäten des rezensierten Bandes eingegangen. Die in erster Linie als Verehrung eines verdienstvollen Forschers und akademischen Lehrers zu betrachtende Veröffentlichung ist selbstverständlich eine sehr praktische und hilfreiche Datenquelle für Text- und Ethnolinguisten. Die Bibliographie wurde in achtzehn Kapitel nach Typen von Publikationen gegliedert, die detaillierten Sach- und Namenregister ermöglichen einen mühelosen Zugriff auf gesuchte Daten und die beigefügten Zusammenfassungen bieten eine Orientierung in Inhalt und Methoden. Die Publikation erfüllt zusätzlich eine didaktisch-erzieherische Funktion, indem der dargestellte wissenschaftliche Werdegang von Professor Jerzy Bartmiński, seine enorme und bewundernswerte Aktivität als Autor, Initiator des wissenschaftlichen Lebens auf der lokalen und internationalen Ebene als ein vorbildlicher Lebenslauf für Forscher jüngerer Generation gelten kann.","en":"The content of the review article is a discussion and assessment of the practical applicability of a book containing an annotated bibliography of publications by Jerzy Bartmiński, a Polish linguist who specialized in the field of ethnolinguistics, folkloristics and Slavic studies, and who died in 2022. The introductory part is dedicated to the function of the bibliography. The main part of the article deals with the structure and functionalities of the reviewed volume. The publication, which should be seen primarily as a tribute to a meritorious researcher and academic teacher, is certainly a very practical and helpful source of data for text researchers and ethnolinguists. The bibliography is divided into eighteen chapters, organised by types of publications, a detailed subject index and an index of names that make it easy to find the requested data, and the attached summaries which provide orientation in the content and methods. The publication also fulfils a didactic-educational function in a way that academic career of Professor Jerzy Bartmiński, his enormous and admirable activity as an author and initiator of academic life at the local and international level, can be regarded as an exemplary curriculum vitae for researchers of the younger generation.","pl":""},"lastPage":489,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/27/30_jarosz.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Praktyczne i wychowawcze walory adnotowanej bibliografii autorskiej","title_en":"Practical and Pedagogical Advantages of an Annotated Author’s Bibliography","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"5bdb713c-aae9-5d67-b336-a9f3fa0a914d","fields":{"slug":"/data/issues/27/31_jurasz/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Alina","lastName":"Jurasz","orcid":"0000-0001-5179-606X","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2025-06-25T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.27-31","id":null,"editors":null,"firstPage":491,"issue":27,"keywords":{"de":["Genderlinguistik","Sexus","Genus","Gender","Gespräch","Deutsch"],"en":["gender linguistics","sex","gender","conversation","German"],"pl":["lingwistyka płci","płeć","rodzaj","konwersacja","niemiecki"]},"item_abstracts":{"de":"Die Zusammenhänge zwischen Geschlecht als biologischer Kategorie Sexus, grammatischer Kategorie Genus und soziopolitisch-kultureller Kategorie Gender und Sprache waren in wissenschaftlichen Diskussionen schon immer in unterschiedlichem Ausmaß präsent. In den 1970er und 1980er Jahren lösten programmatische Beiträge feministischer Linguistinnen, wie etwa die von Senta Trömel-Plötz (1978, 1982) und Luise F. Pusch (1979, 1984), Kontroversen aus, die zu einer Polarisierung der Positionen und zu dem sogenannten „Familienstreit” unter deutschen Linguisten führten. Meinungsverschiedenheiten resultierten meist aus einem Missverständnis oder der Nichtakzeptanz der Annahmen der Gegner, die sich vor allem Unwissenschaftlichkeit ihrer Argumente vorwarfen. Die seit über vierzig Jahren in deutschsprachigen Wissenschaftskreisen geführte Debatte um Geschlecht und Sprache bezieht sich nicht nur auf altbekannte Themen wie Asymmetrien im Sprachsystem oder das generische Maskulinum. Besonderer Wert wird auf interdisziplinäre Forschung gelegt, die den aktuellen Forschungshorizont der Genderlinguistik erweitert.","en":"The connections between gender as a biological category sexus, grammatical genus and socio-politicalcultural gender and language have always been present in scientific discussions to a greater or lesser extent. In the 1970s and 1980s, programmatic contributions by feminist linguists, such as Senta Trömel-Plötz (1978, 1982) and Luise F. Pusch (1979, 1984), sparked numerous controversies that led to the polarization of position and the so-called family dispute “Familienstreit” among German linguists. The differences of opinion were most often due to a misunderstanding or non-acceptance of the opponents’ assumptions, who accused themselves above all of the unscientific nature of their arguments. The debate on gender and language that has been going on in German-speaking scientific circles for over forty years not only refers to well-known issues such as systemic asymmetries or generic masculinum. Significant importance is attributed to interdisciplinary research that broadens the research horizon of gender linguistics to date.","pl":""},"lastPage":496,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/27/31_jurasz.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Genderlinguistik – eine endlose Geschichte","title_en":"Gender Linguistics – a Never-Ending Story","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"a3152a18-dc20-5607-9248-ad4fe30b3ddc","fields":{"slug":"/data/issues/27/32_staniewski/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Przemysław","lastName":"Staniewski","orcid":"0000-0002-1903-6316","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2025-06-25T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.27-32","id":null,"editors":null,"firstPage":497,"issue":27,"keywords":{"de":["Syntax","forensische Linguistik","Authentizitätsfeststellung"],"en":["syntax","forensic linguistics","authorship attribution"],"pl":["składnia","lingwistyka kryminalistyczna","uznanie autorstwa"]},"item_abstracts":{"de":"Dieser Rezensionsbeitrag bespricht das Buch von Isabelle Thormann „Tatort Syntax. Authentizitätsfeststellung in der forensischen Linguistik“. In dem einführenden Teil wird zunächst die forensische Linguistik als eine Forschungsdisziplin kurz vorgestellt. Dabei wurden ihre enge und weite Definition sowie ihre Teilbereiche wie z. B. Rechtslinguistik, Polizeisprache, Sprache im Gericht bzw. im Gerichtsverfahren aber auch kriminelle Bereiche, in denen die forensische Linguistik als „forensische Hilfswissenschaft“ fungiert, berücksichtigt. In dem weiteren und viel umfangreicheren Teil wurden die in dem Buch auf sehr detaillierte und ausführliche Art und Weise diskutierten Fragestellungen zur Rolle der Syntax in der forensischen Linguistik besprochen. Die Autorin wendet sich in erster Linie den theoretischen Aspekten zu. Die weiteren Ausführungen sind hingegen sehr praktisch orientiert und betreffen zwei Bereiche: (1) verschiedene Faktoren, anhand derer man imstande ist, den Idiolekt – ein im Mittelpunkt des Buches stehender Begriff – zu identifizieren und folglich möglicherweise die Autorschaft festzustellen. Dazu gehören vor allem fehlerhafte Verwendung von Kommata und orthografische Fehler sowie unterschiedliche syntaktische Ambiguitäten. (2) Verfahren der Kodierung bzw. Markierung der genannten Fehler. Zu Schluss konzentriert man sich auf das letzte didaktisch ausgerichtete Kapitel, das ebenso als Handbuch zur deutschen Syntax (in vereinfachter Form) angesehen werden kann. Den Beitrag runden die allgemeine Bewertung des Buches sowie Anmerkungen zu seinen weiteren möglichen Anwendungsbereichen ab.","en":"This review article addresses Isabelle Thormann's book “Tatort Syntax. Authentizitätsfeststellung in der forensischen Linguistik”. The introductory section briefly presents forensic linguistics as a research discipline, considering its narrow and broad definitions as well as its subfields, such as legal linguistics, police language, language in court or in legal proceedings, and other criminal areas where forensic linguistics functions as a “forensic auxiliary science”. In the subsequent and much more extensive section, the book's detailed and comprehensive discussion of the role of syntax in forensic linguistics is addressed. In the first step, the author focuses primarily on theoretical aspects. The following elaborations are, however, very practically oriented and concern two areas: (1) various factors that can be used to identify an idiolect – a central concept of the book – and consequently possibly allow to determine the text authorship. These factors primarily include incorrect use of commas and spelling errors, as well as different syntactic ambiguities. (2) Procedures for coding or marking the mentioned errors. Finally, attention is directed to the last chapter, which has a didactic character and can also be considered a handbook of German syntax (in a simplified form). The article concludes with a general assessment of the book and notes on its potential further applications.","pl":""},"lastPage":504,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/27/32_staniewski.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Zur Rolle und Bedeutung der Syntax im Bereich der forensischen Linguistik","title_en":"On the Role and Significance of Syntax in Forensic Linguistics","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"f646da36-0937-58f8-a7b1-00fba41e2f4c","fields":{"slug":"/data/issues/27/33_suchorab/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Krystian","lastName":"Suchorab","orcid":"0000-0003-1831-7973","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2025-06-25T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.27-33","id":null,"editors":null,"firstPage":505,"issue":27,"keywords":{"de":["Migrationsdiskurs","Analyse der Pressekommunikation","deutsch-slowakisch-ungarischer Vergleich","Fluchtbewegungen","Willkommen und Ablehnung"],"en":["migration discourse","analysis of press communication","German-Slovak-Hungarian comparison","refugee movements","welcome and rejection"],"pl":["dyskurs migracyjny","analiza komunikacji prasowej","porównanie niemiecko-słowacko-węgierskie","ruchy migracyjne","przyjęcie i odrzucenie"]},"item_abstracts":{"de":"Flüchtlingskrise und Fluchtbewegungen zählen zu den aktuellsten Themen der letzten Jahre, die nicht nur in verschiedenen Medien, sondern auch in der wissenschaftlichen Forschung aufgegriffen werden. Der Beginn der letzten großen Flüchtlingskrise im Jahr 2015 trug maßgeblich dazu bei, dass ein öffentlicher Diskurs über Migration ausgelöst wurde. Auf die Flüchtlingskrise und die damit verbundenen Ereignisse wird im Alltag, in unterschiedlichen Medien sowie in sozialen Netzwerken Bezug genommen. In den Pressemedien verschiedener Länder finden sich zahlreiche Texte, die sich mit dem Thema Migration, der Flüchtlingspolitik sowie weiteren Aspekten des Flüchtlingsdiskurses beschäftigen. Viele dieser Beiträge thematisieren insbesondere die Problematik von Akzeptanz und Ablehnung gegenüber Geflüchteten. Die Monografie „Zwischen Willkommen und Ablehnung. Die Fluchtbewegungen von 2015 in der deutschen, der slowakischen und der ungarischen Pressekommunikation“ von Attila Mészáros präsentiert den Migrationsdiskurs in vergleichender Perspektive. Im Zentrum des Bandes steht die Pressekommunikation Deutschlands, der Slowakei und Ungarns zum Thema Migration. Dabei werden die Standpunkte der untersuchten Länder dargestellt, insbesondere im Hinblick auf Aspekte von Akzeptanz und Ablehnung. Dies manifestiert sich unter anderem durch den Gebrauch spezifischer Schlagwörter und Argumentationsmuster, auf die im Werk eingegangen wird. Der Untersuchung liegt ein Mehrebenen-Analysemodell zugrunde. Im Rahmen der Analyse werden sowohl der Wortschatz (Mikroebene) als auch die Akteure und Topoi (Makroebene) berücksichtigt.","en":"The refugee crisis and refugee movements are among the most topical issues of recent years, they have been addressed not only in various media but also in academic research. The start of the last major refugee crisis in 2015 played a key role in triggering a public discourse on migration. The refugee crisis and related events are referred to in everyday life, in various media and in social networks. There are numerous texts in the press media of various countries that deal with the topic of migration, refugee policy and other aspects of the refugee discourse. Many of these articles focus particularly on the problems of acceptance and rejection of refugees. The monograph “Zwischen Willkommen und Ablehnung. Die Fluchtbewegungen von 2015 in der deutschen, der slowakischen und der ungarischen Pressekommunikation” by Attila Mészáros presents the migration discourse from a comparative perspective. The volume focuses on the press communication of Germany, Slovakia and Hungary on the topic of migration. The viewpoints of the countries examined are presented, particularly with regard to aspects of acceptance and rejection. This manifests itself, among others, in the use of specific buzzwords and argumentation patterns, which are dealt with in the work. The study is based on a multi-level analysis model. Both the vocabulary (micro level) and the actors and topoi (macro level) are taken into account in the analysis.","pl":""},"lastPage":510,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/27/33_suchorab.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Migrationsdiskurs in der Pressekommunikation aus der deutschen, slowakischen und ungarischen Sicht","title_en":"Migration Discourse in Press Communication from the German, Slovakian and Hungarian Perspective","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"f986efe4-4572-51c7-b511-3f294447191a","fields":{"slug":"/data/issues/27/34_szczek/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Joanna","lastName":"Szczęk","orcid":"0000-0001-8721-6661","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2025-06-25T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.27-34","id":null,"editors":null,"firstPage":511,"issue":27,"keywords":{"de":["Deutsch","berufliche Kommunikation","Arbeitsmarkt","Fachkomunikation"],"en":["German","professional communication","job market","specialist communication"],"pl":["język niemiecki","komunikacja zawodowa","rynek pracy","komunikacja specjalistyczna"]},"item_abstracts":{"de":"In einer zunehmend globalisierten und digitalisierten Welt bleibt Sprache ein entscheidender Faktor für beruflichen Erfolg. Besonders die deutsche Sprache nimmt auf dem heutigen Arbeitsmarkt eine bedeutende Rolle ein – nicht nur in Deutschland selbst, sondern auch in zahlreichen anderen Ländern Europas und darüber hinaus. Deutsch ist die meistgesprochene Muttersprache in der Europäischen Union und gilt in vielen internationalen Unternehmen als wichtige Arbeitssprache. Fremdspachenkenntnisse eröffnen nicht nur Zugang zu einem der größten und stabilsten Arbeitsmärkte Europas, sondern verbessern auch die beruflichen Chancen in multinationalen Konzernen, die Geschäftsbeziehungen mit deutschsprachigen Partnern pflegen. Arbeitgeber schätzen sprachlich versierte Mitarbeitende, da diese nicht nur effektiver kommunizieren, sondern auch kulturelle Barrieren überwinden und dadurch zur internationalen Zusammenarbeit beitragen können. Zudem zeigt sich in Bewerbungsverfahren, dass Sprachkompetenz zunehmend als Soft Skill bewertet wird – ein Indikator für Lernfähigkeit, interkulturelles Verständnis und Anpassungsfähigkeit. Insgesamt zeigt sich, dass eine Fremdsprache – hier Deutsch weit mehr als eine regionale Sprache ist: Sie fungiert als Tor zu wirtschaftlichen Möglichkeiten, beruflichem Aufstieg und kultureller Teilhabe. Vor diesem Hintergrund ist es für Bildungseinrichtungen, Arbeitgeber und politische Entscheidungsträger essenziell, das Lernen und Fördern der deutschen Sprache als strategische Investition in die Zukunft zu verstehen. „Sprache im Beruf. Herausforderungen und Chancen mehr- und vielsprachiger beruflicher Kontexte“ ist ein Sammelband, der diese oben genannten Aspekte thematisiert. Es wird dabei auf die Aspekte der beruflichen Kommunikation und Ausbildung, Sprachvermittlung und Sprachmittlung im Fach sowie den Einsatz von Medien in der beruflichen Kommunikation eingegangen.","en":"In an increasingly globalized and digitalized world, language remains a decisive factor for professional success. The German language in particular plays an important role in today’s job market – not only in Germany itself but also in many other European countries and beyond. German is the most widely spoken native language in the European Union and is considered an important working language in many international companies. Knowledge of foreign languages not only opens up access to one of the largest and most stable labor markets in Europe but also improves career opportunities in multinational corporations that maintain business relationships with German-speaking partners. Employers value employees with language skills, as they not only communicate more effectively but can also overcome cultural barriers and thus contribute to international cooperation. In addition, application procedures show that language competence is increasingly valued as a soft skill – an indicator of learning ability, intercultural understanding and adaptability. Overall, it is clear that a foreign language – in this case, German – is far more than just a regional language: it acts as a gateway to economic opportunities, career advancement and cultural participation. Against this backdrop, it is essential for educational institutions, employers and political decision-makers to make the learning and promotion of German a priority. “Sprache im Beruf. Herausforderungen und Chancen mehr- und viesprachiger beruflicher Kontexte” is an anthology that addresses these aspects. It deals with the aspects of professional communication and training, language teaching and language mediation in the subject as well as the use of media in professional communication.","pl":""},"lastPage":517,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/27/34_szczek.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Deutsch als berufsrelevante Sprache auf dem heutigen Arbeitsmarkt","title_en":"German as a Job-Relevant Language in Today’s Job Market","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"64ed1002-de6d-559f-966d-eb7ff3b31c6a","fields":{"slug":"/data/issues/27/35_szubert/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Rafał","lastName":"Szubert","orcid":"xxx","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2025-06-25T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.27-35","id":null,"editors":null,"firstPage":519,"issue":27,"keywords":{"de":["die geschlechter- und gendergerechte Sprachverwendung","ein geschlechtsneutraler Sprachgebrauch","eine geschlechtergerechte Sprachverwendung"],"en":["linguistic sign","meaning","cultureme","language theory","onomasiology","linguistics as cognitive science"],"pl":["użycie języka z uwzględnieniem płci i równości płci","użycie języka neutralnego płciowo","użycie języka z uwzględnieniem płci","znak językowy","znaczenie","kulturem","teoria języka","onomazjologia","językoznawstwo jako nauka kognitywna"]},"item_abstracts":{"de":"Gegenstand dieses Rezensionsartikels ist ein Sammelband, der von Vincent Balnat und Barbara Kaltz herausgegeben ist. Er trägt den Titel „Genus und Geschlecht in europäischen Sprachen“. Geschichte und Gegenwart“ und ist 2025 im Narr Francke Attempto Verlag in Tübingen erschienen. Der Band umfasst 468 Seiten und ist als sechster Band der Reihe „Sprachvergleich“ veröffentlicht worden (ISBN 978-3-381-12301-8). Aus der Perspektive der Linguistik und insbesondere der Kultur- und Sprachwissenschaften stellt der vorliegende Sammelband einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung der sprachlichen Dimensionen von Geschlecht und Gender dar. Die im Band versammelten Beiträge setzen sich mit verschiedenen Aspekten der Geschlechtergerechtigkeit in der Sprache auseinander, wobei sowohl grammatische als auch gesellschaftliche Perspektiven berücksichtigt werden. Im Mittelpunkt der Diskussion steht die Analyse der geschlechtlichen Repräsentation im sprachlichen Ausdruck sowie die Rolle der Sprache bei der Konstruktion der Geschlechtsidentität. Die Autorinnen und Autoren untersuchen, wie sprachliche Veränderungen zur Förderung der Geschlechtergleichstellung in der Gesellschaft beitragen und welche sozialen Implikationen sich daraus ergeben. Der Band bietet einen interdisziplinären Zugang zu diesen Themen und ist sowohl für Sprachwissenschaftler als auch für Praktiker von Interesse, die sich mit der Umsetzung von geschlechtergerechter Sprache im öffentlichen und privaten Bereich befassen. Das Werk lädt zu einer kritischen Auseinandersetzung mit den theoretischen und praktischen Aspekten der Genderlinguistik ein und eröffnet neue Perspektiven für die Forschung.","en":"The subject of this review article is an anthology edited by Vincent Balnat and Barbara Kaltz. It is entitled “Genus and Gender in European Languages. History and Present” and was published in 2025 by Narr Francke Attempto Verlag in Tübingen. The volume comprises 468 pages and has been published as the sixth volume in the series “Sprachvergleich” (ISBN 978-3-381-12301-8). From the perspective of linguistics, particularly cultural and language studies, the present volume makes a significant contribution to the exploration of the linguistic dimensions of gender and gender equality. The contributions gathered in this volume address various aspects of gender equality in language, taking into account both grammatical and social perspectives. At the core of the discussion is the analysis of gender representation in linguistic expression and the role of language in the construction of gender identity. The authors examine how linguistic changes contribute to the promotion of gender equality in society and what social implications arise from these changes. The volume offers an interdisciplinary approach to these topics and is of interest to both linguists and practitioners involved in the implementation of gender-neutral language in public and private spheres. 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A Sociolinguistic and Lexical Study“ besprochen, die auf die 2006 veröffentlichte polnischsprachige Version zurückgeht, sie aber aktualisiert und ergänzt. Die Hauptidee der Publikation ist die Analyse der Sprachkontakte in einer multiethnischen und multilingualen mitteleuropäischen Region: Bukowina. Das heutige Bukowina ist in zwei Staaten verteilt: der nördliche Teil der Region liegt in der Ukraine, der südliche in Rumänien. Außer Ukrainisch und Rumänisch waren geschichtlich auch Deutsch und Russisch dort präsent. Bis heute ist auch Polnisch als Minderheitssprache ein integraler Teil der Sprachlandschaft Bukowinas sowohl in der Ukraine als auch in Rumänien. In den ersteren Kapiteln stellt die Autorin Geschichte der Region dar und beschäftigt sich mit den Migrationsprozessen, die das gegenwärtige ethnische und sprachliche Bild des Territoriums determinieren. Die Autorin untersucht die polnischen Dialekte in sechs Dörfern – drei ukrainischen (Stara Huta, Terebleche und Niyhni Petrivtsi) und drei rumänischen (Soloneţu Nou, Pleşa und Poiana Micului). Die Analysen werden aus der soziolinguistischen Perspektive geführt, es werden funktionale Verwendungsbereiche des dortigen Polnischen beobachtet. Im separaten Kapitel wird das lexikalische Dialektmaterial (inklusive phonetischer und morphologischer Anmerkungen) gründlich untersucht und dargestellt. Es wird auch die Typologie sprachlicher Kontakte des polnischen mit anderen Sprachen in Bukowina vorgeschlagen.","en":"The following review article discusses Helena Krasowska’s monograph “Polish Highlanders in Carpathian Bucovina: A Sociolinguistic and Lexical Study” from 2024, which draws on the Polish-language version published in 2006 but updates and expands upon it. The main idea of the publication is the analysis of language contact in a multiethnic and multilingual Central European region: Bukovina. Present-day Bukovina is divided into two states: the northern part of the region lies in Ukraine, and the southern part in Romania. In addition to Ukrainian and Romanian, German and Russian were also historically present there. To this day, Polish, as a minority language, remains an integral part of Bukovina’s linguistic landscape, both in Ukraine and Romania. In the first chapters, the author presents the history of the region and examines the migration processes that determine the current ethnic and linguistic landscape of the territory. The author examines the Polish dialects in six villages – three Ukrainian (Stara Huta, Terebleche, and Niyhni Petrivtsi) and three Romanian (Soloneţu Nou, Pleşa, and Poiana Micului). The analyses are conducted from a sociolinguistic perspective, observing the functional uses of Polish in those villages. A separate chapter thoroughly examines and presents the lexical dialect material (including phonetic and morphological annotations). 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Februar 2025, Institut für Germanistik, Universität Wrocław, Polen im Rahmen der COST ACTION CA22115: A Multilingual Repository of Phraseme Constructions in Central and Eastern European Languages (PhraConRep)","title_en":"","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""}],"from":"/pl/issues/27","lang":"pl","slug":"/data/issues/27/00/","title":"Linguistische Treffen in Wrocław","description":{"de":"\"Linguistische Treffen in Wrocław\" ist eine sprachwissenschaftliche germanistische Zeitschrift, die am Institut für Germanistik der Universität Wrocław herausgegeben wird. In der Zeitschrift werden werden originelle wissenschaftliche Beträge aus dem Bereich der breit verstandenen Sprachwissenschaft sowie Berichte veröffentlicht.","en":"The ‘Linguistische Treffen in Wrocław’ is a linguistic periodical of German studies published by the Department of German Philology of the University of Wrocław. In the periodical original scientific texts are published, related to a widely approached linguistics, as well as review articles, or reports on scientific events.","pl":"\"Linguistische Treffen in Wrocław\" to językoznawcze germanistyczne czasopismo naukowe wydawane przez Instytut Filologii Germańskiej Uniwersytetu Wrocławskiego. 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