{"data":{"markdownRemark":{"frontmatter":{"abstracts":null,"editors":{"de":"Herausgegeben von: Iwona Bartoszewicz (Univeristät Wrocław), Joanna Szczęk (Universität Wrocław), Artur Tworek (Univeristät Wrocław)","en":"Edited by: Iwona Bartoszewicz (University of Wrocław), Joanna Szczęk (University of Wrocław), Artur Tworek (University of Wrocław)","pl":"Redakcja: Iwona Bartoszewicz (Uniwersytet Wrocławski), Joanna Szczęk (Uniwersytet Wrocławski), Artur Tworek (Uniwersytet Wrocławski)"},"issue":20,"pdf":"/articles/20/00.pdf","book":"/issues/linguistische_treffen_20.pdf","title":"II","year":2021},"html":""}},"pageContext":{"isCreatedByStatefulCreatePages":false,"articles":[{"id":"b5d517c3-8943-5e2d-ba35-29db590fd90b","fields":{"slug":"/data/issues/20/01_szczek/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Joanna","lastName":"Szczęk","orcid":"0000-0001-8721-6661","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2021-12-09T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.20-1","id":null,"editors":null,"firstPage":21,"issue":20,"keywords":{"de":["„Linguistische Treffen in Wrocław“","wissenschaftliche Zeitschrift","Forschungstrends","Linguistik","linguistische Zeitschrift"],"en":["„Linguistische Treffen in Wrocław“","scientific journal","development trends","linguistics","linguistic journal"],"pl":["„Linguistische Treffen in Wrocław“","czasopismo naukowe","trendy naukowe","językoznawstwo","czasopismo językoznawcze"]},"item_abstracts":{"de":"„Linguistische Treffen in Wrocław“ ist eine wissenschaftliche Zeitschrift, die am Institut für Germanis- tik der Universität Wrocław in Polen seit 2007 in der wissenschaftlichen Welt anwesend ist. 13-jährige Tätigkeit der Redaktion wird in Form von 20 Bänden der Zeitschrift nachgewiesen. Die Zeitschrift ist ein Organ, die den Forschern aus aller Welt eine wissenschaftliche Diskussionsplattform anbietet. In 20 Bänden der Zeitschrift wurden bisher 573 wissenschaftliche Beiträge veröffentlicht, die diversen Fragen der Linguistik gewidmet sind und die breite Forschungsvielfalt der Linguistik veranschaulichen. 194 Texte stammen von den Forschern aus dem Ausland. Die Autoren der Beiträge stammen aus 20 Ländern der Welt und 3 Kontinenten. Der Autorenkreis wird ständig erweitert. Die Redaktion bemüht sich auch, die höchsten Standards in der Redaktionsarbeit einzuführen. Der Beitrag liefert einen Überblick über die bisherige Leistung der Redaktion von „Linguistischen Treffen in Wrocław“ und deren Autoren. Besondere Aufmerksamkeit verdienen Mechanismen zur Sicherung der Qualität sowie Strategien zur Erhöhung der Sichtbarkeit und Anerkennung der Zeitschrift in der wissenschaftlichen Welt, die darin zu sehen sind, dass „Linguistische Treffen in Wrocław“ zu einem wichtigen Publikationsorgan der germanistischen Linguisten geworden sind.","en":"“Linguistische Treffen in Wrocław” is a scientific journal that has been present in the scientific world at the Department of German Studies at the University of Wrocław in Poland since 2007. 13 years of editorial activity is documented in the form of 20 volumes of the journal. The journal is an organ that offers researchers from all over the world a scientific discussion platform. So far, 573 scientific articles have been published in 20 volumes of the journal, which are devoted to various questions of linguistics and illustrate the wide variety of research in linguistics. 194 texts come from the researchers from abroad. The authors of the contributions come from 20 countries around the world and 3 continents. The circle of authors is constantly expanding. The editorial team also strives to introduce the highest standards in editorial work. The article provides an overview of the achievements of the editorial team of “Linguistische Treffen in Wrocław” and their authors to date. Mechanisms for quality assurance and strategies for increasing the visibility and recognition of the journal in the scientific world deserve special attention, which can be seen in the fact that “Linguistische Treffen in Wrocław” has become an important publication medium for Germanistic linguists.","pl":""},"lastPage":34,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/20/01_szczek.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Entwicklungstrends und Forschungsperspektiven im Bereich der Linguistik. Überblick anhand der Zeitschrift „Linguistische Treffen in Wrocław“","title_en":"Development Trends and Research Perspectives in the Field of Linguistics. Overview Based on the journal “Linguistische Treffen in Wrocław”","type":"article","year":2021},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"336fee38-9054-5177-8c62-ace167fbc007","fields":{"slug":"/data/issues/20/02_dus/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Magdalena","lastName":"Duś","orcid":"0000-0002-5792-4496","affiliation":{"de":"Jagiellonen-Universität","en":"Jagiellonian University","pl":"Uniwersytet Jagielloński"}}],"date":"2021-12-09T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.20-2","id":null,"editors":null,"firstPage":35,"issue":20,"keywords":{"de":["Tennis-Forum","Fankommunikation","Sprache von Fans"],"en":["tennis forum","fan communication","fan language"],"pl":["forum tenisa","komunikacja fanów","język fanów"]},"item_abstracts":{"de":"Die rasante Entwicklung der Kommunikation im digitalen Raum führt zur Entstehung neuer, medienkonstituierter Textsorten als Informationsquelle und Kommunikationspraktiken, in denen sich die Identität der Fans auch sprachlich manifestiert. Zum Diskussionsgegenstand des vorliegenden Beitrags wird die Fankommunikation in Tennis-Foren und die sprachliche Ausdrucksweise der Forenuser mit ihrer Spezifik. Zum Zweck der einleitenden Analyse der Sprachebene werden die Einträge aus einem deutschen und einem polnischen Tennisforum in Betracht gezogen. Dabei werden die strukturellen und netzwerkspezifischen Bestandteile eines Forums berücksichtigt, die ohnehin die Kommunikationsstrategien von Fans determinieren können. Den Ausgangspunkt der Überlegungen bildet die Frage nach der Definition des Fans- und Fandomprofils in der einschlägigen Literatur. Es wird hervorgehoben, dass Fans gemeinsame Interessen vertreten und das Internet und andere Technologien zum Meinungs- und Informationsaustausch, zur Entwicklung der Forenbestände oder des Aufbauens der Zugehörigkeitsgefühle nutzen. Es ist zu betonen, dass man im Falle von Tennisforen oft mit einem professionellen Diskurs zu tun hat, der von seinen Teilnehmern Fachwissen über den Sport und einen rezeptiven und produktiven Umgang mit der Tennissprache verlangt. Die für die Zwecke des Beitrags vorgestellte Studie ist eine Einführung in die Analyse der Sprache von Tennisfans, die anhand des von Szurawitzki (2010) entwickelten Modells der Sprachforschung von sozia- len Netzwerken durchgeführt wird. Szurawitzkis Modell lässt sich für die vergleichende Forschung adaptieren, deren interdisziplinäres Potenzial besondere Beachtung verdient. Im Hinblick auf das Sprachverhalten von Tennisfans in ausgewählten Beispielen, das über vereinfachte Aussagen oder sogar kodierte Ausdrücke erfolgt, wird schlussfolgernd auf nur wenige Unterschiede hingewiesen. Im deutschen Tennisforum dominiert die Umgangssprache, wobei der Schwerpunkt auf neutralem Posting liegt. Der neutrale Stil im polnischen Beispiel des Forums wird durch die Verwendung von Vulgarismen oder Schimpfwörtern verändert, die in versteckter Form erscheinen. Neben informativen Aussagen können auch emotionale Reaktionen auf Beiträge anderer User und subjektive Meinungen unterschieden werden, wobei einzelne Beiträge nach forumseigenen Konventionen erfolgen, die ihre Rezeption erleichtern. Bemerkenswert ist die Rolle der Emoticons, die eine phatische Funktion haben, die Geschwindigkeit der Nachrichtenerstellung beschleunigen und meist verwendet werden, um Stimmungen, Verhaltensweisen und emotionale Zustände des Autors auszudrücken. Durch die Popularität dieses Genres, seine Verfügbarkeit und die Möglichkeit des direkten Erwerbs von Fachwissen zu dem gewählten Thema, wird das Reservoir an Foren quantitativ weiterwachsen (quantitativ und strukturell scheinen ihre Transformationen abgeschlossen zu sein), solange sie eine Plattform für den freien Meinungsaustausch zu allen möglichen Themen gewährleisten.","en":"The rapid development of communication in the digital space leads to the emergence of new, media-constituted text types as sources of information and communication practices in which the identity of fans also manifests itself linguistically. The object of discussion in this article is fan communication in tennis forums and the linguistic expression of forum users with its specificity. For the purpose of the introductory analysis of the language level, entries from a German and a Polish tennis forum will be considered. The structural and network-specific components of a forum are taken into ac- count, which can in any case determine the communication strategies of fans. The starting point of the consideration is the definition of the fan and fandom profile in the references. It is emphasised that fans represent common interests and use the internet and other technologies to share opinions and information, to develop forum resources or to build feelings of belonging. It is to emphasised that in the case of tennis forums, one is often dealing with a professional discourse that requires its participants to have expert knowledge of the sport and a receptive and productive use of tennis language. The study presented for the purposes of this paper is an introduction to the analysis of tennis fans’ language using the social network language research model developed by Szurawitzki (2010). Szurawitzki’s model can be adapted for comparative research, whose interdisciplinary po- tential deserves special attention. With regard to the language behaviour of tennis fans in selected examples, which takes place via simplified statements or even coded expressions, it is concluded that there are only a few differences. In the German tennis forum, colloquial language dominates, with an emphasis on neutral posting. The neutral style in the Polish example of the forum is altered by the use of vulgarisms or swear words, which appear in a hidden form. In addition to informative statements, emotional reactions to posts by other users and subjective opinions can be distinguished, with individual posts following forum-specific conventions that facilitate their reception. Noteworthy is the role of emoticons, which have a phatic function, accelerate the speed of message creation and are mostly used to express moods, behaviours and emotional states of the author. Due to the popu- larity of this genre, its availability and the possibility of directly acquiring expertise on the chosen topic, the reservoir of forums will continue to grow quantitatively (quantitatively and structurally, their transformations seem to be complete) as long as they ensure a platform for the free exchange of opinions on all kinds of topics.","pl":""},"lastPage":55,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/20/02_dus.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Uwagi wstępne do analizy komunikacji na forach fanów tenisa ziemnego","title_en":"Introductory Remarks to the Analysis of Communication on Tennis Fan Forums","type":"article","year":2021},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"dc5f3514-3298-51bc-817a-50cf5eab4353","fields":{"slug":"/data/issues/20/03_giessen/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Hans","lastName":"Giessen","orcid":"0000-0002-4024-1664","affiliation":{"de":"Uniwersytet Jana Kochanowskiego w Kielcach","en":"Jan Kochanowski University in Kielce","pl":"Jan Kochanowski Universität in Kielce"}}],"date":"2021-12-09T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.20-3","id":null,"editors":null,"firstPage":57,"issue":20,"keywords":{"de":["Framing","kognitive Linguistik"],"en":["framing","cognitive linguistics"],"pl":["ramowanie","lingwistyka kognitywna"]},"item_abstracts":{"de":"Der Beitrag geht auf einen Vortrag vom 3. Januar 2021 beim SWR in Baden-Baden zurück. Der Vortragsstil wurde grundsätzlich auch für diese Veröffentlichung beibehalten, allerdings wurde sie über- arbeitet und aktualisiert. Der Überblicksvortrag befasste sich aus Anlass aktueller Diskussionen in Deutschland mit dem Thema Framing, also der Frage, ob und wie sehr das Denken und möglicherweise das Handeln des Menschen sprachlich beeinflusst sind. Das Vortrag war cross-disziplinär angelegt und hatte eine Abwägung vor dem Hintergrund alter und neuer Forschungsergebnisse zum Ziel. Die Thematik wird zunächst in ihrer historischen Genese beschrieben und anschließend anhand empirisch erhobener psychologischer, anthropologischer und sozialwissenschaftlicher Daten diskutiert, aber auch anhand hermeneutisch analysierter Befunde aus der Literatur. Historisch liegt der Fragestellung die Vermutung zugrunde, dass eine Sprache durch ihre Lexik und auch durch ihre grammatischen Spezifitäten die Welterfahrung ihrer Sprecher prägt oder gar bestimmt. In diesem Zusammenhang wurde thematisiert, ob unterschiedliche Formulierungen desselben Inhalts das Verhalten des Adressaten beeinflussen und damit manipulieren können. Es wird gezeigt, dass dies in der Tat der Fall sein kann, Sprache also diesbezüglich sehr mächtig ist. Aber es wird auch deutlich, dass dies nicht unbegrenzt gültig ist, da umgekehrt die materielle Realität auch Auswirkungen darauf hat, was wir sprachlich ausdrucken müssen und können. Eine totalitäre Kontrolle durch Sprache kann allenfalls kurzfristig geschehen, ist auf Dauer aber unmöglich.","en":"The article is based on a lecture given 3 January 2021 at SWR in Baden-Baden. The presentation style was basically retained for this publication, but it was revised and updated. On the occasion of current discus- sions in Germany, the overview lecture dealt with the topic of framing, i.e. the question of whether and how much people‘s thinking and possibly actions are linguistically influenced. The lecture was designed to be cross-disciplinary and aimed at weighing up old and new research results. The topic is first de- scribed in its historical genesis and then discussed on the basis of empirically collected psychological, anthropological and social science data, but also on the basis of hermeneutically analyzed findings from literature. Historically, the question is based on the assumption that a language shapes or even determines the world experience of its speakers through its lexis and grammatical specificities. In this context, it was discussed whether different expressions of the same content can influence the addressees and thus manipulate them. It is shown that this can indeed be the case: Language can be very powerful in this regard. However, it also becomes clear that this is not valid indefinitely, since, conversely, material reality also has an impact on what we can and must express in and with our language(s). Totalitarian control through language can only happen for a short time, but is impossible in the long run.","pl":""},"lastPage":68,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/20/03_giessen.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Sind wir Opfer der Sprache?","title_en":"Are We Victims of our Languages?","type":"article","year":2021},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"41c27128-23e2-56f8-83ab-d0962c5071be","fields":{"slug":"/data/issues/20/04_havryliv/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Oksana","lastName":"Havryliv","orcid":"0000-0002-0156-3767","affiliation":{"de":"Universität Wien","en":"University of Vienna","pl":"Uniwersytet Wiedeński"}}],"date":"2021-12-09T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.20-4","id":null,"editors":null,"firstPage":69,"issue":20,"keywords":{"de":["Corona-Neologismen","verbale Aggression","verbale Gewalt","aggressive Sprechakte","Pejorativa","Konfliktsituationen"],"en":["Corona neologisms","verbal aggression","verbal violence","aggressive speech acts","pejoratives","conflict situations"],"pl":["neologizmy dotyczące koronawirusa","agresja werbalna","przemoc werbalna","agresywne akty mowy","pejoratywy","sytuacje konfliktowe"]},"item_abstracts":{"de":"Der Beitrag widmet sich dem gesellschaftsrelevanten und hochaktuellen Thema der Auswirkungen von Covid-19-Pandemie auf die Sprache am Beispiel des Deutschen. Die empirische Grundlage bilden Berichte in den deutschsprachigen, vor allem österreichischen Massenmedien. Der neue Wortschatz (darunter auch Pejorativa) sowie die Rolle der Sprache in der Krisenzeit, insbesondere hinsichtlich ihrer expressiven und emotiven Funktionen, werden erforscht. Dabei spielt verbale Aggression, die neben den destruktiven Funktionen (Beleidigung, Kränkung, Herabsetzung), die sich im Segment verbaler Gewalt befinden, auch ein Spektrum von positiven Funktionen erfüllen kann, eine wichtige Rolle. Es werden Funktionen, die der Gebrauch aggressiver Sprechakte in dieser Krisenzeit verstärkt erfüllt, sowie neue Konfliktsituationen und AdressatInnen vorgestellt. Die Präsenz emotiv-expressiver Lexik wurde im Corona-Diskurs seit den ersten Tagen der Covid19- Pandemie sichtbar, denn neben der Notwendigkeit, neue Sachverhalte zu benennen, aktiviert die Sprache in Krisenzeiten ihre expressiven und kreativen Potenzen. In diesem Beitrag wird die Rolle emotiv-expressiver Lexik und verbaler Aggression im neuen Corona-Alltag zum ersten Mal erfasst. Das empirische Material wurde mit Hilfe folgender methodischer Zugänge analysiert: lexikalisch- semantische, deskriptive, und kontextuelle Analysen. Das Hauptziel des Beitrags besteht darin, die Rolle der Sprache im Umgang mit der Pandemie und bei der Gestaltung der neuen coronabedingten Realität zu erforschen. Mit dem Hauptziel sind weitere Ziele und Forschungsaufgaben verbunden: – Erfassung von Corona-Neologismen, Besonderheiten ihrer lexikalischen Bedeutung und Wortbil- dungsmodellen; – Erforschung der Rolle und der Funktionen von verbaler Aggression und emotiv-expressiver Lexik in der Pandemiezeit; – Erforschung kreativer Sprachpotenzen (Okkasionalismen, Phraseologismen, Parallelbildungen, Wortspiele) und Versprachlichung der Unsicherheit bzw. der Ängste mit Hilfe von Humor.","en":"This article is devoted to the socially relevant and highly current topic of the effects of the COVID-19 pandemic on language, as exemplified by German. The empirical basis is provided by news reports in German, especially from Austrian mass media. We explore the new vocabulary (including pejoratives) as well as the role of language in the crisis period, especially with regard to its expressive and emotive functions. In this context, we propose that verbal aggression, alongside its destructive functions (insulting, offending, humiliating), also fulfills a spectrum of positive functions. We present functions that the use of aggressive speech increasingly fulfills in this time of crisis, as well as new conflict situations and new target groups. The presence of emotive-expressive lexis became visible in COVID-19 discourse from the first days of the COVID-19 pandemic, because beyond the need to identify a new state of affairs, language activates its expressive and creative potential in times of crisis. This paper surveys the role of emotive-expressive lexis and verbal aggression in the new everyday life under Covid. The empirical material has been analyzed using the following methodological approaches: lexical- semantic, descriptive, and contextual analyses. The main goal of the paper is to explore the role of language in dealing with the pandemic and in shaping the new corona-related reality. Other goals and research tasks accompany this main objective: – Recording of corona neologisms, their functions and word formation models; – Exploring the role and functions of verbal aggression and emotive-expressive lexis in the pandemic period; – Exploring creative linguistic potentials (occasionalisms (nonce words), phraseologisms, parallel formations, puns) and verbalization of uncertainty or anxiety using humor.","pl":""},"lastPage":88,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/20/04_havryliv.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Sprache und Corona","title_en":"Language and Corona","type":"article","year":2021},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"9c9d4bba-7406-5c18-93f3-df89c5f8ee69","fields":{"slug":"/data/issues/20/05_jakosz/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Mariusz","lastName":"Jakosz","orcid":"0000-0001-9606-679X","affiliation":{"de":"Schlesische Universität Katowice","en":"University of Silesia in Katowice","pl":"Uniwersytet Śląski w Katowicach"}}],"date":"2021-12-09T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.20-5","id":null,"editors":null,"firstPage":89,"issue":20,"keywords":{"de":["Weblog","Emotionen","Blogger","Textebene","Geschlechtersprache"],"en":["blog","emotions","blogger","textual level","language of genders"],"pl":["blog","emocje","bloger","warstwa tekstowa","język płci"]},"item_abstracts":{"de":"Weblogs gehören zu einer spezifischen Textsorte in der computervermittelten Kommunikation und stellen eine besondere Form der Verbindung von Homepage und Diskussionsforum dar. Da die Einträge nicht moderiert werden und somit die Nutzer der Blogosphäre in ihren Äußerungen nicht gebremst werden, unterstützt diese Kommunikationsform den spontanen Ausdruck von Emotionen. Im Beitrag werden die Emotionsausdrucksmittel auf der textuellen Ebene in ausgewählten Einträgen aus einem von einem heterosexuellen Paar geführten polnischen Weblog in qualitativer Hinsicht analysiert. Die Bloggerin und der Blogger wenden folgende stilistische Verfahren an: Ersatz von Konstituenten (Substitution), Hinzufügung sprachlicher Elemente (Addition), Weglassen syntaktischer Einheiten (Elimination), Änderung der Reihenfolge syntaktischer Einheiten (Permutation). Der Autor versucht, zwei Fragen zu beantworten: Welche sprachlichen Mittel gebrauchen Frauen und Männer in der Blogkommunikation zum Ausdruck von Emotionen? Warum wählen sie gerade diese Mittel? Aus der durchgeführten Analyse ergibt sich, dass die Bandbreite der eingesetzten Emotionsausdrucksmittel auf der textuellen Ebene recht differenziert ist. Rhetorische Fragen, Schimpfwörter, Anaphern und ironische Vergleiche treten in Einträgen beider Geschlechter auf. Kennzeichnend für die Bloggerin ist die Anwendung der Emphase, die ihr zur Verstärkung der manifestierten Emotionen dient. In Posts des Bloggers sind Schimpfwörter, umgangssprachliche Fügungen und Ironie anzutreffen. Die Analyse einer größeren Anzahl von Einträgen von mehreren Bloggerinnen und Bloggern würde es ermöglichen, die Geschlechtersprache und die Expressivität von Frauen und Männern im Online-Diskurs näher zu betrachten. Die Erforschung der Art und Weise, wie Frauen und Männer in der digitalen Welt ihre Emotionen kundtun, kann zu einem besseren Verständnis ihres Sprachhandelns und Kommunikationsstils beitragen.","en":"Blogs belong to a special computer communication genre combining a website with a discussion forum. Because posts are not moderated, which means that blogosphere users are free to say whatever they want, this form of communication is conducive to the spontaneous expression of emotions. In the article, the author carries out a qualitative analysis of the textual means of expressing emotions in selected posts from a Polish blog written by a heterosexual couple. The bloggers use the following stylistic devices: replacing constituent parts (substitution), adding linguistic elements (adjunction), leaving out syntactic units (elimination), and changing the order of syntactic units (permutation). The author tries to answer two questions: what linguistic devices and why those ones are used by women and men in blogs to express emotions. The analysis indicates that the array of linguistic devices used is quite diverse. Rethorical questions, swear words, anaphoras, and ironic similes can be found in posts written by representatives of both genders. The use of emphasis to enhance the expression of emotions is characteristic of the female blogger. In the male blogger’s posts, one can come across swear words, colloquialisms, and irony. An analysis of a greater number of posts written by various bloggers would make it possible to investigate more thoroughly the language of genders and the way women and men express themselves in internet discourse. An examination of the manner in which women and men communicate in the digital world what they feel may contribute to gaining a better understanding of their use of language and their style.","pl":""},"lastPage":105,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/20/05_jakosz.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Emotionsausdrucksmittel auf der textuellen Ebene in ausgewählten polnischen Weblogeinträgen","title_en":"Emotion expressing devices at a textual level in selected posts on a Polish blog","type":"article","year":2021},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"8943cd5d-e01e-535a-b5bd-2981ba25dcea","fields":{"slug":"/data/issues/20/06_kolodziej/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Robert","lastName":"Kołodziej","orcid":"0000-0002-6128-1059","affiliation":{"de":"Jagiellonen-Universität","en":"Jagiellonian University","pl":"Uniwersytet Jagielloński"}}],"date":"2021-12-09T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.20-6","id":null,"editors":null,"firstPage":107,"issue":20,"keywords":{"de":["Werbeanzeigen","ältere Texte","Textsorte","Texthandlungen"],"en":["advertisements","older texts","text type","text actions"],"pl":["reklamy","starsze teksty","rodzaj tekstu","działania tekstowe"]},"item_abstracts":{"de":"Der Beitrag behandelt Werbeanzeigen in älteren Pressetexten. Untersucht werden Privat- und Werbeanzeigen aus der in den Jahren 1857–1866 auf Deutsch erschienenen „Krakauer Zeitung“. Bisher wurden nur wenige Analysen solcher Texte unternommen. Jörg Meier (2011) hat deutschsprachige ältere Werbetexte aus dem mitteleuropäischen Raum, insbesondere aus der Habsburger Monarchie, untersucht, dabei aber keine Zeitungen aus Galizien berücksichtigt. Seine Untersuchungen bezogen sich sowohl auf textexterne (sprachunabhängige) als auch textinterne (sprachliche) Faktoren. Der vorliegende Beitrag knüpft an diese Untersuchungen an und versucht diese fortzuführen. In der Analyse werden auch Arbeiten von Silvia Bendel (1998) bezüglich der Untersuchung von älteren Werbetexten genutzt. Dabei handelt es sich insbesondere um die darin vollzogenen Texthandlungen, wie Nennung des jeweiligen Produktes, Preisangabe, Verkaufsort usw. Es wird auch an das textfunktionale Modell von Brinker (2001) und jenes für die Analyse von gegenwärtigen Werbetexten von Janich (2013) angeknüpft. Das Ziel des Beitrages ist, anhand der o. e. Literatur die Grundmerkmale der Textsorte Werbeanzeige in den untersuchten Texten aus der „Krakauer Zeitung“ zu bestimmen. Dabei handelt es sich insbesondere um die textinternen Faktoren. In der Untersuchung werden Texthandlungen, typographische Elemente, Persuasions- und Argumentationsmittel sowie Textfunktion(en) berücksichtigt. Die Untersuchung umfasst einen repräsentativen Korpus von 20 Texten. Fast alle untersuchten Texte weisen appellative Grundfunktion auf, wobei in einigen aber die informative Funktion dominant ist, und sie beinhalten persuasive sowie argumentative Mittel, welche die appellative Funktion determinieren. Diese wird aber nicht nur rein sprachlich ausgedrückt. Eine wichtige Rolle spielen dabei die typographischen Mittel wie Schriftbild- und -größe. In den untersuchten Werbeanzeigen kommen vereinzelt auch Bildelemente als Ergänzung bzw. Erweiterung der jeweiligen Werbebotschaft zum Einsatz.","en":"The article addresses the issue of advertisements in old newspaper texts. Specifically examined are classified private and promotional adverts from a German-language Cracow newspaper “Krakauer Zeitung”, published between 1857 and 1866. To date, few analyses of such texts have been carried out. Jörg Meier (2011) examined old German-language advertising texts published in German-language press of Central Europe, particularly in the Habsburg Monarchy. However, in his research he did not include Galicia. In his research, he considered both extra-textual (language-independent) and intra-textual (linguistic) factors. This article draws on and attempts to continue that research. The analysis takes into account the approach developed by Silvia Bendel (1998) used in the study of older advertising texts. In particular, it is concerned with text actions used in these texts, such as naming a particular product, indicating its price, giving the place of sale, etc. The text function model developed by Brinker (2001) was also taken into account. In addition, Janich’s (2013) model designed to study contemporary advertising texts was applied. The aim of this paper is to establish the features of the textual genre of “advertisement” in the analyzed texts from “Krakauer Zeitung” on the basis of the above-mentioned literature on the subject. It is specifically concerned with intra-textual factors. The study considers aspects such as textual actions, typographic elements, means of persuasion and argumentation. The study includes 20 texts which form a representative corpus. Almost all of the examined texts have a basic appellative function; however, in some of them an informative function was found. Almost all texts contain means of persuasion and argumentation that determine the appellative function. However, this function is not expressed exclusively in a linguistic way. Typographical means such as font type and size play an important role. In the analyzed texts, traces or individual instances of graphic/image elements, which complement or extend the advertising message contained in them, are used.","pl":""},"lastPage":120,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/20/06_kolodziej.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Privat- und Werbeanzeigen in der „Krakauer Zeitung“ (1857–1866)","title_en":"Private and Promotional Advertisements from the “Krakauer Zeitung” (1857–1866)","type":"article","year":2021},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"4abfa8e9-0e4f-5abf-b632-64f02299bf2b","fields":{"slug":"/data/issues/20/07_liashenko/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Tetiana","lastName":"Liashenko","orcid":"0000-0001-9751-2173","affiliation":{"de":"Nationale Iwan-Franko-Universität Lwiw","en":"Ivan Franko National University of Lviv","pl":"Lwowski Uniwersytet Narodowy im. Iwana Franki"}}],"date":"2021-12-09T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.20-7","id":null,"editors":null,"firstPage":121,"issue":20,"keywords":{"de":["Kulturbegriff","kulturelle Bedeutungen","der literarische Text","integratives Megakonzept"],"en":["the concept of culture","cultural meanings","literary text","integrative megaconcept"],"pl":["pojęcie kultury","znaczenia kulturowe","tekst literacki","magakoncepcja integracyjna"]},"item_abstracts":{"de":"Die „kulturelle Wende“ in der Translationswissenschat lässt die Translation als Kulturtransfer, als Mittel der interkulturellen Kommunikation betrachten. Was ist aber unter Kultur zu verstehen? In welcher Form werden kulturspezifische Handlungsweisen, Bedeutungen und Weltbilder in den Texten repräsentiert? Die Fragen bleiben immer noch strittig und offen. Der Beitrag ist der Frage der Erschließung und Interpretation kultureller Bedeutungen im literarischen Ausgangstext und deren Wiedergabe im Zieltext gewidmet. Um diese Frage zu beantworten, wird der meist intuitiv gebrauchte und aus anderen Wissenschaften „hinzugewanderter“ Begriff der Kultur aus der translationsrelevanten Perspektive systematisch erfasst. Auf Grund der Analyse der bestehenden Auffassungen wird im Aufsatz die eigene translatorische Definition des Kulturbegriffs entwickelt. Diese ermöglicht das Modellieren des kulturellen Hintergrundwissens des Übersetzers, damit er kulturelle Bedeutungen im Ausgangstext verstehen und diese adäquat im Zieltext wiedergeben kann. Im Rahmen des kognitiv-kommunikativen Ansatzes wird der literarische Text als ein integratives Megakonzept aufgefasst, welches eine hierarchische Struktur mit drei Schichten aufweist: einer begrifflichen, einer bildlichen und einer wertenden. An einem ukrainischen literarischen Text und deren deutschen Übersetzung wird die Anwendung der Methodik des Schichtmodells des Konzeptes zur Erschließung kultureller Bedeutungen veranschaulicht. Anhand der vergleichenden Analyse des ukrainischen Ausgangstextes und des deutschen Zieltextes werden Beispiele für kulturelle Asymmetrien behandelt und übersetzerische Lösungen zur Überbrückung kultureller Unterschiede besprochen. Die Ergebnisse der Arbeit sind, dass sich kulturelle Bedeutungen auf allen drei Schichten des integrativen Megakonzeptes des literarischen Textes erschließen lassen. Auf begrifflicher Schicht werden denotative Bedeutungen von expliziten Kulturelementen im Text analysiert. Bildliche Schicht setzt die Entschlüsselung von kognitiven Metaphern voraus, die zu Grunde von sprachlichen Bildern liegen. Auf wertender Schicht werden kulturelle Bedeutungen anhand der Analyse impliziter und expliziter Bewertungshandlungen erschlossen. Der Vergleich des integrativen Megakonzeptes des Beispieltextes und dessen Wiedergabe in der Übersetzung lässt die meisten Inkongruenzen in der bildlichen Schicht infolge gewisser Nichtdeckungsgleichheit in den Weltbildern der ukrainischen und deutschen Sprach- und Kulturgemeinschaften nachweisen.","en":"The “cultural turn” in the translation studies makes it possible to consider translation as a culture transfer, as a means of intercultural communication. But what is meant by culture? How are the culture-specific actions, meanings, and worldviews represented in the texts? The questions still remain debatable. The paper is devoted to the problem of detection and interpretation of cultural meanings in the literary source text and their transference to the target text. Through the analysis of the existing conceptions, here we develop our own translational definition of the concept “culture” from the translation-relevant perspective. This enables the modeling of translators’ cultural background knowledge, so that they can understand cultural meanings in the original and reproduce them adequately in the translation. Within the cognitive-communicative approach, we define the literary text as an integrative mega-concept having a hierarchical structure of three layers: conceptual, image, and evaluative. The application of this methodology is illustrated on the material of a Ukrainian literary text and its German translation. On the basis of comparative analysis of the Ukrainian original and the German translation, we consider the examples of cultural asymmetries and discuss certain translation solutions for bridging cultural differences. Thus, cultural meanings can be revealed at all three layers of the integrative mega-concept of the literary text. At the conceptual layer, denotative meanings of explicit cultural elements in the text are analyzed. The image layer presupposes decoding of cognitive metaphors, which are the basis of linguistic images. At the evaluative layer, cultural meanings are identified through the analysis of implicit and explicit evaluation actions. The comparison of the integrative mega-concept of the source text and its reflection in the translation reveals most of the incongruities in the image layer as a result of a certain non-congruence in the worldviews of the Ukrainian and German linguocultural communities.","pl":""},"lastPage":131,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/20/07_liashenko.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Zur Erschließung von Kultur in literarischen Texten aus translationsrelevanter Sicht (am Beispiel der deutschen Übersetzung der Erzählung „Таку вже Бог долю судив“ von Mychajlyna Roschkewytsch)","title_en":"On the Problem of Detection of Culture in Literary Texts from the Translation­ Relevant Perspective (on the Material of the German Translation of the story “The Destiny was in the hands of God” by Mikhailina Roshkevich)","type":"article","year":2021},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"e30f94c4-0ca1-51cc-bc8c-c3fc466cc9af","fields":{"slug":"/data/issues/20/08_meier/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Simon","lastName":"Meier-Vieracker","orcid":"0000-0002-0141-9327","affiliation":{"de":"Technische Universität Dresden","en":"Technical University of Dresden","pl":"Uniwersytet Techniczny w Dreźnie"}}],"date":"2021-12-09T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.20-8","id":null,"editors":null,"firstPage":133,"issue":20,"keywords":{"de":["Phraseologie","Idiomatik","Sprachvergleich","Korpuslinguistik","Fußball"],"en":["phraseology","idiomaticity","language contrast","corpus linguistics","football"],"pl":["frazeologia","idiomatyka","porównanie języków","lingwistyka korpusowa","piłka nożna"]},"item_abstracts":{"de":"Die Fußballberichterstattung gilt als ertragreiche Quelle für die phraseologische Forschung, die vor allem eine charakteristische Funktionalität phraseologischer Einheiten in dieser kommunikativen Domäne herausstellt. Doch obwohl sich die meisten Forschungsarbeiten auf Korpora stützen, sind sie zumeist qualitativ orientiert. Im engen Sinne quantifizierende Analysen auf Basis hinreichend großer Korpora liegen dagegen kaum vor. Im Beitrag wird deshalb eine Methode zur datengeleiteten, d. h. rein quantitativ-statistischen Erhebung von festen Wortverbindungen in großen Korpora von Fußballlivetickern in sechs europäischen Sprachen (Deutsch, Englisch, Niederländisch, Französisch, Italienisch und Spanisch) vorgestellt. Mit dieser Methode, die auf der Ermittlung rekurrenter Wortpaare auf der Basis statistischer Assoziationsmaße beruht, lassen sich treffsicher idiomatische Wortverbindungen ermitteln, die im Anschluss in sprachvergleichender Perspektive untersucht werden können. Dabei finden sich Parallelen sowohl in der phraseologischen Bezeichnung typischer Spielsituationen als auch im Bestand bildhafter Komponenten. Neben einigen kulturspezifischen Eigenheiten in Fußballphraseologie der einzelnen Sprachen zeigt sich zugleich ein transkulturell geteiltes Inventar sowohl an Herkunftsbereichen als auch an phraseologischen Einheiten. Diese bilden jedoch ein charakteristisches phraseologisches Profil der domänenspezifischen Sprache der Fußballberichterstattung innerhalb der jeweiligen Einzelsprachen. Damit leistet die vorgestellte Methode einen Beitrag zur kontrastiven Erforschung der Fußballsprache wie auch zur phraseologisch relevanten Frage nach den kognitiven und kulturellen Aspekten sprachübergreifend verbreiteter Idiome.","en":"Football coverage is considered a rich source for phraseological research. It primarily highlights the functionality of phraseological units within this domain. However, although this research is usually based on corpora, it mostly uses qualitative methods. In contrast, quantifying analyses in the narrow sense based on sufficiently large corpora are hardly available. This article therefore presents a method for the data-driven, i.e. purely quantitative-statistical survey of phrasemes in large corpora of football live text commentaries in six European languages (German, English, Dutch, French, Italian and Spanish). With this method, which is based on the determination of recurrent word pairs on the basis of statistical association measures, idiomatic expressions can be accurately identified, which can then be examined from a contrastive perspective. Parallels can be found both in the phraseological designation of typical game situations and in the set of available figurative components. In addition to some culture-specific peculiarities in the football phraseology of the analysed languages, a transculturally shared inventory of both source domains and phraseological units is revealed. However, these form a characteristic phraseological profile of the domain-specific language of football coverage within the respective languages. Thus, the presented method contributes to the contrastive research in the language of football as well as to the phraseologically relevant question of the cognitive and cultural aspects of cross-linguistically widespread idioms.","pl":""},"lastPage":146,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/20/08_meier.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Kontrastive Phraseologie des Fußballs. Ein korpuslinguistischer Zugang","title_en":"Contrastive Phraseology of Football. A Corpus Linguistic Approach","type":"article","year":2021},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"722c818c-31b3-52c6-aac7-cf94285ddce6","fields":{"slug":"/data/issues/20/09_zarzycka/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Małgorzata","lastName":"Zarzycka","orcid":"0000-0001-6138-4210","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2021-12-09T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.20-9","id":null,"editors":null,"firstPage":147,"issue":20,"keywords":{"de":["Kulturspezifika","Übersetzungstechniken","Klassifikationen der Übersetzungsstrategien und -Techniken","Übersetzungsprobleme"],"en":["culture-specific items","translation techniques","classifications of translation strategies and techniques","translation problems"],"pl":["specyfika kultury","techniki przekładu","klasyfikacja strategii i technik przekładu","problemy tłumaczeniowe"]},"item_abstracts":{"de":"Die Kulturspezifika bereiten oft Schwierigkeiten im Übersetzungsprozess. Deshalb sind sie eine große Herausforderung für die Übersetzer. Aus diesem Grund werden die genannten Kulturspezifika von den Übersetzungswissenschaftlern oft zum Forschungsgegenstand gewählt. Das Thema des vorliegenden Artikels sind die Kulturspezifika in der polnischen Übertragung des Thrillers „De reünie” von Simone van der Vlugt. Schon beim ersten Lesen wird die Aufmerksamkeit des Lesers auf die Tatsache gelenkt, dass dieses Buch reich an den kulturellen Anspielungen ist. Im Zusammenhang damit hat die Autorin des vorliegenden Artikels festgelegt, dass es forschenswert ist, wie die Übersetzerin mit jener Herausforderung zurechtgekommen ist. Umso mehr als solche Forschungen für andere Übersetzer, sowie auch für Übersetzungswissenschaftlern und für die Übersetzungsrezensenten von großem Nutzen sein könnten. Das Ziel dieses Artikels ist die Analyse der in Bezug auf die Kulturspezifika gebrauchten Übersetzungstechniken und die Erforschung der Häufigkeit, mit der die analysierten Techniken auftreten. Es ist die erste derartige Forschung, die diesen Roman so behandelt. Im theoretischen Teil werden die mit den Kulturspezifika verbundenen Fragen behandelt, und zwar: die Definition des Begriffs, die von diesen Elementen verursachten Übersetzungsprobleme und die Klassifikationen der Übersetzungsstrategien und -techniken. Das bildet die Grundlage für die weiteren Analyse der charakteristischen Beispiele der Kulturspezifika. Bei der Analyse wurde die Klassifikation der Übersetzungsstrategien und -Techniken angewendet, die von Aixelá (1996) charakterisiert wurden. Sie wurde mit einer Technik von der Klassifikation von Hejwowski ergänzt, (2007), es handelt sich nämlich um das zugelassenes Äquivalent aufgrund der relativ großen Zahl der Eigennamen. Die dargestellte Analyse bezieht sich auf die repräsentativsten Beispiele der Kulturspezifika. In manchen Fällen hat die Autorin des vorliegenden Artikels die alternativen Übersetzungslösungen vorgeschlagen. Das Ziel war nicht die Kritikübung an der von der Übersetzerin angewendeten Techniken, sondern die Hinweisung auf die Übersetzungsvarianten und auf die vielseitige Problembehandlung. Von der Analyse resultiert, dass in der polnischen Übersetzung des Romans „De reünie” 17 Übersetzungstechniken und deren Kombinationen mit verschiedener Häufigkeit angewendet wurden. Die Übersetzerin Dorota Szafrańska-Poniewierska, benutzte am häufigsten die Wiederholung – 105 mal. Die übrigen Techniken und Kombinationen treten viel seltener auf. Anhand der Beobachtung wurde festgestellt, dass die Mehrheit der angewendeten Übersetzungstechniken und deren Kombinationen jenen Reproduktionskategorien angehört, die im Kompositum von Aixelá (1996) zusammengestellt wurden und dass sie exotisierend ist. Es bedeutet, dass die Mehrheit der niederländischen Kulturspezifika, damit auch das Lokalkolorit des Romans aufbewahrt wurden. Im Zusammenhang damit kann man beurteilen, mit bestimmter Sicherheit, dass die Entscheidungen der Übersetzerin zu der Verfremdung führen (Venuti 1995). Dennoch wäre dies eindeutig erst dann festzustellen, wenn die Textanalyse um die Forschung auf dem makrostrukturellen Niveau erweitert wäre, was in der Zukunft eine interessante Fortsetzung der vorliegenden Forschung bilden könnte.","en":"Culture-specific items cause many translation problems and therefore they often pose a huge challenge to translators. Thereupon this issue has been researched by many translation theorists. The subject matter of this article are culture-specific items (CSIs) in the Polish translation of the thriller “De reünie” by Simone van der Vlugt. The first reading of this translation calls readers’ attention to the fact that it is a text rich in cultural references. Thereupon the author of this article found worth analyzing how the translator has dealed with this challenge. Especially that this kind of research can be useful for other translators, as well as for translation theorists and reviewers of translations. The aim of this article is to analyze the use of translation techniques for CSIs and to inquire into the frequency with which the analyzed translation techniques have been applied. This is the first research of this kind concerning this novel. The theoretical part is dedicated to the issues associated with CSIs, namely the definitions of this term, translation problems caused by CSIs and classifications of translation strategies and techniques. The command of these issues is a starting point for the next phases of the research. The analysis was carried out using the classification of translation strategies and techniques described by Aixelá (1996). Due to the fact that proper nouns are numerous, the chosen classification was supplemented with one strategy from the classification of Hejwowski (2007), namely with the approved equivalent. The presented analysis is based upon the most representative examples of CSIs. The author of this article has suggested alternative translation solutions to some examples. The aim of it was not to criticize the translation choices made by the translator, but to shed light on other translation possibilities. The analysis has shown that there have been used 17 translation techniques and combinations of them in the Polish translation of the novel „De reünie”. The most common technique used by the translator, Dorota Szafrańska-Poniewierska, has been the repetition – 105 times. Other translation techniques and combinations of them have been applied significantly less often. On the basis of the observations has been stated that the most translation techniques and the combinations of them belong to the conservation, category proposed by Aixelá (1996) and are exotic. That means that the most Dutch culture-specific items and consequently also the couleur locale of the whole novel have been retained. Thereupon it can be as- sumed that the choices of the translator may lead to the foreignization (Venuti, 1995). However, these are tentative conclusions and in order to draw further conclusions the analysis of this text should be broadened with the research at the macrostructural level that could be an interesting amplification of this research.","pl":""},"lastPage":164,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/20/09_zarzycka.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Holenderskie elementy kulturowe w polskim przekładzie „De reünie” („Zjazd szkolny”) autorstwa Simone van der Vlugt. Analiza wybranych technik translatorskich","title_en":"Dutch Culture-specific Items in the Polish Translation of „De reünie” by Simone van der Vlugt. Analysis of the Selected Translation Techniques","type":"article","year":2021},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"741b4eab-f6af-540c-95e5-2f9f6e68e116","fields":{"slug":"/data/issues/20/10_bonin/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Sara","lastName":"Bonin","orcid":"0000-0001-9630-5092","affiliation":{"de":"Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)","en":"European University Viadrina Frankfurt (Oder)","pl":"Uniwersytet Europejski Viadrina we Frankfurcie nad Odrą"}}],"date":"2021-12-09T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.20-10","id":null,"editors":null,"firstPage":167,"issue":20,"keywords":{"de":["Oberschlesien","deutsche Minderheit","Zugehörigkeit","Membership Categorisation Analysis"],"en":["Upper Silesia","German minority","belonging","Membership Categorisation Analysis (MCA)"],"pl":["Górny Śląsk","mniejszość niemiecka","przynależność","Membership Categorisation Analysis (MCA)"]},"item_abstracts":{"de":"In dem Artikel wird der Frage nachgegangen, inwiefern sich eine nationalstaatliche Minderheitendefinition von Zugehörigkeitsvoraussetzungen potenzieller Angehöriger der deutschen Minderheit unter- scheidet. Die Frage wird mittels narrativer Interviews mit Menschen mit deutschen Vorfahren aus der Region Opole (Oberschlesien) durch die Membership Categorisation Analysis (MCA) bearbeitet und der Minderheitendefinition im polnischen Minderheitengesetz gegenübergestellt. Die MCA der Aussagen der Gewährspersonen zeigt, dass sich die Eigenschaften und Aktivitäten, welche sie mit Mitgliedern der deutschen Minderheit verbinden, in unterschiedlichem Umfang entlang der Themen Vereinsmitgliedschaft, Generationszugehörigkeit, Sprachkenntnisse, der Auseinandersetzung mit der (inoffiziellen) Familiengeschichte, der Nationalität und Regionalität sowie der individuellen Zugehörigkeitsentscheidung gliedern. Dem entsprechend kommen zur Minderheitendefinition im Minderheitengesetz die Aspekte Verbandsmitgliedschaft, individuelle Entscheidung sowie die regionale Verbundenheit hinzu. Der originelle Beitrag des Artikels zeigt sich in drei Punkten. Zum einen stellt der Artikel in der Forschung zur deutschen Minderheit einen Perspektivwechsel zum Zugehörigkeitskonzept dar. Statt von einem homogenisierenden Identitätsverständnis auszugehen, werden Zugehörigkeiten als heterogen (bezogen auf das Kollektiv) und multidimensional (bezogen auf das Individuum) betrachtet. Dem zufolge werden in dem Artikel Aussagen von Personen mit deutschen Vorfahren analysiert, statt bereits vor der Analyse von Mitgliedern der deutschen Minderheit auszugehen. Zweitens wird die MCA aus der Zugehörigkeitsperspektive heraus angewandt und damit Diskrepanzen, Widersprüche und Überschneidungen sichtbar gemacht. Zum dritten erfolgt ein Praxistransfer der Analyseergebnisse, durch die Gegenüberstellung der herausgearbeiteten Minderheitendefinitionen mit der Definition aus dem polnischen Minderheitengesetz. Die Darstellung der Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Definitionen potenzieller Minderheitenangehöriger selbst, im Vergleich zur nationalen Gesetzgebung, gibt wichtige Impulse für die Anpassung der Minderheiten- und Sprachpolitik auf nationaler, regionaler, sowie der internen Ebene der Minderheitenorganisationen.","en":"The article explores the differences between a legal definition of minorities and membership require- ments presented by possible members of the German minority. The issue is investigated through Membership Categorisation Analysis (MCA) of narrative interviews of people of German heritage from the Opole region (Upper Silesia, Poland). The analysis is followed by a comparison of the findings with the minority definition of the Polish Minority Act. The MCA of the statements made by the respondents shows that the characteristics and activities associated with members of the German minority are structured to varying degrees along the topics: membership in minority associations, age, language skills, reflection on the (unofficial) family history, nationality and regionality, as well as the individual decision to belong. Accordingly, the aspects of membership, the individual decision as well as the regional affiliation identified in the statements made by the respondents are added to the Minority Act definition. The original value of the article is threefold. Firstly, the article represents a change of perspective in researching the German minority by applying the concept of belonging. Instead of assuming a homogeneous identity of a person or group, belonging is perceived as heterogeneous (related to the collective) and multidimensional (related to the individual). Accordingly, the article analyses statements made by people of German heritage, instead of using an ethnic categorization prior to analysis. Secondly, MCA is applied from the perspective of belonging, thus making discrepancies, contradictions and overlaps of belonging visible. Thirdly, the results of the analysis are put into practice by comparing them with the definition in the Polish Minority Act. The presentation of the differences and similarities of the definitions of people of German heritage themselves, in comparison to the national legislation, provides important impulses for the adaptation of minority and language policy at the national, regional, and internal level of the minority organisations.","pl":""},"lastPage":177,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/20/10_bonin.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Wer gehört zur deutschen Minderheit? Zugehörigkeitsdefinitionen zwischen Minderheitenperspektive und nationaler Gesetzgebung","title_en":"Who Belongs to the German minority? Definitions of Belonging Between a Minority Perspective and National Legislation","type":"article","year":2021},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"702664c6-6da3-53ba-b24b-0f4e1b90453d","fields":{"slug":"/data/issues/20/11_camm/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Sandra","lastName":"Camm","orcid":"0000-0003-2582-1342","affiliation":{"de":"Jan-Długosz-Universität Częstochowa","en":"Jan Dlugosz University in Czestochowa","pl":"Uniwersytet Humanistyczno-Przyrodniczy im. Jana Długosza w Częstochowie"}}],"date":"2021-12-09T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.20-11","id":null,"editors":null,"firstPage":179,"issue":20,"keywords":{"de":["Werbung","Advertorial","Diskursanalyse","Genologie"],"en":["advertisement","advertorial","discourse analysis","genology"],"pl":["reklama","artykuł sponsorowany","analiza dyskursu","genologia"]},"item_abstracts":{"de":"Der Artikel versucht, das Print-Advertorial aus der Perspektive der polnischen Gattungstheorie und der französischen Schule der Diskursanalyse zu definieren: die Gattungssignale zu beschreiben, die es von redaktionellen Inhalten einerseits und Werbeinhalten andererseits unterscheiden, und die relevanten und idiosynkratischen Merkmale seines prototypischen Zentrums zu identifizieren. Der Beitrag ergänzt die bisherigen sprach-, medien- und pressewissenschaftlichen (polnische, europäische, amerikanische und kanadische) Studien, die – trotz der dynamisch wachsenden Bedeutung der Advertorial-Kommunikation, die langsam zu einem dominanten Marketinginstrument in der Zeitschriftenpresse wird – dieses Phänomen marginalisieren und ihm nicht allzu viel Aufmerksamkeit widmen. Das Advertorial ist eine Werbeform, deren Inhalte (gemäß den gesetzlichen Bestimmungen) von Journalisten signiert, aber nicht paginiert, aufgelistet oder unterzeichnet sind. Sie ähneln genologisch – anderen Pressegattungen und physisch – den umgebenden redaktionellen Inhalten durch Mechanismen des polymorphen Mimetismus. Diese Strategie umfasst Techniken mit mehr oder weniger starkem Manipulationsgrad, wie z. B.: Diversifizierung der Nomenklatur, Schreiben der Signatur in Petit Type, an schlecht sichtbaren Stellen und vertikal, thematische und Layout-Harmonisierung, Genre-Anpassungen sowie die Nachahmung des Erscheinungsbildes eines typischen Presseartikels. Ein besonders interessanter Fall ist der in der Forschung völlig vernachlässigte Mechanismus der Diversifikation von Bezeichnungen. Wie es sich herausstellt, gibt es auf dem Werbemarkt in Polen gleichzeitig 20 verschiedene Signaturen des Advertorials, die – wie wir betonen möchten – völlig synonym sind. Dazu gehören Bezeichnungen wie: prezentacja partnera, promocja, materiał prasowy, materiał przygotowany przez + [Markenname] (z. B. Materiał przygotowany przez Optegra) oder [Markenname] + in + [Zeitschriften- name] (z. B. Davines w Wysokie Obcasy Extra). Per analogiam haben Advertorials im Französischen 12 verschiedene Signaturen (z. B. publi-communiqué, publi-information, publi-story, publi-reportage, publi- évasion) und im Englischen drei Bezeichnungen (advertorial, special advertising section, promotion). Die Autorin stellt das Genre des Advertorials in seinem eigenen soziokulturellen und historischen Kontext dar und führt semiotisch-diskursive Analysen zahlreicher Beispiele aus polnischen, französischen und englischen Zeitschriften aus den Jahren 2000–2021 durch, was ihr erlaubt, eine umfassende Definition des diskutierten Advertorials zu geben und gleichzeitig dessen komplexen, polymorphen Charakter näher zu bringen.","en":"The article attempts to define the print advertorial in the perspective of the Polish theory of the genre and the French school of discourse analysis: to describe the genre signals that distinguish it from editorial content on the one hand and advertising content on the other, and to identify the relevant and idiosyncratic features of its prototypical core. It complements existing linguistic, media and press studies (Polish, European, American and Canadian), which – despite the dynamically growing importance of advertorial communication, becoming a dominant marketing tool in the magazine press – marginalise this phenomenon and do not devote much attention to it. The print advertorial is an advertising genre where messages are (as required by law) labelled, not listed, paginated or journalistically signed. They become genologically similar – to other press genres – and physically similar – to the editorial content around them – through the mechanisms of polymorphic mimesis. This strategy includes techniques of a greater or lesser degree of manipulation, such as nomenclature diversification, signature written in tiny print, low-visibility places and vertically, harmonisation of the topic and layout, genre adaptations as well as imitating the appearance of a typical newspaper article. A particularly interesting case is the mechanism of nomenclature diversification, which is completely overlooked in research. As it turns out, on the advertising market in Poland, there are 20 different signatures of the advertorial operating simultaneously, which – let me emphasise – are fully synonymous. These include terms such as: prezentacja partnera, promocja, materiał prasowy, materiał przygotowany przez + [brand name] (e.g., Material prepared by Optegra) or [brand name] + in + [magazine name] (e.g., Davines in Wysokie Obcasy Extra). Per analogiam, advertorials in French are covered by 12 different signatures (including publi-communiqué, publi-information, publi-story, publi-reportage, publi-évasion) and in English by three names (advertorial, special advertising section, promotion). The author presents the advertorial in its proper socio-cultural and historical context and carries out semiotic and discursive analyses of numerous examples from Polish, French and English magazine press from the years 2000–2021. That allows her to propose a broad definition of the print advertorial in question and, at the same time, to illustrate its complex, polymorphic nature.","pl":""},"lastPage":196,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/20/11_camm.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Advertorial prasowy jako gatunek o polimorficznej naturze","title_en":"Print Advertorial as a Genre of Polymorphic Nature","type":"article","year":2021},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"ea5b97eb-c7b1-584a-a6b2-ee5465e78486","fields":{"slug":"/data/issues/20/12_chen/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Miaoxin","lastName":"Chen","orcid":"0000-0002-5229-750X","affiliation":{"de":"Universität Erfurt","en":"University of Erfurt","pl":"Uniwersytet w Erfurcie"}}],"date":"2021-12-09T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.20-12","id":null,"editors":null,"firstPage":197,"issue":20,"keywords":{"de":["kommunikative Muster","Gesprächseröffnung","strukturelle Merkmale","chinesische universitäre DaF-Unterrichtsgespräche"],"en":["communicative patterns","conversation opening","structural features","Chinese university GFL classroom conversations"],"pl":["wzorce komunikacyjne","rozpoczęcie rozmowy","cechy strukturalne","chińskie uniwersyteckie rozmowy podczas zajęć z języka niemieckiego jako obcego"]},"item_abstracts":{"de":"Die Gesprächseröffnung als eine der drei wichtigsten Gesprächsphasen wird von Beteiligten interaktiv konstruiert. In verschiedenen Kontexten wurde sie bereits fokussiert, allerdings findet sich keine Untersuchung im Setting des chinesischen universitären DaF-Unterrichts. Insofern konzentriert sich dieser vorliegende Beitrag auf die Analyse der Gesprächseröffnung anhand authentischer aufgenommener DaF-Unterrichtsgespräche an einer chinesischen Universität, um sich dem dargestellten Forschungsdesiderat zu nähern. Im theoretischen und methodischen Rahmen des Konzepts kommunikativer Gattungen widmet sich dieser Beitrag einer detaillierten Untersuchung zur Gesprächseröffnung auf der Binnenstruktur, situativen Realisierungsebene und Außenstruktur, um die Interaktionsprozesse zwischen den Lehrenden und Lernenden in den Eröffnungssequenzen zu rekonstruieren sowie die strukturellen Merkmale dieser Gesprächseröffnung herauszuarbeiten. Anhand der Datenanalyse lässt sich festhalten, dass die Interaktanten die Unterrichtsgespräche in einer musterhaften Form gemeinsam aushandeln und eröffnen. Strukturell setzt sich das kommunikative Muster der Gesprächseröffnung im Wesentlichen aus dem akustischen Teil, den Begrüßungssequenzen und dem Übergang zur Gesprächsmitte zusammen. Darüber hinaus werden die Merkmale der Gesprächseröffnung noch auf den drei Analyseebenen durch den Einsatz der lexikalischen Mittel und der Paarsequenzen sowie durch die Eigenschaften der Konstellation der Interaktanten widerge- spiegelt. Allerdings finden sich in den Daten Abweichungen von den Sedimentierungen des Musters (wie expandierte oder komprimierte Gesprächseröffnung), da kommunikative Muster nicht statisch sind und sich immer in situ aktualisieren lassen.","en":"Conversation opening as one of the three most important phases of conversation is constructed interactively by participants. A lot of researches focus on it in various contexts, but there is no study of it in the setting of Chinese university GFL class. In this respect, this paper focuses on the analysis of conversation opening based on authentic recorded GFL classroom conversations from a Chinese university in order to approach the research desideratum described. Within the theoretical and methodological framework of the concept of communicative genres, this paper is dedicated to a detailed investigation of the conversation opening on the internal structure, situational realisation level and external structure in order to reconstruct the interactional processes between the teachers and learners in the opening sequences as well as to elaborate the structural features. On the basis of the data analysis, it can be stated that the interactants jointly negotiate and open the classroom conversations in a pattern-like form. Structurally, the communicative pattern of the conversation opening is essentially composed of the acoustic part, the greeting sequences and the transition to the middle of the conversation. In addition, the features of the conversation opening are still reflected at the three levels of analysis by the use of lexical means and the adjacency pairs as well as by the characteristics of the constellation of participants in the conversation. However, deviations from the sedimentations of the pattern (such as expanded or compressed conversation opening) are found in the data, as communicative patterns are not static and can always be updated in situ.","pl":""},"lastPage":206,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/20/12_chen.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Kommunikative Muster in chinesischen universitären DaF-Unterrichtsgesprächen am Beispiel der Gesprächseröffnung","title_en":"Communicative Patterns in Chinese University GFL Classroom Conversations Using the Example of Conversation Opening","type":"article","year":2021},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"75c0debd-cb54-5044-b1f9-60444db558fc","fields":{"slug":"/data/issues/20/13_horodecka/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Monika","lastName":"Horodecka","orcid":"0000-0002-8425-3616","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2021-12-09T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.20-13","id":null,"editors":null,"firstPage":207,"issue":20,"keywords":{"de":["Textdesign","Multimodalität","Medienlinguistik","CD-Cover"],"en":["text design","multimodality","media linguistics","CD cover"],"pl":["design tekstu","multimodalność","lingwistyka mediów","okładka płyty CD"]},"item_abstracts":{"de":"Die weite Bedeutung von Multimodalität in der Medienlinguistik ermöglicht die Bestimmung von Audio-CD-Covers als multimodale Texte. Durch die Aktivierung verschiedener semiotischer Modi erfolgt der Empfang eines multimodalen Textes mit Hilfe vieler Sinne. Ein solcher Auswirkung auf die Sinne des Empfängers ermöglicht die Schaffung einer stark (positiv oder negativ) beeinflussenden Bot- schaft. Damit eine multimodale Botschaft als attraktiv und akzeptabel bewertet wird, muss sie zunächst den oberflächlichen, d. h. formal-visuellen Erwartungen von potenziellen Empfängern entsprechen bzw. sie in ihrem Erwartungshorizont überraschen. Der Beitrag konzentriert sich auf die Analyse der Funktionen des Textdesigns und ihrer Rolle bei der Rezeption eines multimodalen Textes. Im Beitrag wird eine multimodale Analyse des CD-Covers (Album „Peace Sells... But Who‘s Buying?“ von Mega- deth) durchgeführt. Die Analyse gliedert sich in zwei Phasen, in denen zwei Typen von Funktionen des Textdesigns ausgeführt werden, d. h. textorientierte und rezeptionsorientierte Funktionen. Textorien- tierte Funktionen werden als epistemisch, synoptisch, rekontextualisierend, emulativ und indizierend charakterisiert. Rezeptionsorientierte Funktionen werden als ästhetisch, konnotativ, expressiv, motiva- tionell und sozial bezeichnet. Die Ergebnisse der Analyse zeigen, dass viele Funktionen des Textdesigns auf einer kleinen Textfläche realisiert werden. Bemerkbar sind auch formale Verknüpfungen zwischen den sprachlichen und bildlichen Textteilen. Die Verknüpfungen dienen der kohäsiven Vermittlung des Kommunikats in Audio-CD-Covers und verfolgen das persuasive Ziel, den Empfänger zum Kauf des angebotenen Musikalbums anzuregen.","en":"The broad significance of multimodality in media linguistics enables audio CD covers to be identified as multimodal texts. By activating different semiotic modes, multimodal text is perceived with multiple senses. This type of impact on the recipient’s senses enables the creation of a strong (positive or negative) influencing message. In order for a multimodal message to be rated as attractive and acceptable, it must first correspond to the superficial, i.e., formal-visual expectations of potential recipients or surprise them in terms of their expectations. The article presents the analysis of the functions of text design and their role in the reception of a multimodal text. The article focuses on the multimodal analysis of the CD cover (album “Peace Sells ... But Who’s Buying?” by Megadeth). The analysis is divided into two phases in which two types of text design functions are presented - text-oriented and reception- oriented functions. Text-oriented functions are characterized as epistemic, synoptic, recontextualizing, emulative and indicative. Reception-oriented functions are described as aesthetic, connotative, expres- sive, motivational and social. The results of the analysis show that many functions of text design are implemented on a small text area. Noticeable are also formal connections between the linguistic and visual parts of the text. Connections are used to cohesively convey the message on the covers of audio CDs and to achieve the persuasive goal of encouraging the recipient to buy the offered music album.","pl":""},"lastPage":216,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/20/13_horodecka.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Funktionen des Textdesigns in CD-Covers als multimodalen Texten","title_en":"Functions of Text Design in CD Covers as Multimodal Texts","type":"article","year":2021},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"17e797d4-46fe-5705-a6fa-70f9edf0ec57","fields":{"slug":"/data/issues/20/14_kaminski/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Krystian","lastName":"Kamiński","orcid":"0000-0001-6826-8052","affiliation":{"de":"Maria-Curie-Skłodowska-Universität","en":"Maria Curie-Skłodowska University","pl":"Uniwersytet Marii Curie-Skłodowskiej"}}],"date":"2021-12-09T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.20-14","id":null,"editors":null,"firstPage":217,"issue":20,"keywords":{"de":["Gehörlosenbildung","Fremdsprachenunterricht für Gehörlose","polnisches Bildungs- system"],"en":["d/Deaf education","teaching foreign languages to the d/Deaf","Polish educational system"],"pl":["edukacja osób niesłyszących","nauczanie języków obcych dla osób niesłyszących","polski system edukacyjny"]},"item_abstracts":{"de":"Inklusiver Unterricht wird heutzutage in europäischen Vorschriften und Dokumenten stark betont. Pädagogen, Lehrer, Wissenschaftler und politische Entscheidungsträger bemühen sich, Bildung ei- ner möglichst breiten Gruppe von Lernenden zugänglich zu machen. Eine dieser Gruppen sind die Gehörlosen – der Fremdsprachenunterricht für diese Gruppe ist immer noch ein Bereich, der noch nicht vollständig erforscht wurde. Obwohl es zweifellos ist, dass Gehörlose Anpassungen in den Unterrichtstechniken und -inhalten benötigen, behaupten einige Forscher, dass es keine spezielle Methode gibt, die angewendet werden könnte, um diese Gruppe von Lernenden zu unterrichten. Der Artikel beschreibt die Merkmale des Fremdsprachenunterrichts für Gehörlose. Diese Theorie wird mit den Ergebnissen einer Studie kombiniert, die an einer Gruppe von Fremdsprachenlehrern (Englisch und Polnisch) durchgeführt wurde, die mit gehörlosen Lernenden zusammenarbeiten, und zeigt, wie sie es schaffen, diese besondere Gruppe von Schülern zu unterrichten. Die Daten, die in Form von Online-Interviews gesammelt und in dem Papier berichtet wurden, geben Aufschluss darüber, wie Lehrer mit dieser bestimmten Gruppe von Fremdsprachenlernenden umgehen. Der Artikel enthält Schlussfolgerungen zu den Bedingungen und formalen Vorschriften des polnischen Bildungssystems. Sie betreffen mögliche Änderungen im Bildungsprogramm und im Lehrerausbil- dungssystem. Darüber hinaus enthält das Papier eine Vielzahl praktischer Vorschläge zum Unter- richten von Gehörlosen in Fremdsprachen.","en":"Inclusive teaching is strongly emphasised nowadays in European regulations and documents. Educa- tors, teachers, scholars and policy makers are struggling to make education accessible to the widest possible group of learners. One of such groups are the d/Deaf – teaching them foreign languages is still an area that has not been fully explored. Although it is undoubtful that the d/Deaf require adjustments in teaching techniques and content, some researchers claim that there is no special method that could be applied to teaching this group of learners. The article presents the characteristics of teaching foreign languages to the d/Deaf. This theory is combined with the results of a study conducted on a group of foreign language teachers (of English and Polish) working with d/Deaf learners, showing how they manage to teach this peculiar group of students. The data gathered in a form of online interviews and reported in the paper shed light on how teachers approach this particular group of FL learners. The article presents conclusions regarding the conditions and formal regulations of the Polish education system. They concern possible changes in the educational programme and the teacher training sys- tem. Additionally, the paper presents a wide range of practical suggestions regarding teaching foreign languages to the d/Deaf.","pl":""},"lastPage":226,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/20/14_kaminski.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Teaching Foreign Languages to the Deaf in Poland","title_en":"Teaching Foreign Languages to the Deaf in Poland","type":"article","year":2021},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"85d0b6f4-46ea-5eb9-b854-dc74b39da7d0","fields":{"slug":"/data/issues/20/15_kowalska/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Kasjana","lastName":"Kowalska","orcid":"0000-0003-2785-1481","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2021-12-09T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.20-15","id":null,"editors":null,"firstPage":227,"issue":20,"keywords":{"de":["Multimodalität","Comic-Übersetzung","Wort-Bild-Kombinationen"],"en":["multimodality","comic translation","word-image combinations"],"pl":["multimodalność","przekład komiksów","kombinacje słowa i obrazu"]},"item_abstracts":{"de":"Die multimodalen Botschaften, d.h. Botschaften, die mehrere semiotische Codes kombinieren, spielen heutzutage eine immer wichtigere Rolle in der Kommunikation. In diesem Artikel wird es versucht, folgende Fragen zu beantworten: Auf welche Weise können die Veränderungen, die von Übersetzern und Verlegern während des Übersetzungsprozesses vorgenommen werden, das Wort-Bild-Verhältnis verändern? Welche Auswirkungen können solche Modifikationen auf den globalen Sinn und auf die Rezeption dieser multimodalen Botschaft haben? Die in der Arbeit vorgestellten Ergebnisse erwei- tern das Wissen über die Besonderheiten der Comic-Übersetzung als einer multimodalen Botschaft, in der die verbale und visuelle Ebene nicht autonom funktionieren, sondern durch ein komplexes Beziehungsnetzwerk miteinander verbunden sind. Die vorgestellten Feststellungen unterstreichen auch die Rolle des Übersetzers solcher Botschaften als einer Person, die nicht nur fließend in den sprachlichen Raum sein muss, sondern sich auch der oben genannten Zusammenhänge bewusst sein soll. Dazu muss der Übersetzer in der Lage sein, den Einfluss der einzelnen semiotischen Codes auf- einander und – letztlich – auf den Gesamt-Globalsinn der Botschaft zu analysieren. Die in der Arbeit durchgeführte Analyse umfasst ausgewählte Szenen aus zwei verschiedenen Bänden der Comicserie „Thorgal“ in der französischen Originalfassung und zwei Übersetzungen jeder Szene ins Polnische, die von verschiedenen Übersetzern stammen. Die von Scott McCloud vorgeschlagene Klassifizierung von Wort-Bild-Kombinationen im Comic wurde für diese Studie verwendet. Die Analyse hat gezeigt, dass die Einführung von Veränderungen in der Wort-Bild-Relation im Comic zu einer Veränderung des globalen Sinns des Werks führen kann. In einigen der in der Arbeit analysierten Fälle führten die Modifikationen zu einer Verringerung der Dynamik der Handlung und der Charaktere sowie zur Verminderung der von den Protagonisten empfundenen Emotionen. In anderen zu einer stärkeren Abzeichnung bestimmter Szenenelementen.","en":"Nowadays, multimodal messages, i.e. messages that combine several semiotic codes, play an increasingly important role in communication. This paper attempts to answer the following questions: how changes made by translators and publishers in the comic book translation process can change the word-image relationship and what impact on the global sense and reception of a multimodal message can such modifications have? The analysis was based on two selected volumes of “Thorgal” comic book series by Jean Van Hamme and Grzegorz Rosiński, and two Polish translations of each of the selected volumes provided by different translators. The word-image combinations classification in the comic proposed by Scott McCloud was used for the study. The analysis has shown that the introduction of changes in word-picture relations in a comic may lead to a change in the global sense of the scenes – in some of the analyzed cases, the modifications led to a decrease in the action’s and characters’ dynamics and in the intensity of emotions felt by the characters, in others – to a stronger emphasis on certain elements of the scenes. The findings broaden the knowledge about the specificity of translating comics as a multi- modal message, in which the verbal and visual elements do not function autonomously, but are linked by a complex network of relations. They also emphasize the role of the translator of such messages as a person who must not only easily navigate in the linguistic space – he/she must also be aware of the aforementioned connections and be able to analyze the impact of individual semiotic codes on each other and – ultimately – on the global meaning of the message.","pl":""},"lastPage":236,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/20/15_kowalska.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Multimodalność w przekładzie komiksu. Na przykładzie polskich tłumaczeń wybranych scen z serii „Thorgal” Grzegorza Rosińskiego i Jeana Van Hamme’a","title_en":"Multimodality in Comic Translation. On the Example of Polish Translations of Selected Scenes from the “Thorgal” Series by Grzegorz Rosiński and Jean Van Hamme","type":"article","year":2021},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"a61d4c69-76f3-5146-abbd-9f3011669abf","fields":{"slug":"/data/issues/20/16_lewandowska/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Maria","lastName":"Lewandowska","orcid":"0000-0003-4679-2747","affiliation":{"de":"Adam-Mickiewicz-Universität Posen","en":"Adam Mickiewicz University","pl":"Uniwersytet im. Adama Mickiewicza w Poznaniu"}}],"date":"2021-12-09T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.20-16","id":null,"editors":null,"firstPage":237,"issue":20,"keywords":{"de":["Sprachentwicklung","kulturelle Ursprünge der Sprache","biologische und kulturelle Koevolution"],"en":["language evolution","cultural origins of language","biological and cultural co-evolution"],"pl":["ewolucja języka","kulturowe pochodzenie języka","biologiczna i kulturowa koewolucja"]},"item_abstracts":{"de":"Ziel der folgenden Arbeit ist sowohl, die Untersuchungen und wissenschaftlichen Forschungen zum Prozess der Sprachentwicklung zu diskutieren und zu analysieren, als auch zu zeigen, dass der Verlauf dieser nicht nur durch biologische und kognitive Strukturen, sondern auch durch den zugehörigen kulturellen Kontext geregelt wurde. Die Hauptannahme der Arbeit ist die These, dass es die Sprache ein breit gefächertes, vielschichtiges Phänomen ist, das als Antwort auf das menschliche Kommunikationsbedürfnis entstanden ist, und das später die Sprachentwicklung beeinflusst hat. Der Artikel beschäftigt sich mit der Genese und Evolution der Sprache aus der Perspektive des soziokulturellen Kontextes, der beide Phasen begleiten könnte. Die Hypothese der biologischen und kulturellen Koevolution von Peter J. Richerson und Robert Boyd wird diskutiert, ebenso wie die Erkenntnisse von Daniel L. Everett über die Entstehung der Sprache und ihren ursprünglichen Charakter. Die Arbeit zielt darauf abzubeweisen, dass Kultur und Natur nicht als Gegensatz, sondern als zwei gleichwertige Faktoren behandelt werden sollten, die sich gegenseitig beeinflussen. Es wird auch versucht, festzustellen, ob die Kultur die grammatischen Strukturen beeinflussen kann. Die Prämisse für die Annahme einer solchen These ist die Grammatik der Sprache des Pirahã-Volkes, die das Postulat von Hauser, Chomsky und Fitch, dass alle Sprachen rekursiv sind, nicht erfüllt, was möglicherweise die These über die universelle, biologi- sche Basis grammatischer Strukturen untergraben könnte. Deshalb kann es als Anregung behandelt werden, die Art und Weise, wie sowohl die Philosophie als auch die Linguistik die Natur der Sprache betrachten, neu zu bewerten.","en":"The aim of the following paper is to discuss and analyse the investigations and scientific research on the process of language formation, as well as to show that the course of this was regulated not only by bio- logical and cognitive structures but also by the cultural context that accompanied it. The main premise of the work is the thesis that language is a broad, multifaceted phenomenon, which was developed in response to the human need for communication, which later influenced language development. Article deals with the genesis and evolution of language from the perspective of the socio-cultural context that could accompany both phenomena. The hypothesis of the biological and cultural co-evolution of Peter J. Richerson and Robert Boyd is discussed, as well as the findings of Daniel L. Everett concerning the origins of language and its original character. Work aims to prove that culture and nature should not be treated as an opposition, but as two equally material factors, that affect one another. It also attempts to determine whether culture can influence grammatical structures. The premise for adopting such a thesis is the grammar of the Pirahã people language, which does not meet the postulate of Hauser, Chomsky, and Fitch that all languages are recursive, which in turn may undermine the thesis about the universal, biological basis of grammatical structures. Therefore, it can be treated as an inducement to reassess the way, both philosophy and linguistics, perceive the nature of language.","pl":""},"lastPage":247,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/20/16_lewandowska.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Udział kultury w procesie ewolucji i kształtowania się języka","title_en":"The Contribution of Culture in the Process of Language Evolution and Language Formation","type":"article","year":2021},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"8d8f491f-905d-5ed2-a100-c7fa905dca73","fields":{"slug":"/data/issues/20/17_plitt/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Ramona Teresa","lastName":"Plitt","orcid":"0000-0002-1225-3721","affiliation":{"de":"Technische Universität Dresden","en":"Technical University of Dresden","pl":"Uniwersytet Techniczny w Dreźnie"}}],"date":"2021-12-09T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.20-17","id":null,"editors":null,"firstPage":249,"issue":20,"keywords":{"de":["Kognitive Diskursanalyse","Künstliche Intelligenz","Kunst","Frame-Semantik"],"en":["cognitive discourse analysis","artificial intelligence","art","frame-semantics"],"pl":["kognitywna analiza dyskursu","sztuczna inteligencja","sztuka","semantyka ram"]},"item_abstracts":{"de":"In den letzten fünf bis zehn Jahren haben KI-Technologien spürbar Einzug in die Kunst erhalten. Literatur, Musik und Malerei zählen zu den Sparten, die am meisten von algorithmischen Anwendungen und (humanoiden) Robotersystemen beeinflusst sind. Der dazu geführte Diskurs weist auf der Oberfläche die für Innovationsdebatten übliche Polarisierung auf. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche subtilen Bedeutungsaspekte den Diskursausschnitt zu Kunst und KI strukturieren und so Hin- weise auf ein sich wandelndes Kunstfeld liefern. Die Untersuchung zeigt auf, wie eine kognitiv ausgerichtete linguistische Diskursanalyse dazu beitragen kann, ein gegenwärtig relevantes Diskursfeld zu erschließen und diskursprägende Deutungsrahmen zu identifizieren. Das konkrete Ziel dieses Beitrags ist es, in einer explorativen Annäherung den Begriff des ‚Schöpferischen‘ bzw. des ‚Erschaffens‘ näher zu umreißen und auf Bedeutungsverschiebungen hin zu untersuchen. Als theoretischer und analytischer Rahmen dient hierbei die Frame-Semantik und das darauf aufbauende FrameNet. Auf Grundlage eines 230.655 token großen und thematisch einschlägigen Korpus werden die realisierten semantischen Rol- len des Verbs ‚erschaffen‘ bzw. des CREATE-Frames ermittelt und quantitativ ausgewertet. Ein Vergleich mit einem Referenzkorpus ermöglicht es anschließend, diskursspezifische Bedeutungsprägungen am Beispiel des CREATE-Frames im Kunst-/KI-Diskursausschnitt zu benennen. Die größten Unterschiede zwischen Fokus- und Referenzkorpus bestehen demnach in der Realisierung der Frame-Rollen INS- TRUMENT und PURPOSE. Während die INSTRUMENT-Rolle im Fokus-Korpus häufiger expliziert wird als im Referenzkorpus, gilt für die PURPOSE-Rolle ein umgekehrtes Verhältnis. Dabei kann die Ausblendung des Zwecks im untersuchten Diskursausschnitt auf einen gewissen Novitätscharakter KI-generierter Kunst hinweisen. Die Ergebnisse der Analyse der INSTRUMENT-Rolle im Fokuskorpus deuten hingegen darauf hin, dass das Instrument bzw. Werkzeug – nicht selten ist KI damit gemeint – im künstlerischen Schaffensprozess einen wichtigen Bedeutungsaspekt darstellt. Dieser Beitrag zeigt somit mithilfe des theoretischen und analytischen Instrumentariums der kognitiven Diskursanalyse die nicht offensichtlichen semantischen Fixationen und Wandelprozesse in der gegenwärtigen Kon- zeptualisierung der Kunst/KI-Feldes auf.","en":"In the past five to ten years, artificial intelligence (AI) technologies have made a noticeable contribution to art. Literature, music and painting are among the fields that are most influenced by algorithmic applications and (humanoid) robot systems. On the surface, the discourse accompanying these developments has a polarizing touch being typical for innovation debates. With this in mind, the question arises as to which subtle aspects of meaning structure the discourse on art and AI. Discrete aspects of meaning may be indicators of changes going on in the field of art. This study shows how a cognitively oriented linguistic discourse analysis can contribute to the examination of a currently relevant field of discourse, as well as to the identification of frames that shape this discourse. The aim of this article is to use an exploratory approach to outline the concept of ‘creative’, respectively ‘creating’ and to determine potential shifts in meaning. Frame semantics and FrameNet serve as the theoretical and analytical framework. Based on a 230,655-token large and thematically relevant corpus, the realized semantic roles of the verb ‘create’, respectively the CREATE frame are determined and quantitatively evaluated. By comparing the number of the concrete realizations of roles against the data obtained from a reference corpus, it is possible to identify discourse-specific aspects of meaning in the art/ AI discourse. The analysis shows that the biggest differences between the focus and reference corpus concern the realization of the frame elements INSTRUMENT and PURPOSE. Whereas the INSTRU- MENT role is more often explicated in the focus corpus than in the reference corpus, the opposite effect applies to the PURPOSE role. The unmentioned purpose (role) in the examined focus data can indicate a certain novel character of AI-generated art. The results of the analysis of the INSTRUMENT role in the focus corpus, on the other hand, indicate that the instrument or tool – which is often used to refer to AI - represents an important aspect of meaning in the artistic process of creation. With the help of the theoretical and analytical instruments of cognitive discourse analysis, this contribution detects the non-obvious semantic fixations and changes in the current conceptualization of the art/ AI interface.","pl":""},"lastPage":259,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/20/17_plitt.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Kunst und Künstliche Intelligenz (KI) – Zu den Möglichkeiten einer kognitiv-orientierten Diskursanalyse","title_en":"AI and Art – The Potential of a Cognitive-Oriented Discourse Analysis","type":"article","year":2021},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"6861f7e3-27e6-520f-b3cd-5a19e62444be","fields":{"slug":"/data/issues/20/18_richter/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"William","lastName":"Richter","orcid":"0000-0003-0217-818X","affiliation":{"de":"Masaryk-Universität","en":"Masaryk University Brno","pl":"Uniwersytet Masaryka"}}],"date":"2021-12-09T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.20-18","id":null,"editors":null,"firstPage":261,"issue":20,"keywords":{"de":["Sprachinsel","Slowakei","Dialekt","Hauerland","Zeche"],"en":["language islands","Slovakia","dialect","Hauerland"],"pl":["wyspa językowa","Słowacja","dialekt","Hauerland"]},"item_abstracts":{"de":"In dem folgenden Beitrag sollen deutsche Sprachinseln in der Slowakei in den Vordergrund gerückt werden. Es handelt sich hierbei um Gebiete, die jahrhundertelang von Deutschen bewohnt und beein- flusst wurden. Auf ein Gebiet wird in diesem Fall besonders das Augenmerk gelegt – das Hauerland. Diese Sprachinsel inmitten des slowakischen Sprachgebietes existiert heute nur noch rudimentär. Dieser Beitrag soll auf die Geschichte dieser Sprachinsel näher eingehen, wobei Ursprung und ty- pische Merkmale dieser Dialekte beschrieben werden. Im Fokus steht die Gemeinde Zeche (slow. Malinová) mit ihrem Dialekt stehen, welche Teil einer umfangreicheren Forschung sind. Ziel der weiteren Forschung ist es die morphologische Ebene dieser Mundart zu beschreiben, was bis dato nicht gemacht worden ist. Erste Ergebnisse zeigen Abweichungen nicht nur im Bereich der Morpho- logie, sondern auch der Syntax. In diesem Zusammenhang kann auf den Verbmodus hingewiesen werden, wobei der Konjunktiv II und seine Formen eine Ausnahme bilden. Auch das Slowakische als Kontaktsprache nahm Einfluss auf die Mundart von Zeche, wodurch nicht nur diese zwei Bereiche (Morphologie und Sytax), sondern auch die Lexik beeinflusst wurde. Für die linguistische Analyse werden freie Gespräche verwendet, die zu diesem Zweck mit den ältesten Dialektsprechern aus Ze- che aufgenommen wurden. Diese transkribierten Gespräche bilden das Hauptkorpus, welches als Datenbank für die weiteren linguistischen Analysen dient. Die Mundarten des Hauerlandes sind stark vom Aussterben bedroht, da die Zahlen der Dialektsprecher stätig sinken. Die Erforschung der Mundart von Zeche soll dazu beitragen, dass Erkenntnisse über die Strukturen dieser Dialekte in der deutschen Dialektologie überliefert bleiben.","en":"The following article focuses on German language islands in Slovakia. These areas have been inhab- ited and influenced by Germans for centuries. In this case, special attention is paid to one specific area - the Hauerland. This language island in the middle of Slovakia exists today only rudimentarily. The main aim of this article is to describe the historical evolution of the aforementioned islands of Slovakia, the origin of their dialects and their characteristics. The focus will be on the village of Ma- linová (Zeche) and its dialect, which is part of a more extensive research. The aim of further research is to describe the morphological level of this dialect, which has not yet been done. At the first sight, there are some major shifts not only on the morphological level, but also on the syntactic one. In this context, reference can be made to the grammatical mood, especially the subjunctive and its forms, which could be considered quite unusual. The Slovak language, which has been the main contact language for the Zeche dialect, has influenced it severely, not only on the two mentioned levels of grammar, but also in its lexicon. The linguistic analysis has been based on a series of free interviews, that were recorded specially for this purpose with the oldest living speakers of the Zeche dialect. These transcribed interviews form the main corpus, which serves as a database for further linguistic analyses. The dialects of Hauerland are threatened by extinction as the number of their speakers is constantly declining. This research of the Zeche dialect should help to ensure that the knowledge of the structures of these dialects is preserved within German dialectology.","pl":""},"lastPage":270,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/20/18_richter.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Deutsche Sprachinseln in der Slowakei mit Fokus auf das Hauerland – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft","title_en":"German Language Islands in Slovakia with a Focus on the Hauerland – The Past, Present and Future","type":"article","year":2021},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"a3549025-3383-51f3-b899-7a86a732581e","fields":{"slug":"/data/issues/20/19_wijgerden/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Louise van","lastName":"Wijgerden","orcid":"0000-0001-9098-0716","affiliation":{"de":"Universität Stettin","en":"University of Szczecin","pl":"Uniwersytet Szczeciński"}}],"date":"2021-12-09T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.20-19","id":null,"editors":null,"firstPage":271,"issue":20,"keywords":{"de":["Deutsch als Fremdsprache","Langeweile","aktivierende Methoden","Unterrichtsmittel"],"en":["German as a Foreign Language","boredom","activating methods","teaching aids"],"pl":["Niemiecki jako język obcy","nuda","metody aktywizujące","środki nauczania"]},"item_abstracts":{"de":"Neugier und Wissensdurst sind charakteristische Eigenschaften der Kinder, die sich u. a. darin manifestieren, dass unendlich viele Fragen gestellt werden. Sobald die Kinder zur Schule gehen, ist oft eine Veränderung in ihrem Verhalten zu beobachten – sie werden passiv und zeigen mangelndes Interesse. Man geht davon aus, dass ein langweiliger Unterricht, der nicht an die altersspezifischen Bedürfnisse der Schüler angepasst ist, der Grund für diese Änderungen sein mag. Es ist deshalb zu vermuten, dass das Aktivieren der Schüler während des Unterrichts von herausragender Bedeutung sei. In der Forschungsliteratur über Langeweile im Fremdsprachenunterricht überwiegen Untersuchungen zu Englisch als Fremdsprache, deshalb sei es wichtig diese Studien auf andere Sprachen, darunter Deutsch als Fremdsprache, zu erweitern. Außerdem konzentrieren sich die Autoren auf die älteren Schüler und lassen den frühen Fremdsprachenerwerb außer Acht. Der folgende Artikel stellt die Ergebnisse der im Rahmen meiner Masterarbeit durchgeführten Forschung dar. Es wird näher auf die Frage eingegangen, welche aktivierende Methoden und Unterrichtsmittel sich für den frühschulischen Deutschunterricht eignen und ob die Lehrer sie häufig einsetzen. Damit diese Fragen beantwortet werden könnten, wurde eine Umfrage unter Deutschlehrern, die in Klassen I-III in Polen unterrichten, durchgeführt. Der Fra- gebogen bestand sowohl aus geschlossenen als auch aus offenen Fragen. Die erhaltenen Daten zeigen auf, dass es für einen Unterricht ohne Langeweile wichtig sei, den Frontalunterricht zu vermeiden. Daneben wurde darauf hingewiesen, dass in polnischen Schul- und Systembedingungen action song und Bewegungsspiele die besten Methoden für die Bekämpfung der Langeweile seien. Für das Gestalten von einem aktiven Deutschunterricht sei es auch wichtig, Unterrichtsmittel zu differenzieren. Lieder, Bilder und reale Objekte scheinen Kinder am meisten zu aktivieren. Die gewonnenen Erkenntnisse könnten als Anregung für Deutschlehrer, die einen Unterricht ohne Langeweile durchführen möchten, genutzt werden.","en":"Curiosity and thirst for knowledge are characteristic features of children, which manifest themselves in the fact that an infinite number of questions are asked. As soon as children go to school there is often a change in their behavior - they become passive and show a lack of interest. It is believed that boring lessons that are not tailored to the age-specific needs of students may be the reason for these changes. It can therefore be assumed that activating students during lessons is of paramount importance. In the research literature on boredom in foreign language teaching, studies on English as a Foreign Language predominate, which is why it is important to expand these studies to other languages, including Ger- man as a Foreign Language. Furthermore, the authors focus on the older students and disregard early language acquisition. The following article presents the results of the research carried out as part of my master’s thesis. The question of which activating methods and teaching aids are suitable for early school German lessons and whether the teachers use them frequently is discussed in more detail. In order to be able to answer these questions, a survey was carried out among German teachers who teach classes I-III in Poland. The questionnaire consisted of both closed and open questions. The data obtained show that it is important to avoid frontal teaching. It was also pointed out that in Polish school and system conditions, action song and movement games are the best methods for combating boredom. In order to design active German lessons, it is also important to differentiate between teaching aids. Songs, pictures and real objects seem to activate children the most. The knowledge gained could be used as a suggestion for German teachers who want to conduct lessons without boredom.","pl":""},"lastPage":280,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/20/19_wijgerden.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Das Erleben der Langeweile und der Aktivierungsprozess der Kinder im frühschulischen DaF-Unterricht","title_en":"The experience of boredom and the activation process of children in GFL lessons in early school","type":"article","year":2021},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"5b68d538-a785-5415-b08d-3e92192030d7","fields":{"slug":"/data/issues/20/20_woronina/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Anna","lastName":"Woronina","orcid":"0000-0002-7119-9016","affiliation":{"de":"Moskauer Staatliche Linguistische Universität","en":"Moscow State Linguistic University","pl":"Moskiewski Państwowy Uniwersytet Lingwistyczny"}}],"date":"2021-12-09T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.20-20","id":null,"editors":null,"firstPage":281,"issue":20,"keywords":{"de":["Textsorte","Outdoorbericht","Raum","alpine Landschaft"],"en":["text type","outdoor report","space","Alpine landscape"],"pl":["rodzaj tekstu","sprawozdanie zewnętrzne","przestrzeń","krajobraz alpejski"]},"item_abstracts":{"de":"Outdoorbericht ist eine beliebte, aber bis jetzt noch nicht ausreichend definierte Textsorte des Funktionalstils der Presse und Publizistik sowie der Internet-basierten Kommunikation. Outdoorberichte stellen eine hybride Gattung dar, die das weit gehende Ziel verfolgt, das Wandern für das breite Publikum möglichst attraktiv zu machen. Als hybride Textsorte verdienen sie eine besondere linguostilistische Behandlung, denn darin überschneiden sich die sachliche Objektivität einerseits und die autorbezogene ästhetische Subjektivität andererseits. Darüber hinaus weisen diese Texte oft interdis- kursiven bzw. intermedialen Charakter auf. Im vorliegenden Beitrag wird zuerst auf die Grundlagen der Textsortentheorie und der Raumtheorie in Anlehnung an W. Albert, Peter J. Brenner, Ju. Lotman, D. S. Lichatschow eingegangen. So wird der theoretische Ausgangspunkt der durchgeführten Analyse festgelegt. Im Mittelpunkt des Forschungsvorhabens befinden sich die Merkmale des geografisch defi- nierten Raums der Alpenregion und damit auch textbildende raumbedingte Merkmale der Textsorte Outdoorbericht. Das Ziel ist, an konkreten Gebrauchskontexten zu zeigen, wie in den Outdoorberichten die linguostilistischen Mittel zur objektiven sowie subjektiven Darstellung vom Autor einsetzt werden, um die Ausdruckskraft und die Wirkung auf den Empfänger zu erhöhen. Darin besteht der originale Wert der durchgeführten Analyse. In der Analyse werden Systematisierungs- und Interpretationsmethoden angewandt sowie die Grundsätze des geopoetischen Herangehens umgesetzt. Im Prozess der Analyse wurde unter anderem festgestellt, dass die Outdoorberichte der NZZ-Rubrik gleichzeitig über besondere poetische Intentionen verfügen, was den Gebrauch von Tropen und anderen stilistisch markierten Figuren zur Folge hat. Mittels Analyse wird gezeigt, dass verschiedene linguostilistische Mittel zur Gestaltung des alpinen Raums wie Toponyme verschiedener Klassen, sachliche und expressive Epitheta, Vergleiche u. a. in Outdoorberichten textprägend wirken. Eine wichtige Rolle spielt dabei solche Darstellung der Reize der alpinen Landschaft, die sich mitunter im symbolischen Subtext resultiert. Das analytische Material bilden fünf Outdoorberichte aus der Neuen Zürcher Zeitung aus der Rubrik „Wandern in den Alpen“ von Heinz Staffelbach aus dem Jahre 2020.","en":"The outdoor report is a popular but no so deeply covered text type of journalistic style as well as of internet-based communication. Outdoor reports represent a hybrid genre that pursues the broad goal of making hiking as attractive as possible for the general public. As a hybrid text type, they deserve a special linguo-stylistic approach, because of their factual objectivity on the one hand and author- related aesthetic subjectivity on the other hand. Furthermore, these texts often have an interdiscursive or intermedial character. In this article, we will discuss the basics of text type theory and spatial theory based on W. Albert, Peter J. Brenner, Ju. Lotman, D. S. Likhatchov. This establishes the theoretical base- line of the following research. The research focuses on the characteristics of the geographically defined space of the Alpine region as well as text-forming spatial-related characteristics of the text type outdoor report. The aim is to show on the concrete contexts, how in outdoor reports the linguo-stylistic means of objective as well as subjective representation are used by the author to increase expressiveness and impact on the recipient. This is the original value of the analysis. This carried out analysis addresses the matter of classifying and interpretation methods, as well as basic principles of geopoetics approaches. In the process of analysis is inter alia elucidated, that the outdoor report of NZZ-column coevally exhibits particular poetic intentions and implicates using figures of speech as well as other connotative words and constructions. By means of the analysis, it is shown that various linguo-stylistic devices are used for creation of the Alpine space such as toponymes of different types, factual and expressive epithets, comparisons, which acts as text productive. The essential part is the representation of the charms of the Alpine landscape, which is reflected in symbolic subtext. As the analytic material consists of five outdoor reports from the Neue Zürcher Zeitung – from the section „Hiking in the Alps“ by Heinz Staffelbach from 2020.","pl":""},"lastPage":290,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/20/20_woronina.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Darstellung der alpinen Landschaft in Outdoorberichten","title_en":"Presentation of the Alpine Landscape in Outdoor Reports","type":"article","year":2021},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"f56a1e6f-dce4-5098-822d-8f6730ec8ad7","fields":{"slug":"/data/issues/20/21_derych/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Alicja","lastName":"Derych","orcid":"0000-0002-8819-2080","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2021-12-09T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.20-21","id":null,"editors":null,"firstPage":293,"issue":20,"keywords":{"de":["Konsonantensequenzen","Phonetik des Polnischen","Polnisch als Fremdsprache"],"en":["consonant clusters","Polish phonetics","Polish as a foreign language"],"pl":["sekwencje spółgłoskowe","fonetyka języka polskiego","polski jako język obcy"]},"item_abstracts":{"de":"Der folgende Beitrag befasst sich mit der Aussprache polnischer Konsonantensequenzen durch Muttersprachler des Englischen und gehört zum Bereich der polnischen Phonetik und Phonodidaktik. Die dem Text zugrunde liegenden Analysen wurden im Rahmen der Masterarbeit durchgeführt. Sie resultierten aus dem wachsenden Bedarf der Phonetik die besondere Aufmerksamkeit im Kontext der Glottodidaktik der polnischen Sprache zu schenken. Ziel der Studie war es herauszufinden, welche Konsonantensequenzen in der polnischen Sprache mit dem Referenzstandard nicht konform ausgesprochen werden. Begleitet wurden diese Befunde von dem Versuch, typische Phänomene bei der Aussprache von Konsonantenclustern durch englischsprachige Personen und die Gründe für eine fehlerhafte Umsetzung in der Gruppe der Befragten zu ermitteln. Die angedeuteten Ziele wurden im Laufe der Untersuchung erreicht. In ihren Überlegungen berücksichtigte die Autorin auch die sog. sprachliche Biographie (andere den Befragten bekannte Sprachen), die Fähigkeit zur Unterscheidung polnischer Laute (inkl. Geminate) und das Problem der Übertragung (auch phonetische Interferenzen) in Bezug auf das Auftreten von vielen Unterschieden in der Zusammensetzung der Konsonantensequenzen im Polnischen und Englischen. Die qualitative Analyse erfolgte hauptsächlich auf der Grundlage transkribierter Aufzeichnungen von studentischen Aussagen (Lesen des vorbereiteten Textes), die Betrachtungen basierten auf den subjektiven Höreindrücken der Autorin. Der Test von Kwiatkowska (2015) wurde verwendet, um die Wahrnehmung der Sprachlaute zu testen. Anhand der Analyse der Ergebnisse von fünf Sprechern konnte festgestellt werden, welche Konsonanten der polnischen Sprache für die Befragten hinsichtlich ihrer Differenzierung am schwierigsten und welche Cluster sich in der Aussprache als problematisch herausstellten. Es wurde festgestellt, dass die falsche Aussprache im An-, In- und Auslaut sowohl wortintern als auch an Wortgrenzen betraf, hauptsächlich im Zusammenhang mit der Änderung der Artikulationsstelle von Konsonanten, Fehlern in der Intonation, Realisierung der Stimmhaftigkeit und Vereinfachungen durch Epenthesen oder Tilgungen eines vokalischen Segments oder auch mit dem Weglassen eines Konsonanten. Darüber hinaus betrafen viele Fehler die falsche Aussprache der Laute [ʃ̺], [ʒ̺], [t̺͡ʃ̺], [d̺͡ʒ̺] and [ɕ], [ʑ], [t͡ɕ], [d͡ʑ]. Die Schlussfolgerungen der Studie können zur Entwicklung geeigneter Ausspracheübungen für englischsprachige Personen beitragen, die Polnisch als Fremdsprache lernen. Beispielübungen, die im Beitrag nicht angeführt werden, werden in der Monographie von Derych (2021) vorgeschlagen.","en":"The present paper is concerned with articulation of selected Polish consonant clusters by native speakers of English and is situated within the scope of Polish phonetics. The analyses that became the basis of this paper were conducted for the purpose of the master’s thesis. They originated from the emerging need of researching the notions of phonetics in the context of teaching Polish as a foreign language. The aim of the study was to determine which consonant clusters present in the research material are pronounced inconsistently with the norm. Those investigations were accompanied with an attempt of detecting some typical phenomena appearing in English native speakers’ articulation of Polish consonant clusters and some causes of such realisations among the selected respondents. The mentioned claims were accomplished. In her investigations the author took into consideration also language biography (e.g. other languages spoken by the students), the ability to differentiate Polish sounds (individual and geminate sounds) and the notion of transfer (also phonetic interference) related to various differences between the composition of consonant clusters in Polish and English. The qualitative analysis was based mainly on the transcription of the recordings of the students’ performances (readings of the prepared text) and the author’s subjective auditory impressions. In order to examine sound perception, Kwiatkowska’s test (2015) was applied. Based on the analysis of the performances of five speakers the author determined which Polish consonants appeared as most difficult to differentiate and which clusters turned out to be the most problematic to pronounce. It was determined that incorrect articulation concerned both consonant clusters inside words (word-initial, word-medial, word-final) and across word boundaries, especially modifications of the place of articulation, mistakes in voicing and devoicing were noticed, also simplifications of clusters (vowel insertions or consonant deletions). Moreover, a number of mistakes concerned incorrect pronunciation of the sounds: [ʃ̺], [ʒ̺], [t̺͡ʃ̺], [d̺͡ʒ̺] and [ɕ], [ʑ], [t͡ɕ], [d͡ʑ]. The conclusions of the analyses may help in formulation of some adequate pronunciation exercises addressed to the native speakers of English studying Polish as a second language (some exemplary ones, not included in the present paper, were proposed by the author in her other publication, see Derych 2021).","pl":""},"lastPage":308,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/20/21_derych.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"English Native Speakers’ Pronunciation of Selected Polish Consonant Clusters","title_en":"English Native Speakers’ Pronunciation of Selected Polish Consonant Clusters","type":"article","year":2021},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"296deab9-6740-5273-86ab-b803fd2534dc","fields":{"slug":"/data/issues/20/22_grobelna/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Barbara","lastName":"Grobelna","orcid":"0000-0001-5042-6948","affiliation":{"de":"Universität Danzig","en":"University of Gdańsk","pl":"Uniwersytet Gdański"}}],"date":"2021-12-09T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.20-22","id":null,"editors":null,"firstPage":309,"issue":20,"keywords":{"de":["EFL","Englische Akzente","Spracheinstellungsstudien"],"en":["EFL","accents of English","language attitude study"],"pl":["EFL","angielskie akcenty","badania postaw językowych"]},"item_abstracts":{"de":"Diese Spracheinstellungsstudie untersucht die Präferenzen von EFL-Lehrern (Englisch als Fremdsprache) aus Polen in Bezug auf die englischen Akzente, die sie verwenden und unterrichten. Trotz der zahlreichen Forschungsarbeiten zu EFL-Lernern wurde bisher wenig unternommen, um die Wirkung der Präferenzen polnischer Lehrer für verschiedene Variationen des Englischen auf das Sprachenlernen ihrer Studenten zu untersuchen. Die vorliegende Studie hat zum Ziel, diese Lücke auszufüllen und eine Analyse von Daten zu präsentieren, die im März 2020 von 102 polnischen Englischlehrern gesammelt wurden. Der erste Teil der Studie konzentrierte sich auf die Fähigkeiten der Lehrer selbst, während der zweite Teil die Einstellung gegenüber der Wahl der englischen Akzente von Schülern betraf. Die Ergebnisse zei- gen, dass in dieser bestimmten Gruppe polnischer EFL-Lehrer der amerikanische Englischakzent am einfachsten und das philippinische Englisch am schwierigsten zu erkennen ist. Die Akzente „RP“ und „General American“ sind die beliebtesten und es gibt eine starke Tendenz, mit diesen beiden Akzenten zu sprechen, zugunsten des RP-Akzents. Darüber hinaus finden die polnischen EFL-Lehrer ihren eigenen Akzent bedeutend. Die Mehrheit der Befragten ist mit ihrem Akzent zufrieden, aber sie sehen immer noch Raum für Verbesserungen und hören nicht auf, ihre Akzentfähigkeiten zu entwickeln und zu verbessern. Wenn es um die Einstellung zur Aussprache ihrer Schüler geht, haben polnische EFL-Lehrer keine besonderen Präferenzen. Sie lassen ihre Schüler die freie Wahl des Akzents und zwingen ihnen nicht das Modell der Aussprache auf, das den Lehrern am besten gefällt oder das ihnen gelehrt wurde.","en":"This language attitudes study investigates the preferences of EFL (English as a foreign language) teachers from Poland towards the accents of English they speak and teach. Despite the substantial amount of re- search on EFL learners, little has been done to investigate the impact of preferences of Polish teachers for different variations of English language on their students’ language learning. This study’s aim is to bridge this gap and provide the analysis of data gathered from 102 English teachers from Poland in March 2020. The first part of the study focused on the abilities of the teachers themselves, while the second part covered the attitudes towards the students’ choices regarding the accents of English. The results show that among this particular group of Polish EFL teachers, American English accent is the easiest one to recognise and Filipino English the most difficult one to recognise. RP and General American accents prevail to be the most popular ones and there is a strong tendency to speak with these two particular accents, in favour to RP one. The findings are that Polish EFL teachers consider their own accents significant. The majority of the participants is satisfied with their own accents, but they still see the room for improvement, and they do not stop developing and upgrading their accent abilities and skills. When it comes to the attitudes towards the pronunciation of their students, Polish EFL teachers do not have any particular preferences considering the accents of their students or pupils. They let them freely choose the accent, and do not impose on them the model of pronunciation the teachers enjoy the most or the one they were taught to.","pl":""},"lastPage":318,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/20/22_grobelna.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Exploring the Preferences of Polish EFL Teachers towards the Accents of English","title_en":"Exploring the Preferences of Polish EFL Teachers towards the Accents of English","type":"article","year":2021},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"a6290f15-f981-51e1-8a9f-3793e4f635ad","fields":{"slug":"/data/issues/20/23_grzeszczakowska/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Beata","lastName":"Grzeszczakowska-Pawlikowska","orcid":"0000-0003-2252-5038","affiliation":{"de":"Universität Łódź","en":"University of Łódź","pl":"Uniwersytet Łódzki"}}],"date":"2021-12-09T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.20-23","id":null,"editors":null,"firstPage":319,"issue":20,"keywords":{"de":["Hörerorientierung","phonetische Merkmale","Sprechausdruck","DaF-Unterricht"],"en":["Listener orientation","phonetic characteristics","mode of speech","the teaching of German"],"pl":["orientacja na słuchacza","cechy fonetyczne","sposób mówienia","nauczanie języka niemieckiego jako obcego"]},"item_abstracts":{"de":"Mit der virtuellen Dialogizität der Rederhetorik und der daraus abzuleitenden Auffassung von Rede als virtuell-dialogischer, intendierter Verständigungshandlung einer Rednerin oder eines Redners rückt die große Relevanz von Hörerorientierung in Redesituationen in den Fokus. In Rede als virtuellem Dialog sind nämlich, genauso wie in einem Gespräch, die Fragen und die Position des Zuhörers vom Redner zweckgerichtet zu berücksichtigen. Das ebenfalls für die Gestaltung von Reden grundlegende Frage-Antwort-Muster gilt dabei insbesondere für den Fall, wenn man beim Sprechen zu anderen kooperativ agiert und es nicht als Konkurrenzsituation auffasst. Hörerorientierung stellt insgesamt eine durchaus komplexe Kategorie der Rhetorik dar. Die Perspektivenübernahme setzt optimalerweise bereits in der konzeptionellen Redephase (im Bereich der Denklogik / Argumentation und Sprache) an und kommt dann auf der Ebene der Performanz, etwa in hörerbezogenem Vortra- gen zum Ausdruck. In der rhetorischen Praxis wird die Kategorie der Hörerorientierung häufig als Kriterium zur Beurteilung bzw. Beobachtung von Sprechleistungen herangezogen. Der vorliegende Beitrag hat zum Ziel, speziell phonetische Merkmale einer hörerorientierten Sprechweise in der Fremdsprache Deutsch zu beleuchten. Anschließend werden einige didaktische Implikationen for- muliert, welche für den DaF-Unterricht als Sprechunterricht eine besondere Beachtung verdienen sollten. Ausgehend vom dialogischen Grundverständnis sozialer Interaktionen verdient nämlich die komplexe Kategorie der Hörerorientierung bei der Vermittlung der rhetorischen Kompetenz auch in einer Fremdsprache besondere Beachtung. In methodischer Hinsicht ist diesbezüglich speziell auf die hilfreiche Verschränkung von Phonetik und Rhetorik hinzuweisen. Denn beim Sprechen / Vortragen / Präsentiere soll es vor allem auf das Erzielen gewollter Wirkungen und somit das Erreichen von Kommunikationsabsichten ankommen.","en":"The virtual dialogicity of spoken rhetoric infers the concept of speech as the virtual-dialogic intention of the speaker to make themselves understood. This brings into focus the relevance of listener orientation. In speech-as-virtual-dialogue, just as in a conversation, the speaker must approach the questions and the position of the listener in a purposeful manner. The question-answer pattern basic to the shaping of speech is particularly valid in cases in which speaking to others is considered as a cooperative, rather than a competitive, practice. Listener orientation is certainly a complex category in rhetoric – ideally, perspective taking begins in the conceptional phase of speaking (in the areas of thinking logic, argumentation and language) and is then expressed on the level of performance, for example in a listener- focused presentation. In rhetorical practice the category of listener orientation is often adopted as a category for the evaluation or observation of spoken performance. This paper aims to highlight specific phonetic characteristics of a listener-oriented mode of speech in German as a foreign language. It will then outline some concrete didactic consequences, which have important implications for the teach- ing of German. Proceeding from the basic dialogic understanding of social interaction, the complex category of listener orientation deserves particular attention in the training of rhetorical competence in a foreign language. From a methodological perspective, the helpful interweaving of phonetics and rhetoric should be noted. After all, when speaking, lecturing and presenting the most important thing is the achievement of desired effects and, hence, of communicational intentions.","pl":""},"lastPage":329,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/20/23_grzeszczakowska.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Phonetische Merkmale einer hörerorientierten Sprechweise und ihre Vermittlung im DaF-Unterricht","title_en":"Some Thoughts on the Awareness of Pronunciation in the Context of Foreign Language Teaching","type":"article","year":2021},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"4c885eb7-074c-5133-9a0d-10b0db450058","fields":{"slug":"/data/issues/20/24_otto/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Anne-Marie","lastName":"Otto","orcid":"0000-0003-4832-6571","affiliation":{"de":"Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg","en":"Martin Luther University of Halle-Wittenberg","pl":"Uniwersytet Marcina Lutra w Halle i Wittenberdze"}}],"date":"2021-12-09T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.20-24","id":null,"editors":null,"firstPage":331,"issue":20,"keywords":{"de":["Lehrwerkanalyse","phonetische Übungen","Aussprache","Polnisch als Fremdsprache"],"en":["teaching material analysis","phonetic exercises","pronunciation","Polish as a foreign language"],"pl":["analiza materiałów dydaktycznych","ćwiczenia fonetyczne","wymowa","język polski jako obcy"]},"item_abstracts":{"de":"Eine normgerechte Aussprache ist für den Fremdsprachenerwerb von großer Bedeutung. Sie bildet die Basis für den Spracherwerb sowie für die vier Fertigkeiten Lesen, Schreiben, Sprechen und Hören. Auch kann es durch größere Ausspracheabweichungen zu Störungen in der Kommunikation kommen. Daher ist es wichtig, dass Aussprachevermittlung und -training gut in den Fremdsprachenunterricht integriert werden. Grundlegend dafür sind phonetische Übungen in den Lehrwerken. Obwohl in den letzten Jahren das phonetische Übungsmaterial in den Lehrwerken verbessert und erweitert wurde, wird der Phonetik im Unterricht noch zu wenig Beachtung geschenkt. Der folgende Beitrag hat das Ziel, im Rahmen einer Lehrwerkanalyse das phonetische Übungsmaterial in drei ausgewählten Lehrwerken für Polnisch als Fremdsprache zu untersuchen: „Hurra!!! Po Polsku“, „Polski, krok po kroku“ und „Witaj Polsko!“. Dabei soll Deutsch als Ausgangssprache der Lernenden angenommen werden. Aus den Ergebnissen einer solchen Lehrwerkanalyse können dann Handlungsempfehlungen für Lehrende abgeleitet werden, bei- spielsweise welche Lehrwerke hinsichtlich des phonetischen Übungsmaterials besonders empfehlenswert sind oder aber auch, wie mit dem vorhandenen Material am effektivsten gearbeitet werden kann. So ist es beispielsweise wichtig, das Potenzial der phonetischen Übungen voll auszuschöpfen, ggf. Übungen zu erweitern oder auch eigenes Zusatzmaterial zu erstellen, wenn durch das im Unterricht verwendete Lehrwerk nicht ausreichend Material bereitgestellt wird. Im Rahmen der Lehrwerkanalyse sollen die drei untersuchten Lehrwerke v. a. hinsichtlich der Quantität, Qualität und der Auswahl der behandelten Phänomene miteinander verglichen werden. Die einzelnen Übungen werden zudem in eine Übungsty- pologie eingeordnet. Aus den Analyseergebnissen und dem abschließenden Vergleich geht hervor, dass das phonetische Übungsmaterial der Lehrwerke bezüglich ihrer Quantität und Qualität z. T. noch großen Verbesserungsbedarf aufweist. Insgesamt weist das Lehrwerk „Hurra!!! Po Polsku“ bereits viele gelungene Ausspracheübungen vor. Hier sind phonetische Übungen gut integriert und das Lehrwerk schneidet in den meisten Analysepunkten insgesamt besser ab als die anderen zwei untersuchten Lehrwerke.","en":"Standardized pronunciation is of great importance for foreign language acquisition. Phonetic skills are necessary for developing reading, writing, speaking and listening skills as well as for the entire language acquisition. Also, major pronunciation deviations can cause disruptions in communication. Therefore, it is important that pronunciation teaching and training is well integrated into foreign language teaching. Phonetic exercises in the textbooks are fundamental for this. Despite the fact that in recent years there has been an improvement of phonetic exercises in the teaching materials, still too little attention is paid to phonetics in the classroom. Using the method of teaching material analysis, the following article analyzes the phonetic practice material in three selected textbooks (+ workbooks and extra material) for Polish as a foreign language: „Hurra!!! Po Polsku“, „Polski, krok po kroku“ und „Witaj Polsko!”. German is assumed to be the learners’ source language. The results of a teaching material analysis can be used to make recommendations for teachers, e.g. which textbooks are recommendable concerning phonetic exercises or give advice how to work effectively with the given material. Among others it is important to fully exploit the potential of the phonetic exercises, to extend exercises if necessary, or to create one’s own additional material if the textbook used in class does not provide sufficient material. Using teaching material analysis, the three textbooks will be compared with each other regarding quantity, quality and selection of the phenomena. The single exercises will be classified using an exercise typology. The results of the analysis and the final comparison show that the phonetic exercise material still can be improved regarding quantity and quality. Overall, “Hurra!!! Po Polsku” already has many well-made pronunciation exercises. The phonetic exercises are well integrated and perform better in most points compared to the other two analyzed textbooks (+ workbooks and extra material).","pl":""},"lastPage":354,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/20/24_otto.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Ausspracheübungen für deutsche Polnischlernende – eine Lehrwerkanalyse","title_en":"Pronunciation Exercises for Germans Learning Polish – a Teaching Material Analysis","type":"article","year":2021},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"216318dd-547d-5524-93ef-89ed2c1582bb","fields":{"slug":"/data/issues/20/25_radzik/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Anna","lastName":"Radzik","orcid":"0000-0001-6360-3042","affiliation":{"de":"Jagiellonen-Universität","en":"Jagiellonian University","pl":"Uniwersytet Jagielloński"}}],"date":"2021-12-09T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.20-25","id":null,"editors":null,"firstPage":355,"issue":20,"keywords":{"de":["Prosodie","Emotionsforschung","prosodische Einheiten"],"en":["prosody","emotion research","prosodic units"],"pl":["prozodia","badania emocji","jednostki prozodyczne"]},"item_abstracts":{"de":"In den Lehrwerken zur Phonetik und Phonologie des Deutschen wird die Rolle der prosodischen Einheiten in der Darstellung von emotionalen Zuständen unzureichend präsentiert. Als die Ausgangsbasis für die Erfassung und Analyse prosodischer Phänomene hinsichtlich des Emotionsausdrucks kann im DaF-Unterricht die Monographie „Prosodie und Emotionen“ von Roland Kehrein (2002) benutzt werden. Diese interdisziplinäre Untersuchung im Überschneidungsbereich von Emotionspsychologie und Prosodie gibt den Studierenden die Möglichkeit, relevante Aspekte aus beiden Bereichen kennenzulernen. Im Artikel wird die Auswahl der Inhalte präsentiert, die für den DaF-Unterricht von Bedeutung sind. Aus dem Bereich der Emotionsforschung lernen Studierende Emotionen als dreiseitige Phänomene (Gefühl/Erleben, neuro-psychologische Reaktionen, motorisch-expressives Ausdrucksverhalten) kennen. Des Weiteren werden zwei Ansätze zur Einteilung von Emotionen analysiert: der kategoriale und der dimensionale Ansatz. Für die Beschreibung emotionaler Äußerungen ist die dimensionale Emotionsanalyse entscheidend, in der drei Dimensionen – Valenz, Aktivierung und Dominanz – und die Qualität: ‘(Nicht) Erwartetheit/(Nicht)Erwartbarkeit’ berücksichtigt werden. Aus dem Bereich der Prosodie lernen die Studierenden das von Kehrein ausgearbeitete systematische Prosodiemodell des Deutschen kennen, mit dem die prosodischen Einheiten mit primär linguistisch relevanter (syntaktischer, informationsstrukturierender und kommunikationsorganisierender) Funktion dargestellt werden. Dieses Modell wird mit den Klassifikationen in der traditionellen Prosodieforschung (Trubetzkoy, von Essen) verglichen. Erst auf einer solchen Basis können prosodische Einheiten mit primär emotionalen Bedeutungen besprochen werden. Die Auseinandersetzung mit den von Kehrein ermittelten emotionsrelevanten prosodischen Einheiten kann im Fremdsprachenunterricht sowohl zur Wiedergabe von emotionalen Qualitäten als auch zur richtigen Dekodierung emotionsgeladener Sprechakte beitragen. Da es keine prosodischen Muster für einzelne Emotionen gibt, sollen Bedeutungsanteile analysiert werden, die zwangloses Sprechverhalten und die Wiedergabe von Emotionen ermöglichen.","en":"In coursebooks on German phonetics and phonology the role of prosodic units in the representation of emotional states is presented insufficiently. The monograph “Prosodie und Emotionen” by Roland Kehrein (2002) can be used in GFL lessons as a basis for the analysis and recognition of prosodic phenomena with regard to expression of emotions. This interdisciplinary investigation in the intersection of emotion psychology and prosody gives students the opportunity to familiarize with relevant aspects from both areas. The article presents selected aspects important for the GFL teaching. In the field of emotion research, students get acquainted with emotions as three-sided phenomena (feeling/experience, neuro-psychological reactions, motor-expressive behavior). Furthermore, two approaches to the classification of emotions are analyzed: the categorical and the dimensional use. For the description of emotional utterances dimensional emotion analysis is of great importance. Accordingly, three dimensions – valence, activation and dominance – and the quality: ‘(non-) expectability’ are taken into account. From the field of prosody, students learn the systematic prosody model of German developed by Kehrein, in which the prosodic units with primarily linguistically relevant (syntactic, information-structuring and communication-organizing) functions are described. This model is compared with the classifications presented in traditional prosody research (Trubetzkoy, von Essen). Prosodic units with primarily emotional meanings can be analyzed on that basis. Applying the identified emotion-relevant prosodic units by Kehrein can contribute to the reproduction of emotional qualities as well as to the correct decoding of emotionally charged speech acts in foreign language teaching. Since there are no prosodic patterns for individual emotions, components of meaning are to be analyzed in order to enable casual speech behavior and the reproduction of emotions.","pl":""},"lastPage":364,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/20/25_radzik.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Roland Kehreins Ansichten in „Prosodie und Emotionen“ und ihre Anwendung im DaF Unterricht","title_en":"Roland Kehreins Views on “Prosodie und Emotionen” and their Application in GFL Lessons","type":"article","year":2021},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"9d2e9b05-4f68-533e-a907-c9cd103aaa9d","fields":{"slug":"/data/issues/20/26_rummel/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Susanne","lastName":"Rummel","orcid":"0000-0002-3698-4449","affiliation":{"de":"Universität Potsdam","en":"University of Potsdam","pl":"Uniwersytet Poczdamski"}},{"firstName":"Katharina","lastName":"Nimz","orcid":"0000-0002-6100-2881 ","affiliation":{"de":"Universität Osnabrück","en":"University of Osnabrück","pl":"Uniwersytet Osnabrück"}},{"firstName":"Stefanie","lastName":"Jannedy","orcid":"0000-0001-5449-3312","affiliation":{"de":"Leibniz-Zentrum für Allgemeine Sprachwissenschaft","en":"Leibniz-Centre General Linguistics","pl":"Centrum Językoznawstwa Ogólnego im. Leibniza"}}],"date":"2021-12-09T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.20-26","id":null,"editors":null,"firstPage":365,"issue":20,"keywords":{"de":["Kiezdeutsch","Multiethnolekt","Vokalqualität","Vokalquantität","Phonetik","Deutsch"],"en":["Hood German","multi-ethnolect","vowel quality","vowel quantity","phonetics","German"],"pl":["Kiezdeutsch","multietnolekt","napięcie samogłosek","długość samogłosek","fonetyka","język niemiecki"]},"item_abstracts":{"de":"Kiezdeutsch ist eine Varietät des Deutschen, die sich in urbanen Regionen Deutschlands in überwiegend multiethnischen und multilingualen Stadtvierteln entwickelt hat (Wiese 2009: 782). Dieser deutsche Multiethnolekt, wie Kiezdeutsch auch bezeichnet wird, zeichnet sich morphosyntaktisch z. B. durch die Nutzung bloßer Nominalphrasen für bestimmte Lokalangaben (Wiese/Pohle 2016) oder durch die Bildung neuer Funktionsverbgefüge (Wiese 2006, 2009) aus. Er wurde auf dieser grammatischen Ebene auch hinsichtlich der begleitenden ethnographischen Umstände schon umfangreich beschrieben (vgl. Kallmeyer/Keim 2003a, 2003b; Dirim/Auer 2004; Keim 2004, 2008; Keim/Knöbl 2007, Paul et al. 2010, Freywald et al. 2011, Hinrichs 2013). Im Gegensatz dazu ist die Phonetik des Kiezdeutschen trotz einer Vielzahl charakteristischer Merkmale noch kaum systematisch untersucht worden. Ausnahmen bilden Arbeiten zu der Realisierung des palatalen Frikativs [ç] und des Diphthongs [ɔʏ] im Kiezdeutschen in Berlin (Jannedy/Weirich 2013, 2014a, 2014b, 2014c, 2017, 2019, 2020). Hier knüpft die vorliegende Pilotstudie an, in deren Mittelpunkt die Vokalquantität und -qualität des Kiezdeutschen im Vergleich zu einer standardnahen Varietät stehen. Die auf auditiven Eindrücken basierenden Hypothesen aus vorherigen Arbeiten (vgl. z. B. Auer, 2003; Tekin & Colliander, 2010) sind, dass lange Vokale im Kiezdeutschen sowohl kürzer als auch zentralisierter produziert werden als im Standarddeutschen. Diese Hypothesen wurden hier anhand von Interviewdaten einer Stichprobe männlicher Sprecher für die Vokale [iː], [eː] und [aː] instrumentalphonetisch überprüft. Durch die akustische und statistische Analyse der Vokalqualitäten ließen sich keine signifikanten Unterschiede feststellen. Jedoch zeichnete sich bei den Vokalen [eː] und [aː] der Kiezdeutschsprecher eine leichte Tendenz ab, dass sie diese weiter hinten produzieren als die standardnahen Sprecher. Die Analyse der Vokaldauer der untersuchten Vokale [iː], [eː] und [aː] zeigte, dass männliche Kiezdeutschsprecher alle untersuchten Vokale im Schnitt kürzer artikulieren als die standardnahen männlichen Sprecher. Die Vokalquantität scheint damit bei der Unterscheidung der beiden Varietäten des Deutschen eine größere Rolle zu spielen als die Vokalqualität.","en":"Kiezdeutsch is a variety of German which emerged in in multi-ethnic and multilingual urban neighbourhoods (Wiese 2009: 782). This German multiethnolect shows specific morphosyntactic alternations in comparison to Standard German, for example the usage of bare noun phrases for definite local expressions (Wiese/Pohle 2016) or pragmatically supported light verb constructions (Wiese 2006, 2009). Furthermore, there are a multitude of studies examining the variability on the grammatical level and the ethnographic circumstances of its development (vgl. Kallmeyer/Keim 2003a, 2003b; Dirim/Auer 2004; Keim 2004, 2008; Keim/Knöbl 2007, Paul et al. 2010; Freywald et al. 2011; Hinrichs 2013). However, there is still a lack of systematic investigation into the phonetics of Kiezdeutsch, with the exception of studies by Jannedy/Weirich (2013, 2014a, 2014b, 2014c, 2017, 2019, 2020) who investigated the acoustics of [ç] and [ɔʏ] in the Berlin-German multi-ethnolect. In the present study, we continue this line of research and look at vowel quality and quantity in Kiezdeutsch in comparison to a Standard German variety. Specially, we set out to test hypotheses which were based on auditory analyses alone(i. e., Auer, 2003; Tekin & Colliander, 2010). These hypotheses include that long vowels in Kiezdeutsch are produced shorter as well as more centralized than vowels in Standard German. We tested these hypotheses by means of acoustically and statistically analysed interview data from a group of male speakers for the vowels [iː], [eː] and [aː]. With regards to vowel quality, we did not find any significant differences between the Kiezdeutsch and the Standard German vowels, even though the vowels [e:] and [a:] were produced slightly further back in Kiezdeutsch. Regarding vowel quantity, we did find significant differences between the groups, in that all Kiezdeutsch vowels were on average produced shorter than the vowels produced by Standard German speakers. It therefore seems that quantity plays a more prominent role than quality when it comes to differences between Kiezdeutsch and Standard German vowels.","pl":""},"lastPage":385,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/20/26_rummel.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Vokale im Kiezdeutschen: Eine phonetische Analyse der Vokalquantität und -qualität","title_en":"Vowels in Kiezdeutsch: A Phonetic Analysis of Vowel Quantity and Quality","type":"article","year":2021},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"379a44f1-5ab7-555b-9f52-18c61f57a203","fields":{"slug":"/data/issues/20/27_zalisz/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Katarzyna","lastName":"Zalisz","orcid":"0000-0002-1560-0995","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2021-12-09T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.20-27","id":null,"editors":null,"firstPage":387,"issue":20,"keywords":{"de":["Aussprache","Auffassung von Ausspracheerwerb","Fremdsprachendidaktik","Glottodidaktik","Phonodidaktik"],"en":["pronunciation","attitudes to pronunciation learning and teaching","perceptions of foreign language sounds","foreign language learning and teaching","phonodidactics"],"pl":["wymowa","koncepcje przyswajania i nauczania wymowy","percepcja dźwięków języka obcego","glottodydaktyka","fonodydaktyka"]},"item_abstracts":{"de":"Der Artikel stellt die Ergebnisse der Umfrageforschung zum Thema: das Verhältnis der polnischen Schüler zum Erlernen und zum Unterricht der Klänge und Geräusche der englischen Sprache in einem formalen Kontext dar. Im ersten Teil des Artikels wird der theoretische Hintergrund dargelegt. Die wichtigsten Definitionen von Einstellungen und Überzeugungen im Zusammenhang mit dem Lernen und Lehren von Fremdsprachen werden ebenfalls im einleitenden Abschnitt erläutert. Der Artikel erörtert die Rolle des Aussprachetrainings im Fremdsprachenunterricht. Insbesondere wird erörtert, welche Ziele und Prioritäten der Phonetik in den Sprachunterricht integriert werden sollten. Das Hauptziel besteht darin, die Einstellungen zum Lehren und Lernen von Lauten in Fremdsprachen aus der Sicht der Schüler darzustellen. Die Ergebnisse geben einen wesentlichen Einblick in den Begriff der Selbstreflexion und ihre Auswirkungen auf den gesamten Spracherwerbsprozess. Das Nachdenken der Schüler über ihre Bildungserfahrungen scheint von großer Bedeutung zu sein, vor allem in der gegenwärtigen Situation des Fernunterrichts und der Fernlehre. Die jugendlichen Lernenden, die sich der Priorität der Kommunikationsfähigkeiten bewusst sind, scheinen eine positive Haltung gegenüber dem Phonetikunterricht im Klassenzimmer einzunehmen. Die Teilnehmer erkennen nicht nur die Notwendigkeit einer korrekten Nachahmung fremdsprachlicher Laute in kommunikativen Situationen an, sondern auch den gleichberechtigten Status, den die Aussprache neben allen anderen in der Schule gelehrten Sprachelementen wie Grammatik oder Wortschatz hat. Im Rahmen der Studie sollen auch die Überzeugungen der Lernenden hinsichtlich des ausreichenden Niveaus der Aussprache (bequeme Verständlichkeit vs. muttersprachliche Aussprache) sowie die bevorzugten phonetischen Modelle und die bevorzugten Lautübungsmethoden untersucht werden. Die Erforschung von Einstellungen und Überzeugungen (sowohl der Lernenden als auch der Lehrenden) trägt dazu bei, die individuellen Unterschiede und Bildungsbedürfnisse der Lernenden zu verstehen, und ist notwendig, um angemessene Unterrichtsziele und -prioritäten zu erkennen und festzulegen; nicht nur im Hinblick auf das Lauttraining, sondern auch auf den gesamten Fremdsprachenerwerbsprozess.","en":"The following article presents the results of a questionnaire study regarding Polish students’ perceptions of English sounds learning and teaching. In the first part of the article, the theoretical background is delineated. The most crucial definitions of attitudes and beliefs in the context of foreign language learning and teaching are also provided in the introductory section. The article discusses the role of pronunciation training in the foreign language classroom. Namely, what goals and priorities of phonetics should be incorporated in language teaching. The main objective is to present the attitudes towards teaching and learning foreign language sounds from the students’ perspective. The findings provide essential insight into the notion of self-reflection, and its impact on the overall language attainment process. Students’ reflective thoughts on their education experience appears to be highly significant, especially in the current situation of distance and remote learning. Teenage learners, mindful of the communication skills priority, seem to represent positive attitudes towards phonetics training in the classroom. The participants acknowledge not only the necessity of proper foreign sounds imitation in communicative situations, but also the equal status that pronunciation has among all the other language elements taught at schools such as grammar or vocabulary. The study also intend to explore learners’ beliefs about the sufficient level of pronunciation proficiency (comfortable intelligibility vs. native-like pronunciation), as well as preferred phonetic models and favored sound practice techniques. Researching attitudes and beliefs (of both learners and teachers) is contributory to understanding individual differences and educational needs of learners, as well as it is necessary for discerning and establishing appropriate teaching goals and priorities; not only in terms of sounds training, but also in the overall foreign language attainment process.","pl":""},"lastPage":400,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/20/27_zalisz.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Unterricht und Lernen von Geräuschen einer Fremdsprache: Schülerperspektive","title_en":"Teaching and Learning Foreign Language Sounds: Students’ Perspective","type":"article","year":2021},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"8691c1c6-bf7a-5f96-8992-29dadd59e25f","fields":{"slug":"/data/issues/20/28_czaja/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Monika","lastName":"Czaja","orcid":"0000-0002-5412-9649","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2021-12-09T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.20-28","id":null,"editors":null,"firstPage":403,"issue":20,"keywords":{"de":["Diskursanalyse","Stereotypenforschung","Sprachbildung","Pejorisierung"],"en":["discourse analysis","stereotypes","language education","pejoration"],"pl":["analiza dyskursu","badania stereotypów","edukacja językowa","pejoryzacja"]},"item_abstracts":{"de":"Die heutige Linguistik beschäftigt sich, entgegen manchen Vorwürfen, mit gesellschaftlich und wissenschaftlich wichtigen Themen. Dabei beweist sie große Flexibilität, da immer wieder neue linguistische Zugänge zu weiteren Bereichen gesucht werden. Ziel des Beitrags ist den Inhalt des Sammelbandes ,,Sprache und Gesellschaft – Theoretische und empirische Kontexte der Linguistik‘‘ vorzustellen. Die darin enthaltenen Beiträge wurden in fünf thematische Bereiche unterteilt, die im Detail auf ausgewählte Aspekte der Wechselbeziehung zwischen Sprache und Gesellschaft eingehen. Im Themenbereich ,,Linguistische Zugänge zum Diskursbegriff“ befassen sich die Autorinnen und Autoren damit, was die Gesellschaft und ihre Schichten über die Sprache sagen, was die Sprache über die Gesellschaft aussagt und in gewählten Aspekten werden genaue Formen dieser Erscheinungen analysiert. Der Teilbereich ,,Sprachbildung im Kontext der Migration“ geht auf die Frage ein, wer für Sprachbildung verantwortlich sein sollte. Dabei wird der evangelische Religionsunterricht aus Beispiel außerwissenschaftlicher Sprachbildung herangeführt. Als Werkzeug zur Sprachbildung und Kommunikation dienen hier mit der Religion verbundene Kulturübergreifende Begriffe. Im Teilbereich ,,Aktuelle Studien zur Stereotypenforschung“ ist der Ursprung der Stereotype ein vorherrschendes Thema. Dabei liegt der Fokus auf dem Einfluss geschichtlicher Ereignisse und ihrer nicht immer genauen Interpretation als stereotypengenerierender Mechanismus. Im vorletzten Teilbereich ,,Pejorisierung im Kontext der Sozio- und Pragmalinguistik“ wird vom allem anhand von Internettexten und –kommentaren untersucht, warum und wie ausgewählte Gruppen negativ bezeichnet werden. Im Zentrum stehen hier Sexismus gegenüber Frauen und verschiedener Art Bezeichnungen für Flüchtlinge. Im letzten Teilbereich ,,Fallstudien zu diversen Aspekten der gegenwärtigen Diskurse“ werden ausgewählte Aspekte der Sprache in sozialen Kontexten untersucht. Der Internetdiskurs um den Arztbesuch, Vulgarismen an polnischen Hochschulen und die Asymmetrie bei der juristischen Beratung sind Fallstudien, die als Anregung zu breiter ausgelegten Forschungen dienen können. Die gesamte Publikation weist eine vielfältige interdisziplinäre Herangehensweise auf. Dank dieser kann die Forschung zur Sprache im Kontext besonders gut zu Geltung kommen.","en":"The current linguistic research discusses, contrary to some accusations, socially and scientifically relevant topics. In doing so, it shows great flexibility, because linguistic ways to approach new areas are being constantly researched. The goal of the contribution is to present the contents of the anthology ,,Sprache und Gesellschaft – Theoretische und empirische Kontexte der Linguistik‘‘. The therein contained contributions have been organized into five areas by topic, which go into detail on selected aspects of the interrelation between language and society. In the first part the authors discuss what society and the groups within it are saying about language, what language says about them and, in selected aspects, the forms of that interaction are presented in more detail. Going forward the question is being asked, who should be in charge of language education. The protestant religion classes are being presented as an example of language education outside of scientific settings. Religious terms which are reaching beyond culture can be a tool of communication to teach new languages to migrants.The topic of the third area revolves around the origin of stereotypes. The main stress is being put on historical events and their misinterpretations, which are quite prevalent.Internet texts and comments are the main source of information on negative descriptions of some groups of people, as discussed in the fourth part. The therein contained contributions focus on the reasoning behind and forms of sexism towards women and hatred towards migrants.The fifth and last area shows case studies of language aspects in social contexts. Internet comments regarding a doctor's visit, vulgarisms at polish universities and the special asymmetry in legal advice can all be impulses for broader studies on these and related topics and phenomena.This publication shows an interdisciplinary approach to research. This way the examination of language within a context can be especially well presented.","pl":""},"lastPage":406,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/20/28_czaja.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Linguistikforschung heute – relevante und aktuelle Themen in der Forschung","title_en":"Linguistic Research Today – Relevant and Current Topics in Research","type":"article","year":2021},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"57c4e902-19e9-5aee-b335-cda3eed99f1a","fields":{"slug":"/data/issues/20/29_jarosz/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Józef","lastName":"Jarosz","orcid":"0000-0002-7820-667X","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2021-12-09T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.20-29","id":null,"editors":null,"firstPage":407,"issue":20,"keywords":{"de":["Phonetik","Phonologie","Schwedisch","Aussprache","phonetische Transkription","akademisches Lehrbuch"],"en":["phonetics","phonology","Swedish","pronunciation","phonetic transcription","academic textbook"],"pl":["fonetyka","fonologia","język szwedzki","wymowa","transkrypcja fonetyczna","podręcznik akademicki"]},"item_abstracts":{"de":"Die Erstveröffentlichung eines akademischen Lehrbuchs ist aus wenigstens zwei Gründen ein wichtiges Ereignis für Hochschuldidaktiker. Bei mangelnden Lehrbüchern ist jeder neue Titel eine Unterstützung und dabei kann ein gut konzipiertes und solide bearbeitetes didaktisches Hilfsmittel – wie die didaktische Praktik zeigt – Jahrzehnte lang, vielen Generationen gut dienen. Der vorliegende Beitrag bespricht das erste polnische Lehrbuch für schwedische Fonetik und Fonologie hinsichtlich der inhaltlichen Gestaltung und der eingesetzten methodischen Lösungen. Die Erkenntnisse können für alle Interesseierten bei Kaufentscheidung behilflich sein. Die Analysekriterien umfassen folgende Aspekte im Bereich der philologischen Kompetenzen: 1) Auswahl und Umfang der Problematik, die eine theoretische Orientierung in den Fragen der allgemeinen und schwedischen Fonetik und Fonologie verschaffen soll; 2) Typologie und Zielsetzung des Übungsmaterials, mit dem bestimmte Fertigkeiten im Bereich der Aussprache und Transkription erzielt werden sollen; 3) Inhaltskomponenten, die den Erwerb von sozialen Kompetenzen ermöglichen; 4) Strategien der Didaktisierung und Formen der Vermittlung des Fachwissens und -kompetenzen für Studierende im ersten Studienjahr. In der Besprechung werden Vorteile des Buches betont, sowie die festgestellten Mängel kommentiert, damit Lehrende sie leicht kompensieren können. Trotz einiger schwachen Seiten stellt das Lehrbuch eine optimale Kombination der analysierten Charakteristika dar und kann in der akademischen didaktischen Praxis als eine nützliche Bearbeitung eingesetzt werden. Das Lehrbuch ist vor allem allen Studierenden der Skandinavistik und neophilologischer Studienrichtungen zu empfehlen.","en":"The first publication of an academic textbook has always been an important event for teachers at universities for two reasons. Every new title is a help in the case of a lack of textbooks, and a well-designed and solidly edited didactic aid – as didactic practice shows – can serve well for many generations for decades. This article discusses the first Polish textbook on Swedish phonetics and phonology with regard to its content and the methodological solutions used. The results of the analysis can be helpful for anyone interested in making a purchase decision. The criteria of analysis include the following aspects in the field of philological competence: 1) selection and scope of the problem, which should provide a theoretical orientation in the questions of general and Swedish phonetics and phonology; 2) the typology and objective of the exercises, which should help to achieve certain skills in the field of pronunciation and phonetic transcription; 3) content components that enable the acquisition of social skills; 4) Didactic strategies and forms of teaching the linguistic knowledge and skills for students in the first year of study. In the discussion, the advantages of the book were emphasized and the deficiencies found were commented on so that teachers can easily compensate for them. Despite some weaknesses, the book represents an optimal combination of the analyzed characteristics and can be used as a useful textbook in academic didactic practice. The textbook is especially recommended to all students of Scandinavian and Neophilological Studies.","pl":""},"lastPage":414,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/20/29_jarosz.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Wstęp do fonetyki i fonologii języka szwedzkiego nareszcie w języku polskim","title_en":"Introduction to the Swedish phonetics and phonology at last in Polish","type":"article","year":2021},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"79b6a920-91e4-51da-9274-58be0775bdcb","fields":{"slug":"/data/issues/20/30_kalasznik/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Marcelina","lastName":"Kałasznik","orcid":"0000-0003-2713-5880","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2021-12-09T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.20-30","id":null,"editors":null,"firstPage":415,"issue":20,"keywords":{"de":["Diskurs","Diskurslinguistik","Linguistik"],"en":["discourse","discourse linguistics","linguistics"],"pl":["dyskurs","lingwistyka dyskursu","lingwistyka"]},"item_abstracts":{"de":"Diskurs ist ein Begriff, der inflationär sowohl in der Alltagssprache als auch in der Terminologie verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen verwendet wird. Im Alltagsgebrauch handelt es sich dabei gewöhnlich um ein Synonym für Gespräch, Diskussion über ein Thema, an einem Ort oder unter Vertretern einer Gruppe. Die Bedeutung des Begriffs Diskurs im wissenschaftlichen Sprachgebrauch ist viel komplizierter, zumal Diskurs eine Analysekategorie von unterschiedlichen Wissenschaften (z. B. Soziologie, Linguistik, Literaturwissenschaft, Anthropologie usw.) bildet und sein Verständnis in Abhängigkeit von einer jeweiligen Disziplin variiert. Auch im Rahmen einer Disziplin, wie z. B. der Sprachwissenschaft, die sich im Fokus der Überlegungen befindet, gibt es vielfältige Sichtweisen auf den Diskurs. In diesem Beitrag steht im Zentrum die 2020 erschienene Monographie von Czachur, die darauf abzielt, die Diskurslinguistik als ein Forschungsprogramm zu entwickeln, das einen integrierenden Charakter hat. In seinen Ausführungen konzentriert sich Czachur darauf zu zeigen, wie sich die Linguistik auf die Kategorie des Diskurses vorbereitet hat, indem er sich auf ausgewählte Sprachforscher und Sprachphilosophen fokussiert und ihre Sprachmodellierungen präsentiert sowie die Leistungen des Strukturalismus und den Prozess seiner Überwindung bespricht. Vor diesem Hintergrund wird der Diskurs als Forschungsgegenstand dargestellt. In diesem Kontext werden die Annahmen von Michel Foucault diskutiert. Im Weiteren präsentiert der Autor auch ausgewählte Ansätze zur Diskursanalyse (darunter diesen von Jäger, Witosz, Spitzmüller/Warnke und Piekot) und zeigt, was die Forscher mit ihren Konzepten bezweckt haben und wie sie den Diskurs für ihre eigenen Forschungsziele auffassen. Dem folgt die Vorstellung der Diskurslinguistik als eines integrierenden Forschungsprogramms. Dabei wird über theoretische und methodologische Annahmen reflektiert und es wird eine Fallstudie, in der die erarbeitete Forschungsprozedur verwendet wird, präsentiert. Die Monographie bringt neue und interessante Erkenntnisse und stellt ein neues, methodologisch und theoretisch fundiertes Programm der Diskurslinguistik.","en":"Discourse is a term that is used increasingly both in everyday language and in the terminology ofvarious scientific disciplines. In everyday use it is usually a synonym for conversation or discussionon a topic, in one place or among representatives of a group. The meaning of the term discourse in scientific usage is much more complicated, especially since discourse is an analytical category of different sciences (e.g. sociology, linguistics, literary studies, anthropology, etc.) and its understanding varies depending on the respective discipline. Also within a discipline such as linguistics, which is the focus of the considerations, there are many ways of looking at the discourse. The focus of this article is the monograph by Czachur, published in 2020, which aims to develop discourse linguistics as a research program that has an integrative character. In his remarks, Czachur concentrates on showing how linguistics has prepared itself for the category of discourse by focusing on selected linguists and language philosophers and presenting their language models as well as discussing the achievements of structuralism and the process of overcoming it. Against this background, the discourse is presented as an object of research. In this context, Michel Foucault‘s assumptions are discussed. The author also presents selected approaches to discourse analysis (including those by Jäger, Witosz, Spitzmüller / Warnke and Piekot) and shows what the researchers aimed at with their concepts and how they interpret the discourse for their own research goals. This is followed by the idea of discourse linguistics as an integrating research program. Theoretical and methodological assumptions are reflected upon and a case study is presented in which the research procedure is used. The monograph brings new and interesting insights and represents a new, methodologically and theoretically well-founded program of discourse linguistics.","pl":""},"lastPage":422,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/20/30_kalasznik.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Projektowy i integrujący charakter lingwistyki dyskursu","title_en":"The Designing and Integrating Nature of Discourse Linguistics","type":"article","year":2021},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"23c72a31-0f2f-58c9-9bf9-1ea96259e000","fields":{"slug":"/data/issues/20/31_mac/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Agnieszka","lastName":"Mac","orcid":"0000-0002-2670-6656","affiliation":{"de":"Universität Rzeszów","en":"University of Rzeszów","pl":"Uniwersytet Rzeszowski"}}],"date":"2021-12-09T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.20-31","id":null,"editors":null,"firstPage":423,"issue":20,"keywords":{"de":["Germanistik","linguistische Forschung in Polen","Forschungstraditionen","aktuelle und künftige Untersuchungsbereiche"],"en":["German studies","linguistic research in Poland","research traditions","current and future areas of research"],"pl":["germanistyka","badania językoznawcze w Polsce","tradycje badawcze","aktualne i przyszłe obszary badawcze"]},"item_abstracts":{"de":"Der Beitrag will eine Bestandsaufnahme der Germanistik durchführen und insbesondere die Entwicklung der sprachwissenschaftlichen Forschung in Polen in den letzten 30 Jahren rekapitulieren. Dies geschieht anhand einiger Studien aus einem vorzustellenden Sammelband, in denen sowohl Forschungstraditionen als auch aktuelle Untersuchungsbereiche diskutiert und Reflexionen über künftige Fragen angestellt werden. Grundsätzlich greifen die Abhandlungen des Bandes vor der Folie differenzierter Textsorten verschiedene Aspekte sprachwissenschaftlicher Forschung auf. So werden Einsätze argumentativen Handelns und die Mittel textuellen Exponierens in deutschen und polnischen Politikerreden untersucht; ferner bilinguale Verständigungsdiskurse in Pressetexten sowie die typographische Gestaltung der Textsorte Glückwünsche im deutsch-polnischen Vergleich analysiert. Eine Studie widmet sich dem Ertrag der germanistischen Sprachwissenschaft für die DaF-Didaktik in Polen, zwei andere befassen sich mit grammatischen Fragen: zum einen mit dem Modalverb sollen in reportativer Funktion in Interrogativsätzen, zum anderen mit polnischen und deutschen Phrasen mit temporaler Bedeutung im Prozessrecht, um wesentliche interlinguale Unterschiede aufzudecken, die translatorische Probleme und Fehler verursachen können. Zwei Artikel stellen den heutigen Stand der Forschung auf dem Gebiet der kontrastiven Linguistik und der linguistischen Diskursforschung der Polonistik und Germanistik in Polen dar. Wieder zwei andere Beiträge haben historische Bezüge, wobei der eine den wolgadeutschen Sprachgebrauch in den 20er- und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts untersucht. Der andere resümiert, wie das in den 70er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts formulierte Postulat Sprachgeschichte als Textsortengeschichte in der deutschen und polnischen Forschung umgesetzt wurde. Ergänzt wird das Themenspektrum durch linguistische Überlegungen aus den drei Nachbarländern Deutschland, der Slowakei und der Ukraine. Besondere Aufmerksamkeit verdienen schließlich die Selbstbiographien zweier namhafter Germanisten und zugleich Sprachwissenschaftler, Frau Prof. Ulla Fix und Herrn Prof. Hans-Werner Eroms.","en":"The article outlines the current situation of German studies and in particular the development of linguistic research in Poland over the past 30 years. Referring to the basis of several studies from an anthology to be introduced, both research traditions and current fields of investigation are considered and reflections for future inquiries are made. The papers address various aspects of linguistic research on the basis of diverse text types. Argumentative action and the means of textual exposition in German and Polish political speeches are examined. Bilingual communication discourses in press texts and the typographical design of the text type congratulations are analysed in German-Polish comparison. One study deals with the results of German linguistics for DaF didactics in Poland, while two others are concerned about grammatical questions: the first with the modal verb sollen in reportative function in interrogative sentences, the second takes a close look at Polish and German phrases with temporal meaning in procedural law in order to uncover essential interlingual differences which may cause translational problems and errors. Two articles give an overview of the development and present the current state of research in the field of contrastive linguistics and linguistic discourse research in Polish and German studies in Poland. Another two contributions have historical references. One concerns the German language use by Volga Germans in the 1920s and 1930s. The other examines how the claim of language history as text type history, formulated in the 1970s and 1980s, was implemented within the German and Polish research community. The range of topics is supplemented by linguistic treatises from three neighbouring countries – Germany, Slovakia and Ukraine. At last but by no means of less interest, the self-biographies of two renowned German scholars and at the same time linguists, namely Prof. Ulla Fix and Prof. Hans-Werner Eroms, also deserve special attention.","pl":""},"lastPage":430,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/20/31_mac.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Sprachwissenschaftliche Forschung in Polen und Deutschland nach der Wende","title_en":"Linguistic Studies in Poland and Germany after the Fall of the Berlin Wall","type":"article","year":2021},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"7447cf67-83b4-55d1-b414-982c2d80791c","fields":{"slug":"/data/issues/20/32_szczek/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Joanna","lastName":"Szczęk","orcid":"0000-0001-8721-6661","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2021-12-09T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.20-32","id":null,"editors":null,"firstPage":431,"issue":20,"keywords":{"de":["Sprache des Rechts","Fachsprache","rechtssprachliche Phraseologismen","juristische Phraseologie"],"en":["Legal language","technical language","legal phraseologisms","legal phraseology"],"pl":["język prawa","język specjalistyczny","frazeologizmy języka prawa","frazeologia prawa"]},"item_abstracts":{"de":"Das Vorkommen und der Gebrauch der Phraseologismen in diversen Fachsprachen wird oft zum Gegenstand wissenschaftlicher Forschung. Man analysiert dabei Phraseologismen, deren Gebrauch typisch für die jeweilige Sprache ist, oder diagnostiziert deren Verwendung in fachsprachlichen Texten. Das betrifft auch die sog. rechtssprachlichen Phraseologismen in der juristischen Fachsprache sowie deren Vorkommen in den juristischen Fachtexten. In der Phraseologieforschung konzentrierte man sich bisher auf die terminologischen Aspekte und die Abgrenzung der rechtssprachlichen Phraseologismen von den anderen phraseologischen Einheiten. In der Monographie von Małgorzata Płomińska „Juristische Fachphraseologie – zwischen Konvention und Routine“, die 2019 im Peter Lang Verlag erschienen ist, findet man aber eine musterhafte Verbindung der Theorie mit der Praxis. Die Autorin analysiert das Vorkommen und die Funktionen rechtssprachlicher Phraseologismen in den deutschen und polnischen Gesetzbüchern und entwirft dabei ein sehr gelungenes Analysemodell. Die erzielten Forschungsergebnisse von Płomińska sind Gegenstand des Beitrags. Zugleich wird auch der aktuelle Forschungsstand zur rechtssprachlichen Fachphraseologie thematisiert. Die Charakteristik der Analyseergebnisse ermöglicht auch gewisse Desiderate in diesem Forschungsbereich anzuzeigen, zu denen u. a. fehlende komplexe Untersuchungen bezüglich der juristischen Phraseologie sowohl für Deutsch und Polnisch, als auch vergleichenden Charakters gehören.","en":"The occurrence and use of phraseologisms in technical languages is often the subject of scientific research. One analyzes phraseologisms whose use is typical for the respective language or diagnoses their use in technical texts. This also applies to the use of the so-called legal phraseologisms in legal technical language and their occurrence in legal technical texts. In phraseology research, the focus has so far been on the terminological aspects and the delimitation of legal phraseologisms from the other phraseological units. In Małgorzata Płomińska’s monograph “Juristische Fachphraseologie – zwischen Konvention und Routine”, published in 2019 by Peter Lang Verlag, one finds an exemplary connection between theory and practice. The author analyzes the occurrence and functions of legal phraseologisms in the German and Polish law books and creates a very successful analysis model. The research results achieved by Płomińska are the subject of the contribution. At the same time, the current state of research on legal linguistic specialist phraseology is discussed. The characteristics of the analysis results also make it possible to display certain desiderata in this research area. a lack of complex research into legal phraseology for both German and Polish, as well as of a comparative character.","pl":""},"lastPage":435,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/20/32_szczek.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Forschungsmöglichkeiten im Bereich der juristischen Phraseologie","title_en":"Research Opportunities in the Field of Legal Phraseology","type":"article","year":2021},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"a281a3f7-13c9-589f-8cfe-2cd2ea5cc2c7","fields":{"slug":"/data/issues/20/33_gondek/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Anna","lastName":"Gondek","orcid":"0000-0001-6106-4479","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2021-12-09T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.20-33","id":null,"editors":null,"firstPage":439,"issue":20,"keywords":{"de":[],"en":[],"pl":[]},"item_abstracts":{"de":"","en":"","pl":""},"lastPage":443,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/20/33_gondek.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Abschlussbericht über die Realisierung des Erasmus+-Projekts Internationalisierung und Weiterentwicklung des Doktorandenstudiums, Oktober 2018–Juni 2021","title_en":"","type":"article","year":2021},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"386f3e76-d41d-5df9-ad87-78413f926f74","fields":{"slug":"/data/issues/20/34_suchorab/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Krystian","lastName":"Suchorab","orcid":"0000-0003-1831-7973","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2021-12-09T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.20-34","id":null,"editors":null,"firstPage":445,"issue":20,"keywords":{"de":[],"en":[],"pl":[]},"item_abstracts":{"de":"","en":"","pl":""},"lastPage":447,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/20/34_suchorab.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Bericht über das 3. Internationale Doktorandenseminar im Rahmen des Erasmus+-Projekts: Internationalisierung und Weiterentwicklung des Doktorandenstudiums 2018-1-SK01-KA203-046375, 26.–30. April 2021 an der Universität Wrocław","title_en":"","type":"article","year":2021},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"52bb7336-cc83-5f20-b04b-dc7a134f8d01","fields":{"slug":"/data/issues/20/35_szczek/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Joanna","lastName":"Szczęk","orcid":"0000-0001-8721-6661","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2021-12-09T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.20-35","id":null,"editors":null,"firstPage":449,"issue":20,"keywords":{"de":[],"en":[],"pl":[]},"item_abstracts":{"de":"","en":"","pl":""},"lastPage":452,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/20/35_szczek.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Bericht über die 3. Internationale Tagung zur Phraseologie und Parömiologie: „Aktuelle Trends in der phraseologischen und parömiologischen Forschung weltweit”, 27.–29.5.2021, Institut für Germanistik der Universität Wrocław, online","title_en":"","type":"article","year":2021},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""}],"from":"/pl/issues/20","lang":"pl","slug":"/data/issues/20/00/","title":"Linguistische Treffen in Wrocław","description":{"de":"\"Linguistische Treffen in Wrocław\" ist eine sprachwissenschaftliche germanistische Zeitschrift, die am Institut für Germanistik der Universität Wrocław herausgegeben wird. In der Zeitschrift werden werden originelle wissenschaftliche Beträge aus dem Bereich der breit verstandenen Sprachwissenschaft sowie Berichte veröffentlicht.","en":"The ‘Linguistische Treffen in Wrocław’ is a linguistic periodical of German studies published by the Department of German Philology of the University of Wrocław. In the periodical original scientific texts are published, related to a widely approached linguistics, as well as review articles, or reports on scientific events.","pl":"\"Linguistische Treffen in Wrocław\" to językoznawcze germanistyczne czasopismo naukowe wydawane przez Instytut Filologii Germańskiej Uniwersytetu Wrocławskiego. W czasopiśmie publikowane są oryginalne artykuły naukowe z zakresu szeroko rozumianego językoznawstwa, artykuły recenzyjne oraz sprawozdania z wydarzeń naukowych."},"keywords":{"de":"Sprachwissenschaft, wissenschaftliche Zeitschrift, Germanistik, wissenschaftliche Beiträge, Rezensionsbeiträge, Berichte, Institut für Germanistik, Universität Wrocław","en":"linguistics, scientific periodical, German studies, scientific articles, review articles, reports, Department of German Philology, University of Wrocław","pl":"językoznawstwo, czasopismo naukowe, germanistyka, artykuły naukowe, artykuły recenzyjne, sprawozdania, Instytut Filologii Germańskiej, Uniwersytet Wrocławski"},"url":"linguistische-treffen.pl"}}