{"data":{"markdownRemark":{"frontmatter":{"abstracts":null,"editors":{"de":"Herausgegeben von: Marcelina Kałasznik (Univeristät Wrocław), Joanna Szczęk (Universität Wrocław), Artur Tworek (Univeristät Wrocław)","en":"Edited by: Marcelina Kałasznik (University of Wrocław), Joanna Szczęk (University of Wrocław), Artur Tworek (University of Wrocław)","pl":"Redakcja: Marcelina Kałasznik (Uniwersytet Wrocławski), Joanna Szczęk (Uniwersytet Wrocławski), Artur Tworek (Uniwersytet Wrocławski)"},"issue":26,"pdf":"/articles/26/00.pdf","book":"/issues/linguistische_treffen_26.pdf","title":"II","year":2024},"html":""}},"pageContext":{"isCreatedByStatefulCreatePages":false,"articles":[{"id":"9f051cf5-4aba-5ade-9081-cf3a8cd9094c","fields":{"slug":"/data/issues/26/01_dubova/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Agnese","lastName":"Dubova","orcid":"0000-0002-7428-1824","affiliation":{"de":"Technische Universität Riga","en":"Riga Technical University","pl":"Ryski Uniwersytet Techniczny"}},{"firstName":"Diāna","lastName":"Laiveniece","orcid":"0000-0002-3107-2109","affiliation":{"de":"Technische Universität Riga","en":"Riga Technical University","pl":"Ryski Uniwersytet Techniczny"}},{"firstName":"Dzintra","lastName":"Lele-Rozentāle","orcid":"0000-0003-3181-6929","affiliation":{"de":"Technische Universität Riga","en":"Riga Technical University","pl":"Ryski Uniwersytet Techniczny"}}],"date":"2025-02-02T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.26-1","id":null,"editors":null,"firstPage":17,"issue":26,"keywords":{"de":["linguistischer Artikel","Wissenschaftsstil","kontrastive Vorgehensweise","interaktionale Diskursmarker","Deutsch","Lettisch"],"en":["linguistic papers","academic writing style","contrastive approach","interactional discourse markers","German","Latvian"],"pl":["artykuł językoznawczy","styl naukowy","podejście kontrastywne","interakcyjne wyznaczniki dyskursu","język niemiecki","język łotewski"]},"item_abstracts":{"de":"Die linguistische Fachkommunikation kann auf verschiedene Weise erfolgen, und die „rein“ fachsprachlichen Formulierungen verbinden sich dabei mit denen in der alltäglichen Wissenschaftssprache verwendeten, um die Interaktion zwischen dem Autor und dem Adressaten zu ermöglichen, sowie auch fachorientiert zu lenken. Eine solche Interaktion ist nicht nur fach- und kulturübergreifend, sondern auch kulturell bedingt. Im Beitrag wird die Bedeutung der interaktionalen Diskursmarker in deutschen und lettischen linguistischen Aufsätzen anhand der Schlussteile dargestellt, die die Quintessenz der fachlichen Intention beinhalten. Das Ziel ist es zu ermitteln, ob die Interaktion zwischen dem Verfasser und dem Leser in beiden Sprachen/Kulturen übereinstimmt/sich unterscheidet und ob die linguistische Fachkommunikation, der entsprechende Fachstil sowie die damit verbundenen Problemfälle auch für die weitere Forschung problematisiert werden können. Die Studie basiert auf zwei parallelen Mini-Korpora von je 30 linguistischen Aufsätzen, die im Zeitraum von 2020 bis 2022 in elektronischer Form veröffentlicht wurden. Es wurden die Aufsätze ausgewählt, die Deutsch und Lettisch als profilierende Sprachen vertreten. Den theoretischen Rahmen für diese Analyse bildet das Modell von Ken Hyland (2005). Es werden interaktionale Diskursmarker wie hedges, boosters, attitude markers, self mentions und engagement markers untersucht, die eine Beziehung zum Leser aufbauen. Die Differenzen in der Verwendung der interaktionalen Diskursmarker werden hauptsächlich als Ergebnis sprachexterner Prozesse interpretiert. Es wird als förderlich erachtet, die empirische Basis für zukünftige deutsch-lettische kontrastive Studien im Bereich der Fachstilforschung und -didaktik zu erweitern und zu differenzieren.","en":"Linguistic specialised communication can take place in various ways, and the ‘pure’ technical language formulations are combined with those used in everyday scientific language to enable interaction between the author and the addressee, as well as to direct it in a subject-oriented manner. Such interaction not only spans cross-disciplinary and cross-culturally, but is also culturally conditioned. In this paper, the significance of interactional discourse markers in German and Latvian linguistic papers is illustrated based on the conclusions, which contain the quintessence of professional intention. The aim is to determine whether the interaction between the writer and the reader in both languages/cultures is the same or different and whether the linguistic discourse, the corresponding discourse style within the scientific discipline, and the associated problematic cases can be examined in future research. The study is based on two parallel mini corpora of 30 linguistic papers each, which were published in electronic form in the period from 2020 to 2022. Papers representing German and Latvian as profiling languages were selected. The theoretical framework for this analysis is Ken Hyland’s model (2005). Discourse markers such as hedges, boosters, attitude markers, self mentions, and engagement markers that build a relationship with the reader are analysed. Differences in the usage of interactional discourse markers can be mainly seen as external to language processes. It is necessary to establish an empirical base for German-Latvian contrastive studies in the field of specialist texts and didactics so that it can be expanded and described in detail.","pl":""},"lastPage":31,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/26/01_dubova.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Interaktion im wissenschaftlichen Fachtext aus kontrastiver Sicht. Untersucht anhand von deutschen und lettischen linguistischen Aufsätzen","title_en":"Interaction in Scientific Texts From a Contrastive Perspective. Analysed on the Basis of German and Latvian Linguistic Papers","type":"article","year":2024},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"ba359f90-f175-507e-913f-7bdbf0f90f2c","fields":{"slug":"/data/issues/26/02_foeldes/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Csaba","lastName":"Földes","orcid":"0000-0002-4711-2072","affiliation":{"de":"Universität Erfurt","en":"University of Erfurt","pl":"Uniwersytet w Erfurcie"}}],"date":"2025-02-02T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.26-2","id":null,"editors":null,"firstPage":33,"issue":26,"keywords":{"de":["Sprache und Kultur","Interkulturalität","Linguokulturologie","Cultural Linguistics","Interkulturelle Linguistik"],"en":["language and culture","interculturality","linguoculturology","cultural linguistics","intercultural linguistics"],"pl":["język i kultura","interkulturowość","lingwokulturologia","lingwistyka kulturowa","językoznawstwo interkulturowe"]},"item_abstracts":{"de":"Ausgangspunkt des Aufsatzes ist die Erkenntnis, dass Sprache durchaus ein vielschichtiges Phänomen darstellt und eine kognitive, kulturelle und formale Komponente umfasst. In diesem Rahmen fokussiert er systematisch auf das Beziehungsgeflecht von Kultur, Sprache und kommunikativem Handeln mit besonderer Berücksichtigung des mehrdimensionalen, dynamischen und subtilen Phänomens Interkulturalität sowie auf ihre linguistische Erfassung. Einleitend wird erörtert, auf welche Weise die Konnektivität von Sprache und Kultur in unterschiedlichen Bereichen des Wissenschaftsdiskurses Berücksichtigung findet. Anschließend stehen kulturorientierte linguistische Ansätze im analytischen Brennpunkt und drei aktuelle – jeweils andersartige – Forschungsrichtungen werden mittels einer kritischen Auseinandersetzung mit ihrem inhaltlichen Profil in den Blick genommen, nämlich (a) die russisch-postsowjetische Linguokulturologie (LK), (b) die angelsächsische Cultural Linguistics (CL) und (c) die primär germanistische, spezifisch interkulturalitäts- bzw. mehrsprachigkeitsbezogene, Interkulturelle Linguistik (IL). Es hat sich gezeigt, dass das behandelte Forschungsfeld durch recht verschiedene Prämissen, Theoriebasen und Methoden gekennzeichnet ist. Eine allgemeine Übereinstimmung ist jedoch, dass sie alle eine Beschreibung von Sprache als kulturelles Phänomen und von Kultur als sprachliches Phänomen zum Ziel haben, wobei sich z. B. die CL zentral auf den Einfluss der Kultur auf die Sprache konzentriert, wohingegen die LK schwerpunktmäßig die Auswirkung der Sprache auf die Kultur untersucht, während die IL demgegenüber die Inter- bzw. Transkulturalität zum Angelpunkt ihres Begriffsverständnisses macht. Auch die jeweils zugrundeliegenden Kulturbegriffe scheinen erheblich zu differieren: Während die CL und besonders die IL dezidiert mit einem dynamischen semiotisch-konstruktivistischen Kultur- und Sprachverständnis arbeiten, tritt aus linguokulturologischen Publikationen zumeist ein statisches essenzialistisch-normatives Bild von Kultur und Sprache hervor. Die disziplinäre Situierung und die inhaltlichen Dispositionen unterscheiden sich ebenfalls: Die CL und die LK weisen eine markante kognitive Orientierung auf, während sich die IL stärker auf kontrastiv-linguistische und kulturwissenschaftliche Fundamente stützt. Insgesamt gilt, dass sich noch keiner der exemplifizierten Ansätze zu einer wirklich kompletten Theoriematrix zusammenfügen und weitgehende theoretische Kohärenz erreichen konnte. Alles in allem stehen die CL und die LK einander am nächsten; in beiden nimmt die Konzeptualisierungsproblematik – wenn auch mit z.T. unterschiedlicher Modellbasis – viel Raum ein.","en":"Based on the understanding that language is a complex phenomenon that comprises cognitive, cultural, and formal components, this paper systematically focuses on the network of relationships between culture, language, and the communicative act with special consideration of the multidimensional, dynamic, and subtle phenomenon of interculturality as well as its linguistic assessment. This study first discusses in what ways the connection between language and culture is being considered in various areas of scientific discourse. Subsequently, the paper focuses on culturally oriented linguistic approaches, specifically three current and differing research directions that are investigated critically regarding their content profiles, namely (a) the Russian/post-Soviet linguoculturology (LC), (b) the Anglo-American cultural linguistics (CL), and (c) intercultural linguistics (IL) – situated primarily within the field of German Studies – which focuses on interculturality and multilingualism. It can be shown that the targeted field of research is shaped by rather different premises, theories, and methods. The three subfields share the general goal of describing language as a cultural phenomenon as well as culture as a linguistic phenomenon. However, CL predominantly focuses on the influence of culture on language, LC largely investigates the impact of language on culture, and IL addresses inter- and transculturality as its major focal point. Additionally, the underlying cultural concepts seem to diverge significantly: while CL and particularly IL firmly work with a dynamic, semiotic-constructivist understanding of language and culture, the LK publications are mostly based on a static, essentialist-normative viewpoint. Furthermore, the disciplinary positioning and the disposition of the content differ as well: CL and LC exhibit a distinctly cognitive orientation, while IL is based on a contrastive-linguistic and cultural science foundation. Overall, none of the exemplified approaches have yet established a complete theoretical matrix or broad theoretical coherence. CL and LC are most similar in that the problem of conceptualization – though partially based on differing models – takes up much space.","pl":""},"lastPage":60,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/26/02_foeldes.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Wem gehört die Interkulturalität? Über das Verhältnis von linguistischen Teildisziplinen und Kulturforschung","title_en":"Who Owns Interculturality? The Relationship Between Linguistic Subfields and Cultural Studies","type":"article","year":2024},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"4178baaa-1874-58dd-bfcd-1964401f7744","fields":{"slug":"/data/issues/26/03_gulawska-gawkowska/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Małgorzata","lastName":"Guławska-Gawkowska","orcid":"0000-0002-4177-004X","affiliation":{"de":"Universität Warschau","en":"University of Warsaw","pl":"Uniwersytet Warszawski"}}],"date":"2025-02-02T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.26-3","id":null,"editors":null,"firstPage":61,"issue":26,"keywords":{"de":["Stereotyp","Sprichwort","Deutsch","Polnisch"],"en":["stereotype","proverb","German","Polish"],"pl":["stereotyp","przysłowie","język niemiecki","język polski"]},"item_abstracts":{"de":"Der Artikel stellt stereotype Sprachbilder von Polen und Deutschland dar, die in kodifizierten Sprichwörtern festgehalten sind, die die Adjektive Polnisch und Deutsch, Länder-, Einwohner- und Sprachennamen enthalten. Die exzerpierten Sprichwörter stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert und wurden in einem Buch zum Erlernen der polnischen Sprache „Enchiridion Polonicum“ von Moneta und in Wanders Monumentalwerk „Deutsches Sprichwörterlexikon“ gesammelt. Der Vergleich der beiden Quellen, die sich aufgrund der Menge des präsentierten phraseologischen Materials und des Konzepts seiner Präsentation erheblich voneinander unterscheiden, hängt damit zusammen, dass die zweisprachige polnisch-deutsche Sprichwörtersammlung in Monetas Lehrwerk zu finden ist und Wander zahlreiche Exkurse zu analogen Sprichwörtern in anderen Sprachen, darunter auch im Polnischen, unternimmt. Eine vergleichbare Analyse beider Werke hat noch nie stattgefunden. In dieser konfrontativen Studie wurde das Konzept des sprachlichen Weltbildes der polnischen ethnolinguistischen Schule verwendet. Ein Vergleich des phraseologischen Materials aus den beiden Quellen bestätigt die Hypothese, dass einige nationale Stereotype in Sprichwörtern bis heute überlebt haben, obwohl das darin dargestellte polnische und deutsche Sprachbild der Welt eng mit dem historischen Hintergrund der Entstehungszeit dieser Sprüche verbunden ist. In Polen kommen die besprochenen Sprichwörter aus der Zeit der Teilungen und des Unabhängigkeitskampfes, in Deutschland sind sie in der Zeit der Vereinigung der deutschen Staaten entstanden, die mit der Ausrufung des Deutschen Reiches endete. Das im Artikel formulierte Postulat betrifft den Vergleich von Wanders Wörterbuch mit dem ersten polnischen phraseologischen Wörterbuch von Samuel Adalberg, „Księga przysłów polskich“ (1889–1894). Eine solche vergleichende Analyse würde zwei lexikografische Werke mit dem phraseologischen Material aus zwei verschiedenen Sprachbereichen umfassen, die historisch und kulturell eng miteinander verbunden sind.","en":"The article presents stereotypical linguistic images of Poland and Germany recorded in codified proverbs containing adjectives Polish and German, names of countries, their inhabitants and languages. The described proverbs come from the 18th and 19th centuries and were collected in a book for learning Polish for Germans, „Enchiridion Polonicum” by Johannes Moneta and in Karl Friedrich Wander’s work „Deutsches Sprichwörter-Lexikon”. The comparison of these two sources, which differ significantly due to the amount of phraseological material presented and the concept of its presentation, is related to the bilingual Polish-German compilation of proverbs in Moneta‘s textbook and Wander‘s numerous digressions on proverbs analogous to German in other languages, including Polish. A similar analysis of both works has never been conducted before. In this contrastive study was used the concept of the linguistic image of the world of the Polish ethnolinguistic school. A comparison of these two sources and a comparison of the excerpted linguistic material with contemporary lexicographic resources confirms the hypothesis that some national stereotypes have survived in German and Polish proverbs to this day although the Polish and German linguistic image of the world presented in them is closely related to the historical background of the period in which these sayings were created. In Poland, the creation of the proverbs was associated with the period of partitions and the fight for independence, and in Germany with the unification of the German states ending with the proclamation of the German Empire. The postulate formulated in the article concerns taking steps to compare Wander‘s dictionary with the first Polish phraseological dictionary by Samuel Adalberg, „Księga przysłów polskich” (1894). Such a comparative analysis would include two lexicographic works with phraseological material from two different linguistic areas, closely related historically and culturally.","pl":""},"lastPage":79,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/26/03_gulawska-gawkowska.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Weisheit der Völker oder Weisheit auf der Gasse? Nationale Stereotype in polnischen und deutschen Sprichwörtern aus dem 18. und 19. Jahrhundert","title_en":"Wisdom of Nations or Wisdom from the Streets? National Stereotypes in Polish and German Proverbs from the 18th and 19th Centuries","type":"article","year":2024},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"a9c4ba68-07e2-5f67-bc5e-330ed9c7ad0e","fields":{"slug":"/data/issues/26/04_janus/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Dominika","lastName":"Janus","orcid":"0000-0001-8817-6948","affiliation":{"de":"Universität Gdańsk","en":"University of Gdańsk","pl":"Uniwersytet Gdański"}}],"date":"2025-02-02T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.26-4","id":null,"editors":null,"firstPage":81,"issue":26,"keywords":{"de":["Leichenpredigt","Textkomplex","Makrotext","Textsorte","Teiltext","diachrone Textsortenlinguistik"],"en":["funeral sermon","text complex","macrotext","text type","subtext","diachronic text linguistics"],"pl":["kazanie pogrzebowe","tekst złożony","makrotekst","gatunek tekstu","subtekst","diachroniczna lingwistyka gatunków tekstu"]},"item_abstracts":{"de":"Im Beitrag wird versucht, die Antwort auf drei Fragen zu geben: 1. nach den Bestandteilen des Gesamtdruckwerks Leichenpredigt, 2. nach dem Status der einzelnen Teiltexte der Leichenpredigt und 3. Nach dem Status der Leichenpredigt als kommunikativer Ganzheit, wobei die Antwort auf die dritte Frage den Schwerpunkt der Überlegungen darstellt. Basierend auf einer Diskussion in der einschlägigen Literatur zum Thema komplexe textuelle Ganzheiten und den eigenen Erkenntnissen, die anhand von Danziger Leichenpredigten aus den Jahren 1586–1746 gewonnen wurden (vgl. Janus 2023), entscheidet sich die Autorin des Aufsatzes für die Bezeichnung „Textkomplex Leichenpredigt“, die die folgenden Merkmale dieser Einheit erfassen lässt: 1. formale, funktionale und inhaltliche Zusammenhänge zwischen Teiltexten, zu denen Haupttext (die eigentliche Predigt), Paratexte (Titelblatt, Widmung, Nachrede) und potenziell autonomer Text (Lebenslauf) gehören; 2. Zugehörigkeit der einzelnen Teiltexte zu verschiedenen Textsorten, wobei der Textsorten-Status nicht obligatorisch ist; 3. kein zeitlicher und räumlicher Abstand der einzelnen Teiltexte; 4. Platzierung auf einem einzelnen Träger.","en":"The article attempts to answer three questions: 1. about the components of the overall print funeral sermon, 2. about the status of the individual subtexts of the funeral sermon, and 3. about the status of the funeral sermon as a communicative whole, whereby the answer to the third question represents the culmination of the considerations. Based on a discussion in the relevant literature on the topic of complex textual wholes and her own findings, which were gained on the basis of Gdansk funeral sermons from the years 1586–1746, the author of the article decides on the designation „text complex funeral sermon“, which allows the following characteristics of this unit to be captured: 1. formal, functional and content-related connections between subtexts, which include main text (the actual sermon), paratexts (title page, dedication, epilogue) and potentially autonomous text (curriculum vitae); 2. affiliation of the individual subtexts to different text types, whereby text type status is not obligatory; 3. no temporal and spatial distance of the individual subtexts; 4. placement on a single carrier.","pl":""},"lastPage":90,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/26/04_janus.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Leichenpredigt als Textkomplex","title_en":"Funeral Sermon as a Text Complex","type":"article","year":2024},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"c0c1b895-f006-548e-8ae9-2f491a055231","fields":{"slug":"/data/issues/26/05_janus/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Dominika","lastName":"Janus","orcid":"0000-0001-8817-6948","affiliation":{"de":"Universität Gdańsk","en":"University of Gdańsk","pl":"Uniwersytet Gdański"}},{"firstName":"Marcelina","lastName":"Kałasznik","orcid":"0000-0003-2713-5880","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}},{"firstName":"Krystian","lastName":"Suchorab","orcid":"0000-0003-1831-7973","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}},{"firstName":"Joanna","lastName":"Szczęk","orcid":"0000-0001-8721-6661","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2025-02-02T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.26-5","id":null,"editors":null,"firstPage":91,"issue":26,"keywords":{"de":["Phrasem-Konstruktion (PhK)","Repositorium","Deutsch","Polnisch","Cost-Aktion","Übersetzungsäquivalenz","Lexikographie","Lemma","Wörterbuchartikel"],"en":["phraseme construction","repository","German","Polish","COST-action","equivalence","lexicography","lemma"],"pl":["konstrukcja frazeologiczna","repozytorium","język niemiecki","język polski","akcja COST","ekwiwalencja","leksykografia","lemat"]},"item_abstracts":{"de":"Beim Erlernen und Gebrauch einer Fremdsprache müssen Sprachbenutzer nicht nur die grammatikalischen Regeln einer bestimmten Sprache einhalten, sondern auch über Wissen verfügen, welche Wörter zusammen vorkommen. Es handelt sich dabei um das Wissen, wie man Wörter und grammatikalische Formen miteinander verbinden kann, um bestimmte Bedeutungen in bestimmten Kontexten zu erzeugen. Vor diesem Hintergrund spielen Phrasem-Konstruktionen (abgekürzt: PhK) in der alltäglichen Kommunikation eine enorm wichtige Rolle, weil sie i. d. R. fertige Bauteile sind, die in den jeweiligen Kontexten mit entsprechenden lexikalischen Komponenten gefüllt werden. Den Gegenstand des Beitrags bildet die Darstellung der lexikografischen Erfassung von ausgewählten deutschen Phrasem-Konstruktionen und ihren polnischen Entsprechungen in einem Nachschlagewerk, das im Rahmen des im November 2023 gestarteten Projekts „A Multilingual Repository of Phraseme Constructions in Central and Eastern European Languages (PhraConRep)“ (CA22115) konzipiert wurde und durchgeführt wird. Im Rahmen des Projekts sollen ca. 300 Phrasem-Konstruktionen ganzheitlich lexikographisch erfasst werden und mit entsprechenden Übersetzungsbeispielen in den Projektsprachen versehen werden. Im Beitrag wird die Struktur der Wörterbuchartikel besprochen. Es wird auch auf die Übersetzungsaspekte im deutsch-polnischen Kontext bei der besonderen Berücksichtigung der deutsch-polnischen Äquivalenzbeziehungen im diskutierten Bereich eingegangen. Das im Rahmen des Projekts entstehende Repositorium der PhK ist das erste so breit angelegte Projekt und kann in Bezug auf die modellhafte Charakteristik jeder aufgenommenen Einheit als Muster gelten.","en":"When learning and using a foreign language, language users must not only adhere to the grammatical rules of a particular language, but also have knowledge of which words occur together. This is the knowledge of how to combine words and grammatical forms to create certain meanings in certain contexts. Against this background, phraseme constructions (in short: PhK) play an enormously important role in everyday communication, as they are usually ready-made components that are filled with corresponding lexical components in the respective contexts. The subject of this article are phraseme constructions that are being recorded lexicographically as part of the project “A Multilingual Repository of Phraseme Constructions in Central and Eastern European Languages (PhraConRep)” (CA22115), which started in November 2023. The source language of the project is German. As part of the project, around 300 phraseme constructions are to be recorded lexicographically in their entirety and provided with corresponding translation examples in the project languages. The article discusses the structure of the dictionary articles. The translation aspects in the German-Polish context are also discussed. In addition, difficulties in the area of German-Polish equivalence are highlighted. The PhK repository created as part of the project is the first such a broad-based project and can be considered a model in terms of the model-like characteristics of each recorded unit.","pl":""},"lastPage":103,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/26/05_janus.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Phrasem-Konstruktionen im deutsch-polnischen Vergleich anhand des Projekts „A Multilingual Repository of Phraseme Constructions in Central and Eastern European Languages (PhraConRep)“ (CA22115)","title_en":"Phraseme Constructions in German-Polish Comparison Based on the Project “A Multilingual Repository of Phraseme Constructions in Central and Eastern European Languages (PhraConRep)” (CA22115)","type":"article","year":2024},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"bbe5e9ae-edd4-5003-b01e-72aad5c2d33f","fields":{"slug":"/data/issues/26/06_levai/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Ruth Karin","lastName":"Lévai","orcid":"0000-0003-2832-8959","affiliation":{"de":"Universität Miskolc","en":"University of Miskolc","pl":"Uniwersytet w Miszkolcu"}}],"date":"2025-02-02T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.26-6","id":null,"editors":null,"firstPage":105,"issue":26,"keywords":{"de":["Dostojewski","Bachtin","Menippea","Pharisäer","Dämonen","Stepan Trofimowitsch"],"en":["Dostoevsky","Bakhtin","Menippea","Pharisees","demons","Stepan Trofimovich"],"pl":["Dostojewski","Bachtin","menippea","Faryzeusz","demony","Stiepan Trofimowicz"]},"item_abstracts":{"de":"Bachtin behauptete, dass Dostojewskis direkteste Verbindung zu Spielarten der antiken Menippea die christliche Literatur wie die Evangelien oder die Apokalypse sei. Bachtin geht jedoch nicht näher auf die menippeischen Aspekte dieser Werke ein, die als Vorlage für Dostojewskis eigene hätten dienen können. Während Bachtin glaubte, dass „die menippeischen Formen auf der Unfähigkeit des Menschen beruhen, sein Schicksal zu kennen und einzudämmen”, war der Fall der Pharisäer in den Evangelien etwas komplexer. Die Komödie der Pharisäer entstand durch die Fähigkeit des Gottmenschen, ihr Schicksal zu kennen und zu zügeln. Letzten Endes stammt das, was Bachtin als „reduziertes Lachen” im Fall Stepan Trofimowitsch bezeichnete, aus derselben Quelle. Dieser Aufsatz untersucht Stepan Trofimowitsch als Verkörperung der menippeischen Elemente von Jesu Interaktionen mit den Pharisäern in den Evangelien, wobei er sich speziell auf die Reise von Stepan Trofimowitschs Idee konzentriert, wie sie in „Statt einer Einleitung” zu ihrer endgültigen Niederlage eingeführt wird auf seiner „letzten Wanderung”. Fünf spezifische Aspekte der Menippea, wie sie von Bachtin definiert wurden, werden in die Analyse einbezogen: 1) das Fehlen einer epischen oder tragischen Distanz, wobei das Thema auf der Ebene der Gegenwart präsentiert wird, 2) der kühne und hemmungslose Einsatz des Phantastischen und des Abenteuers, das einem rein ideellen und philosophischen Ziel gewidmet ist, 3) Wahnsinn aller Art, 4) keine abstrakt-philosophische oder religiös-dogmatische Lösung letzter Fragen, sondern deren Verkörperung in karnevalistischen Handlungen und Bildern, und 5) die Schaffung einer außergewöhnlichen Handlungssituation bzw. einer provokanten Anakrisis.","en":"Bakhtin asserted that Dostoevsky’s most direct link to varieties of ancient Menippea was Christian literature, such as the Gospels or the Apocalypse. However, Bakhtin does not elaborate upon the Menippean aspects of these works which could have served as templates for Dostoevsky’s own. Whereas Bakhtin believed that, “The Menippean forms are based on man’s inability to know and contain his fate,” the case of the Pharisees in the Gospels was a bit more complex. The serio-comedy of the Pharisees was created by the ability of the God-man to know and contain their fate. In the end, what Bakhtin termed the “reduced laughter” of Stepan Trofimovich’s case comes from the same source. This paper examines Stepan Trofimovich as the embodiment of the Menippean elements of Jesus’ interactions with the Pharisees in the Gospels, focusing specifically on the journey of Stepan Trofimovich’s idea as it is introduced in “Instead of an Introduction” to its ultimate defeat in his “last peregrination.” Five specific aspects of the Menippea as defined by Bakhtin are employed in the analysis: 1) the absence of epic or tragic distance, with the subject presented on the plane of the present day, 2) the bold and unrestrained use of the fantastic and adventure devoted to a purely ideational and philosophical end, 3) insanity of all sorts, 4) no abstractly philosophical or religiously dogmatic resolution to ultimate questions, rather their embodiment in carnivalistic acts and images, and 5) the creation of an extraordinary plot situation or a provocative anacrisis.","pl":""},"lastPage":114,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/26/06_levai.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"„Anwärter auf die Hölle“: Stepan Trofimowitsch und die Menippea der Pharisäer","title_en":"“Twice As Much a Son of Hell”: Stepan Trofimovich and the Menippea of the Pharisees","type":"article","year":2024},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"b7bc7518-0089-560b-a812-42b442858fc0","fields":{"slug":"/data/issues/26/07_losinska/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Aneta","lastName":"Łosińska","orcid":"0009-0001-2524-5528","affiliation":{"de":"Universität Warschau","en":"University of Warsaw","pl":"Uniwersytet Warszawski"}}],"date":"2025-02-02T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.26-7","id":null,"editors":null,"firstPage":115,"issue":26,"keywords":{"de":["Rechtssprache","Rechtsterminologie","Fachphraseologie","Familienrecht"],"en":["legal language","juridical language","legal terminology","specialist phraseology","family law"],"pl":["język prawniczy","terminologia prawnicza","frazeologia specjalistyczna","prawo rodzinne"]},"item_abstracts":{"de":"Dieser Beitrag befasst sich mit Unterschieden in der bundesdeutschen und österreichischen Rechtsterminologie. Sowohl in Österreich als auch in Deutschland ist Deutsch die Amtssprache. Trotz dieser Tatsache unterscheidet sich erheblich die Rechtssprache beider Länder. Das betrifft vor allem die Fachterminologie. Seit dem Beitritt Österreichs zur Europäischen Union, d. h. seit 1995, gilt in Österreich das in deutscher Sprache verfasste EU-Recht, deren deutschsprachige Fassung vor allem die Rechtsterminologie der Bundesrepublik Deutschland beinhaltet. Dies führt zu gravierenden Problemen bei der Übersetzung – da in Wörterbüchern nur „deutsche“ Termini angegeben werden und die Übersetzer sich der Unterschiede in der Regel nicht bewusst sind. Dies wirft Probleme einerseits für Österreicher auf, die fremdsprachige Texte in ihre „Muttersprache“ übersetzen sollen, noch größere aber für Sprachmittler auf internationaler Ebene, die mit Rechts- und Verwaltungstexten aus Österreich konfrontiert werden. Im vorliegenden Aufsatz werden die Ergebnisse der Analyse ausgewählter Beispiele der deutschen und österreichischen Rechtsterminologie aus dem Bereich des Familienrechts präsentiert. Die Untersuchung wurde auf lexikalische Besonderheiten begrenzt, die in beiden nationalen Rechtssystemen zu finden sind. Die analysierten Beispiele zeigen, dass die Rechtssprache bzw. Rechtsterminologie immer im Zusammenhang mit der Rechtsordnung zu sehen ist, in die sie eingebettet ist. Daher bedeutet Terminologievergleich immer auch Rechtsvergleich.","en":"This article deals with differences in German and Austrian legal terminology. German is the official language in both Austria and Germany. Despite this fact, the legal language of the two countries differs considerably. This applies above all to specialised terminology. Since Austria’s accession to the European Union, i.e. since 1995, EU law written in German has applied in Austria, the German-language version of which primarily contains the legal terminology of the Federal Republic of Germany. This leads to serious problems in translation – as only ‘German’ terms are given in dictionaries, and the translators are generally unaware of the differences. On the one hand, this poses problems for Austrians who have to translate foreign-language texts into their ‘mother tongue’, but even greater problems for language mediators at the international level, who are confronted with legal and administrative texts from Austria. This article presents the results of an analysis of selected examples of German and Austrian legal terminology in the field of family law. The analysis was limited to lexical peculiarities that can be found in both national legal systems. The examples analysed show that legal language or legal terminology must always be seen in the context of the legal system in which it is embedded. Therefore, a comparison of terminology always means a comparison of law.","pl":""},"lastPage":127,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/26/07_losinska.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Deutsche und österreichische Rechtsterminologie an ausgewählten Beispielen aus dem Bereich des Familienrechts","title_en":"Differences in German and Austrian Legal Terminology Based on Selected Examples from the Field of Family Law","type":"article","year":2024},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"e9172282-175c-51eb-82ae-79e72aa17127","fields":{"slug":"/data/issues/26/08_mieder/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Wolfgang","lastName":"Mieder","orcid":"0000-0002-4002-5304","affiliation":{"de":"Universität von Vermont","en":"University of Vermont","pl":"Uniwersytet Vermontu"}}],"date":"2025-02-02T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.26-8","id":null,"editors":null,"firstPage":129,"issue":26,"keywords":{"de":["Antisprichwort","Aphorismus","Bibel","Franz Hodjak","Metaphorik","Redensart","Somatismus","Sprache","Struktur"],"en":["anti-proverb","aphorisms","Bible","Franz Hodjak","language","metaphor","proverbial expression","somatism","structure"],"pl":["antyprzysłowie","aforyzm","biblia","Franz Hodjak","metafora","idiom","somatyzm","język","struktura"]},"item_abstracts":{"de":"Der am 27. September 1944 in Rumänien geborene und seit dem 19. Oktober 1992 in Deutschland lebende Schriftsteller Franz Hodjak ist durch seine Gedichte und Romane bekannt geworden. Zwischen 2006 und 2023 hat er vier bedeutende Bücher mit Aphorismen vorgelegt, die ihn als Aphoristiker einen Namen gemacht haben. Von seinen rund 3500 Texten sind etwa 265 oder 7,5% sogenannte sprichwörtliche Aphorismen, die in aller Kürze sprichwörtliches Sprachmaterial enthalten. Oft geht Hodjak von Volks- und Bibelsprichwörtern aus, deren Weisheit er durch Abwandlungen und Ergänzungen kritisch hinterfragt. Solche Antisprichwörter sind von einer humorvollen, ironischen aber auch zynischen Einstellung gegenüber dem modernen Leben geprägt. Das gilt auch für seine Handhabung zahlreicher sprichwörtlicher Redensarten, deren Metaphorik seinen Überlegungen eine beeindruckende Ausdruckskraft verleihen. Somatische Redewendungen, zuweilen gleich zwei in einem Text, erweisen sich als besonders effektive Aussagen über gesellschaftliche und menschliche Zustände. Dabei folgt er gewissen formelhaften Sprachstrukturen und behandelt Themen wie Wahrheit, Lüge, Liebe, Religion, Moral, Politik und vieles mehr. Immer geht es ihm um menschliches Verhalten im heutigen Dasein. Trotz Kulturpessimismus enthalten manche Aphorismen dennoch einen Hoffnungsschimmer auf eine bessere Welt.","en":"The author Franz Hodjak, born on September 27, 1944 in Romania and living in Germany since October 19, 1992, has become known through his poems and novels. Between 2006 and 2023 he published four significant books of aphorisms with which he has made a name for himself as a writer of aphorisms. Of his about 3500 texts 265 or 7.5% are so-called proverbial aphorisms that despite their shortness contain proverbial language. Hodjak frequently starts with folk and Bible proverbs whose wisdom he puts into critical question by way of alterations and additions. Such anti-proverbs express his humorous, ironic or cynical view of modern life. That is also the case with numerous proverbial expressions whose metaphors add an impressive expressiveness to his thoughts. Somatisms, sometimes two in one text, are especially effective expressions to deal with social and human conditions. He employs formulaic linguistic structures and deals with such themes as truth, lie, love, religion, morality, politics, and much more. At all times he is concerned about human behavior in modern existence. Despite his cultural pessimism some of his aphorisms contain a glimmer of hope for a better world.","pl":""},"lastPage":151,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/26/08_mieder.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"„Sprache macht den Freigang der Gedanken möglich“. Zu den sprichwörtlichen Aphorismen von Franz Hodjak","title_en":"“Language Makes the Liberation of Thoughts Possible”. Proverbial Aphorism by Franz Hodjak","type":"article","year":2024},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"02ec21c4-dc4c-5ef0-8790-e313bf2a52ee","fields":{"slug":"/data/issues/26/09_mostyn/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Martin","lastName":"Mostýn","orcid":"0000-0001-8198-7633","affiliation":{"de":"Universität Ostrava","en":"University of Ostrava","pl":"Uniwersytet Ostrawski"}}],"date":"2025-02-02T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.26-9","id":null,"editors":null,"firstPage":153,"issue":26,"keywords":{"de":["sprachliches Bild","Metapher","Psoriasis","fachexterne medizinische Kommunikation"],"en":["imagery","metaphor","psoriasis","external medical communication"],"pl":["obraz językowy","metafora","łuszczyca","zewnętrzna komunikacja medyczna"]},"item_abstracts":{"de":"Im vorliegenden Beitrag wird die Verwendung von sprachlichen Bildern in der fachexternen medizinischen Kommunikation am Beispiel von ausgewählten deutschen und tschechischen Online-Beratungs und Diskussionsforen im Kontext der Hauterkrankung Schuppenflechte (tsch. lupénka) thematisiert. Dabei wird der Frage nachgegangen, welche kommunikative Leistung sprachliche Bilder, zu denen u. a. Metaphern, Vergleiche und Personifikation gehören, bei der Beschreibung von Therapiemaßnahmen, Symptomen usw. erbringen. Zudem wird untersucht, welche kognitiven Konzepte den verwendeten Bildern in beiden Sprachen zugrunde liegen, ob sich Gemeinsamkeiten und/oder Unterschiede in ihrem Gebrauch aufdecken lassen und wie sich textexterne Faktoren wie etwa die kommunikative Rolle der Kommunizierenden (medizinische Fachleute vs. Laien) oder textinterne Faktoren wie die thematische Ausrichtung des Forums auf die Verwendung dieser Bilder auswirken.","en":"This article discusses the use of imagery in external medical communication using the example of selected German and Czech online counselling and discussion forums in the context of the skin disease psoriasis (Czech: lupénka). The question of the communicative performance of linguistic means of imagery, including metaphors, comparisons and personification, in the description of therapeutic measures, symptoms, etc. is investigated. In addition, the cognitive concepts underlying the imagery used in both languages are analysed, whether similarities and/or differences in their use can be identified and how text-external factors such as the communicative role of the users (medical professionals vs. laypersons) or text-internal factors such as the thematic focus of the forum affect the use of these means.","pl":""},"lastPage":169,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/26/09_mostyn.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Sprachliche Bilder in der fachexternen medizinischen Kommunikation. Eine vergleichende Analyse deutscher und tschechischer Online-Beratungs- und Diskussionsforen","title_en":"Imagery in External Medical Communication. A Comparative Analysis of German and Czech Online Counselling and Discussion Forums","type":"article","year":2024},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"809cc6b4-83bf-5757-b77a-4a39088f077a","fields":{"slug":"/data/issues/26/10_pacula/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Jarosław","lastName":"Pacuła","orcid":"0000-0002-9972-7925","affiliation":{"de":"Schlesische Universität","en":"University of Silesia in Katowice","pl":"Uniwersytet Śląski w Katowicach"}}],"date":"2025-02-02T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.26-10","id":null,"editors":null,"firstPage":171,"issue":26,"keywords":{"de":["szaber","Lexikologie","Semantik","Sprachgeschichte","Etymologie"],"en":["szaber","lexicology","semantics","history of language","etymology"],"pl":["szaber","leksykologia","semantyka","historia języka","etymologia"]},"item_abstracts":{"de":"Der Text ist Teil der lexikologischen und semantischen Überlegungen und hat den Charakter einer historisch-linguistischen Studie. Er betrifft das Wort szaber, von dem allgemein angenommen wird, dass es während des Zweiten Weltkriegs im Polnischen popularisiert wurde. Seine Herkunft ist nicht ganz klar. Der Artikel stellt die Theorien zur Etymologie des Lexems vor, die sich in der germanistischen und polonistischen Forschung finden lassen. Vor diesem Hintergrund wird die ergänzende Meinung des Autors zum Vorkommen des Wortes im Polnischen dargelegt und die semantische Entwicklung des Wortes und seiner Ableitungen beschrieben. Der Ausdruck szaber ist zweifelsfrei von deutscher Etymologie. Im polnischen Jargon ist das Lexem zuerst als Bezeichnung eines Werkzeugs aufgetreten, das von Dieben verwendet wird (← dt. Schaber). Unklar ist allerdings, ob deutsche Verbrecher, als sie das Wort in ihre Sprache aufgenommen haben: auf dem Derivat von schaben basierten (dann kommt eine Neosemantisierung in Frage, die Anpassung der Bedeutung des Ausdrucks an die Realität der Verbrecherwelt), oder ob sie ein Substantiv herangezogen haben, das im Jiddischen vorhanden ist – szab(b)er [ רעבאַש ] ‘Brechstange, Einbruch’ (in dieser Situation ist von einem Lehnwort zu sprechen). Die zweite Theorie scheint naher an der Wahrheit zu liegen. Nichtdestotrotz tauchte szaber als Bezeichnung für Diebstahl sekundär im polnischen Soziolekt auf – es ist das Resultat einer Ruckbildung: szaber ‘Diebstahl, Bestehlen’ (= szabrowanie) ← szabrować ‘Einbrechen, Bestehlen’ ← szaber ‘Diebes-Werkzeug: Brechstange, Dietrich’. Das auf diese Weise entstandene szaber wurde zur Grundlage für eine semantische Veränderung, die unter dem Einfluss der Realität von Krieg und Besatzung eingetreten ist – es wurde begonnen, das Wort als Bezeichnung dafür zu benutzen, die Sachen von irgendjemand zu übernehmen, die aber infolge von Evakuierung, Aussiedlung u.a. zurückgelassen worden waren. Nach dem Krieg, nachdem die sozialistische Realität eingesetzt hatte, fing der Begriff an, sich auf die Unterschlagung von Eigentum von Burger durch Behörden und staatliche Einrichtungen, die Übernahme des Eigentums von irgendjemand durch scheinbar legale Maßnahmen, zu beziehen. Gegenwärtig wird mit szaber umgangssprachlich Diebstahl im Allgemeinen bezeichnet.","en":"The subject of the text is a lexicological and semantic consideration of the lexeme szaber. The article is a study of the history of language. The word szaber became particularly popular in Polish during World War II. Its provenance is not entirely clear; the source of the word’s meaning in post-war Polish is also not obvious. The article presents the existing theories related to the etymology of the lexeme, which can be encountered in Germanic and Polish studies. A supplemented opinion on the presence of the word in Polish is presented and the semantic evolution of the word and its derivatives is described. Undoubtedly, the word szaber has German etymology. In Polish jargon, the term initially appeared as the name for a tool used by thieves (← German Schaber). However, it is unclear whether German criminals, when incorporating the word into their language, derived it from schaben (in which case neo-semantization is involved, adapting the word’s meaning to the realities of the criminal world), or if they drew from a noun present in Yiddish – shab(b)er [ רעבאַש ] ‘crowbar, breaking in’ (in which case we should speak of borrowing). The second theory seems closer to the truth. Nevertheless, szaber as a term for theft appeared secondarily in Polish sociolect – as a result of retroactive derivation: szaber ‘theft, robbery’ (= szabrowanie) ← szabrować ‘to break in, to rob’ ← szaber ‘thieving tool: crowbar, knife, pick’. The resulting Polish term szaber became the basis for a semantic shift influenced by wartime and occupation realities – the word began to be used as a term for taking over someone’s belongings left behind due to evacuation, displacement, etc. After the war, with the advent of socialist reality, the word began to refer to the appropriation of citizens’ property by state organs and institutions, the seizure of someone else’s property under the guise of legal actions. Today, colloquially, szaber refers to theft in general.","pl":""},"lastPage":191,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/26/10_pacula.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"O szabrze (glosa porządkująca rozważania językoznawcze)","title_en":"On szaber (a Gloss on the Linguistic Considerations)","type":"article","year":2024},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"4c817c4c-9ae2-592a-8136-3a55e294f6c5","fields":{"slug":"/data/issues/26/11_pawlikowska-asendrych/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Elżbieta","lastName":"Pawlikowska-Asendrych","orcid":"0000-0001-9057-6465","affiliation":{"de":"Jan-Długosz-Universität Częstochowa","en":"Jan Długosz University","pl":"Uniwersytet Jana Długosza w Częstochowie"}}],"date":"2025-02-02T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.26-11","id":null,"editors":null,"firstPage":193,"issue":26,"keywords":{"de":["Konfix","prototypische Bedeutung","Polysemie","Konzeptualisierung"],"en":["confix","prototypical meaning","polysemy","conceptualisation"],"pl":["konfiks","znaczenie prototypowe","polisemia","konceptualizacja"]},"item_abstracts":{"de":"In der gegenwärtigen Welt sind sich die Menschen der enormen Menge chemischer Produkte bewusst, die giftig sind und die viele Lebensmittel enthalten. Sie legen deshalb immer größeren Wert auf Bio-Produkte und alles, was mit der Bio-Produktion zu tun hat. Dabei haben sich auch Bio-Wissenschaften etabliert, im Rahmen deren viele wesentliche, gesunde und naturgemäße Entwicklung der Lebewesen betreffende Fragen diskutiert werden. Das Konfix bio-, in verschiedenen Kontexten verwendet, ist unter diesen Umstanden zu einem polysemen Lexem geworden. Im Beitrag wird daher der Versuch unternommen, die Polysemie des deutschen Konfixes bio- zu untersuchen. Die Analyse setzt sich zum Ziel, seine mentalen Repräsentationen der Bedeutungen in verschiedenen Lebensbereichen, sowie seine Gebrauchsmöglichkeiten in der Fachsprache zu erfassen. Den Ausgangspunkt der Analyse bildet die prototypische Bedeutung des Konfixes bio-, um auf dieser Basis zu Konzeptualisierungen seiner Bedeutungserweiterungen zu kommen. Die Studie fokussiert sich auf nominale Komposita und adjektivische Ableitungen mit bio-. Sie stutzt sich auf die Ansätze der lexikalischen Semantik unter Berücksichtigung der Konzeptualisierungsfragen gemäß der kognitiven Theorie nach Ronald Langacker (2008), George Lakoff und Mark Johnson (1980/2003, 2011). Den letzten Punkt der Analyse bildet die Erarbeitung eines polysemen Netzwerkes des Konfixes bio-. Die Untersuchungen wurden anhand des sprachlichen Korpus durchgeführt, das den deutschen Wörterbüchern, Zeitungen und Zeitschriften entnommen worden ist.","en":"In today’s world, people are aware of the enormous amount of toxic chemical products that many foods contain. They are therefore increasingly focussing on organic products and everything to do with organic production. At the same time, organic science has also emerged, in the context of which many essential questions concerning the healthy and natural development of living beings are discussed. The confix bio-, used in various contexts, has become a polysemous lexeme under these circumstances. This article therefore attempts to analyse the polysemy of the German confix bio-. The aim of the analysis is to examine its mental representations of meanings in different areas of life as well as its possible uses in technical language. The starting point of the analysis is the prototypical meaning of the confix bio- in order to arrive at conceptualisations of its meaning extensions on this basis. The study focusses on nominal compounds and adjectival derivations with bio-. It is based on the lexical semantics approaches, taking into account the conceptualisation issues according to the cognitive theory of Ronald Langacker (2008), George Lakoff and Mark Johnson (1980/2003, 2011). The last point of the analysis is the development of a polysemic network of the confix bio-. The analyses were carried out on the basis of a linguistic corpus taken from German dictionaries, newspapers and magazines.","pl":""},"lastPage":205,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/26/11_pawlikowska-asendrych.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Das konzeptuelle Potenzial des deutschen Konfixes bio-. Eine korpusbasierte Netzwerkanalyse","title_en":"Conceptual Potential of German Confix bio-. A Corpus-Based Network Analysis","type":"article","year":2024},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"06743157-ae2f-5dbb-a4e5-9308028dfe3c","fields":{"slug":"/data/issues/26/12_ples/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Łukasz M.","lastName":"Plęs","orcid":"0000-0003-1117-4041","affiliation":{"de":"Universität Łódź","en":"University of Łódź","pl":"Uniwersytet Łódzki"}}],"date":"2025-02-02T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.26-12","id":null,"editors":null,"firstPage":207,"issue":26,"keywords":{"de":["Patentschrift","technische Übersetzung","Patentübersetzung","Fachtexte","Terminologie"],"en":["patent document","technical translation","patent translation","specialized texts","terminology"],"pl":["dokument patentowy","tłumaczenie techniczne","tłumaczenie patentowe","teksty specjalistyczne","terminologia"]},"item_abstracts":{"de":"Im vorliegenden Beitrag werden zielgemäß verschiedene Aspekte der Übersetzung von Patentschriften aus dem Deutschen ins Polnische präsentiert. Die Translation von Patenten ist ein mehrdimensionales Problem, zumal zur Patentvalidierung in Polen Übersetzungen von patentrechtlichen Dokumenten ins Polnische vorzulegen sind. Patentschriften stellen einen hybriden Komplex technischer Inhalte in rechtlicher Funktion. Einerseits zeichnen sich Patentschriften durch genaue und nachvollziehbare Beschreibung aus, andererseits müssen sie dermaßen diffus verfasst werden, dass die Konkurrenz daraus keine eigene Entwicklung direkt ableiten kann. Die Patentschriften sind inhaltlich weitgehend spezialisiert. Zu ihren typischen Merkmalen gehört eine Vielfalt stilistischer Gepflogenheiten sowie terminologischer Besonderheiten. Aus diesem Grund sind Patentschriften in vieler Hinsicht eine Herausforderung für Übersetzer, da Nichteinhaltung patentrechtlicher Konventionen folgenschwer sein, d. h. den Schutzbereich eines Patents beeinträchtigen kann. Im Artikel werden solche Aspekte der Patentübersetzung behandelt wie formelle Fragen, Textsortenspezifik, Stil, Terminologie und Einsatz computerunterstützter sowie maschineller Übersetzung.","en":"The aim of the article is to present various aspects of the translation of patent documents from German into Polish. The translation of patents is a multidimensional issue, especially as translations of patent documents into Polish are required for patent validation in Poland. Patent documents represent a hybrid complex of technical content in a legal function. On the one hand, patent documents are characterised by a precise and comprehensible description, on the other hand, they must be written in such a diffuse manner that competitors are not able to derive their own development directly from them. Patent documents are deeply specialised in terms of content. Their typical characteristics include a variety of stylistic conventions and terminological peculiarities. For this reason, patent documents are a challenge for translators in many respects, especially as inconsistency with patent conventions can have serious consequences, i.e. affect the scope of protection. The article deals with aspects of patent translation, such as formal issues, text specifics, style, terminology, and the use of computer-assisted and machine translation.","pl":""},"lastPage":220,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/26/12_ples.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Innovation in der Translation. Aspekte der Patentübersetzung am Beispiel der Relation Deutsch-Polnisch","title_en":"Innovation in Translation. Aspects of Patent Translation with Special Emphasis on the Direction German-Polish","type":"article","year":2024},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"accfe7fe-5664-5b61-92b4-afeb354885e7","fields":{"slug":"/data/issues/26/13_rykalova/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Gabriela","lastName":"Rykalová","orcid":"0000-0002-7378-1026","affiliation":{"de":"Schlesische Universität Opava","en":"Silesian University in Opava","pl":"Uniwersytet Śląski w Opawie"}},{"firstName":"Marcelina","lastName":"Kałasznik","orcid":"0000-0003-2713-5880","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2025-02-02T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.26-13","id":null,"editors":null,"firstPage":221,"issue":26,"keywords":{"de":["Adjektive","Funktionen von Adjektiven","Vorstellungstexte","Arztbewertungsportale"],"en":["adjectives","functions of adjectives","introduction texts","doctor rating portals"],"pl":["przymiotniki","funkcje przymiotników","teksty autoprezentacyjne","portale z ocenami lekarzy"]},"item_abstracts":{"de":"Vorstellungstexte stellen eine Textsorte dar, deren Etablierung mit der Entwicklung des Internets und eigenen Webseiten einhergeht. Das Ziel der Texte besteht darin, die eigene Person im privaten oder beruflichen Kontext darzustellen. Im Fokus des vorliegenden Beitrags steht eine besondere Variante von Vorstellungstexten, d. h. Vorstellungstexte von Medizinern, die auf deren Profilen auf dem deutschen Arztbewertungsportal jameda.de veröffentlicht werden. Das Portal wird dabei als ein medialer Raum betrachtet, der u. a. zur öffentlichen Darstellung von Ärzten dient. Anhand eines Korpus von Vorstellungstexten, die den Profilen von Ärzten aus dem Fachbereich der Orthopädie und Chirurgie entnommen sind, wird die Frage nach dem Leistungspotenzial von Adjektiven in diesen Texten diskutiert. Bei der Lektüre der Texte ist auffällig, dass Adjektive vermehrt vorkommen, das jedoch in unterschiedlichen Teilen der Texte mit verschiedener Zielsetzung und Funktion. In diesem Sinne wird darauf fokussiert, zu zeigen, welche Adjektive in welchen Teiltexten der Vorstellungstexte mit welchen Funktionen gebraucht werden. Die Untersuchung des Korpus zeigt, dass den Adjektiven grundsätzlich drei Funktionen zugeschrieben werden können. Sie werden eingesetzt, um bestimmte Komponenten der Selbstdarstellung objektiv oder subjektiv zu qualifizieren. An einigen Stellen der Texte dienen sie auch der Emotionalisierung. Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Adjektive in vielen Fällen persuasiv wirken und einen wichtigen Beitrag bei der Erzeugung eines positiven Bildes des Arztes leisten. Der Analyse der sprachlichen Materialbasis geht eine theoretische Einführung in das Wesen der Textsorte Vorstellungstext und in dessen Textsortenvariante, die die Texte von Medizinern darstellt, voraus.","en":"Introduction texts are a type of text whose establishment goes hand in hand with the development of the Internet and websites. The aim of the texts is to present oneself in a private or professional context. The focus of this article is on a special variant of introductory texts, i.e. introductory texts from medical professionals published on their profiles on the German doctor rating portal jameda.de. The portal is regarded as a media space, which is used, among other things, for the public presentation of doctors. On the basis of the introductory texts taken from the profiles of doctors specialising in orthopaedics and orthopaedics and surgery, an attempt is made to answer the question of the performance potential of adjectives in these texts. When reading the texts, it is noticeable that adjectives occur more frequently in different parts of the texts with different purposes and functions. With this in mind, the focus is on showing which adjectives are used in which parts of the introduction texts and with which functions are used. The examination of the corpus shows that three basic functions can be attributed to adjectives. They are used to qualify certain components of self-presentation objectively or subjectively. In some places in the texts, they also serve to emotionalise. Overall, it can be stated that the adjectives have a persuasive effect in many cases and make an important contribution to creating a positive image of the doctor. The analysis of the linguistic material basis is preceded by a theoretical introduction to the nature of the text type of the imaginative text and its text type variant, which represents the texts of doctors.","pl":""},"lastPage":240,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/26/13_rykalova.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Zur Leistung von Adjektiven in Vorstellungstexten von Ärzten – eine Analyse anhand der Profile auf Arztbewertungsportalen","title_en":"On the Role of Adjectives in Introduction Texts of Doctors – an Analysis Based on Profiles on Doctor Rating Portals","type":"article","year":2024},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"f9bf3f76-5d3d-5e01-b166-8e5aad637dbe","fields":{"slug":"/data/issues/26/14_skrzypek/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Dominika","lastName":"Skrzypek","orcid":"0000-0002-9277-4622","affiliation":{"de":"Adam-Mickiewicz-Universität Posen","en":"Adam Mickiewicz University in Poznań","pl":"Uniwersytet im. Adama Mickiewicza w Poznaniu"}},{"firstName":"Marta","lastName":"Woźnicka","orcid":"0000-0002-0702-0202","affiliation":{"de":"Adam-Mickiewicz-Universität Posen","en":"Adam Mickiewicz University in Poznań","pl":"Uniwersytet im. Adama Mickiewicza w Poznaniu"}}],"date":"2025-02-02T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.26-14","id":null,"editors":null,"firstPage":241,"issue":26,"keywords":{"de":["Konstruktionsgrammatik","Sprachkontakt","Sprachwandel","Passiv"],"en":["construction grammar","language contact","language change","passive voice"],"pl":["gramatyka konstrukcyjna","kontakty językowe","zmiany językowe","strona bierna"]},"item_abstracts":{"de":"Aktuelle Modelle des Sprachwandels als Ergebnis von Sprachkontakt konzentrieren sich starker als zuvor auf die Mehrsprachigkeit der Sprachbenutzer. In diesem Beitrag diskutieren wir das Modell der Diasystematischen Konstruktionsgrammatik, das von Hoder (2014, 2018) vorgeschlagen wurde. Dieses Modell basiert auf der Konstruktionsgrammatik und postuliert das Vorhandensein eines gemeinsamen Konstruktikons (dem Konstruktionsrepertoire einer Sprache) in mehrsprachigen Gesellschaften. Wir testen das Modell anhand von Material, das die Veränderungen in der analytischen Passivkonstruktion im Schwedischen dokumentiert (das sogenannte bli-Passiv), das seit der Runenzeit im schwedischen Material belegt ist [SBJ varda PTCP]. Im 15. Jahrhundert finden wir erste Belege für die Konstruktion mit einem neuen Hilfsverb, bli, einem lexikalischen Lehnwort aus dem Mittelniederdeutschen, ursprünglich entlehnt mit der lexikalischen Bedeutung ‚bleiben‘. Da das Verb mit Partizipien konstruiert werden konnte, konnte die mittelniederdeutsche Konstruktion als Modell für die schwedische Verwendung von bli mit Partizipien gedient haben. Auf der Grundlage eines umfangreichen Korpus schwedischer und niederdeutscher Daten gehen wir der Frage nach, ob die analytische Passivkonstruktion im Schwedischen als Konvergenz der mittelniederdeutschen und altschwedischen Konstruktionen angesehen werden kann oder ob es sich um eine speziell schwedische Entwicklung handelt. Wir stellen fest, dass der langanhaltende Kontakt mit dem Mittelniederdeutschen tatsachlich zur Entstehung von Konstruktionen im Schwedischen fuhrt, die auf mittelniederdeutschen Vorbildern basieren. Allerdings ist die Entwicklung der analytischen Passivkonstruktion ein Prozess ohne Vorbild im Mittelniederdeutschen.","en":"Recent models of language change as a result of language contact focus on the multilinguality of a language user to a larger extent than before. In the present paper, we discuss the Diasystematic Construction Grammar model as proposed in Hoder (2014, 2018), which is based on Construction Grammar and proposes the existence of a common constructicon (constructional repertoire of a language) in multilingual societies. We test the model on the material documenting the changes in the analytical passive construction in Swedish (the so-called bli-passive), which has been attested in the Swedish material since the runic period, [SBJ varda PTCP]. In the 1400s we find first attestations of the construction with a new auxiliary, bli, a lexical loan from Middle Low German, originally borrowed with the lexical meaning ‘remain’. As the verb could be constructed with past participles, the MLG construction may have served as a model for the Swedish use of bli with participles. Based on an extensive corpus of MLG and Old Swedish texts we address the question whether the analytical passive construction in Swedish can be seen as a convergence of the MLG and Old Swedish constructions or whether the development is specific to Swedish. We find that the prolonged contact with MLG does lead to the rise of constructions in Swedish which are modelled on the MLG ones, however, the development of the analytical passive construction is a process without a model in MLG.","pl":""},"lastPage":256,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/26/14_skrzypek.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Kontakt a zmiana językowa w ujęciu DCxG. Historia analitycznej strony biernej w języku szwedzkim","title_en":"Language Contact and Language Change in DCxG Perspective. The History of the Analytical Passive in Swedish","type":"article","year":2024},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"3af1b5c7-43fa-5dfb-adcd-61cdb7a52d72","fields":{"slug":"/data/issues/26/15_smulczynski/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Michał","lastName":"Smułczyński","orcid":"0000-0003-3699-4724","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2025-02-02T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.26-15","id":null,"editors":null,"firstPage":257,"issue":26,"keywords":{"de":["Hate Speech","parlamentarische Debatte","LGBT","Islam"],"en":["hate speech","parliamentary debate","LGBT","Islam"],"pl":["mowa nienawiści","debata parlamentarna","LGBT","Islam"]},"item_abstracts":{"de":"Im folgenden Beitrag, der den Teil einer umfassenden deutsch-polnischen kontrastiven Studie zur sprachlichen Unhöflichkeit und Hatespeech in parlamentarischen Debatten ausmacht, habe ich mich auf die Identifizierung und Charakterisierung von Hatespeech konzentriert. Das Korpus bilden Stenogramme von zwei Reden. Während im Sejm Krzysztof Kasprzak als Vertreter eines Komitees seine Rede der Gesetzesinitiative „Stop LGBT“ gewidmet hat, hat im Bundestag der AfD-Abgeordnete Jens Maier über Bedrohungen seitens des Islams gesprochen. Die Rede im Sejm wurde am 28. Oktober 2021 und die im Bundestag am 6. November 2020 gehalten. Untersucht wurden einerseits die Argumentationsstrategien beider Redner, andererseits welche Ähnlichkeiten und Unterschieden dabei vorkommen. Wie die Analyse gezeigt hat, können Fragmente beider Reden als Hate Speech klassifiziert werden, weil sie LGBT und Muslime diffamieren und verunglimpfen. Es wurden negativgeladene Lexeme und Ausdrücke verwendet, die zur Auslosung von negativgeladenen Assoziationen und Zuschreibung von negativen Attributen gedient haben. Durch die Verwendung von Negation mochte Maier den Mangel an positiven Werten des Islam hervorheben, während Kasprzak zum Ziel hat, seine Durchsetzungskraft zu implizieren. Darüber hinaus manipuliert der polnische Redner, indem er die Sorge um polnische Familien und Kinder ausdruckt, um dadurch seine Angriffe auf LGBT zu rechtfertigen und vergleicht LGBT mit Nazismus, um die Gemeinschaft dadurch herabzuwürdigen. Aufforderungen sind dagegen für die Rede Maiers charakteristisch. Sie lassen sich auf zwei allgemeine Formeln zurückfuhren: Man muss etwas gegen Muslime in Deutschland tun und Man muss den Muslimen in Deutschland etwas entziehen.","en":"In the following article, which is part of a comprehensive German-Polish contrastive study on linguistic impoliteness and hate speech in parliamentary debates, I have focused on the identification and characterization of hate speech. The corpus consists of stenograms from two speeches. While in the Sejm Krzysztof Kasprzak dedicated his speech to the Stop LGBT law initiative, in the Bundestag the AfD MP Jens Maier spoke about threats from Islam. The speech in the Sejm was held on the 28th of October 2021, and the speech in the Bundestag on the 6th of November 2020. On the one hand, the argumentation strategies of both speakers were examined, as well as the similarities and differences between them. As the analysis showed, fragments of both speeches can be classified as hate speech because they defame and denigrate LGBT people and Muslims. Negatively charged lexemes and expressions were used, which served to trigger negatively charged associations and the attribution of negative features. By using negation, Maier aims to emphasize Islam’s lack of positive values, while Kasprzak aims to imply its assertiveness. In addition, the Polish speaker manipulates by expressing concern for Polish families and children in order to justify his attacks on LGBT people and compares LGBT people to Nazis in order to demean the community. Incitements, on the other hand, are characteristic of Maier’s speech. They can be traced back to two general formulas: Something must be done about Muslims in Germany and Something must be taken away from Muslims in Germany.","pl":""},"lastPage":267,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/26/15_smulczynski.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Auf der Suche nach Hatespeech in parlamentarischen Debatten: Analyse der Reden von Krzysztof Kasprzak und Jens Maier","title_en":"In Search of Hate Speech in Parliamentary Debates: Analysis of Speeches by Krzysztof Kasprzak and Jens Maier","type":"article","year":2024},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"0f0d7272-1586-52fa-aa9d-8f7e111843a9","fields":{"slug":"/data/issues/26/16_stypa/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Hanna","lastName":"Stypa","orcid":"0000-0002-7837-9271","affiliation":{"de":"Kazimierz-Wielki-Universität Bydgoszcz","en":"Kazimierz Wielki University in Bydgoszcz","pl":"Uniwersytet Kazimierza Wielkiego w Bydgoszczy"}}],"date":"2025-02-02T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.26-16","id":null,"editors":null,"firstPage":269,"issue":26,"keywords":{"de":["Kinderwunschforum","Fachwortschatz","Medizin"],"en":["fertility forum","specialised vocabulary","medicine"],"pl":["forum poświęcone płodności","słownictwo specjalistyczne","medycyna"]},"item_abstracts":{"de":"Im Fokus des vorliegenden Artikels steht das Kinderforum, eine Art des Onlineforums, in dem Personen (überwiegend Frauen), die von ungewollter Kinderlosigkeit betroffen sind, miteinander kommunizieren können. Das Kinderwunschforum hat in der linguistischen Forschung bisher wenig Beachtung gefunden, obwohl es wegen seiner Spezifik sprachwissenschaftlicher Analysen aus unterschiedlichen Perspektiven wert ist. Im vorliegenden Beitrag wurde das Fachvokabular aus dem Bereich der Medizin untersucht, das von den Forumsuserinnen in ihren Posts gebraucht wird. Dieser Aspekt scheint besonders interessant zu sein, weil die Nutzerinnen keine Expertinnen mit Professionswissen auf dem Gebiet der Behandlungsmöglichkeiten von Unfruchtbarkeit sind. Das Ziel der Analyse war: den medizinischen Fachwortschatz zu exzerpieren, ihn nach semantischem Kriterium einzuteilen sowie die Etymologie, die Wortbildung und den Fachlichkeitsgrad der Begriffe zu bestimmen. Es konnten 94 Beispiele für medizinische Fachlexik ermittelt werden, die in sechs Gruppen klassifiziert wurden, und zwar: 1) Bezeichnungen, die sich allgemein auf die Schwangerschaft beziehen, 2) Bezeichnungen, die mit der Befruchtung verbunden sind, 3) Bezeichnungen, die mit Frauenphysiologie und -anatomie verbunden sind, 4) Bezeichnungen für medizinische Untersuchungen, 5) Bezeichnungen für Krankheiten, 6) Bezeichnungen für Kinderwunschbehandlungen. Fast die Hälfte der Belege ist fremder Herkunft (Lateinisch, Griechisch, Englisch). Hinsichtlich der Wortbildungsart ließen sich folgende Konstruktionen ermitteln: Komposita, Kurzwörter bzw. Abkürzungen, Derivate, Mehrwortbenennungen und Simplizia. In Bezug auf den Fachlichkeitsgrad der exzerpierten Einheiten konnten drei Stufen unterschieden werden.","en":"This article focuses on the fertility forum, a type of online forum in which mainly women who need medical assistance to become pregnant can communicate with each other. The fertility forum has so far received little attention in linguistic research, although its specific nature makes it worthy of linguistic analyses from different perspectives. This article analyses the specialist medical vocabulary used by forum users in their posts. This aspect seems to be particularly interesting because the users are not experts in the field of infertility treatment options. The aim of the analysis was to excerpt the medical vocabulary, categorise it according to semantic criteria and determine the etymology, word formation and degree of specialisation of the terms. It has been possible to identify 94 examples of medical terms, which were classified into six groups: 1) terms relating to pregnancy in general, 2) terms relating to fertilisation, 3) terms relating to female physiology and anatomy, 4) terms relating to medical examinations, 5) terms relating to diseases, 6) terms relating to fertility treatments. Nearly half of the evidence is of foreign origin (Latin, Greek, English). With regard to the type of word formation, the following constructions were identified: composites, clippings or abbreviations, derivatives, multi-word terms, and simplices. With regard to the degree of specialisation, three levels could be distinguished.","pl":""},"lastPage":286,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/26/16_stypa.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Medizinischer Fachwortschatz in deutschsprachigen Kinderwunschforen","title_en":"Medical Vocabulary in German-Language Fertility Forums","type":"article","year":2024},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"cbeacfab-17e4-5ebe-94ee-57995b0293d7","fields":{"slug":"/data/issues/26/17_szubert/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Andrzej","lastName":"Szubert","orcid":"","affiliation":{"de":"Adam-Mickiewicz-Universität Posen","en":"Adam Mickiewicz University in Poznań","pl":"Uniwersytet im. Adama Mickiewicza w Poznaniu"}}],"date":"2025-02-02T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.26-17","id":null,"editors":null,"firstPage":287,"issue":26,"keywords":{"de":["Wortbildung","Kompositum","Klassifizierung der Komposita","quasiendozentrische Komposita"],"en":["word-formation","compound","classification of compounds","quasiendocentric compounds"],"pl":["słowotwórstwo","złożenie","klasyfikacja złożeń","złożenia quasi-endocentryczne"]},"item_abstracts":{"de":"Komposita sind die üblichsten Wortbildungsprodukte im Dänischen und den anderen germanischen Sprachen. Das Verfahren der Komposition ist auch das einfachste. Es wurde und wird viel über Komposita geforscht, und es gibt viele unterschiedliche Ansätze. Die Forscher sind sich jedoch weder einig bezüglich der Definition eines Kompositums noch der Klassifikation der Komposita. Im vorliegenden Artikel werden einige Definitionen eines Kompositums, in denen unterschiedliche Ansätze vertreten werden, besprochen, und schließlich wird angegeben, was unter einem Kompositum verstanden wird. Danach werden einige gängige und weniger bekannte Klassifikationen der Komposita präsentiert, um anschließend eine neue Klassifikation vorzuschlagen, die einen Typ der Komposita umfasst, die sich in keine der bisherigen Kategorien einstufen lassen. Solche Komposita werden entweder als determinative oder exozentrische klassifiziert, aber im Folgenden wird dafür argumentiert, dass sie eine separate Kategorie darstellen. Diese Kategorie umfasst Komposita, die weder determinativ, noch exozentrisch sind, weil sie Merkmale besitzen, die sie einerseits zu beiden Kategorien einstufen lassen, aber andererseits sie aus diesen ausschließen. Ich möchte vorschlagen, sie quasiendozentrische Komposita zu nennen.","en":"Compounds are the most widespread morphological products in Danish as well as in other Germanic languages. Compounding is also the simplest morphological process. However, although a great number of studies have been carried out, there is no consensus among scholars working in the field regarding the definition of compounding, as well as the classification of compounds. In the first part of the paper, various definitions of compounding are discussed, which allows me to demonstrate and analyze the different approaches that underline them. Subsequently, my own view on compounding is discussed. In the second part of the article, both the most widespread and the lesser known classifications of compounds are presented. In their light, my own classification is proposed in order to include a particular category of compounds that do not fit well into either of the already existing classifications. These compounds can neither be classified as determinative nor exocentric and, as argued in the present article, they should be perceived as a separate category. I propose to name them quasiendocentric compounds.","pl":""},"lastPage":301,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/26/17_szubert.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Quasiendozentrische Komposita – gibt es Platz fur einen neuen Typ?","title_en":"Quasiendocentric Compounds – Is There Room for a New Type?","type":"article","year":2024},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"a3d41e9a-a6fb-5686-8d5b-5a7dd48abc60","fields":{"slug":"/data/issues/26/18_utri/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Reinhold","lastName":"Utri","orcid":"0000-0002-8714-3068","affiliation":{"de":"Universität Warschau","en":"University of Warsaw","pl":"Uniwersytet Warszawski"}}],"date":"2025-02-02T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.26-18","id":null,"editors":null,"firstPage":303,"issue":26,"keywords":{"de":["Österreich","Fachsprachen","Varietät","Landeshauptfrau","plurizentrischer Unterricht"],"en":["Austria","specialised languages","variety","provincial governor","pluricentric teaching"],"pl":["Austria","języki specjalistyczne","odmiana","przewodnicząca rządu stanowego","nauczanie pluricentryczne"]},"item_abstracts":{"de":"Die Plurizentrik steht in der germanistischen Wissenschaft bereits auf stabilen Beinen – das Konzept ist verständlich, logisch und klar. Es ist ausgearbeitet, schon etliche Autoren (z. B. Muhr, Utri, Wiesinger) haben mit vielen Aufsätzen/Büchern das Phänomen des österreichischen Deutsch beschrieben, erklärt und verdeutlicht, dass das Österreichische Deutsch weder besser noch schlechter als das in der Bundesrepublik verwendete, sondern als gleichwertig betrachtet werden sollte. Jedoch lassen die notwendigen Implikationen auf die Praxis noch auf sich warten. Dies betrifft Wörterbücher, die Translationstheorie und -praxis (sowohl den theoretischen Unterbau als auch die praktische Anwendung, z. B. auf der Ebene der Europäischen Union), die universitäre Praxis, die Übungen in den Dolmetschinstituten und damit die Translationsdidaktik) sowie den allgemeinen DaF-Unterricht an (polnischen) Schulen auf allen Niveaus und an Universitäten oder Hochschulen. Dieser Beitrag soll einerseits Beispiele für das österreichische Deutsch liefern, um einen Einblick in die Vielfalt der Unterschiede zu geben, und andererseits Vorschläge unterbreiten, wie man diesen begegnen konnte. Selbst auf mittlerem Niveau (z. B. im polnischen Oberstufengymnasium) ist es möglich, den Lernenden grammatische (lexikalische, phonetische, idiomatische und pragmatische) Einheiten zu vermitteln, die diese später im Kontakt mit dem österreichischen Deutsch anwenden können. Fortgeschrittene Lernende (auf universitärer Ebene) sollten dann intensiver mit literarischen oder Fachtexten österreichischer Provenienz arbeiten, um sie auf sprachdidaktischer Ebene oder im Bereich der Translation professionell vorzubereiten.","en":"Pluricentrism is already well-established in German studies – the concept is comprehensible, logical, and clear. It has been thoroughly developed, with several authors (e.g., Muhr) having described and explained the phenomenon of Austrian German in numerous essays, emphasizing that it is neither superior nor inferior, but should be regarded as equal. However, the necessary implications for dictionaries, translation studies (both the theoretical basis and practical application, e.g., at the European Union level), university practice (e.g., exercises in interpreting institutes, translation didactics), and general GFL (German as a Foreign Language) teaching in (Polish) schools and universities are still awaited. This article aims to provide examples of Austrian German to offer insight into how diverse the differences can be and to propose suggestions for addressing them. Even at an intermediate level (e.g., in Polish high schools), it is possible to teach learners grammatical, lexical, phonetic, idiomatic, and pragmatic units that they will later be able to use in communication with Austrian German speakers. Advanced learners (at the university level) should engage more intensively with literary and specialized texts of Austrian origin to better prepare for their professional work in language teaching or translation.","pl":""},"lastPage":316,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/26/18_utri.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Es lebe die Landeshauptfrau – Österreichische Fachsprachen im DaF-Unterricht","title_en":"Long Live the Provincial Governess – Austrian Languages for Special Purposes in GFL Lessons","type":"article","year":2024},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"66d0ea86-7fc9-5aba-a486-1611efc37bdb","fields":{"slug":"/data/issues/26/19_zubach/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Oksana","lastName":"Zubach","orcid":"0000-0003-1884-6875","affiliation":{"de":"Nationale Lesja-Ukrajinka-Universität Wolhynien","en":"Lesya Ukrainka Volyn National University","pl":"Wołyński Uniwersytet Narodowy Ukrainy im. Łesi Ukrainki"}}],"date":"2025-02-02T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.26-19","id":null,"editors":null,"firstPage":317,"issue":26,"keywords":{"de":["komischer Diskurs","inhaltskomischer Text","komische Wirkung","Kommunikationserwartungen"],"en":["comic discourse","comic text","comic effect","cognitive correlate","communication expectations"],"pl":["dyskurs komiczny","tekst komiczny","efekt komiczny","korelat kognitywny","oczekiwania komunikacyjne"]},"item_abstracts":{"de":"Im vorliegenden Beitrag werden einzelne Forschungsergebnisse vorgestellt, die den Besonderheiten der deutschen Lachkultur gewidmet sind. Die Forschung beruht auf den Grundlagen der Pragmatik und erfolgt mithilfe des integrativen Ansatzes, sodass kontextuelle, inhaltliche, funktionale und strukturelle Textmerkmale behandelt werden. Ein bedeutsamer Gegenstand auf dem weiten Feld der Diskurse war und ist der Bereich des Komischen (des Humors, des Witzes, der Satire). Im Artikel werden relevante Kriterien (soziologische, psycholinguistische, kommunikative, pragmatische, gendersensible etc.) akzeptiert, die die Ausprägung humorvoller Elemente in der deutschen Sprache und Kultur widerspiegeln. Die Analyse des komischen Diskurses konzentriert sich auf die Interaktion zwischen dem Informationssender, der in der Aussage eigene Absichten übermittelt, und dem Informationsempfänger, der seinerseits Informationen mit Bezug auf Hintergrundkenntnisse interpretiert. Komischer Diskurs wird in einem breiten gesellschaftlichen Kontext betrachtet. Das kognitive Korrelat eines komischen Diskurses ist das grundlegende System von Kenntnissen über eine Situation und deren Planung, Produktion und Akzeptanz. Der Untersuchung liegen inhaltskomische Texte aus Internetquellen, die die Einstellung der Menschen durch Kommentare nicht nur zur inhaltskomischen Texte als Unterhaltungsmittel, sondern auch zu Situation und Phänomenen widerspiegeln. Die inhaltskomischen Texte werden als Kennzeichen der deutschen Lachkultur bezeichnet. Die komische Wirkung im Text beruht auf Kommunikationserwartungen, auf Variierungen der Realität, auf Jonglieren mit Gegenständen, Sachverhalten, Fakten und auf Widerspiegelung menschlicher Anpassung in allen Bereichen der Zielsprachkultur.","en":"This article presents the research results that are dedicated to the peculiarities of the German laughter culture. The research is based on the foundations of pragmatics and is carried out using the integrative approach so that contextual, content, functional and structural features of the text are addressed. A significant subject in the broad field of discourse was and still is the area of the comic (humor, jokes, satire). The article accepts relevant criteria (sociological, psycholinguistic, communicative, pragmatic, gender-sensitive, etc.) that reflect the expression of humorous elements in the German language and culture. The analysis of comic discourse focuses on the interaction between the sender of information, who conveys his own intentions in the statement, and the recipient of information, who in turn interprets information in terms of background knowledge. Comic discourse is viewed in a broad social context. The cognitive correlate of a comic discourse is the basic system of knowledge about a situation and its planning, production and acceptance. The study focuses on comic texts from Internet sources that reflect people’s attitudes through comments not only on comic texts as a means of entertainment, but also on situations and phenomena. The comic texts are described as a hallmark of the German laughter culture. The comic effect in the text is based on communication expectations, on variations in reality, on juggling with objects, issues, facts, and the reflection of human adaptation in all areas of the target language culture.","pl":""},"lastPage":329,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/26/19_zubach.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Komischer Diskurs: kognitiv und kulturbedingt","title_en":"Comic Discourse: Cognitively and Culturally Determined","type":"article","year":2024},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"edb020eb-fd19-5c50-a76a-99c61eed7fe8","fields":{"slug":"/data/issues/26/20_czerwonka-wajda/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Zuzanna","lastName":"Czerwonka-Wajda","orcid":"0000-0003-2578-1387","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2025-02-02T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.26-20","id":null,"editors":null,"firstPage":333,"issue":26,"keywords":{"de":["Terminologie","Vokalenartikulationsbeschreibung","Sprachvergleich","Niederländisch","Englisch","Deutsch","Polnisch"],"en":["terminology","describing vowel articulation","language comparison","Dutch","English","German","Polish"],"pl":["terminologia","opis artykulacji samogłosek","porównanie języków","język niderlandzki","język angielski","język niemiecki","język polski"]},"item_abstracts":{"de":"Durch die Analyse der Beschreibungen niederländischer Vokale in der ausgewählten Fachliteratur in vier Sprachen (Niederländisch, Polnisch, Deutsch und Englisch), werden in diesem Beitrag Probleme an der Schnittstelle von Terminologie und Phonetik behandelt und gleichzeitig in den Kontext der vergleichenden Forschung gestellt, um eine neue, breitere Perspektive zu eröffnen. Ausgangspunkt sind die artikulatorischen Merkmale der Vokale, anhand derer der Verlauf der vokalischen Artikulation später für jede Sprache gesondert beschrieben wird. Das Material für die Analyse stammt aus zwei Quellen pro Sprache. Im ersten Teil der Analyse wird die Frage nach der (mangelnden) Qualität der im Material verwendeten Terminologie beantwortet, gefolgt von einem Hinweis auf unterschiedliche Interpretationstraditionen der Vokalbeschreibung in der jeweiligen Sprache, die sich z.B. in der Verwendung von Begriffen wie „geschlossen”, „lang” und „gespannt” ausdrücken. Der zweite Teil der Analyse nutzt die Mehrsprachigkeit des Korpus, um eine polykonfrontative Sicht auf das Problem zu ermöglichen. Es wird gezeigt, dass die in den Beschreibungen verwendeten Begriffe in den vier ausgewählten Sprachen kaum international sind, was die Suche nach Äquivalenten sehr schwierig macht. Dieser Mangel an Äquivalenz in den Beschreibungen erschwert nicht nur den Sprachvergleich, sondern wirkt sich auch auf die Didaktik der Aussprache aus, da Schüler der niederländischen Sprache die Terminologie in dieser Sprache neu lernen müssen, selbst wenn sie sie in Polnisch, Englisch oder Deutsch gelernt haben.","en":"By analyzing the descriptions of Dutch vowels in the selected literature in four languages (Dutch, Polish, German and English), this paper addresses issues at the intersection of terminology and phonetics, while also placing them in the context of comparative research to provide a new broader perspective. The starting point are the articulatory features of vowels based on which the course of vocalic articulation is later described separately for every language. Material for the analysis comes from two sources per language. In the first part of the analysis, a question about the (lack of) quality of terminology used in the material is being answered, followed by indicating different interpretive traditions of vowel description in the given language, which are e.g. expressed by the use of terms such as “closed”, “lang” and “gespannt”. The second part of the analysis uses the multilingual nature of the corpus to provide a polyconfrontative view of the problem. It is being shown that the terms used in the descriptions in the four chosen languages are hardly international in nature which makes finding equivalents quite difficult. This lack of equivalence in the descriptions not only makes the language comparison harder but also impacts the didactics of pronunciation, as students of Dutch have to re-learn terminology in this language even if they learned it in Polish, English or German.","pl":""},"lastPage":351,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/26/20_czerwonka-wajda.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Geschlossen, lang oder gespannt? Die Beschreibung der Artikulation niederländischer Vokale aus einer polykonfrontativen (und didaktischen) Perspektive","title_en":"Closed, lang or gespannt? Describing Articulation of Dutch Vowels from a Polyconfrontative (and Didactic) Perspective","type":"article","year":2024},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"e4b34aa6-58cb-506d-838b-3fed1de0aa7d","fields":{"slug":"/data/issues/26/21_derych/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Alicja","lastName":"Derych","orcid":"0000-0002-8819-2080","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2025-02-02T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.26-21","id":null,"editors":null,"firstPage":353,"issue":26,"keywords":{"de":["phonetische Forschung","Methodologie","Polnisch als Fremdsprache","Polnisch als Zweitsprache","polnische Phonetik"],"en":["phonetic research","methodology","Polish as a foreign language","Polish as a second language","Polish phonetics"],"pl":["badania fonetyczne","metodologia","język polski jako język obcy","język polski jako język drugi","fonetyka języka polskiego"]},"item_abstracts":{"de":"Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Methodologie der phonetischen Forschung des Polnischen als Zweit-/Fremdsprache. Die polnische Phonetik wird hier aus der Perspektive der methodischen Probleme betrachtet, die bei der Durchführung der Studie auftreten können. Es gibt eine Reihe von methodischen Ansätzen für diese Art von Studien, allerdings sind sie nicht immer umfassend genug (abgesehen z.B. von Zaśko-Zielińska/Majewska-Tworek/Śleziak/Tworek 2020). Ziel des Artikels war es, Probleme aufzuzeigen, mit denen Forscher bei der Konzeption ihrer Analysen konfrontiert werden können: die Auswahl einer Studiengruppe, die bestimmte Kriterien erfüllt, die Bestimmung ihres Sprachniveaus, das Vorschlagen geeigneter Quellenmaterialien und die Planung der Aufnahmephase. Die Analyse wurde durch Forschungen inspiriert, die im Rahmen der Vorbereitung einer Dissertation über die Realisierung polnischer Konsonanten durch deutsche Muttersprachler durchgeführt wurden. Die vorgestellten Materialbeispiele stammen aus den zu diesem Zweck an der Leipziger Universität 2023 gesammelten Aufnahmen. Da es relativ wenige methodologische Richtlinien gibt, die sich mit der phonetischen Forschung im Bereich Polnisch als Zweit-/Fremdsprache befassen, hat die Autorin, die sowohl bei der Zusammenstellung der Studiengruppe als auch bei der Datenerhebung auf einige Herausforderungen gestoßen ist, ihre Überlegungen, die sie in der Doktorandenstudie angestellt hat, mit anderen geteilt, die in ähnlichen Forschungen auftauchen könnten. Der Beitrag zeigt, dass phonetische Studien, die sich mit Polnisch als Fremd-/Zweitsprache befassen, methodische Fragen aufwerfen, die neben Problemen der Ausstattung und der Datenverarbeitung auch die Einschätzung der Sprachkenntnisse der Befragten, die Sprachkenntnisse selbst (insbesondere in Bezug auf Orthographie und Wortschatz) und die Anforderungen an die Gestaltung des Quellenmaterials sowie das Studiendesign (seine zeitlichen Aspekte), persönliche, außersprachliche Faktoren, die kommunikative Situation und die Rolle des Forschers darin sowie die Frage des Spontaneitätsgrads betreffen, die eng mit der Textsorte der erhobenen Proben verbunden ist. Die Analyse kann als Ausgangspunkt sowohl für die Planung der eigenen Forschung als auch für die Bewertung spezifischer Probleme, die bereits aufgetreten sind, dienen.","en":"The present paper is concerned with the methodology of phonetic research of Polish as a second/foreign language. Polish phonetics is approached here from the perspective of methodological problems that may be encountered during the study conduction. There exists a number of methodological approaches to this kind of studies, not so many comprehensive ones though (apart from e.g. Zaśko-Zielińska/Majewska-Tworek/Śleziak/Tworek 2020). The aim of the article was to signal issues that may be met by the researchers attempting to design their studies: selecting a study group meeting specific criteria, determining their language proficiency level, proposing adequate source materials, and planning the recording phase. The analysis was inspired by the study conducted during the preparation of a PhD dissertation on realisation of Polish consonants by native speakers of German. Material examples presented come from the recordings made for this purpose at the University of Leipzig in 2023. Due to a relatively less number of methodological guidelines dedicated to phonetic research of Polish as a second/foreign language, the author, having encountered some challenges during both assemblance of the study group and data collection, shared her reflections exemplified in the doctoral study along with some others which may emerge in similar research. The paper shows that phonetic studies concerned with Polish as a foreign/second language trigger methodological issues which relate to, apart from problems of equipment and data processing, the assessment of proficiency of the respondents, linguistic proficiency itself (especially related to orthography and vocabulary) and requirements in source material design, as well as study design (its temporal aspects), personal, extralinguistic factors, communicative situation and the role of the researcher in it, and the question of spontaneity closely linked to the textual type of the samples collected. The analysis may serve as a starting point both at the stage of planning one’s research, and evaluation of specific problems that were already encountered.","pl":""},"lastPage":367,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/26/21_derych.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Methodologische Probleme in der phonetischen Forschung des Polnischen als Fremdsprache","title_en":"Methodological Issues in Phonetic Research of Polish as a Foreign Language","type":"article","year":2024},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"7de5e4a3-613d-59b7-9a19-099e3aa6d96b","fields":{"slug":"/data/issues/26/22_kaminska/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Sofia","lastName":"Kamińska","orcid":"0000-0002-0393-3178","affiliation":{"de":"Universität in Siedlce","en":"University of Siedlce","pl":"Uniwersytet w Siedlcach"}}],"date":"2025-02-02T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.26-22","id":null,"editors":null,"firstPage":369,"issue":26,"keywords":{"de":["nasale Vokale","Nasalität","experimentelle Techniken","auditive Forschung","akustische Forschung","artikulatorische Forschung"],"en":["nasal vowels","nasality","experimental techniques","auditory research","acoustic research","articulatory research"],"pl":["samogłoski nosowe","nosowość","techniki eksperymentalne","badania audytywne","badania akustyczne","badania artykulacyjne"]},"item_abstracts":{"de":"In diesem Artikel wird der Versuch unternommen, die wichtigsten polnische und weltweite Forschung zur Nasalität von Vokalen zusammenzufassen und darzustellen. Der Artikel zeigt die Vielfalt der über Jahrzehnte durchgeführten Studien zur Beschreibung von Nasallauten, einschließlich der polnischen Nasalvokale, die grafisch als <ę> und <ą> geschrieben werden. Nasalvokale gehören zu den Lauten, die in Bezug auf die Artikulation komplex sind. Die interdisziplinären Studien wurden sowohl von Linguisten (Phonetikern, Phonologen) als auch von Vertretern anderer wissenschaftlicher Disziplinen wie Medizinern, Physiologen und Physikern durchgeführt. Aufgrund des interdisziplinären Charakters der durchgeführten Forschungen waren die Forschungstechniken und -methoden äußerst vielfältig. Dazu gehörten in chronologischer Reihenfolge die Palatographie, die Kymographie, die Labiographie, die Elektromyographie, die faseroptische Endoskopie, die Radiographie, die elektromagnetische Resonanztomographie (MRI), die Ultraschallographie, das Velotrace-Gerät, der Röntgenmikrostrahl, die elektromagnetische Artikulation und die Nazometrie. Ein bedeutender Teil der Forschung wurde den auditiven Studien bei erwachsenen und kindlichen Sprechern gewidmet. Die Forschung zu Nasalvokalen zielt darauf ab, ein umfassenderes Verständnis der Muskeln zu gewinnen, die die Aktivität des weichen Gaumens und der Rachenwand steuern. Der Schwerpunkt liegt auf der Analyse der velar-pharyngealen Bewegungen, der aerodynamischen Bedingungen, die durch verschiedene Artikulatorbewegungen entstehen, sowie der akustischen Konsequenzen und ihrer Wirkung auf den Hörer. Moderne Instrumentaltechniken erweisen sich als äußerst wertvoll für die Nasalitätsforschung, jedoch ist die Stichprobe relativ klein. Auditive Untersuchungen könnten daher eine wertvolle Ergänzung experimenteller Studien darstellen.","en":"This text attempts to collect and present the more important Polish and worldwide research on vowel nasality. The article showcases the diversity of research conducted over the decades to carry out a description of nasal vowels, including Polish nasal vowels graphically written as <ę> and <ą>. Nasal vowels are complex sounds in terms of articulation. Studies have been carried out by linguists (phoneticians, phonologists) as well as researchers from other disciplines, including medicine, physiology, and physics. The interdisciplinary nature of the research carried out meant utilizing various research techniques and methods. In chronological order, these included palatography, kymography, labiography, electromyography, fibero-optic endoscopy, radiography, MRI, ultrasonography, velotrace device, X-ray microbeam, electromagnetic articulation, and nazometry. Auditory studies have also been a significant part of the research, especially in adults and children. Research on nasal vowels aimed to better understand functioning of muscles controlling the activity of the soft palate and pharyngeal wall, analysing velar-pharyngeal movements, and aerodynamic conditions created by the varied movements of active articulators. These studies also explored the impact of the acoustic signal on listeners. The review concludes that contemporary instrumental techniques are very sought-after and often used in research on nasality. However, such studies involve a small group of participants. It therefore seems that auditory research could complement and enrich the results of research conducted with experimental techniques.","pl":""},"lastPage":387,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/26/22_kaminska.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Polnische Nasalvokale, grafisch geschrieben als <ę> und <ą>. Eine Vielzahl von Studien zur auditiven, artikulatorischen und akustischen Phonetik","title_en":"Polish Nasal Vowels Written Graphically as <ę> and <ą>. A Variety of Studies on Auditive, Articulatory and Acoustic Phonetics","type":"article","year":2024},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"16252354-4af4-58a0-8a0a-615ac4b56d0a","fields":{"slug":"/data/issues/26/23_kuniczuk/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Agnieszka","lastName":"Kuniczuk","orcid":"0000-0002-6305-7595","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2025-02-02T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.26-23","id":null,"editors":null,"firstPage":389,"issue":26,"keywords":{"de":["Zentrale auditive Verarbeitungsstörungen","Fallbeispiel","Hörtraining"],"en":["Central Auditory Processing Disorders","case study","auditory training"],"pl":["Centralne zaburzenia przetwarzania słuchowego ","studium przypadku","trening słuchowy"]},"item_abstracts":{"de":"In der jüngeren Vergangenheit ist ein signifikanter Anstieg der Prävalenz von Kindern mit Anzeichen für Zentrale Auditive Verarbeitungsstörungen (CAPD) zu verzeichnen. Es ist zu beobachten, dass die Symptome bei jungen Menschen häufig nicht erkannt werden. Die Symptome der Störung werden fälschlicherweise als Teil von Zuständen wie Apathie, unhöflichem Verhalten, einer Verweigerungshaltung gegenüber Anweisungen von Erwachsenen und sogar als Hörverlust interpretiert. Dies hat wesentliche Konsequenzen für die Kommunikation und das Verhalten von Kindern in Bildungsinstitutionen. Die Intention dieses Artikels besteht darin, die bestehende Problematik zu beleuchten, die grundlegenden Symptome der Zentralen Audiologischen Verarbeitungsstörung (CAPD) gemäß dem aktuellen Forschungsstand aufzuzeigen und die Möglichkeiten zur Einschätzung der Funktionsfähigkeit eines Kindes mit zentraler audiologischer Verarbeitungsstörung zu untersuchen. Des Weiteren werden mögliche Untersuchungs- und Therapieansätze für Personen mit CAPD erörtert. Im Folgenden wird der Fall einer jungen Frau präsentiert, die unter den genannten Schwierigkeiten leidet. Des Weiteren werden mögliche Evaluationsverfahren zur Einschätzung des individuellen Zustandes sowie die Entwicklung maßgeschneiderter Trainingsprogramme erörtert. Im Rahmen dieser Untersuchung wird der Fall eines Kindes mit Autismus-Spektrum-Störung und Zentral-Auditorischer Verarbeitungsstörung analysiert. Der Artikel umfasst sowohl eine theoretische als auch eine praktische Dimension. Die vorliegende Fallstudie basiert auf einer Evaluation des Kindes mittels eines Interview-Leitfadens, Testverfahren zur Diagnose von Central Auditory Processing Disorders (CAPD) sowie Methoden und Techniken zur Förderung der Neuroplastizität des Gehirns und zur Verbesserung von CAPD. Die Resultate des Tests zur zentralen audiologischen Verarbeitungsstörung (CAPD) sowie die Auswirkungen des Trainings wurden erörtert. Die in dem Artikel vorgestellten Vorschläge für die Testung und das auditive Training von Kindern mit Verdacht auf CAPD basieren auf den täglichen Beobachtungen der Autorin/ des Autors bei der Testung und Therapie.","en":"In recent times, there has been a notable rise in the number of children exhibiting indications of Central Auditory Processing Disorders (CAPD). It is frequently the case that the symptoms exhibited by young people are overlooked, and the symptoms of the disorder are erroneously attributed to stupor, discourteous behaviour, reluctance to heed the instructions of adults and even hearing loss. This has significant implications for children’s communication and functioning in educational settings. The objective of this article is to highlight the existing issue, identify the fundamental symptoms of CAPD in accordance with the current state of research, and examine the possibilities of assessing the functioning of a child with Central Auditory Processing Disorders. Furthermore, potential avenues for examination and therapy for individuals with CAPD will be delineated. The article presents the case of a girl who exhibits such difficulties. Furthermore, it outlines the potential avenues for evaluating the client’s condition and suggesting tailored training programmes. The case of a child with Autism Spectrum Disorder (ASD) and Central Auditory Processing Disorder (CAPD) was selected for analysis. The article has both a theoretical and a practical dimension. The child’s condition was evaluated using an interview sheet, tests examining Central Auditory Processing Disorders, and methods and techniques aimed at neural networks to enhance brain neuroplasticity and improve Central Auditory Processing Disorders. The results of the Central Auditory Processing Disorder (CAPD) test and the effects of training were discussed. The proposals included in the article for both testing and auditory training of a child showing symptoms of CAPD are based on the author’s observations of both testing and therapy on a daily basis.","pl":""},"lastPage":400,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/26/23_kuniczuk.pdf","pdf_label":"PDF (updated 2.03.2026)","pdf_old":"/articles/26/23_kuniczuk_old.pdf","pdf_old_label":"PDF","title":"Das Kind mit APD und CAPD: Untersuchung zentraler auditiver Verarbeitungsstörungen und der Wirksamkeit des Hörtrainings","title_en":"Child with ASD and CAPD: Investigation of Central Auditory Processing Disorders and the Effectiveness of Auditory Training","type":"article","year":2024},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"0ccbfe19-8d28-5bb1-978b-4b2c0077e3f2","fields":{"slug":"/data/issues/26/24_mlynski/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Rafał","lastName":"Młyński","orcid":"0000-0001-9069-06127","affiliation":{"de":"Jagiellonen-Universität","en":"Jagiellonian University","pl":"Uniwersytet Jagielloński"}},{"firstName":"Agata","lastName":"Guzek","orcid":"0009-0000-8583-0625","affiliation":{"de":"Chicago Public Schools","en":"Chicago Public Schools","pl":"Chicagowskie szkoły publiczne"}}],"date":"2025-02-02T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.26-24","id":null,"editors":null,"firstPage":401,"issue":26,"keywords":{"de":["Dyslexie","Zweisprachigkeit","phonologisches Bewusstsein","Fehler","lineare Auswertung"],"en":["dyslexia","bilingualism","phonological awareness","errors","linear evaluation"],"pl":["dysleksja","dwujęzyczność","świadomość fonologiczna","błędy","ewaluacja liniowa"]},"item_abstracts":{"de":"Die Arbeit widmet sich dem phonologischen Bewusstsein eines zweisprachigen Kindes mit Legasthenie und wird aus der Perspektive des Polnischen und Englischen analysiert. Die Wahl des Forschungsgegenstandes wurde durch die Forschungslücke in polnischen Analysen der polnisch-ausländischen Zweisprachigkeit bestimmt. Der theoretische Teil enthält Informationen zum phonologischen Bewusstsein und seinem Zusammenhang mit Legasthenie und Zweisprachigkeit. Der methodische Teil stellt das von der Forschung ausgewählte Fallstudienparadigma, das Datenerfassungsinstrument und die Datenanalysemethoden vor. Auch sprachliche Fakten aus dem Leben des untersuchten Jungen wurden präsentiert. Die Forschungsfragen waren: 1. Was sind die quantitativen und qualitativen Merkmale der Silbenanalyse und -synthese in Polnisch und Englisch bei einem zweisprachigen Kind mit Dyslexie?, 2. Was sind die quantitativen und qualitativen Merkmale der Phonemanalyse und -synthese in Polnisch und Englisch in ein zweisprachiges Kind? 3. Welchen Umfang hat das phonologische Gedächtnis in beiden Sprachen bei einem zweisprachigen Kind mit Dyslexie? Zur Datenerhebung wurde der Test „Unbekannte Sprache“ eingesetzt, zur Analyse kamen die Methode der Sprachbiographie und die Fehlerklassifikation Legastheniker zum Einsatz. Die Datenanalyse war qualitativer und quantitativer Natur. Die Untersuchung ergab Defizite bei der Analyse und Synthese von Phonemen und Silben des Jungen im Polnischen und Englischen. Die Fehler, die er machte, als er versuchte, Phoneme und Laute zu analysieren und zu synthetisieren, waren syntagmatischer Natur – Sie wiesen auf Defizite in der linearen Bewertung von Hörreizen hin. Derartige Defizite sind typisch für Legasthenie und werden als Störungen der linearen Verarbeitung sprachlicher Informationen verstanden. Der Junge hatte auch große Schwierigkeiten mit dem phonologischen Gedächtnis, das in beiden Sprachen getestet wurde. Die Ergebnisse der Studie weisen auf die Notwendigkeit hin, dem Kind eine Sprachtherapie und das Erlernen des Lesens mit Methoden anzubieten, die die Art der legasthenen Defizite berücksichtigen. Die Therapie sollte in beiden Sprachen durchgeführt werden – auf der einen Seite phonologisch, auf der anderen Seite neurobiologisch. Zusätzlich sollten auch Lesetrainings in Polnisch und Englisch durchgeführt werden.","en":"The case study is focused on phonological awareness in Polish and English of a bilingual child with a diagnosis of dyslexia. The choice of this topic was dictated by a paucity of studies focusing on Polish-other bilingualism in Polish literature. The theoretical portion of the article includes information regarding phonological awareness and its relationships with dyslexia and bilingualism. The empirical portion contains the methodology, assessment instruments, data analysis, and their interpretation chosen by the authors. In addition, information on the subject’s language use was included. There were 3 research questions formulated: 1) What are the qualitative and quantitative characteristics of syllable segmenting and blending in Polish and English in a bilingual child with SRD? 2) What are the qualitative and quantitative characteristics of phoneme segmenting and blending in Polish and English in a bilingual child with SRD? 3) What is the phonological memory capacity in both languages in a bilingual child with SRD? The “unknown language” test was used to collect data, while the language biography method and the classification of errors made by persons with dyslexia were used for the analysis. The data were analyzed qualitatively and quantitatively. They revealed deficits in segmenting and blending of sounds and syllables in both languages. The errors made by the subject on the segmenting and blending of phonemes tasks were syntagmatic – they indicated deficits in the linear evaluation of auditory stimuli. This type of errors is typical for dyslexia defined as a disorder of linear processing of linguistic information. In addition, the subject presented with significant difficulties with his phonological memory across languages. These results are indicative of the need to enroll the boy in speech-language therapy and reading interventions focusing on the deficits common in dyslexia. The therapy should be in both languages and address phonological and neurobiological skills. Additionally, reading training in Polish and English should also be conducted.","pl":""},"lastPage":418,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/26/24_mlynski.pdf","pdf_label":"PDF (updated 2.03.2026)","pdf_old":"/articles/26/24_mlynski_old.pdf","pdf_old_label":"PDF","title":"Phonologisches Bewusstsein bei einem polnisch-amerikanischen Kind mit Legasthenie. Eine Fallstudie","title_en":"Phonological Awareness in Polish-American Child with Dyslexia. Case study","type":"article","year":2024},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"7ae02b45-905c-5713-a843-c322d2cefb98","fields":{"slug":"/data/issues/26/25_molenda/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Molenda","lastName":"Aleksandra","orcid":" 0000-0001-9309-9289","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}},{"firstName":"Artur","lastName":"Tworek","orcid":"0000-0003-0975-9358","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2025-02-02T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.26-25","id":null,"editors":null,"firstPage":419,"issue":26,"keywords":{"de":["Nasalvokale","Realisierungsvarietäten","Abstraktheit der phonologischen Systeme","reale Sprechwirklichkeit"],"en":["nasal vowels","realisation variety","abstractness of phonological systems","real speech reality"],"pl":["samogłoski nosowe","różnorodność realizacji","abstrakcyjność systemów fonologicznych","realna rzeczywistość mowy"]},"item_abstracts":{"de":"Das erklärte Ziel dieses Beitrags ist die Aufmerksamkeit auf die polnischen Nasalvokale zu lenken. Als Motivation zu seiner Entstehung gilt die in der Fachliteratur gemerkte mangelnde Komplexität bei der Beschreibung dieses Subsystems. Die in der Fachliteratur angebotenen Beschreibungen polnischer Nasalvokale wurden in der Regel im Rahmen der ganzen polnischen Phonologie vorbereitet. Der Schwerpunkt der auf der phonetischen Perspektive basierenden Charakterisierungen der polnischen Nasalsprachlaute liegt hingegen meistens auf den Nasalkonsonanten (vgl. u. a. Dukiewicz 1967). Auch die vergleichenden Publikationen umfassen vor allem die phonologischen Beschreibungen dieses Subsystems. An der Stelle kommt das Bedürfnis nach der komplexen phonetischen Beschreibung der polnischen Nasalvokale im Vergleich mit denjenigen Sprachen, in deren Sprachlautinventar solche Subsysteme ebenfalls vorhanden sind, zum Vorschein. Der Komplexität dieser Beschreibung von polnischen Nasalvokalen zugunsten schlagen wir folgende Perspektiven vor: die phonetische, die phonologische, die soziophonetische, die didaktische und die typologische (vergleichende). Das Herangehen an das Phänomen der Nasalvokale nicht nur aus der segmentalen, sondern auch aus der Perspektive der höheren Ebenen der Sprachstruktur (Ausdruck, Text) ließe die Abstraktheit der phonologischen Systeme der realen Sprechwirklichkeit anpassen. Ohne systematische Explikation der Aussprachevarietäten ist aber diese Anapassung kaum möglich. Außer der Frage nach artikulatorischen Varianten stellt sich ebenfalls die Frage nach den koartikulatorischen und dialektalen bzw. regiolektalen Faktoren sowie idiolektalen Tendenzen bei der Realisierung der Nasalvokale. Berücksichtigt werden soll auch eine konkrete kommunikative Konsituation, in der die im Beitrag thematisierten Nasalvokale realisiert werden.","en":"The declared aim of this article is to draw attention to Polish nasal vowels. The motivation for its creation is the lack of complexity in the description of this subsystem noted in the specialised literature. The descriptions of Polish nasal vowels offered in the specialised literature were usually prepared within the framework of Polish phonology as a whole. The focus of characterisations of Polish nasal vowels based on the phonetic perspective, on the other hand, is usually on nasal consonants (cf. Dukiewicz 1967, among others). The comparative publications also focus primarily on the phonological descriptions of this subsystem. At this point, the need for a complex phonetic description of Polish nasal vowels in comparison with those languages in which speech sound inventories also contain such subsystems becomes apparent. In favour of the complexity of this description of Polish nasal vowels, we propose the following perspectives: phonetic, phonological, sociophonetic, didactic and typological (comparative). Approaching the phenomenon of nasal vowels not only from a segmental perspective but also from the perspective of the higher levels of language structure (expression, text) would allow the abstractness of phonological systems to be adapted to the realities of speech. This adaptation is hardly possible without a systematic explication of the pronunciation varieties. In addition to the question of articulatory variants, there is also the question of co-articulatory and dialectal or regiolectal factors as well as idiolectal tendencies in the realisation of nasal vowels. A concrete communicative consonant situation in which the nasal vowels discussed in the article are realised should also be taken into account.","pl":""},"lastPage":431,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/26/25_molenda.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Ist es notwendig polnische Nasalvokale zu untersuchen?","title_en":"Is it Necessary to Study Polish Nasal Vowels?","type":"article","year":2024},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"27bc18f0-ce37-5742-8fad-9395141e76fa","fields":{"slug":"/data/issues/26/26_muzikant/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Mojmír","lastName":"Muzikant","orcid":"","affiliation":{"de":"Masaryk-Universität Brno","en":"Masaryk University","pl":"Uniwersytet Masaryka w Brnie"}}],"date":"2025-02-02T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.26-26","id":null,"editors":null,"firstPage":433,"issue":26,"keywords":{"de":["enklitische Personalformen","konkurrierende Vollformen","Varianten von Enklitika","Verteilung im Untersuchungsgebiet"],"en":["enclitic personal pronouns","competing independent forms","variants of enclitics","distribution in the dialectal space"],"pl":["enklityczne zaimki osobowe","konkurujące formy niezależne","warianty enklityków","dystrybucja w przestrzeni dialektalnej"]},"item_abstracts":{"de":"Im vorliegenden Beitrag werden Personalpronomina in Bezug auf ihre Realisierung in mündlicher Rede im Dialektraum Mährens und Schlesiens untersucht. Ihre Anzahl und Formen sind auf sieben Sätze (s. u.) beschränkt, die anhand von Fragebüchern zum Sprachatlas der deutschen Mundarten in Tschechien in direkter Methode erhoben wurden. Es hat sich gezeigt, dass neben den volltonigen Pronomen sehr oft auch reduzierte Formen (Enklitika) vorkommen. In Folgendem werden Varianten der Enklitika ermittelt und räumlich näher bestimmt. Abschließend wird versucht festzustellen, inwieweit sich die einzelnen Teilgebiete des Untersuchungsgebiets durch spezifische Pronomenformen (Enklitika bzw. Vollformen) voneinander unterscheiden. Die starktonigen Pronomen für die 2. Pers. Plur. Nominativ (des), (eis) weisen darauf hin, dass die Iglauer, Brünner und Wischauer SI unter dem Einfluss des Bairischen stehen. Von den reduzierten Formen, die gegenüber den Vollformen eine überwältigende Mehrheit darstellen, ist die Variante für das Pronomen ihn nur für das Jauerniger Ländchen sowie den Raum entlang der westlichen Grenze Nordmährens typisch. Die enklitische Variante bα für das Pronomen wir ist mit einer Ausnahme ebenfalls nur in Nordmähren zu finden. Es zeigt sich ferner, dass der Schönhengst bezüglich der enklitischen Varianten näher zu Nordmähren als zu den südmährischen SI steht. Hiermit wird in gewissem Maße der Band V „Morphologie“ (2020) des „Atlasses der deutschen Mundarten in Tschechien“ (2014–2020) ergänzt, der die Behandlung der Personalpronomen mit Ausnahme von er und Ihnen (höfliche Form) s. S. 142–145 (ADT, Bd. V) außer Acht lässt.","en":"The present article examines the realization of personal pronouns in spoken language in the dialectal territory of Moravia and Silesia. The scope of the pronoun forms studied is limited by their occurrence in seven sentences (see below), which were explored using a direct method based on questionnaires for the Linguistic Atlas of German Dialects in the Czech Republic. It turned out that in addition to accented and unaccented forms, reduced pronoun forms (enclitics) are not infrequently used. In the following discussion, individual variants of enclitics are presented, including their territorial characteristics. The extent to which the individual sub-areas of a given dialect territory are defined by the identified pronoun forms (both unabbreviated forms and enclitics) is also examined. (des), (eis) denotes that the Jihlava, Brno and Vyškov language islands are under the influence of Bavarian dialects, from reduced forms, which are clearly predominant compared to the unreduced forms, although their considerable variability and dispersion throughout the study area make unambiguous territorial assignment difficult, the accusative of the personal genitive pronoun er is characterized by the enclitic variant in Javorník (Jauerniger Ländchen) and along the western border of northern Moravia. Also, the enclitic variant b instead of wir (1st person plural) can be attested only in North Moravia with one exception. Furthermore, it appears that the Hrebečsko region (Schönhengst) is closer to North Moravia than to the islands in South Moravia in terms of the repertoire of enclitic variants. This complements to some extent Volume V “Morphology” (2020: 142–145) of the Language Atlas (“Atlas der deutschen Mundarten in Tschechien”, 2014–2020), which does not treat personal pronouns with the exception of er and Ihnen (the polite form).","pl":""},"lastPage":446,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/26/26_muzikant.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Enklitika in den deutschen Mundarten Mährens und Schlesiens","title_en":"Enclitics in the German Dialects of Moravia and Silesia","type":"article","year":2024},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"764bfbcb-b31e-5696-81f1-4ab306e64937","fields":{"slug":"/data/issues/26/27_rogozinska/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Marta","lastName":"Rogozińska","orcid":"0000-0003-1533-1577","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2025-02-02T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.26-27","id":null,"editors":null,"firstPage":447,"issue":26,"keywords":{"de":["EXMARaLDA","Praat","auditiv-akustische Analyse"],"en":["EXMARaLDA","Praat","auditory-acoustic analysis"],"pl":["EXMARaLDA","Praat","analiza audytywno-akustyczna"]},"item_abstracts":{"de":"Im vorliegenden Beitrag sollen ausgewählte Funktionen von zwei Computerprogrammen vorgestellt werden, mit denen auditiv-akustische Analysen von Sprachdaten durchgeführt werden können: EXMARaLDA und Praat. Je nach Forschungsinteresse und Genauigkeitsgrad der linguistischen Beschreibung (von der Erfassung des Wortlauts der Äußerungen über die zusätzliche Beschreibung suprasegmentaler und prosodischer Phänomene bis hin zur phonetischen Analyse) ermöglichen diese Programme Transkription, Annotation und Sprachanalyse. Aufgrund ihrer Funktionalität können sie sowohl einzeln als technische Unterstützung für vertiefte auditive (v.a. EXMARaLDA) oder akustische (v.a. Praat) Analysen als auch gemeinsam zur Visualisierung oder Objektivierung von Höreindrücken eingesetzt werden. EXMARaLDA eignet sich besonders für die Sprachanalyse, da es in der Lage ist, den Klang auch sehr langer Äußerungen zu erhalten und aufzuzeichnen, ausgewählte Phänomene zu selektieren sowie Textkorpora zu erstellen und zu verwalten. Für die akustische Analyse ermöglicht Praat eine detaillierte Analyse der physikalischen Eigenschaften von Sprache, einschließlich Grundfrequenzanalyse, Schallintensitätsanalyse, Spektralanalyse, Formantenanalyse oder Analyse der Stimmqualität. Je nach Forschungsgegenstand können die beiden Methoden (Analyse der Höreindrücke und Analyse der physikalischen Eigenschaften der Sprache) unabhängig voneinander oder parallel eingesetzt werden. Das so gewonnene Forschungsmaterial kann zu einer vertieften Analyse sprachlicher Daten beitragen und findet nicht nur in der Sprachund Kommunikationsforschung im weitesten Sinne Anwendung, sondern auch in der interdisziplinären Forschung, die verschiedene Disziplinen und Forschungsansätze miteinander verbindet. Der Beitrag ist praxisorientiert und soll Interessierte mit ausgewählten Funktionen zur qualitativen und quantitativen Analyse von (Signal-)Sprache vertraut machen.","en":"The purpose of this article is to present selected features of two computer programs that can be used to perform auditory-acoustic analysis of linguistic data: EXMARaLDA and Praat. Depending on the research interests and the degree of precision of the linguistic description (from recording the wording of the utterances to the additional description of suprasegmental and prosodic phenomena and phonetic analysis), these programs allow the transcription, annotation and analysis of speech. Due to their functionality, they can be used separately, providing technical support for in-depth auditory (mainly EXMARaLDA) or acoustic (mainly Praat) analysis, or together, allowing visualisation or objectification of auditory impressions. EXMARaLDA is particularly suitable for speech analysis, as it can preserve and transcribe the sound of very long utterances, select specific phenomena, and create and manage text corpora. For acoustic analysis, Praat allows detailed analysis of the physical properties of speech, including fundamental frequency analysis, sound intensity analysis, spectral analysis, formant analysis or voice quality analysis. Depending on the research question, the two methods (analysis of auditory impressions and analysis of the physical properties of speech) can be used independently or in parallel. The research material obtained in this way can contribute to in-depth analysis of linguistic data and is used not only in speech and communication research in the broadest sense, but also in interdisciplinary research combining different disciplines and research approaches. The article is of a practical nature and aims to familiarise the interested reader with selected functions for qualitative and quantitative (signal) analysis of speech.","pl":""},"lastPage":459,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/26/27_rogozinska.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Auditiv-akustische Analyse linguistischer Daten mit Hilfe von Computerprogrammen: EXMARaLDA und Praat","title_en":"Auditory-Acoustic Analysis of Linguistic Data Using Computer Programs: EXMARaLDA and Praat","type":"article","year":2024},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"ec6683fd-45be-586c-959b-fa0723ce1688","fields":{"slug":"/data/issues/26/28_dzidek/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Jakub","lastName":"Dzidek","orcid":"0009-0000-0807-5726","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2025-02-02T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.26-28","id":null,"editors":null,"firstPage":463,"issue":26,"keywords":{"de":["Linguistik","Sportsprache","Fußballsprache","vergleichende Linguistik"],"en":["linguistics","language of sport","language of football","comparative linguistics"],"pl":["lingwistyka","język sportu","język piłki nożnej","lingwistyka porównawcza"]},"item_abstracts":{"de":"Der Rezensionsbeitrag bespricht das im Jahre 2024 veröffentlichte Buch „Language and Football“ von Eva Lavric und Gerhard Pisek (Hrsg.). Im einführenden Teil wird die Rolle des Sports angesprochen, dessen Wert im Laufe der Zeit angewachsen ist. Er ist nämlich mit seinen Devisen seit der Antike ein wichtiger Bestandteil der Gesellschaftgestaltung. Für die Sportgesellschaft spielt Sprache eine äußerst wichtige Rolle, weil innerhalb des Sports und über den Sport kommuniziert wird. Sportsprache gilt jedoch ständig als unentdecktes und vielschichtiges Phänomen. Jede Untersuchungen in ihrer Bereich hilft infolgedessen, das Phänomen zu präzisieren. Aufgrund der Mangel an den inter- und interlingualen vergleichenden Forschungen ist jede Gelegenheit, sie hervorzuheben, wertvoller als Gold. Folglich werden im nächsten Teil des Beitrags die Artikel des Bandes hervorgehoben, die die vergleichenden inter- bzw. intralingualen Untersuchungen auf verschiedenen Ebenen darstellen. Sie suchen vor allem nach den Unterschieden und Gemeinsamkeiten im Rahmen der untersuchten Sprachen bzw. Sprachvarianten. Im abschließenden Teil werden kurze Bewertung und Hinweise nach der Lektüre des Werkes vorgeschlagen.","en":"The review article discusses the book ‘Language and Football’ by Eva Lavric and Gerhard Pišek (ed.), published in 2024. The introductory section addresses the role of sport, the value of which has increased over time. It has been an important part of shaping society with its currencies since ancient times. Language plays an extremely important role in sporting society because communication takes place within and through sport. However, sports language is constantly regarded as an undiscovered and complex phenomenon. As a result, any research in its field helps to clarify the phenomenon. Due to the lack of inter- and interlingual comparative research, any opportunity to highlight it is more valuable than gold. Consequently, the next part of the paper will highlight the articles in the volume that present comparative inter- and intralingual research at different levels. Above all, they look for the differences and similarities within the framework of the languages or language variants analysed. In the concluding section, brief evaluations and recommendations are suggested after reading the work.","pl":""},"lastPage":468,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/26/28_dzidek.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Die vergleichenden linguistischen Untersuchungen im Bereich der Sportsprache – Methoden und Tendenzen","title_en":"Comparative Linguistic Studies in the Field of Sports Language – Methods and Trends","type":"article","year":2024},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"793bc2b3-6c31-5093-97f9-df583c0cc8fa","fields":{"slug":"/data/issues/26/29_dzidek/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Jakub","lastName":"Dzidek","orcid":"0009-0000-0807-5726","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2025-02-02T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.26-29","id":null,"editors":null,"firstPage":469,"issue":26,"keywords":{"de":["Fußball","Linguistik","Sportsprache","Fußballsprache"],"en":["football","linguistics","sports language","football language"],"pl":["piłka nożna","lingwistyka","język sportu","język piłki nożnej"]},"item_abstracts":{"de":"Der Rezensionsbeitrag bespricht das im Jahre 2024 veröffentlichte Buch „Reingegrätscht. Eine kleine Linguistik des Fußballs“ von Simon Meier-Vieracker (Hrsg.). Im einführenden Teil wird die Rolle des Sports, insbesondere des Fußballs für die heutige Gesellschaft erwähnt, was die Forschungen in allen seinen Präsenzbereichen benötigt und berechtigt. Die Sprache ist nämlich ein wichtiger Aspekt des ganzen Phänomens, die ihre Manifestationen schon aus verschiedenen Gründen nicht nur innerhalb der sportlichen Umgebung findet. Im weiteren Teil bekommen die Aufmerksamkeit die Motivationen und Forschungsbereiche der dargestellten Beiträge, die eine Palette von Konsituationen umfassen. Besonders wichtig scheinen allerdings diese, die einen neuen Überblick über die Angelegenheit geben. Infolgedessen werden sie detailliert thematisiert, was es später erlaubt, angemessene Schlussfolgerungen zu ziehen und die potenziellen weiteren möglichen Forschungsthemen darzustellen. Im abschließenden Teil wird der Band kurz bewertet.","en":"The reviewed article discusses the book ,,Reingegrätscht. Eine kleine Linguistik des Fußballs‘‘ by Simon Meier-Vieracker (eds.). The introductory part mentions the role of sport, especially football, in today’s society, which requires and justifies research in all its areas. Language is an important aspect of the whole phenomenon, which for various reasons manifests itself not only within the sports environment. In the next section, attention is given to the motivations and research areas of the articles, which cover a range of consensual situations (Internet, language of fans, language of commentators, women’s football, etc.). However, those that provide a new overview of the issue seem particularly important. As a result, they are discussed in detail, which allows appropriate conclusions to be drawn later. The concluding section presents both the evaluation and the potential further research topics that can be found after reading the volume.","pl":""},"lastPage":475,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/26/29_dzidek.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Fußballlinguistik als Forschungsbereich der Sportlinguistik – Neue wissenschaftliche Perspektiven","title_en":"Football Linguistics as a Research Area of Sports Language – New Scientific Perspectives","type":"article","year":2024},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"b7de5f4a-7e54-5266-97cb-e37959e4a7fd","fields":{"slug":"/data/issues/26/30_jarosz/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Józef","lastName":"Jarosz","orcid":"0000-0002-7820-667X","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2025-02-02T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.26-30","id":null,"editors":null,"firstPage":477,"issue":26,"keywords":{"de":["Pädolinguistik","Bildlinguistik","Sprachdidaktik","Lehrplan","linguistische Kompetenzen"],"en":["Paedolinguistics","educational linguistics","language didactics","curriculum","linguistic competences"],"pl":["pedolingwistyka","lingwistyka edukacyjna","dydaktyka języka","program kształcenia","kompetencje lingwistyczne"]},"item_abstracts":{"de":"Den Inhalt des Rezensionsbeitrags macht Besprechung des von Tomasz Kurdyła i Beata Ziajka herausgegebenen Sammelbandes „Zagadnienia lingwistyczne w dydaktyce szkolnej i uniwersyteckiej“ aus. Einleitend werden skizzenhaft die Zielsetzung, die theoretischen Grundlagen und methodologische Lösungen polnischer Pädolinguistik am Beispiel ausgewählter Publikationen dargestellt. Deren an der Grenze der Linguistik und Didaktik etabliertes Forschungsfeld hat schon eine Tradition in dem wissenschaftlichen Schrifttum und in seinem wissenschaftlichen Ertrag finden sich neben empirisch ausgerichteten Analysen auch theoretische Publikationen mit Darstellung der Aufgabenstellung und methodologischer Grundlagen. Der Sammelband setzt sich aus elf wissenschaftlichen Aufsätzen zusammen, deren Problematik sich im Bereich der Pädolinguistik, Bildungslinguistik und Sprachdidaktik verorten lässt. Zwar zeichnen die Beiträge sich durch unterschiedliche Forschungsinteressen und methodologische Vielfalt aus, aber der Fokus auf linguistische Problematik im didaktischen Kontext verleiht allen Ausführungen einen gemeinsamen inhaltlichen Rahmen. Die Beiträge thematisieren den Erwerb linguistischer Kompetenzen sowohl in der Schulbildung (im Bereich der Wortbildung, Onomastik, grammatischer Terminologie, sowie von Schülern mit Sprachstörungen) als auch auf dem universitären Niveau (Wortbildung, Textsortenanalyse). Vier Aufsätze sind ausgewählten Aspekten der Kommunikation gewidmet: den Kategorien Sender und Empfänger, nonverbaler Kommunikation, Barrieren und Hindernissen in der Kommunikation, erfolgreicher Kommunikation. In einem Beitrag wird die textlinguistische Kompetenz von Lehrern einer Analyse unterzogen. Schließlich wird die im Beitragsthema formulierte These begründet und ausführlicher betrachtet. Die Analyse von linguistischen Komponenten in Lehrplänen auf allen Stufen des Bildungswesens ist wegen der sich ändernden gesellschaftlichen und zivilisatorischen Umständen notwendig und kann für zwei Zielgruppen nützlich sein. Lernende (Schüler) finden in Lehrbüchern einheitliche Terminologie und erwünschten Progress, Studierenden werden die neuesten Theorien vermittelt, die in ihren Diplomarbeiten Anwendung finden und somit ihre Bedürfnisse erfüllen können. Die Lehrenden profitieren von den Untersuchungsergebnissen, indem sie die Postulate erfüllen und dadurch des Lehr- und Lernprozesses durch Neuerungen optimalisieren können.","en":"The content of the review is a discussion of the anthology „Zagadnienia lingwistyczne w dydaktyce szkolnej i uniwersyteckiej” edited by Tomasz Kurdyła and Beata Ziajka. It begins with a general description of the objectives, theoretical foundations and methodological solutions of Polish paedolinguistics, using selected publications as examples. This field of research, established on the borderline between linguistics and didactics, already has a tradition in the scientific literature and its scientific output includes not only empirical analyses but also theoretical publications describing the tasks and methodological foundations. The anthology is made up of eleven academic essays whose problems can be located in the fields of paedolinguistics, educational linguistics and language didactics. Although the contributions are characterized by different research interests and methodological diversity, the focus on linguistic problems in a didactic context gives all of them a common thematic framework. The contributions address the acquisition of linguistic competences both in school education (in the areas of word formation, onomastics, grammatical terminology and pupils with language disorders) and at university level (word formation, text type analysis). Four essays are dedicated to selected aspects of communication: the categories of sender and receiver, non-verbal communication, barriers and obstacles in communication and successful communication. One article analyses the text-linguistic competence of teachers. Finally, the thesis formulated in the article topic is substantiated and analysed in more detail. The analysis of linguistic components in curricula at all levels of education is necessary due to changing social and civilisational circumstances and can be useful for two target groups. Learners find consistent terminology and desired progress in textbooks, students are provided with the latest theories that can be applied in their theses. Teachers benefit from the results of the research by fulfilling the postulates and thus optimizing the teaching and learning process through innovations.","pl":""},"lastPage":483,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/26/30_jarosz.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"O potrzebie monitorowania treści językoznawczych w szkolnych i akademickich programach kształcenia","title_en":"On the Need to Monitor Linguistic Content in School and University Curricula","type":"article","year":2024},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"4c71c260-5faf-5928-919b-ba57a4fcfa25","fields":{"slug":"/data/issues/26/31_kalasznik/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Marcelina","lastName":"Kałasznik","orcid":"0000-0003-2713-5880","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2025-02-02T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.26-31","id":null,"editors":null,"firstPage":485,"issue":26,"keywords":{"de":["hybride Kommunikationsformen","Multimodalität","Textlinguistik","Pragmalinguistik","Bildlinguistik"],"en":["hybrid forms of communication","multimodality","text linguistics","pragmalinguistics","visual linguistics"],"pl":["hybrydowe formy komunikacji","multimodalność","lingwistyka tekstu","pragmalingwistyka","lingwistyka obrazu"]},"item_abstracts":{"de":"Die rasche Entwicklung des Internets und seine Allgegenwart wirken sich auf Kommunikationsformen und Textsorten enorm aus. Die Entstehung neuer und die Modifizierung traditioneller Kommunikationsformen sind zwar keine neuartigen Erscheinungen. Die Veränderungen in diesem Bereich sind aber so vielfältig, dass das Thema in vielen linguistischen Publikationen neu aufgegriffen wird. Als ein Beispiel dafür gilt die umfangreiche Monographie „Stille, Bilder und Wörter. Die Bedeutungskonstitution in der digitalen Multimodalität. Mit einer Einführung von Gerda Haßler und einem Vorwort von Carla Marello“ von Silvia Verdiani, die 2023 im Verlag Frank & Timme veröffentlicht wurde und im folgenden Beitrag besprochen wird. Die Autorin zielt in ihrer Untersuchung darauf ab, das Wesen von Sprache-Bild-Konglomeraten zu erfassen, ihre typischen Merkmale zu charakterisieren und auf Mechanismen hinzuweisen, wie die Bedeutung digitaler Texte aus dem Zusammenspiel von ihren verschiedenen Elementen entsteht. Verdiani entwirft vor dem Hintergrund einer ausführlichen theoretischen Einführung, in der sie auf Konzepte der kognitiven Linguistik, Pragmalinguistik und Textlinguistik eingeht, ein integratives Modell zur Interpretation digitaler Texte. Das Korpus, mit dem die Autorin arbeitet, bilden digitale Texte von Nichtregierungs- bzw. gemeinnützlichen Organisationen, die den Online-Diskurs über Migration zwischen den Jahren 2015 und 2019 repräsentieren. Bei der Analyse macht die Autorin auf den Prozess der Hybridisierung aufmerksam sowie auf die Phänomene der Intertextualität und Deixis, denen eine besondere Rolle bei der Bedeutungskonstitution in digitalen Texten zukommt. In diesem Sinne handelt es sich bei der Monographie um eine umfassende Darstellung der Produktion, Organisation und Rezeption digitaler Texte.","en":"The rapid development of the internet and its ubiquity have had a huge impact on forms of communication and text types. The emergence of new and the modification of traditional forms of communication are not new phenomena. However, the changes in this area are so diverse that the topic has been taken up in many linguistic publications. One example of this is the comprehensive monograph “Stille, Bilder und Wörter. Die Bedeutungskonstitution in der digitalen Multimodalität. Mit einer Einführung von Gerda Haßler und einem Vorwort von Carla Marello” by Silvia Verdiani, which was published by Frank & Timme in 2023 and is discussed in the following article. In her study, the author aims to grasp the nature of language-image conglomerates, to characterize their typical features and to point out mechanisms of how the meaning of digital texts emerges from the interplay of their various elements. Verdiani develops an integrative model for the interpretation of digital texts against the background of a detailed theoretical introduction in which she addresses concepts from cognitive linguistics, pragmalinguistics and text linguistics. The corpus with which the author works consists of digital texts from non-governmental and non-profit organizations that represent the online discourse on migration between 2015 and 2019. In her analysis, the author draws attention to the process of hybridization as well as to the phenomena of intertextuality and deixis, which play a special role in the constitution of meaning in digital texts. In this sense, the monograph is a comprehensive account of the production, organization and reception of digital texts.","pl":""},"lastPage":490,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/26/31_kalasznik.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Zu hybriden Kommunikationsformen im Online-Diskurs von NGOs","title_en":"On Hybrid Forms of Communication in the Online Discourse of NGOs","type":"article","year":2024},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"d2120702-6524-5980-9af6-52ca8e7223f2","fields":{"slug":"/data/issues/26/32_kalasznik/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Marcelina","lastName":"Kałasznik","orcid":"0000-0003-2713-5880","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2025-02-02T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.26-32","id":null,"editors":null,"firstPage":491,"issue":26,"keywords":{"de":["Diskurslinguistik","Medienlinguistik","Multimodalität","Medien","deutschsprachige Untersuchungen"],"en":["discourse linguistics","media linguistics","multimodality","media","German-language studies"],"pl":["lingwistyka dyskursu","lingwistyka mediów","multimodalność","media","badania niemieckojęzyczne "]},"item_abstracts":{"de":"Solche Forschungsgegenstände wie Diskurs bzw. Diskursivität, Medien bzw. Medialität und Multimodalität befinden sich im Mittelpunkt der Untersuchungen sowohl von polnischen als auch von deutschsprachigen Sprachwissenschaftlern. Beobachtet man die Forschung in diesem Bereich, die in Polen und im deutschsprachigen Raum betrieben wird, werden Ähnlichkeiten und Unterschiede sichtbar. Ausgehend von der Annahme, dass Vertreter der polnischen und der germanischen Forschungskultur zum Teil unterschiedliche Ansätze repräsentieren, sind Initiativen, die einen Dialog dieser beiden Forschungstraditionen ermöglichen, äußerst wichtig. Die in dem Beitrag vorzustellende Veröffentlichung „Dyskurs, media, multimodalność. Przyczynek do dialogu germanistyczno-polonistycznego“, die im Jahre 2022 von Waldemar Czachur, Anna Hanus und Dorota Miller herausgegeben wurde, verfolgt das Ziel, dem polnischen Leser einen Einblick in die Forschungsergebnisse der germanistischen Wissenschaftsgemeinschaft zu gewährleisten. Die Monographie besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil ist der Diskurslinguistik gewidmet und enthält Übersetzungen von fünf Beiträgen deutscher Forscher. Der zweite Teil der Publikation, in dessen Fokus die Medienlinguistik rückt, umfasst Übersetzungen von vier Artikeln deutscher Wissenschaftler ins Polnische. Die beiden Teile enthalten außerdem Gespräche mit deutschen und polnischen Sprach- und Medienwissenschaftlern, in denen die Problematik des Diskurses, des medialen Textes, der Multimodalität und der Medienlinguistik aus verschiedenen Blickwinkeln diskutiert wird. Die beiden thematischen Sektionen der Anthologie schließen mit Beiträgen von Polonisten, in denen auf synthetische Art und Wiese die polnischsprachige und die germanistische Perspektive auf Diskurs und Medienlinguistik erörtert werden.","en":"Research topics such as discourse or discursivity, media or mediality and multimodality are at the centre of studies by both Polish and German-speaking linguists. If one observes the research in this area conducted in Poland and in German-speaking countries, similarities and differences become apparent. Based on the assumption that representatives of the Polish and German research cultures partly represent different approaches, initiatives that enable a dialogue between these two research traditions are extremely important. The publication to be presented in the article „Dyskurs, media, multimodalność. Przyczynek do dialogu germanistyczno-polonistycznego“, which was published in 2022 by Waldemar Czachur, Anna Hanus and Dorota Miller, aims to provide Polish readers with an insight into the research findings of the German studies community. The monograph consists of two parts. The first part is devoted to discourse linguistics and contains translations of five articles by German researchers. The second part of the publication which focusses on media linguistics, includes translations of four articles by German researchers into Polish. The two parts also contain interviews with German and Polish linguists and media scholars, in which the problems of discourse, media texts, multimodality and media linguistics are discussed.","pl":""},"lastPage":497,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/26/32_kalasznik.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Lingwistyka dyskursu i lingwistyka mediów – perspektywa germanistyczna","title_en":"Discourse Linguistics and Media Linguistics – a Germanistic Perspective","type":"article","year":2024},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"63482311-107d-5560-8f27-600593ca9288","fields":{"slug":"/data/issues/26/33_szubert/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Rafał","lastName":"Szubert","orcid":"0000-0003-1367-1770","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2025-02-02T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.26-33","id":null,"editors":null,"firstPage":499,"issue":26,"keywords":{"de":["Sprachliches Zeichen","Bedeutung","Kulturem","Sprachtheorie","Onomasiologie","Sprachwissenschaft als kognitive Wissenschaft"],"en":["Linguistic sign","meaning","cultureme","language theory","onomasiology","linguistics as cognitive science"],"pl":["znak językowy","znaczenie","kulturem","teoria języka","onomazjologia","lingwistyka jako nauka kognitywna"]},"item_abstracts":{"de":"Gegenstand dieses Rezensionsartikels ist ein Sammelband, der von Nina-Maria Klug und Sina Lautenschläger herausgegeben ist. Aus der Perspektive der Semantik und der Linguistik als kognitive Wissenschaft fügen sich die im Band gesammelten Arbeiten in kulturologische, kulturembezogene onomasiologische Überlegungen im Kontext der Sprache als kognitive Wissenschaft ein. Die Begriffsdomäne der Liebe wird an Beispielen aus unterschiedlichen Anwendungsbereichen der Sprache expliziert: in der Online-Dating-Kommunikation, in geschlechtsspezifischen Ratschlägen zur Flirt- und Courtship-Kommunikation, im Trauer der Eltern um ihre verstorbenen Kinder, im Trauerprozess nach dem Tode des zurückgebliebenen Lebenspartners, in den Marketingstrategien, in musikdramatischen Imaginationen von Liebe aus sprachwissenschaftlicher Sicht, im Nicht-Linearen Duktus der Sprache, in der inszenierten Tierliebe in Zoo-Doku-Soaps, in Kinderbüchern und auch in der zwischenstaatlichen Beziehungsgestaltung. Die Autoren bedienen sich interdisziplinärer Ansätze, um das Phänomen Liebe sowohl aus der Perspektive der Sprachwissenschaft als auch der Kultur und Sozialwissenschaften zu beleuchten. Das Buch dient als Inspiration und Herausforderung für den Leser, weckt mitunter Widerspruch und kritische Stimmen. Gerade weil es den Leser gegenüber den bedeutenden Themen, die im thematischen Band über die Liebe behandelt werden, nicht gleichgültig lässt, ist es bewussten und reifen Sprachgourmets besonders zu empfehlen. Es ist ein wertvoller Beitrag zum interdisziplinären Dialog über die kulturellen und sprachlichen Dimensionen von Liebe.","en":"The subject of this review article is an edited volume by Nina-Maria Klug and Sina Lautenschläger. From the perspective of semantics and linguistics as a cognitive science, the works collected in this volume contribute to cultural, culturally-related onomasiological considerations within the context of language as a cognitive science. The conceptual domain of love is explored through examples from various areas of language use: in online dating communication, gender-specific advice on flirting and courtship communication, the mourning of parents for their deceased children, the grieving process after the death of a surviving partner, marketing strategies, musical-dramatic imaginings of love from a linguistic perspective, the non-linear structure of language, staged animal love in zoo documentary soaps, children’s books, and in the design of interstate relationships. The authors employ interdisciplinary approaches to illuminate the phenomenon of love from both linguistic and cultural-social science perspectives. The book serves as an inspiration and challenge for the reader, occasionally provoking contradiction and critical voices. Precisely because it does not leave the reader indifferent to the important topics addressed in this thematic volume on love, it is highly recommended for conscious and mature language connoisseurs. It is a valuable contribution to the interdisciplinary dialogue on the cultural and linguistic dimensions of love.","pl":""},"lastPage":508,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/26/33_szubert.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Über die Beziehungskonstellationen der Liebe","title_en":"On the Relationship Configurations of Love","type":"article","year":2024},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"f78c7784-9350-5b39-9400-6fd148613216","fields":{"slug":"/data/issues/26/34_szczek/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Joanna","lastName":"Szczęk","orcid":"0000-0001-8721-6661","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2025-02-02T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.26-34","id":null,"editors":null,"firstPage":511,"issue":26,"keywords":{"de":[],"en":[],"pl":[]},"item_abstracts":{"de":"","en":"","pl":""},"lastPage":513,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/26/34_szczek.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Bericht über den 7. Kongress des Mitteleuropäischen Germanistenverbandes: „Verbindungen – Netzwerke – Synergien“, 18.–21.09.2024, Technische Universität für Bauwesen in Bukarest","title_en":"","type":"article","year":2024},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"2ebf01fc-b0c2-5620-99ef-a0cb600eb069","fields":{"slug":"/data/issues/26/35_szczek/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Joanna","lastName":"Szczęk","orcid":"0000-0001-8721-6661","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2025-02-02T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.26-35","id":null,"editors":null,"firstPage":515,"issue":26,"keywords":{"de":[],"en":[],"pl":[]},"item_abstracts":{"de":"","en":"","pl":""},"lastPage":517,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/26/35_szczek.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Bericht über das Projekttreffen „Datenbearbeitung und Übersetzung im Repositorium auf GitHub“, 4.–6. September 2024, Josip Juraj Strossmayer University in Osijek, Croatia im Rahmen der COST ACTION CA22115: A Multilingual Repository of Phraseme Constructions in Central and Eastern European Languages (PhraConRep)","title_en":"","type":"article","year":2024},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""}],"from":"/pl/issues/26","lang":"pl","slug":"/data/issues/26/00/","title":"Linguistische Treffen in Wrocław","description":{"de":"\"Linguistische Treffen in Wrocław\" ist eine sprachwissenschaftliche germanistische Zeitschrift, die am Institut für Germanistik der Universität Wrocław herausgegeben wird. In der Zeitschrift werden werden originelle wissenschaftliche Beträge aus dem Bereich der breit verstandenen Sprachwissenschaft sowie Berichte veröffentlicht.","en":"The ‘Linguistische Treffen in Wrocław’ is a linguistic periodical of German studies published by the Department of German Philology of the University of Wrocław. In the periodical original scientific texts are published, related to a widely approached linguistics, as well as review articles, or reports on scientific events.","pl":"\"Linguistische Treffen in Wrocław\" to językoznawcze germanistyczne czasopismo naukowe wydawane przez Instytut Filologii Germańskiej Uniwersytetu Wrocławskiego. W czasopiśmie publikowane są oryginalne artykuły naukowe z zakresu szeroko rozumianego językoznawstwa, artykuły recenzyjne oraz sprawozdania z wydarzeń naukowych."},"keywords":{"de":"Sprachwissenschaft, wissenschaftliche Zeitschrift, Germanistik, wissenschaftliche Beiträge, Rezensionsbeiträge, Berichte, Institut für Germanistik, Universität Wrocław","en":"linguistics, scientific periodical, German studies, scientific articles, review articles, reports, Department of German Philology, University of Wrocław","pl":"językoznawstwo, czasopismo naukowe, germanistyka, artykuły naukowe, artykuły recenzyjne, sprawozdania, Instytut Filologii Germańskiej, Uniwersytet Wrocławski"},"url":"linguistische-treffen.pl"}}