{"data":{"markdownRemark":{"frontmatter":{"abstracts":null,"editors":{"de":"Herausgegeben von: Marcelina Kałasznik (Univeristät Wrocław), Joanna Szczęk (Universität Wrocław), Artur Tworek (Univeristät Wrocław)","en":"Edited by: Marcelina Kałasznik (University of Wrocław), Joanna Szczęk (University of Wrocław), Artur Tworek (University of Wrocław)","pl":"Redakcja: Marcelina Kałasznik (Uniwersytet Wrocławski), Joanna Szczęk (Uniwersytet Wrocławski), Artur Tworek (Uniwersytet Wrocławski)"},"issue":28,"pdf":"/articles/28/00.pdf","book":"/issues/linguistische_treffen_28.pdf","title":"II","year":2025},"html":""}},"pageContext":{"isCreatedByStatefulCreatePages":false,"articles":[{"id":"13c9f671-df16-5b0d-a1f7-5b5b1db2a2c4","fields":{"slug":"/data/issues/28/01_bohusova/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Zuzana","lastName":"Bohušová","orcid":"0000-0001-7347-5494","affiliation":{"de":"Matej-Bel-Universität","en":"Matej Bel University","pl":"Uniwersytet Mateja Bela w Bańskiej Bystrzycy"}}],"date":"2025-12-15T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.28-1","id":null,"editors":null,"firstPage":17,"issue":28,"keywords":{"de":["Verständlichkeit","Verständnis","Norm","Neutralisierung von Merkmalen"],"en":["comprehensibility","understanding","standard","feature neutralization"],"pl":["zrozumiałość","zrozumienie","norma","neutralizacja cech"]},"item_abstracts":{"de":"Der Beitrag befasst sich mit verständlicher Sprache und den Strategien, die dazu beitragen, verständlich zu kommunizieren oder das Verstehen zu erleichtern. Dabei wird zwischen der Verständlichkeit als Potenzial und dem Verstehen bzw. Verständnis als konkreter Realisierung unterschieden. Zudem ist es methodisch wichtig, die Perspektive des Produzenten (Sender-Optik) von der des Rezipienten (Empfänger-Optik) zu differenzieren. Das Erfassen der Wechselwirkungen zwischen diesen Perspektiven bildet die Grundlage für eine fachbezogene Auslegung. Der moderne Trend entwickelt sich von der Erforschung des Textverständnisses zur Erforschung der Verständlichkeit von Sprachen. Der Beitrag beleuchtet folgende Subthemen: – Normung der Verständlichkeit: Die internationale Norm für einfache Sprache und ihre Bedeutung, – Sprachmittel der Verständlichkeit: Strategien zur Förderung kognitiver Prozesse, – Neutralisierung von Merkmalen: Verbreitete Strategien zur Verbesserung des Verständlichkeitspotenzials. Ziel ist es, die wesentlichen Werkzeuge für eine effektivere Kommunikation, z. B. die schriftlich-mündliche Hybridisierung, zu untersuchen und aufzuzeigen, wie diese in verschiedenen Kontexten angewendet werden können. Der innovative Beitrag der Autorin besteht darin, das theoretische Konzept der Merkmalsneutralisierung aus der inter- und intralingualen Translation an die Verständlichkeitsforschung anzupassen. Dabei wird ein besonderer Fokus darauf gelegt, wie sprachliche und kommunikative Strategien systematisch miteinander verknüpft werden können, um ein breiteres Publikum zu erreichen. Die einschlägige Forschung zur Verständlichkeit wird durch neue sprachpolitische und legislative Bemühungen um sogenannte „accessible languages“, insbesondere in intersozietären Diskursen, motiviert. Solche Entwicklungen unterstreichen die zunehmende gesellschaftliche Bedeutung des Themas.","en":"This contribution examines understandable language and the strategies that aid in clear communication or facilitate comprehension when receiving information. It distinguishes between comprehensibility as a potential and understanding as its concrete realization. Additionally, it is methodologically essential to differentiate between the perspective of the producer (sender’s viewpoint) and that of the recipient (receiver’s viewpoint). Understanding of the interactions between these perspectives forms the basis for a subject-specific interpretation. The modern trend is shifting from the study of text comprehension to the study of language intelligibility. The paper addresses the following subtopics: – Standardization of comprehensibility: The international standard for plain language and its significance, – Linguistic tools for comprehensibility: Strategies that enhance cognitive processes, – Neutralization of features: Commonly employed strategies to improve the potential for comprehensibility. The goal is to examine key tools for more effective communication, such as written-oral hybridization, and to illustrate how these can be applied across different contexts. The author’s innovative contribution lies in adapting the theoretical concept of feature neutralization – originating from inter- and intralingual translation studies – to comprehensibility research. Particular emphasis is placed on how linguistic and communicative strategies can be systematically interconnected to reach a broader audience. Relevant research on comprehensibility is driven by recent language policy, linguistic, and legislative initiatives promoting “accessible languages,” particularly within intersocietal discourses. Such developments highlight the growing societal importance of the topic.","pl":""},"lastPage":27,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/28/01_bohusova.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Sprachliche Strategien zur Förderung eines höheren Verständlichkeitspotenzials – unter besonderer Berücksichtigung der Neutralisierung von Merkmalen","title_en":"Linguistic Strategies for Enhancing Comprehensibility Potential – With Special Consideration of Feature Neutralization","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"7075fdcf-db82-5a87-82d6-6792ca4326f1","fields":{"slug":"/data/issues/28/02_ernst/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Peter","lastName":"Ernst","orcid":"0000-0001-6733-2665","affiliation":{"de":"Universität Wien","en":"University of Vienna","pl":"Uniwersytet Wiedeński"}}],"date":"2025-12-15T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.28-2","id":null,"editors":null,"firstPage":29,"issue":28,"keywords":{"de":["Fachwortschatz","Terminologie","Linguistik","Linguistischer Fachwortschatz"],"en":["specialised vocabulary","terminology","linguistics","linguistic vocabulary"],"pl":["słownictwo specjalistyczne","terminologia","lingwistyka","lingwistyczne słownictwo specjalistyczne"]},"item_abstracts":{"de":"Auch die Linguistik verwendet eine eigene Fachsprache mit eigener Terminologie. Bisher existieren aber nur wenige Untersuchungen dazu. Der vorliegende Beitrag soll helfen, diese Lücke zu schließen. Er geht von den Fragen aus, wie der linguistische Fachwortschatz entstanden ist, sich entwickelt hat und welche Eigenschaften er aufweist. Dazu muss man wissen, dass in der etwa 250jährigen Geschichte der modernen Linguistik die unterschiedlichsten theoretischen Richtungen, Forscherpersönlichkeiten und sonstigen Strömungen zu einer heterogenen Struktur der linguistischen Terminologie geführt haben. Aus den verschiedenen sprachwissenschaftlichen Richtungen soll der Wortschatz der Grammatikschreibung als Beispiel näher untersucht werden. Zu diesem Zweck werden nach einer kurzen theoretischen Einleitung, in der vor allem das Verhältnis zwischen Begriff und Ausdruck reflektiert wird, zwei Fallbeispiele vorgestellt werden. Das erste geht der Frage nach, wie die Terminologie in akademischen Grammatiklehrbüchern gehandhabt wird. Anhand dreier ausgewählter Fachbücher werden Übereinstimmungen, aber auch Idiosynkrasien festgestellt werden. Die zweite Teiluntersuchungen beschäftigt sich mit der Darstellung ausgewählter Fachbegriffe in linguistischen Wörterbüchern. Auch hier wird sich zeigen, dass ein gewisser „Grundwortschatz“ vorhanden ist, zu dem in den verschiedenen Darstellungen spezielle Begriffe und Ausdrücke hinzukommen. Vor allem aber unterscheiden sich die Quellen hinsichtlich der Erklärung der Begriffe. Am Beispiel von Hauptsatz wird sich zeigen, dass sich die Definitionen zwar in Details unterscheiden, dass aber gewisse grundlegende Merkmale von nahezu allen angesprochen werden. Ein Ausblick auf einen aktuellen Versuch, linguistische Terminologie zu vereinheitlichen und unter homogenen Aspekten darzustellen, schließt den Beitrag ab. Der Aufsatz soll dabei helfen, Einschätzungen des linguistischen Fachwortschatzes der Grammatikschreibung zu treffen und Folgerungen in Theorie und Praxis anzuwenden.","en":"Linguistics also uses its own specialised language with its own terminology. However, there have only been a few studies on this topic to date. This article aims to help close this gap. It takes as its starting point the questions of how specialised linguistic vocabulary originated, how it developed and what characteristics it has. It is important to realise that in the approximately 250-year history of modern linguistics, the most diverse theoretical directions, research personalities and other currents have led to a heterogeneous structure of linguistic terminology. The vocabulary of grammar writing will be analysed in more detail as an example from the various linguistic directions. To this end, after a brief theoretical introduction in which the relationship between concept and expression is reflected upon, two case studies are presented. The first examines the question of how terminology is handled in academic grammar textbooks. On the basis of three selected textbooks, similarities as well as idiosyncrasies will be identified. The second part of the study deals with the presentation of selected specialised terms in linguistic dictionaries. Here, too, it will be shown that a certain “basic vocabulary” exists, to which special terms and expressions are added in the various representations. Above all, however, the sources differ with regard to the explanation of the terms. The example of the main clause will show that although the definitions differ in details, certain basic features are addressed by almost all of them. The article concludes with an outlook on current attempts to standardise linguistic terminology and present it under homogeneous aspects. The essay is intended to help you make an initial assessment of the linguistic vocabulary of grammar writing and to apply conclusions in theory and practice.","pl":""},"lastPage":46,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/28/02_ernst.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Zur linguistischen Fachsprache am Beispiel des Fachwortschatzes der deutschen Gegenwartsgrammatik","title_en":"On the Specialised Language of Linguistics Using the Example of the Specialised Vocabulary of Contemporary German Grammar","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"3227e2c2-a3d8-585b-a24a-7d3195425f65","fields":{"slug":"/data/issues/28/03_foldes/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Csaba","lastName":"Földes","orcid":"0000-0002-4711-2072","affiliation":{"de":"Universität Erfurt","en":"University of Erfurt","pl":"Uniwersytet w Erfurcie"}}],"date":"2025-12-15T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.28-3","id":null,"editors":null,"firstPage":47,"issue":28,"keywords":{"de":["Mehrsprachigkeit","Translanguaging","Superdiversität","Multikompetenz"],"en":["multilingualism","translanguaging","superdiversity","multicompetence"],"pl":["wielojęzyczność","translanguaging","superróżnorodność","multikompetencja"]},"item_abstracts":{"de":"Der vorliegende Beitrag beruht auf der Erkenntnis, dass die Kulturrealität Mehrsprachigkeit, besonders in der gegenwärtigen weitgehend globalen und vernetzten Welt, sowohl im Alltag als auch im Wissenschaftsdiskurs eine zunehmende Rolle spielt. In diesem Zusammenhang erarbeitet er aufgrund aktueller Forschungsliteratur einen systematischen Überblick über Modellierungen, Strukturen, Phänomene und Erscheinungsformen von Mehrsprachigkeit. Dabei wird auf individuelle, gesellschaftliche und institutionelle Aspekte gleichermaßen eingegangen. Es ist u. a. deutlich geworden, dass sich der derzeitige Wandel in den Geistes- und Sozialwissenschaften, so auch in der Linguistik, hin zum Poststrukturalismus auch auf die Mehrsprachigkeitsforschung ausgewirkt hat: Indem das traditionelle Verständnis kulturell (und politisch) bestimmter Sprachgrenzen hinterfragt und die Konstruktion von Sprache(n) als voneinander abgrenzbare Systeme mithin zunehmend abgelehnt oder zumindest relativiert wird, gewinnen Konzepte wie Translanguaging und Superdiversität an Bedeutung. Im Zuge dieses Perspektivwechsels kommt als Alternativkonzept zu Mehrsprachigkeit der Begriff „Multikompetenz“ auf. Dieser wurde zur Beschreibung der Kenntnisstruktur von mehr als einer Sprache im zweisprachigen Gehirn eingeführt und später um soziolinguistische Aspekte erweitert. Er entstand aus der Kritik heraus, dass die Bezeichnung „Mehrsprachigkeit“ mit ihren Bestandteilen mehr und Sprache die Existenz von klar voneinander separierbaren Sprachen suggeriere. Fraglich ist dabei allerdings, ob dann die vorgebrachte „Multikompetenz“ hierfür eine optimale begriffliche Lösung darstellt, denn auch durch diese Benennungsstruktur wird indirekt ebenso nahegelegt, dass mehrere verschiedene, voneinander abgrenzbare Kompetenzen vorlägen. Schließlich hält der Aufsatz den Mehrwert der Mehrsprachigkeit auf allen Ebenen fest: Die moderne Forschung hat erwiesen, dass Mehrsprachigkeit nicht nur kognitive und akademische Vorteile bietet, sondern auch wichtige soziale und kulturelle Auswirkungen hat.","en":"The present contribution is based on the understanding that the cultural phenomenon of multilingualism plays an increasing role in everyday life as well as in scientific discourse, particularly in today’s mostly global and interconnected world. In this regard, this paper offers a systematic overview on modeling, structures, phenomena, and manifestations of multilingualism based on current scientific literature, equally investigating individual, societal, and institutional aspects. Among others, it became apparent that the current transition towards poststructuralism within the humanities and social sciences – including linguistics – has also influenced research on multilingualism: by questioning the traditional understanding of culturally (and politically) defined language borders and rejecting or at least relativizing the notion of language(s) as systems defined separately, concepts like translanguaging and superdiversity gain importance. As part of this shift in perspective, multicompetence appears as an alternative concept to multilingualism. The term “multicompetence” was then further extended to also address the structures of knowledge of more than one language in a bilingual brain as well as, later, sociolinguistic aspects. The term arose out of the criticism that “multilingualism” – with its components “multiple” and “language” – suggests the existence of clearly distinct languages. It remains questionable though if the alternative term “multicompetence” offers an optimal solution as its lexical structure equally suggests multiple different and clearly distinct competences. Finally, the paper records the overall value of multilingualism on all levels: modern research shows that multilingualism does not just offer cognitive and academic advantages but also has important social and cultural effects.","pl":""},"lastPage":73,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/28/03_foldes.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Mehrsprachigkeit: individuelle, gesellschaftliche und institutionelle Aspekte. Einblicke in die aktuelle Forschung","title_en":"Multilingualism: Individual, Societal and Institutional Aspects. Insights into the Current Research","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"dda6ef4c-8271-5b8b-b4af-b6de1d845f9f","fields":{"slug":"/data/issues/28/04_jakosz/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Mariusz","lastName":"Jakosz","orcid":"0000-0001-9606-679X","affiliation":{"de":"Schlesische Universität Katowice","en":"University of Silesia in Katowice","pl":"Uniwersytet Śląski w Katowicach"}}],"date":"2025-12-15T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.28-4","id":null,"editors":null,"firstPage":75,"issue":28,"keywords":{"de":["LGBT-Community","Diskriminierung","Politik","Kirche","Hassrede"],"en":["LGBT community","discrimination","politics","church","hate speech"],"pl":["społeczność LGBT","dyskryminacja","polityka","kościół","mowa nienawiści"]},"item_abstracts":{"de":"In den letzten Jahren hat sich die Debatte über die Rechte und die gesellschaftliche Stellung der LGBT-Community in Polen intensiviert. Zahlreiche politische, religiöse und mediale Akteure haben sich in dieser Auseinandersetzung positioniert. Dabei wird die LGBT-Community nicht nur als politische und soziale Bewegung betrachtet, sondern auch häufig mit ideologischen Konzepten oder Bedrohungsszenarien in Verbindung gebracht. Ziel des vorliegenden Beitrags ist es, die Mechanismen der Ausgrenzung und Diskriminierung im polnischen öffentlichen Diskurs zu analysieren und deren gesellschaftliche Konsequenzen zu beleuchten. Zunächst wird die aktuelle gesellschaftliche und rechtliche Lage der LGBT-Gemeinschaft in Polen dargestellt. Anschließend werden homophobe Aussagen sowie Bilder, Plakate und Banner analysiert, die in der Öffentlichkeit oder in sozialen Medien verbreitet werden. Die Analyse zeigt, dass die Darstellung der LGBT-Community als ideologische Bewegung ein zentrales Mittel der Diskriminierung ist. Besonders konservative und nationalistische Politiker greifen gezielt auf die Rhetorik einer „LGBT-Ideologie“, die als Bedrohung für traditionelle polnische Werte dargestellt wird. Diese Narrative finden sich insbesondere in Wahlkampagnen wieder, in denen politische Akteure die Ablehnung der LGBT-Community zur Mobilisierung bestimmter Wählergruppen nutzen. Neben der Politik spielt die katholische Kirche eine bedeutende Rolle in der Formierung des öffentlichen Diskurses über die LGBT-Community. Hohe kirchliche Würdenträger haben wiederholt homosexuelle Menschen mit Krankheiten oder moralischen Gefahren assoziiert. Dieser Beitrag soll die Öffentlichkeit für diese Problematik sensibilisieren und verdeutlichen, wie Sprache in Kombination mit Bildern zur Verbreitung von Hass gegen LGBT-Personen beitragen kann.","en":"In recent years, the debate about the rights and social status of the LGBT community in Poland has intensified. Numerous political, religious, and media figures have taken a stance in this debate. The LGBT community is not only perceived as a political and social movement but is also frequently associated with ideological concepts or threat scenarios. The aim of this article is to analyse the mechanisms of exclusion and discrimination in Polish public discourse and to shed light on their social consequences. First, the current social and legal status of the LGBT community in Poland is presented. This is followed by an analysis of homophobic statements, as well as images, posters, and banners disseminated in public spaces and on social media. The analysis shows that portraying the LGBT community as an ideological movement is a key tool of discrimination. Particularly conservative and nationalist politicians deliberately employ the rhetoric of an “LGBT ideology“, which is depicted as a threat to traditional Polish values. These narratives are especially prominent in election campaigns, where political figures use opposition to the LGBT community to mobilise specific voter groups. Beyond politics, the Catholic Church plays a significant role in shaping public discourse on the LGBT community. High-ranking church officials have repeatedly associated homosexual people with diseases or moral dangers. This article aims to raise public awareness of this issue and illustrate how language, in combination with images, contributes to the spread of hatred against LGBT people.","pl":""},"lastPage":95,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/28/04_jakosz.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Ausgrenzung und Diskriminierung der LGBT-Community im polnischen öffentlichen Diskurs","title_en":"Exclusion and Discrimination of the LGBT Community in the Polish Public Discourse","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"5fa9a755-e34e-5fd5-abd4-a4db33e58745","fields":{"slug":"/data/issues/28/05_kiyko/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Svitlana","lastName":"Kiyko","orcid":"0000-0003-4964-7043","affiliation":{"de":"Technische Universität Berlin","en":"Technical University of Berlin","pl":"Berliński Uniwersytet Techniczny"}},{"firstName":"Yuriy","lastName":"Kiyko","orcid":"0000-0002-2251-2811","affiliation":{"de":"Nationale Universität Czernowitz „Jurij Fedkowytsch“","en":"Yuriy Fedkovych Chernivtsi National University","pl":"Czerniowiecki Uniwersytet Narodowy im. Jurija Fedkowycza"}}],"date":"2025-12-15T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.28-5","id":null,"editors":null,"firstPage":97,"issue":28,"keywords":{"de":["Deutsch","Pädagogik","Terminologie","Thesaurusmodellierung"],"en":["German language","pedagogy","terminology","thesaurus modeling"],"pl":["język niemiecki","pedagogika","terminologia","modelowanie tezaurusa"]},"item_abstracts":{"de":"Die vorliegende Studie bietet eine umfassende Analyse der Deutschen Fachsprache für Pädagogik (GSLP) und untersucht ihre strukturellen und semantischen Merkmale mittels Thesaurusmodellierung. Die Autoren analysierten 6.452 Begriffe, darunter 4.852 Einzelbegriffe und 1.600 Begriffskombinationen, die aus pädagogischen Wörterbüchern und Textkorpora ausgewählt wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass im GSLP dominieren Substantive (95%), während Verben (2,3%), Adjektive (1,9%) und Adverbien (0,4%) kleinere Anteile ausmachen. Das Thesaurusmodell unterteilt die Pädagogik in zwei Hauptbegriffsfelder: Allgemeine Pädagogik (mit systematischer, historischer und vergleichender Pädagogik) und Sonderpädagogik (mit Schul-, Berufs-, Sozial-, Integrationspädagogik und Erwachsenenbildung). Die Untersuchung ergab 9.372 semantische Beziehungen zwischen den Begriffen, wobei paradigmatische Beziehungen (Gattung-Arten, Synonymie, Teil-Ganzes) die größte Bedeutung haben. Die Interpretation von pädagogischen Begriffen wird durch den Kontext, räumlich-zeitliche Faktoren, soziale Stereotypen und die Autorenschaft beeinflusst. Begriffe unterliegen einer zyklischen Funktionsweise: Entstehung, Verankerung in der Sprache, mögliche Neudefinition, Aussterben und mögliche Ersetzung. Das Beispiel Narkomanie (‚Drogenabhängigkeit‘) veranschaulicht, wie sich Begriffe im Laufe der Zeit entwickeln und schließlich durch ethisch angemessenere Alternativen wie Abhängigkeit (‚Sucht‘) ersetzt werden. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die Thesaurus-Modellierung die Semantik der pädagogischen Terminologie effektiv formalisiert und ein wertvolles Instrument zur Systematisierung und Vereinheitlichung darstellt. Dieser Ansatz ermöglicht einen klareren Vergleich von Begriffen und ein besseres Verständnis ihrer spezifischen Bedeutungen, wodurch ihre praktische Anwendung in Bildungsprozessen verbessert wird und sie als sprachdidaktisches Instrument für die Entwicklung der beruflichen Kompetenz von Lehrern dient.","en":"This study provides a comprehensive analysis of the German Specialised Language of Pedagogy (GSLP), as well as it examines its structural and semantic features through thesaurus modeling. The research comprises 6.452 terms, including 4.852 single terms and 1.600 term combinations, which were selected from pedagogical dictionaries and text corpora. The findings reveal that nouns dominate the GSLP (95%), with verbs (2,3%), adjectives (1,9%), and adverbs (0,4%) representing smaller portions. The thesaurus model divides pedagogy into two main term fields: General Pedagogy (comprising systematic, historical, and comparative pedagogy) and Special Pedagogy (including school, vocational, social, inclusive pedagogy, and adult education). The research established 9.372 semantic relationships among the terms, with paradigmatic relations (genus-species, synonymy, part-whole) being most significant. The interpretation of pedagogical terms is influenced by context, spatial-temporal factors, social stereotypes, and authorship. Terms undergo cyclical functioning: inception, fixation in language, possible redefinition, extinction, and potential replacement. The example of Narkomanie (‘drug dependence’) illustrates how terms evolve over time, eventually being replaced by more ethically appropriate alternatives like Abhängigkeit (‘addiction’). The study concludes that thesaurus modeling effectively formalizes the semantics of pedagogical terminology, providing a valuable tool for systematization and unification. This approach ensures clearer comparison of terms and understanding of their specific meanings, enhancing their practical application in educational processes, and serving as a linguodidactic tool for developing teachers’ professional competence.","pl":""},"lastPage":113,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/28/05_kiyko.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Deutsche Fachsprache der Pädagogik: Semantische und funktionale Aspekte","title_en":"German Professional Language of Pedagogy: Semantic and Functional Aspects","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"f37ad324-e317-5e38-b977-94b9a8962119","fields":{"slug":"/data/issues/28/06_krasniqi/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Vezire","lastName":"Krasniqi","orcid":"0009-0004-7703-5962","affiliation":{"de":"Universität Tirana","en":"University of Tirana","pl":"Uniwersytet Tirański"}},{"firstName":"Elona","lastName":"Rira","orcid":"0009-0004-1565-3044","affiliation":{"de":"Universität Tirana","en":"University of Tirana","pl":"Uniwersytet Tirański"}},{"firstName":"Brikena","lastName":"Kadzadej","orcid":"0000-0001-6293-5299","affiliation":{"de":"Universität Tirana","en":"University of Tirana","pl":"Uniwersytet Tirański"}}],"date":"2025-12-15T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.28-6","id":null,"editors":null,"firstPage":115,"issue":28,"keywords":{"de":["Übersetzungsproblematik","Briefe","Übersetzungsstrategien","kulturelle Differenzen"],"en":["translation problems","letters","translation strategies","cultural differences"],"pl":["problematyka tłumaczeń","listy","strategie tłumaczeń","różnice kulturowe"]},"item_abstracts":{"de":"Diese Studie untersucht die Herausforderungen bei der Übersetzung historischer Briefe, insbesondere der Korrespondenz zwischen Professor Eqrem Çabej und dem Forscher Franz Babinger aus dem Jahr 1963. Ziel ist es, die Schwierigkeiten bei der Übertragung solcher Briefe zu analysieren und die Auswirkungen sprachlicher sowie kultureller Differenzen auf die Übersetzungsqualität zu beleuchten. Die Untersuchung stützt sich auf wissenschaftliche Literatur aus den Disziplinen Sprachwissenschaft, Kommunikation und Übersetzungswissenschaft und verwendet mehrere methodische Ansätze. Eine zentrale Methode ist die Analyse von Übersetzungsstrategien, bei der zwischen einbürgernder und verfremdender Übersetzung sowie adaptierender und transferierender Übersetzung differenziert wird. Diese Differenzierung hilft dabei, die unterschiedlichen Ansätze zur Überwindung sprachlicher und kultureller Barrieren zu verstehen. Ein weiterer methodischer Ansatz ist die Kontextualisierung der Korrespondenz. Dies beinhaltet eine detaillierte Betrachtung der historischen, kulturellen und sozialen Kontexte, um die Herausforderungen bei der Übersetzung besser zu verstehen. Hierbei werden die spezifischen historischen Umstände und die kulturellen Hintergründe von Çabej und Babinger berücksichtigt. Zusätzlich wird eine vergleichende Analyse der originalen Textpassagen und ihrer Übersetzungen durchgeführt, um Unterschiede und Herausforderungen in der Übertragung zu identifizieren und zu bewerten. Diese Methode ermöglicht es, spezifische Übersetzungsprobleme und deren Lösungen zu beleuchten. Abschließend erfolgt eine qualitative Bewertung der Übersetzungen hinsichtlich ihrer Fähigkeit, die Nuancen und die beabsichtigte Bedeutung des Ausgangstextes in der Zielsprache zu bewahren. Diese Bewertung zeigt, dass erfolgreiche Übersetzungen nicht nur sprachliche Genauigkeit, sondern auch ein tiefes Verständnis der kulturellen und historischen Kontexte erfordern. Der Beitrag veranschaulicht die Komplexität der Übersetzung historischer Briefe und betont, dass eine erfolgreiche Übersetzung nicht nur sprachliche, sondern auch kulturelle und historische Kontexte berücksichtigen muss. Die Studie hebt hervor, dass Übersetzer umfassende Kenntnisse der Ausgangs- und Zielsprache sowie der jeweiligen Kulturen benötigen, um eine präzise und kulturell angemessene Übertragung sicherzustellen. Diese Erkenntnisse liefern wertvolle Einblicke für die Übersetzungspraxis und die wissenschaftliche Analyse historischer Dokumente.","en":"This study examines the challenges of translating written communication, historical letters, especially the correspondence between Professor Çabej and the researcher Babinger from 1963. The aim is to analyze the difficulties in translating such letters and to shed light on the effects of linguistic and cultural differences on translation quality. The study draws on academic literature from the disciplines of linguistics, communication and translation studies, and uses several methodological approaches. A central method is the analysis of translation strategies, which differentiates between naturalizing and alienating translation, and adaptive and transferring translation. This differentiation helps to understand the different approaches to overcoming linguistic and cultural barriers. Another methodological approach is the contextualization of the correspondence. This involves a detailed examination of the historical, cultural and social contexts to better understand the challenges of translation. The specific historical circumstances and cultural backgrounds of Çabej and Babinger are considered. In addition, a comparative analysis of the original text passages and their translations is carried out in order to identify and evaluate differences and challenges in the translation. This method makes it possible to shed light on specific translation problems and their solutions. Finally, a qualitative assessment of the translations is made in terms of their ability to preserve the nuances and intended meaning of the source text in the target language. This assessment shows that successful translations require not only linguistic accuracy but also a deep understanding of the cultural and historical contexts. The paper illustrates the complexity of translating historical letters and emphasizes that a successful translation must take into account not only linguistic but also cultural and historical contexts. The study highlights that translators need comprehensive knowledge of the source and target languages as well as the respective cultures to ensure accurate and culturally appropriate translation. These findings provide valuable insights for translation practice and the scientific analysis of historical documents.","pl":""},"lastPage":123,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/28/06_krasniqi.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Übersetzungsproblematik in der schriftlichen Kommunikation: Eine Fallstudie zum Brief","title_en":"Translation Problems in Written Communication: A Case Study of the Letter","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"2d0d9c82-1f87-566d-9108-112c45090c57","fields":{"slug":"/data/issues/28/07_scheibl/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"György","lastName":"Scheibl","orcid":"0000-0002-2692-3351","affiliation":{"de":"Universität Szeged","en":"University of Szeged","pl":"Uniwersytet Segedyński"}}],"date":"2025-12-15T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.28-7","id":null,"editors":null,"firstPage":125,"issue":28,"keywords":{"de":["Shift-Nomen","Sexus-Domäne","Genussemantik","Genderformen"],"en":["shift nouns","male/female domain","gender semantics","gender inclusive forms"],"pl":["rzeczowniki typu shift","domena męska/żeńska","semantyka płci","formy uwzględniające płeć"]},"item_abstracts":{"de":"Mit Shift wird eine exakt definierbare Formklasse von nominalen Lexempaaren vieler europäischer Sprachen bezeichnet, deren Mitglieder durch die semantische Opposition männlich/weiblich unterscheidbar sind. In der Sexus-Domäne fehlt diese Kategorie im Deutschen. Sie lässt sich aber auch für das Deutsche definieren, wenn die benannte semantische Opposition auf die generische Domäne, d. h. auf männlich/ weiblich/divers erweitert wird. So können Genderformen unterschiedlicher Art im Deutschen, deren (flexions)morphologischer Status in vieler Hinsicht ungeklärt ist, ebenfalls als Shift-Nomen klassifiziert werden, denn der Bedeutungswechsel von männlich bzw. weiblich zu generisch geht bei ihnen mit einem vergleichbaren Genuswechsel der Nomen einher. Die Analyse erstellt zuerst das Profil des prototypischen Shifts in den Kontrastsprachen in der Sexus-Domäne. Die so definierte Genussemantik wird im zweiten Schritt auf die (generische) Se*xus-Domäne übertragen. Anschließend werden die prototypischen Parameter des Shifts sinngemäß geschwächt, damit auch belegte/potenzielle/periphere Genderformen der neuen Generation im Deutschen (wie Nomen auf -*in, -y, -x usw.) integrierbar sind. Auf dieser Basis entsteht ein erweiterter Shift-Begriff für das Deutsche, der sie morphologisch erfasst und ihnen eine einheitliche Genussemantik zuschreibt. Mein Ziel ist in diesem Beitrag keinesfalls, zur Debatte um eine gendergerechte Sprache Stellung zu nehmen oder die unterschiedlichen formalen Alternativen des Genderns zu evaluieren. Es geht ausschließlich darum, vor dem Hintergrund genusmorphologischer Prinzipien Evidenz für eine auf Systemebene expandierte, produktive Genussemantik im Deutschen zu liefern.","en":"Shift refers to a precisely definable morphological class of nominal lexeme pairs in many European languages, whose members can be distinguished by the semantic opposition of male/female. This category is absent in the German male/female domain. However, it can be defined for German as well, if the named semantic opposition is expanded to the generic domain, i.e., to male/female/diverse. Thus, gender forms of various types in German, whose (inflectional) morphological status is often unclear, can also be classified as shift nouns, because the shift in meaning from male or female to generic is accompanied by a corresponding gender change in the nouns. The analysis first establishes the profile of the prototypical shift in contrast languages within the male/female domain. The gender semantics so defined is then transferred in the second step to the (generic) male/female/diverse domain. Subsequently, the prototypical shift parameters are meaningfully weakened so that even recorded/potential/peripheral gender forms of the new generation in German (such as nouns ending in -in, -y, -x, etc.) can be integrated. On this basis, an expanded concept of shift for German is developed, which morphologically captures these forms and assigns them a unified gender semantics. My aim in this paper is by no means to take a position in the debate on gender inclusive language or to evaluate the different alternatives for gender inclusive forms. The sole focus is to provide evidence, based on gender morphological principles, for an expanded, productive gender semantics at the system level in German.","pl":""},"lastPage":140,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/28/07_scheibl.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Genuswechsel – Bedeutungswechsel: Zur Genussemantik der Shift-Nomen im Deutschen","title_en":"Change of Gender – Change of Meaning: On the Gender Semantics of Shift Nouns in German","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"9415acea-1e1f-577f-beaf-fbaf9cdf80fc","fields":{"slug":"/data/issues/28/08_cedzich/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Artur Piotr","lastName":"Cedzich","orcid":"0009-0004-0133-689X","affiliation":{"de":"Universität Opole","en":"University of Opole","pl":"Uniwersytet Opolski"}}],"date":"2025-12-15T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.28-8","id":null,"editors":null,"firstPage":143,"issue":28,"keywords":{"de":["Big-Five-Persönlichkeitsmodell","Gewissenhaftigkeit","Persönlichkeitseigenschaften","Lernerfolg","Zweitsprachkompetenz","Sprachfertigkeiten","Selbsteinschätzung"],"en":["Big Five personality model","Conscientiousness","personality traits","FLA success","foreign language proficiency","FLA","language skills","self-assessment"],"pl":["Model osobowości Wielkiej Piątki","sumienność","cechy osobowości","sukces w nauce języków obcych","znajomość języków obcych","umiejętności językowe","samoocena"]},"item_abstracts":{"de":"Individuelle Unterschiede stellen seit vielen Jahren ein zentrales Forschungsthema der Psychologie dar. Erst in den letzten Jahren wurde jedoch die Bedeutung der Verbindung zwischen Persönlichkeitseigenschaften und dem Zweitspracherwerb erkannt. Trotz des zunehmenden Fokus auf Persönlichkeitsmerkmalen gibt es nach wie vor bedeutende Forschungslücke, wie diese Faktoren die Ergebnisse den Zweitspracherwerb beeinflussen können (Pawlak 2022: 201–204). Der vorliegende Artikel nimmt diese Lücke zum Anlass, um den Einfluss von Gewissenhaftigkeit, einem der Big-Five-Merkmale – auf den Lernprozess zu untersuchen. Die empirischen Ergebnisse (N = 78) weisen auf einen positiven Zusammenhang hin: Studierende mit hoher Gewissenhaftigkeit erzielen im Schnitt höhere Englischnoten, setzen ihr Studium engagiert fort und übernehmen eine aktive Rolle im Sprachlernprozess. Studierende mit niedrigen Gewissenhaftigkeitswerten hingegen zeigen Anzeichen von Aufschub und geringerer Motivation im Unterricht. Abschließend werden die Einschränkungen dieser Untersuchung sowie die Implikationen für zukünftige Lehrmethoden und weiterführende Zweitspracherwerb-Forschung erörtert.","en":"Individual differences have long been a key focus in psychological research. However, it is only in recent years that the connection between personality traits and foreign language acquisition (FLA) has gained significant attention. Although there has been a shift toward personality traits, a notable gap in research on how they may affect learning outcomes still exists (Pawlak 2022: 201–204). The purpose of this article is to answer that research call by exploring the influence of Conscientiousness, one of the Big Five personality model traits, on the FLA process. The theoretical conceptualisation of Conscientiousness is supported by empirical findings from a study conducted on a group of 78 foreign language students. The results reveal a positive correlation between Conscientiousness and students’ overall performance in English. Specifically, students with higher levels of Conscientiousness tend to achieve higher grades in English compared to their peers. These students also demonstrate a strong commitment to continuing their studies, use their skills confidently, and take an active role in foreign language learning progress. Conversely, learners with low levels of Conscientiousness tend to procrastinate, achieve lower grades in English, and show a lack of motivation to actively participate in FLA classrooms. The article concludes with limitations as well as implications that may be used as research directions for future FLA studies.","pl":""},"lastPage":164,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/28/08_cedzich.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Der Einfluss der Gewissenhaftigkeit auf den Zweitspracherwerb","title_en":"The Influence of Conscientiousness on Foreign Language Acquisition (FLA)","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"008189d1-1e85-52c1-8961-4070e234566d","fields":{"slug":"/data/issues/28/09_grzybowska/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Joanna","lastName":"Grzybowska","orcid":"0009-0009-2712-3397","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2025-12-15T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.28-9","id":null,"editors":null,"firstPage":165,"issue":28,"keywords":{"de":["kontrastive Linguistik","künstliche Intelligenz","natürliche Sprachverarbeitung","KI-Modelle"],"en":["contrastive linguistics","artificial intelligence","natural language processing","AI models"],"pl":["lingwistyka kontrastywna","sztuczna inteligencja","przetwarzanie języka naturalnego","modele AI"]},"item_abstracts":{"de":"Mit der dynamischen Entwicklung der künstlichen Intelligenz (KI) und der Verarbeitung natürlicher Sprache (Natural Language Processing, NLP) eröffnen sich neue Möglichkeiten in der sprachwissenschaftlichen Analyse, insbesondere im Bereich der kontrastiven und komparativen Forschung. Traditionelle Methoden der Sprachanalyse sind zeitaufwendig und ressourcenintensiv, sodass künstliche Intelligenz zu einem wertvollen Werkzeug in diesem Forschungsbereich wird. Ziel dieser Publikation ist es, einen innovativen Ansatz zur kontrastiven Analyse der deutschen Sprache im Vergleich zu anderen Sprachen unter Verwendung der neuesten KI-Modelle, wie z. B. Transformer-Modelle (BERT, GPT), vorzustellen. Im Rahmen der Analyse werden grammatikalische und semantische Strukturen der Sprachen verglichen sowie der Versuch unternommen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten in großem Maßstab automatisiert zu analysieren. Im Vergleich zu bisherigen Studien zeichnet sich der vorgestellte Ansatz durch den Einsatz fortschrittlicher KI-Werkzeuge aus, die eine schnellere und präzisere Identifikation sprachlicher Unterschiede ermöglichen. Die durchgeführten Forschungsziele umfassten den Vergleich der Methoden zur Anwendung von KI in der kontrastiven Linguistik sowie die Bewertung ihrer Effektivität. Die Analyse ergab, dass KI strukturelle Muster in Sprachen effektiv erkennen kann, jedoch weiterhin von der Qualität der bereitgestellten Daten abhängig bleibt. Basierend auf den Forschungsergebnissen werden Schlussfolgerungen zur Rolle der KI in der sprachwissenschaftlichen Forschung präsentiert. Eine potenzielle praktische Anwendung der Ergebnisse liegt in der Beschleunigung von Forschungsprozessen und der Erhöhung der Präzision bei der Analyse von Sprachunterschieden und -ähnlichkeiten.","en":"With the rapid development of artificial intelligence (AI) and natural language processing (NLP), new opportunities are emerging in linguistic analysis, particularly in contrastive and comparative studies. Traditional methods of linguistic analysis are time-consuming and resource-intensive, making AI a valuable tool for such research. This paper aims to present an innovative approach to contrastive analysis of the German language in comparison with other languages, utilizing the latest AI models, such as transformer-based models (e.g., BERT, GPT). The analysis includes a comparison of grammatical and semantic structures, as well as an attempt at large-scale automated identification of differences and similarities. Compared to previous research, the discussed approach stands out due to the use of advanced AI tools that enable faster and more precise identification of linguistic differences. The research objectives included comparing AI-based methods in contrastive linguistics and assessing their effectiveness. The analysis revealed that AI can successfully identify structural patterns in languages; however, it remains dependent on the quality of the provided data. Based on the study’s results, conclusions regarding the role of AI in linguistic research will be presented. A potential practical application of these findings is the acceleration of research processes and the enhancement of precision in analyzing linguistic differences and similarities.","pl":""},"lastPage":174,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/28/09_grzybowska.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Kontrastywna analiza językowa z wykorzystaniem modeli sztucznej inteligencji: porównanie języka niemieckiego i innych języków","title_en":"Contrastive Linguistic Analysis Using Artificial Intelligence Models: A Comparison of German and Other Languages","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"a76a6744-ec50-5645-a4e2-d72555b4de93","fields":{"slug":"/data/issues/28/10_kopyra/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Olivia","lastName":"Kopyra","orcid":"0009-0002-9751-7323","affiliation":{"de":"Schlesische Universität Katowice","en":"University of Silesia in Katowice","pl":"Uniwersytet Śląski w Katowicach"}}],"date":"2025-12-15T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.28-10","id":null,"editors":null,"firstPage":175,"issue":28,"keywords":{"de":["Wahlkampf","Social Media","Multimodalität"],"en":["election campaign","social media","multimodality"],"pl":["kampania wyborcza","media społecznościowe","multimodalność"]},"item_abstracts":{"de":"Ziel des vorliegenden Beitrags ist es, auf die Verlagerung des Wahlkampfes in soziale Medien hinzuweisen. Dabei wird versucht, das Verhältnis zwischen Text und Bild anhand ausgewählter Beiträge von polnischen politischen Akteuren zu analysieren. Die Studie untersucht die Rolle sozialer Medien in den Wahlkampagnen der polnischen Parteien mit Schwerpunkt auf den Parlamentswahlen 2023 und den Wahlen zum Europäischen Parlament 2024. Das Hauptziel der Untersuchung besteht darin, zu bewerten, wie politische Parteien digitale Plattformen nutzen, um ihr Image aufzubauen, die Wählerschaft zu mobilisieren und effektiv zu kommunizieren. Dabei werden die Merkmale moderner Wahlkampagnen herausgearbeitet. Die Analyse des Einflusses sozialer Medien auf die öffentliche Meinungsbildung und Wählermobilisierung ist zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Forschung über moderne Demokratien geworden. Plattformen wie Facebook, Instagram oder TikTok bieten Politikerinnen und Politikern nicht nur neue Kanäle, um die Wählerschaft zu erreichen, sondern schaffen auch einen Raum für interaktive Kommunikation. Dies stärkt die Beziehung zu den Wählerinnen und Wählern sowie ermöglicht eine unmittelbare Reaktion auf sich verändernde öffentliche Stimmungen. Eine Analyse der Aktivitäten der politischen Parteien auf Social-Media-Plattformen zeigt, dass größere Parteien wie Prawo i Sprawiedliwość (PiS) und Koalicja Obywatelska (KO) eine höhere Social-Media-Aktivität aufweisen als kleinere Gruppierungen wie Konfederacja. Abschließend wird eine Inhaltsanalyse ausgewählter veröffentlichter Posts durchgeführt, bei der visuelle Strategien, rhetorische Mittel und die Verwendung multimodaler Elemente wie Farben, Text und Bilder berücksichtigt werden.","en":"The aim of this article is to highlight the shift of election campaigning to social media. It seeks to analyze the relationship between text and image based on selected posts by Polish political actors. The study examines the role of social media in the election campaigns of Polish political parties, focusing on the 2023 parliamentary elections and the 2024 European Parliament elections. The primary objective is to evaluate how political parties use digital platforms to build their image, mobilize voters, and communicate effectively. In this context, the characteristics of modern election campaigns are outlined. The analysis of the influence of social media on public opinion and voter mobilization has become an essential part of research on modern democracies. Platforms such as Facebook, Instagram, and TikTok not only offer politicians new channels to reach the electorate but also create a space for interactive communication. This strengthens relationships with voters and allows for an immediate response to shifting public sentiment. An analysis of political parties’ activities on social media platforms reveals that major groupings such as Prawo i Sprawiedliwość (PiS) and Koalicja Obywatelska (KO) demonstrate higher levels of activity than smaller parties such as Konfederacja. Finally, a content analysis of selected posts is conducted, considering visual strategies, rhetorical devices, and the use of multimodal elements such as colors, text, and imagery.","pl":""},"lastPage":185,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/28/10_kopyra.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Wahlkampf in sozialen Medien: Eine Analyse von Text-Bild-Relationen auf der polnischen politischen Bühne","title_en":"Election Campaigning on Social Media: An Analysis of Text-Image Relations on the Polish Political Stage","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"d5890a79-bc72-5b40-9ddc-9ee392f293ee","fields":{"slug":"/data/issues/28/11_kotkowska/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Dagmara","lastName":"Kotkowska","orcid":"","affiliation":{"de":"Schlesische Universität Katowice","en":"University of Silesia in Katowice","pl":"Uniwersytet Śląski w Katowicach"}}],"date":"2025-12-15T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.28-11","id":null,"editors":null,"firstPage":187,"issue":28,"keywords":{"de":["ethnischer Humor","Kultur","Nationalitäten","Stereotypen","multiethnische Witze"],"en":["ethnic humor","culture","nationalities","stereotypes","multi-ethnic jokes"],"pl":["humor etniczny","kultura","narodowości","stereotypy","żarty wieloetniczne"]},"item_abstracts":{"de":"Der Beitrag behandelt das Thema der nationalen Stereotype in multiethnischen Witzen. Sein Hauptziel ist zu erforschen, welche stereotypen Darstellungen in ausgewählten polnischen und deutschen Witzen enthalten sind, und deren grundlegende Kategorien zu identifizieren. Der Beitrag besteht aus zwei Teilen – einem theoretischen und einem praktischen. Der theoretische Teil ist dem Versuch gewidmet, ein Stereotyp zu definieren und es von so genannten „verwandten Konzepten“ d. h. Klischees, Feindbilder und Vorurteile abzugrenzen. Besondere Aufmerksamkeit wird den nationalen Stereotypen gewidmet, insbesondere dem Prozess ihrer Entstehung, den für sie typischen sprachlichen Elementen und ihren Auswirkungen auf die Gesellschaft. Danach wird der Begriff des Witzes charakterisiert, seine Eigenschaften und Thematik werden ausführlich erklärt. Die verschiedenen Arten von Witzfunktionen und die von Forschern vorgeschlagene Klassifizierung von Witzen, einschließlich nach Inhalt und Witzstruktur, werden ebenfalls dargestellt. Eine besonders bedeutende Untergruppe des Witzes ist der sogenannte ethnische Witz. In dem Beitrag wird erklärt, wie er entwickelt wurde und welche Besonderheiten er aufweist. Der empirische Teil hingegen zielt darauf ab, einzelne deutsche und polnische multiethnische Witze einander gegenüberzustellen und sie hinsichtlich der darin vorkommenden Nationalitäten und Stereotype zu vergleichen. Es wird untersucht, ob die Stereotype überwiegend negativ oder positiv sind und welche Motive im Vordergrund stehen. Ein anderer wichtiger Aspekt der Analyse ist der Abgrenzung zwischen Hetero- und Autostereotypen, in denen sich die Art und Weise widerspiegelt, wie die Vertreter einer bestimmten Nation fremde Völker und sich selbst betrachten. Die sprachlichen Aspekte des ethnischen Humors wie spezifische Dialekte, die sich vor allem in lokalen/regionalen Witzen manifestieren, werden ebenfalls analysiert. Die Studie konzentriert sich jedoch nicht nur auf die stereotypen Merkmale der betreffenden Nationalitäten oder ethnischen Gruppen, sondern auch auf die Anspielungen in den Witzen auf historische Ereignisse, die politische und wirtschaftliche Situation. Die Analyse wird in den Schlussfolgerungen zusammengefasst, in denen die wichtigsten Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen deutschem und polnischem ethnischem Humor erläutert werden.","en":"The paper addresses the issue of national stereotypes in multi-ethnic jokes. Its main aim is to explore what stereotypical representations are contained in selected Polish and German jokes and to identify their basic categories. The paper consists of two parts – a theoretical and a practical one. The theoretical part is devoted to the attempt to define a stereotype and distinguish it from so-called “related concepts”, i.e. clichés, enemy images and prejudices. Particular attention is paid to national stereotypes, especially the process of their creation, their typical linguistic elements and their impact on society. The concept of the joke is then characterized and its characteristics and themes are explained in detail. The different types of joke functions and the classification of jokes proposed by researchers, including by content and joke structure, are also presented. A particularly important subgroup of jokes are the so-called ethnic jokes. The paper explains how they were developed and what their characteristics are. The empirical part, on the other hand, aims to contrast individual German and Polish multi-ethnic jokes and compare them in terms of the nationalities and stereotypes they contain. An analysis is conducted to determine whether the stereotypes are predominantly negative or positive and which motives are predominant. Another important aspect of the analysis is the differentiation between hetero- and auto-stereotypes, which reflect the way in which the representatives of a particular nation view foreign nations and themselves. The linguistic aspects of ethnic humor, such as specific dialects, which manifest themselves mainly in local/regional jokes, are also studied. However, the study focuses not only on the stereotypical characteristics of the nationalities or ethnic groups concerned, but also on the allusions to historical events, the political and economic situation in the jokes. The analysis is summarized throughout the conclusions, in which the main differences and similarities between German and Polish ethnic humor are explained.","pl":""},"lastPage":202,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/28/11_kotkowska.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Nationale Stereotype in deutschen und polnischen multiethnischen Witzen","title_en":"National Stereotypes in German and Polish Multi-Ethnic Jokes","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"a004ebf6-5391-5319-8ba8-c9569d8f953b","fields":{"slug":"/data/issues/28/12_sevcikova/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Mária","lastName":"Ševčíková","orcid":"0009-0007-9166-525X","affiliation":{"de":"Masaryk-Universität","en":"Masaryk University","pl":"Uniwersytet Masaryka"}}],"date":"2025-12-15T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.28-12","id":null,"editors":null,"firstPage":203,"issue":28,"keywords":{"de":["Phraseologie","Symbolik der Tiere","Sprachbild der Welt"],"en":["phraseology","symbolism of animals","linguistic picture of the world"],"pl":["frazeologia","symbolika zwierząt","językowy obraz świata"]},"item_abstracts":{"de":"Diese Studie untersucht Phraseologismen, die durch die Kombination zweier tierlichen Komponenten spezifische Beziehungen oder Eigenschaften vermitteln. Im Fokus stehen die Sprachen Deutsch, Japanisch und Tschechisch, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der konzeptuellen Darstellung solcher Wendungen zu analysieren. Ein prägnantes Beispiel ist die deutsche Redewendung wie Hund und Katze, die eine feindliche Beziehung symbolisiert. Im Japanischen existiert eine inhaltlich vergleichbare Wendung, jedoch mit den Tieren Hund und Affe. Dies verdeutlicht, wie unterschiedliche Kulturen ähnliche Konzepte mit variierenden metaphorischen Bildern ausdrücken. Durch den Vergleich phraseologischer Einheiten mit tierlichen Elementen werden Muster sichtbar, die auf universelle oder kulturspezifische Konzepte hinweisen. Während einige Redewendungen sich in mehreren Sprachen wiederfinden, existieren auch idiomatische Strukturen, die nur innerhalb einer bestimmten Sprachgemeinschaft verständlich sind. Die Untersuchung stützt sich auf konkrete Beispiele aus den drei Sprachen und berücksichtigt dabei sowohl semantische als auch kulturelle Aspekte. Ein zentrales Ziel dieser Arbeit ist es, herauszuarbeiten, inwieweit sich übergreifende kognitive Konzepte in phraseologischen Wendungen verschiedener Sprachräume erkennen lassen. Dabei wird geprüft, welche sprachlichen Mechanismen zur Bildung dieser Ausdrücke beitragen und wie sich kulturelle Prägungen in ihrer Verwendung widerspiegeln. Die Ergebnisse dieser Analyse liefern wertvolle Erkenntnisse zur Interaktion von Sprache, Kultur und Kognition im Bereich der Phraseologie.","en":"This study examines phraseological expressions that convey specific relationships or characteristics through the combination of two animal components. The focus is on German, Japanese, and Czech, aiming to analyze similarities and differences in the conceptual representation of such expressions. A striking example is the German phrase wie Hund und Katze (‘like dog and cat’), which symbolizes a hostile relationship. In Japanese, a similar expression exists, but with the animals dog and monkey instead. This illustrates how different cultures express similar concepts using varying metaphorical images. By comparing phraseological units containing animal elements, patterns emerge that point to either universal or culture-specific concepts. While some idioms are found across multiple languages, others exist only within a specific linguistic community. The study is based on specific examples from the three languages, taking into account both semantic and cultural aspects. A key objective of this research is to determine the extent to which overarching cognitive concepts can be identified in phraseological expressions across different linguistic areas. The study also examines the linguistic mechanisms that contribute to the formation of these expressions and how cultural influences shape their usage. The findings of this analysis provide valuable insights into the interaction between language, culture, and cognition in the field of phraseology.","pl":""},"lastPage":215,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/28/12_sevcikova.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Wie Hund und Katze: Ein Vergleich phraseologischer Tierverbindungen im Deutschen, Japanischen und Tschechischen","title_en":"Like Dog and Cat: A Comparison of Phraseological Pairs of Animals in German, Japanese, and Czech","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"297dc93a-1d1a-5a2a-8db9-07a457628a24","fields":{"slug":"/data/issues/28/13_szmajdzinska/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Ewa","lastName":"Szmajdzińska","orcid":"0009-0002-4017-1982","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2025-12-15T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.28-13","id":null,"editors":null,"firstPage":217,"issue":28,"keywords":{"de":["Leichte Sprache","Behindertenrechtskonvention","Lexik"],"en":["easy language","UN Convention","lexis"],"pl":["prosty język","konwencja o prawach osób niepełnosprawnych","leksyka"]},"item_abstracts":{"de":"Die Idee der vereinfachten Kommunikation gewinnt rechtliche Grundlagen dank des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Der internationale Vertrag schreibt die Rechte der Behinderten fest und verpflichtet alle Vertragsstaaten sie zu schützen und umzusetzen, und zwar in allen Lebensbereichen, auch in Bezug auf eine barrierefreie Kommunikation. Als wirksames Kommunikationsmittel zur Umsetzung dieser Forderung gilt Leichte Sprache, die in erster Linie für Personen mit Leseeinschränkungen bestimmt ist. Die Textangebote, die im Leichten Sprache – Konzept erstellt werden, unterstützen die Menschen mit Behinderungen in ihrem eigenständigen Leben und stärken somit die Gestaltung der inklusiven Gesellschaften. Die leicht verständlichen Texte sind stark vereinfacht: sowohl wenn es sich um die sprachliche Ebene handelt (Morphologie, Lexik, Syntax, Text, Semantik) als auch in Bezug auf die grafische Darstellung. Die Behindertenrechtskonvention wurde auch in Leichter Sprache veröffentlicht. In dieser intralingualen Übersetzung erkennt man viele unterschiedliche Textvereinfachungen, die zu den lexikalischen Transformationen gehören und die zur besseren Textverständlichkeit beitragen. Lexikalische Vereinfachung der Texte sollte bestimmte sprachwissenschaftliche Regeln befolgen. Polen verfügt vor allem über ein Regelwerk, das für europäische Länder konzipiert wurde. Die Mehrheit der Regeln zur Lexik fungiert als übereinzelsprachliche Hinweise, die in Bezug auf die polnische Sprache um einige weitere Merkmale ergänzt wurden. Der folgende Text beschreibt die drei Hauptstrategien, die in der intralingualen Übersetzung verwendet wurden, listet die bestimmten Regeln für die Übersetzer der leichten Texte auf und exemplifiziert die Verwendung eines leicht verständlichen Wortes auf der Grundlage einer ausgewählten Regel. Da aber Leichte Sprache ein aus der Praxis herausgestelltes Konzept ist, gehört die letztendliche Verständlichkeitsprüfung den Menschen mit Behinderung, die als primäre Zielgruppe der leicht verständlichen Texte gelten.","en":"The idea of simplified communication obtains legal foundations thanks to the UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities. The international treaty writes down the rights of people with disabilities and calls on States Parties to promote and enforce them in all areas of life, including accessible communication. Easy Language is considered an effective tool for this requirement, primarily intended for people with reading difficulties. The texts created in accordance with the Easy Language concept help people with disabilities live independently and thus strengthen the development of inclusive societies. The easily understandable texts are significantly simplified: both in terms of language (morphology, lexicon, syntax, text, semantics) and graphics. The Convention on the Rights of Persons with Disabilities has also been published in Easy Language. In this intralingual translation, one can identify many different text simplifications, which belong to lexical transformations and improve text comprehensibility. Lexical simplification of texts should follow specific linguistic rules. Poland primarily uses a set of rules designed for European countries. The majority of the rules for the lexicon function as cross-linguistic guidelines. They have been supplemented by additional features in relation to the Polish language. The following text describes the three main strategies used in intralingual translation, lists the specific rules for translators of easy texts, and exemplifies the use of an easily understandable word based on a selected rule. However, since Easy Language is a concept developed from practice, the final comprehensibility check belongs to the persons with disabilities, who are the primary target group for easy-to-read texts.","pl":""},"lastPage":228,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/28/13_szmajdzinska.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Leichte Sprache im Polnischen: Lexikalische Transformationen am Beispiel der vereinfachten UN-Behindertenrechtskonvention","title_en":"Easy Language in Polish: Lexical Transformations Using the Example of the Simplified UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"0ccfd2eb-ce41-5084-b356-e328e94a9329","fields":{"slug":"/data/issues/28/14_zablocka/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Anna","lastName":"Zabłocka","orcid":"0009-0007-4270-1584","affiliation":{"de":"Adam-Mickiewicz-Universität Poznań","en":"Adam Mickiewicz University","pl":"Uniwersytet im. Adama Mickiewicza w Poznaniu"}},{"firstName":"Michał","lastName":"Ejankowski","orcid":"0009-0008-5514-4032","affiliation":{"de":"Adam-Mickiewicz-Universität Poznań","en":"Adam Mickiewicz University","pl":"Uniwersytet im. Adama Mickiewicza w Poznaniu"}},{"firstName":"Marta","lastName":"Kubisiak","orcid":"0009-0002-3102-7196","affiliation":{"de":"Adam-Mickiewicz-Universität Poznań","en":"Adam Mickiewicz University","pl":"Uniwersytet im. Adama Mickiewicza w Poznaniu"}},{"firstName":"Teodor","lastName":"Kunze","orcid":"0009-0004-9963-2207","affiliation":{"de":"Technische Universität Poznań","en":"Poznań University of Technology","pl":"Politechnika Poznańska"}},{"firstName":"Konrad","lastName":"Basza","orcid":"0009-0007-1889-5067","affiliation":{"de":"Technische Universität Poznań","en":"Poznań University of Technology","pl":"Politechnika Poznańska"}}],"date":"2025-12-15T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.28-14","id":null,"editors":null,"firstPage":229,"issue":28,"keywords":{"de":["digitale Lernplattformen","Idiome","Bildungstechnologie","Englisch als Fremdsprache (EFL)"],"en":["digital learning platforms","idioms","idiom learning","idiomatic competence"],"pl":["cyfrowe platformy edukacyjne","idiomy","technologia kształcenia","język angielski jako język obcy"]},"item_abstracts":{"de":"Der rasante technologische Fortschritt des 21. Jahrhunderts hat unser Verständnis von Sprache und deren Vermittlung grundlegend verändert. Da die digitale Bildung immer wichtiger wird, untersucht diese Studie die Effektivität und Funktionalität des Treedioms1 Online-Wörterbuchs als Hilfsmittel zum Lernen englischer Idiome. Die Studie untersucht die Auswirkungen der Plattform auf die passive phraseologische Kompetenz der Nutzenden, ihr Engagement mit verschiedenen interaktiven Funktionen und die Gesamteffektivität der Lernaktivitäten. Das Hauptziel besteht darin, den Erwerbsprozess von Idiomen in einer digitalen Umgebung zu bewerten. Die Studie umfasst die Konzeption und Durchführung von Übungen innerhalb der Plattform, die Durchführung von Umfragen vor und nach der Studie, die Analyse quantitativer Daten und die Befragung ausgewählter Teilnehmender. Der didaktische Ansatz basiert auf der Methodik von Kühn (1992): entdecken, erkennen, anwenden. Die Ergebnisse dieser vorläufigen Studie werden in weitere Verbesserungen der Plattform einfließen. Für die Zukunft sind Untersuchungen mit Test- und Referenzgruppen geplant, um die Ergebnisse des Idiom-Lernens in einer Online-Umgebung zu bewerten. Für die Zukunft sind Untersuchungen mit Test- und Kontrollgruppen geplant, um die Ergebnisse des Idiomenlernens in einer Online-Umgebung zu bewerten. In diesem Artikel werden die Methodik des Projekts, die wichtigsten Ergebnisse und die pädagogischen Implikationen vorgestellt und das Potenzial der Plattform zur Verbesserung der idiomatischen Kompetenz und des Engagements der Lernenden hervorgehoben.","en":"The rapid advancement of 21st-century technology has fundamentally transformed our understanding of language and its instruction. The implementation of digital learning platforms offers a unique method for idiom acquisition and has been demonstrated to boost student engagement (Bajaj 2024). As educational technology becomes increasingly essential, this study explores the effectiveness and functionality of the digital learning platform “Treedioms online idiom dictionary” as a tool for learning English idioms. Relatively few studies have investigated the impact of digital engagement on idiom acquisition. Owing to the discrepancy between literal and figurative meanings, as well as the culturally influenced cross-language diversity, idiomatic phrases have been proven to pose a challenge to learners (cf. Burger 2015: 90-91). The research examines the platform’s impact on users’ passive phraseological competence and their engagement with various interactive features. The primary objective is to evaluate the platform’s learning activities and its effectiveness for idiom acquisition. The study involves designing and implementing exercises for university-level students within the “Treedioms” platform, conducting pre- and post-study surveys, analyzing quantitative data, and interviewing selected participants. The instructional approach is based on Kühn’s methodology: discover, recognize, utilize. The results demonstrate that sustained exposure to idiomatic content and knowledge retention features enhance students’ progress rates. Notably, participants who used interactive flashcards regularly achieved scores 5.2 percentage points higher than occasional users. In addition, flexibility and engaging content in the digital environment proved to facilitate the learning process. In conclusion, findings from this preliminary study will inform further improvements to the platform, with plans for future research involving both test and reference groups to evaluate idiom learning outcomes in an online setting. This paper presents the project’s methodology, key findings, and pedagogical implications, highlighting the platform’s potential to enhance idiomatic competence and learner engagement.","pl":""},"lastPage":243,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/28/14_zablocka.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Der Erwerb von Idiomen in einer digitalen Umgebung anhand der Treedioms-Plattform für Online-Idiomwörterbücher","title_en":"Idiom Acquisition in a Digital Environment Based on the “Treedioms Online Idiom Dictionary” Platform","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"133e3704-c85c-5212-9f96-e4578da12f0c","fields":{"slug":"/data/issues/28/15_bohusova/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Zuzana","lastName":"Bohušová","orcid":"0000-0001-7347-5494","affiliation":{"de":"Matej-Bel-Universität","en":"Matej Bel University","pl":"Uniwersytet Mateja Bela w Bańskiej Bystrzycy"}}],"date":"2025-12-15T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.28-15","id":null,"editors":null,"firstPage":247,"issue":28,"keywords":{"de":["Videos","deutsche Aussprache","Authentizität","Phonodidaktik","Imitation"],"en":["videos","German pronunciation","authenticity","phonodidactics","imitation"],"pl":["video","wymowa niemiecka","autentyczność","fonodydaktyka","imitacja"]},"item_abstracts":{"de":"Im Artikel befasst sich die Autorin mit der phonodidaktischen Arbeit anhand audiovisueller Materialien. Authentische Short-Videos bieten effektive Möglichkeiten für den Phonetikunterricht in Deutsch als Fremdsprache (DaF). Sie wirken attraktiv, wecken Wiederholungslust und fördern Sprechflüssigkeit sowie Situativität. Sie sind leicht zugänglich, bringen gesprochene Gegenwartssprache in den Unterricht und können auf vielfältige Weise als kontextverankerte Ausspracheübungen genutzt werden. Durch Imitation fördern sie die intonatorisch-artikulatorische Progression der Lernenden. Authentische Materialien sind wichtig, um den natürlichen Sprachgebrauch kennenzulernen und Strategien zur Rezeption und Produktion zu entwickeln. Sie enthalten typische Merkmale des alltäglichen Sprachgebrauchs, wie umgangssprachliche Elisionen, suprasegmentale Expressivität, fremde oder plurizentrische Akzente, stilistische Hybridität sowie Mimik und Gestik. Der Einsatz digitaler Medien im Unterricht ist folglich sinnvoll, erfordert jedoch eine angepasste didaktische Herangehensweise. Zwei Stand-up-Comedians, Alain Frei und Sebastian Lehmann, dienen mit ihren auf Video aufgenommenen Live-Auftritten als motivierende Mustersprecher mit dialektfreier Aussprache. Bei Mitsprechübungen sind die StudentInnen mit der sog. Sprechflüssigkeit konfrontiert, das bedeutet, dass sie sich eine konkrete und bewusste Vorstellung vom Redekontinuum mit all seinen suprasegmentalen Aspekten – Tempo, Melodiemodulation und Emotionalität – machen. Untertitel unterstützen das multimodale Vorgehen, bei dem das Sprechen mit dem Lesen verbunden wird. Anschließend kann man sich auch auf die Laut-Buchstaben-Zuordnung konzentrieren. Die Feststellung In video veritas – also Im Video liegt die Wahrheit – wurde der Überschrift dieses Aufsatzes vorangestellt. Es soll die Botschaft überbringen, dass Videos als situationsverankerte und multiperspektivische Kunstwerke dem, was man als Wahrheit begegnet, am besten entsprechen, in unserem Fall mit Fokus auf die sprachkulturelle Realität und den mündlichen Sprachgebrauch.","en":"In the article, the author discusses phonetic teaching using audiovisual materials. Authentic short videos offer effective opportunities for teaching phonetics in German as a foreign language (DaF). They are appealing, encourage repetition, and promote fluency and situational awareness. They are easily accessible, bring contemporary spoken language into the classroom, and can be used in a variety of ways as context-based pronunciation exercises. Through imitation, they promote the intonational and articulatory progression of learners. Authentic materials are important for learning natural language use and developing strategies for reception and production. They contain typical features of everyday language use, such as colloquial elisions, suprasegmental expressiveness, foreign or pluricentric accents, stylistic hybridity, facial expressions, and gestures. The use of digital media in the classroom is therefore useful, but requires an adapted didactic approach. Two stand-up comedians, Alain Frei and Sebastian Lehmann, serve as motivating model speakers with dialect-free pronunciation in their live performances recorded on video. During repetition exercises, students are confronted with what is known as speech fluency, which means that they form a concrete and conscious idea of the speech continuum with all its suprasegmental aspects: speed, melody modulation, and emotionality. Subtitles support the multimodal approach in which speaking is combined with reading. Subsequently, one can also concentrate on the sound-letter correspondence. The statement In video veritas – meaning “the truth is in the video” – was placed at the beginning of this paper. It is intended to convey the message that videos, as situation-anchored and multi-perspective works of art, best correspond to what we encounter as truth, in our case, with a focus on linguistic-cultural reality and natural language use.","pl":""},"lastPage":260,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/28/15_bohusova.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"In video veritas: Short-Videos als authentische Ausspracheübungen","title_en":"In Video Veritas: Short Videos as Authentic Pronunciation Exercises","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"afb276da-0f4e-516b-892e-7f5ca2b12f39","fields":{"slug":"/data/issues/28/16_czerwonka-wajda/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Zuzanna","lastName":"Czerwonka-Wajda","orcid":"0000-0003-2578-1387","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2025-12-15T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.28-16","id":null,"editors":null,"firstPage":261,"issue":28,"keywords":{"de":["Perzeption","Niederländisch","Polnisch","artikulatorische Reproduktion","Ausspracheunterricht"],"en":["perception","Dutch","Polish","articulatory reproduction","pronunciation teaching"],"pl":["percepcja","niderlandzki","polski","reprodukcja artykulacyjna","nauczanie wymowy"]},"item_abstracts":{"de":" Der Beitrag befasst sich mit der geplanten Untersuchung der Wahrnehmung niederländischer Vokale durch polnische Muttersprachler – ein Problem, das für dieses Sprachpaar noch nie systematisch erforscht wurde, obwohl die Verknüpfung von Wahrnehmungsfehlern mit Fehlern in der artikulatorischen Reproduktion für den Unterricht der niederländischen Aussprache von großer Bedeutung ist. Ausgangspunkt des Artikels ist die kritische Übersicht der bestehenden Forschung auf diesem Gebiet (Balas 2017 und 2018, Czerwonka-Wajda 2021), ergänzt durch eine Überprüfung von Untersuchungen ausgeführt unter vergleichbaren Bedingungen und mit Sprachen aus derselben Sprachfamilie (Hentschel 1982 und 1986, Chládková/Podlipský 2011). Die Übersicht berücksichtigt insbesondere die Ergebnisse von Experimenten, angewandten Wahrnehmungstests und verwendeten Stimuli. Der zweite Teil des Artikels gibt einen Überblick über die Annahmen der bevorstehenden Studie und diskutiert das optimale Forschungsdesign, einschließlich des Ausgangspunkts der Experimente (niederländische vordere (gerundete) Vokale), Typen von Wahrnehmungstests (Kombination von Identifikation und Diskriminierung) und zu verwendende Stimuli (nichtexistierende Wörter vom Typ sVs/sVze). Der Artikel wird abgeschlossen mit Vorschlägen zur Fortsetzung der Untersuchung in der Zukunft, durch zum Beispiel alle niederländischen Vokale in die Untersuchung einzubeziehen oder durch Wahrnehmung und Artikulation in einem Experiment zu kombinieren. Auch die Erweiterung des Forschungsumfangs wird berücksichtigt, wie zum Beispiel der longitudinale Aspekt zu einkalkulieren oder die Studiengruppe um tschechisch-, slowakisch- und deutschsprachige Studierende des Niederländischen zu erweitern, usw.).","en":"The paper addresses the upcoming study of the perception of Dutch vowels by Polish speakers – a problem that has never systematically been researched for this particular language pair, despite the fact that linking errors in perception with errors in articulatory reproduction is of great importance for teaching Dutch pronunciation. The starting point of the paper is the critical review of existing works in this field (Balas 2017 and 2018, Czerwonka-Wajda 2021), enhanced with a review of research conducted in comparable conditions and with languages within the same language family (Hentschel 1982 and 1986, Chládková/ Podlipský 2011). The review pays particular attention to the results of experiments, applied perception tests, and used stimuli. The second part of the paper gives an overview of assumptions of the upcoming study, discussing the optimal research design, including the starting point of the experiments (Dutch front (rounded) vowels), types of perception tests (combination of identification and discrimination) and stimuli to be used (non-words of sVs/sVze type). The paper concludes with suggestions for possible continuation of the study in the future: all Dutch vowels must be included, as well as perception and articulation should be combined. Also, the possibility of expanding the scope of research is being taken into account, e. g. taking the longitudinal aspect into account or expanding the study group with Czech, Slovak and German-speaking students of Dutch.","pl":""},"lastPage":275,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/28/16_czerwonka-wajda.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Eine Studie zur Wahrnehmung niederländischer Vokale durch polnische Muttersprachler – Theoretische Grundlagen und vorläufige Forschungsschwerpunkte","title_en":"A Study of the Perception of Dutch Vowels by Polish Speakers – Theoretical Foundations and Preliminary Focal Research Points","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"8fbad69a-917b-58a2-87c3-b60ceb164dde","fields":{"slug":"/data/issues/28/17_cetinkaya/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Buse","lastName":"Çetinkaya","orcid":"0000-0002-8632-5548","affiliation":{"de":"Universität Thrakien","en":"Trakya University","pl":"Uniwersytet Trakya"}}],"date":"2025-12-15T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.28-17","id":null,"editors":null,"firstPage":277,"issue":28,"keywords":{"de":["auditive Verarbeitung","postgraduale Abschlussarbeiten","Dokumentenanalyse","Übersichtsarbeit"],"en":["auditory processing","postgraduate theses","document analysis","review"],"pl":["przetwarzanie audytywne","prace podyplomowe","analiza dokumentów","recenzja"]},"item_abstracts":{"de":"Diese Studie hat das Ziel, akademische Trends, methodologische Tendenzen und Forschungslücken im Bereich der auditiven Verarbeitung in der Türkei systematisch anhand von Postgraduiertenarbeiten zu identifizieren. Insgesamt wurden 27 Master- und Doktorarbeiten aus der Datenbank des Türkischen Hochschulrats (YÖK) erfasst und mittels Dokumentenanalyse, einem qualitativen Forschungsansatz, ausgewertet. Die Einschlusskriterien erforderten, dass die Arbeiten an türkischen Universitäten abgeschlossen wurden, sich auf Master- oder Doktorgrade beziehen, den Schwerpunkt auf auditive Verarbeitungsfähigkeiten legen und als Volltext zugänglich sind. Die Analyse ergab, dass das wissenschaftliche Interesse an der auditiven Verarbeitung insbesondere in den letzten fünf Jahren deutlich zugenommen hat. Allerdings handelte es sich bei der Mehrheit um Masterarbeiten (n=21), während nur sechs Dissertationen auf Doktoratsniveau verfasst wurden. Dies zeigt, dass weiterführende Forschungen mit stärkerer theoretischer Tiefe bislang begrenzt sind. Ein weiteres zentrales Ergebnis war, dass alle Arbeiten quantitative Methoden anwendeten, was auf einen Mangel an methodischer Vielfalt hinweist. Diese Abhängigkeit von numerischen Daten schränkt die Möglichkeit ein, subjektive Erfahrungen und kontextuelle Variablen zu erfassen, die durch qualitative oder Mixed-Methods-Ansätze berücksichtigt werden könnten. Hinsichtlich der Teilnehmergruppen war die Verteilung zwischen Kindern und Erwachsenen ausgeglichen, jedoch untersuchte nur eine Arbeit beide Gruppen gemeinsam, was auf eine Forschungslücke über die gesamte Lebensspanne hinweg hinweist. Fachlich zeigte sich, dass die meisten Arbeiten im Bereich der Audiologie (70,3 %) durchgeführt wurden, mit geringeren Beiträgen aus Pädagogik, Psychologie oder Medizin. Dieses Ungleichgewicht unterstreicht den Bedarf an interdisziplinärer Zusammenarbeit, da auditive Verarbeitung ein komplexes und facettenreiches Phänomen ist, das über die Gesundheitswissenschaften hinausgeht. Der vorliegende Übersichtsartikel liefert wertvolle Einblicke in den aktuellen Stand der Postgraduiertenforschung zur auditiven Verarbeitung in der Türkei und weist auf zukünftige wissenschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten hin.","en":"This study aims to identify academic trends, methodological tendencies, and research gaps in the field of auditory processing in Türkiye by systematically examining postgraduate theses. A total of 27 master’s and doctoral theses were accessed through the Turkish Higher Education Institution (YÖK) database and analysed using the document analysis method, a qualitative research approach. The inclusion criteria required that the theses be completed at Turkish universities, be at the master’s or doctoral level, focus on auditory processing skills, and have accessible full texts. The analysis revealed that academic interest in auditory processing has increased, particularly in the last five years. However, the majority of the theses were at the master’s degree level (n=21), while only six were doctoral dissertations, showing that advanced research with stronger theoretical depth remains limited. Another key finding was that all the theses employed quantitative methods, indicating a lack of methodological diversity. This reliance on numerical data restricts opportunities to capture subjective experiences and contextual variables that could be addressed through qualitative or mixed-method approaches. In terms of participants, the distribution was balanced between children and adults, yet only one thesis investigated both groups together, suggesting a gap in lifespan-oriented research. Disciplinary distribution showed that most theses were conducted in audiology (70.3%), with fewer contributions from education, psychology, or medicine. This imbalance highlights the need for interdisciplinary collaboration, as auditory processing is a complex and multifaceted phenomenon extending beyond health sciences alone. This review article offers valuable insights into the current state of postgraduate research in auditory processing in Türkiye and provides direction for future scholarly efforts in this area.","pl":""},"lastPage":285,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/28/17_cetinkaya.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Eine Untersuchung von Postgraduiertenarbeiten zum Thema auditive Verarbeitungsfähigkeiten in der Türkei","title_en":"An Examination of Postgraduate Theses on Auditory Processing Skills in Türkiye","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"4d13f532-503b-53fd-8a4c-118c6f4aeb55","fields":{"slug":"/data/issues/28/18_derych/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Alicja","lastName":"Derych","orcid":"0000-0002-8819-2080","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2025-12-15T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.28-18","id":null,"editors":null,"firstPage":287,"issue":28,"keywords":{"de":["Aussprachestandard","phonetische Norm","kommunikative Akzeptanz","Aussprache des Polnischen als Fremdsprache","artikulatorische Phonetik"],"en":["pronunciation standard","phonetic norm","communicative acceptability","foreign Polish pronunciation","articulatory phonetics"],"pl":["standard wymowy","norma fonetyczna","akceptacja komunikacyjna","wymowa języka polskiego przez obcokrajowców","fonetyka artykulacyjna"]},"item_abstracts":{"de":"Die vorliegende Arbeit dient als Beitrag zur Diskussion über Fragen der Aussprache-Norm(en) und des Standards im Polnischen, die in der phonetischen Forschung präsent sind. Der Begriff der Norm(en) und des Standards ist offenbarvielschichtig, instabil, fragmentiert und einem ständigen Wandel unterworfen zu werden. Da es kein neues Wörterbuch der polnischen Aussprache gibt sowie eine Reihe von phonetischen Richtlinien veraltet zu sein scheinen und/oder nicht auf tatsächlichen empirischen Forschungen basieren, muss bei der Untersuchung der Aussprache von Polnisch durch Ausländer (im Rahmen der artikulatorischen Phonetik) die Frage der Auswahl der Referenzgrundlage bewertet werden, d.h. eines bestimmten Standards, mit dem die Ergebnisse, nämlich die artikulatorischen Muster von Nicht-Muttersprachlern, verglichen werden sollten. Der Artikel zielt darauf ab, die Frage zu beantworten, was als dieser Referenzpunkt dienen könnte und wie er ausgewählt werden sollte. Unter Berücksichtigung bestehender relevanter Publikationen, die sich mit phonetischen Normen, Aussprachestandards und kommunikativer Akzeptanz befassen, diskutiert der Artikel deren (Un-)Anwendbarkeit in dieser Art von Forschung und verweist dabei auf Begriffe wie z. B. „glottodidaktische Norm“, „Aussprache-Norm“, „Entwicklungsnorm“ usw. Im Verlauf der Argumentation werden phonetische Wörterbücher, Richtlinien (Regelwerke) und Prüfungsstandards erwähnt. Untersuchungen führen zu der Schlussfolgerung, dass phonetische Forschung ohne Bezugnahme auf Normen oder Standards durchgeführt werden kann, ihre Ergebnisse jedoch funktionaler und anwendbarer sind, wenn solche Vergleichsgrundlagen sorgfältig einbezogen werden. Da es keine einzige Quelle gibt, die als Vergleichsgrundlage dienen könnte, sollte eine Synthese erstellt werden, die Sprachwandelmechanismen (Generationsunterschiede), regionale Unterschiede, soziolinguistische Faktoren und bestimmte Aussprachestandards berücksichtigt, die auch auf kommunikativer Akzeptanz basieren und nicht auf normativen Angaben, die nicht durch empirische Daten gestützt sind.","en":"The present paper serves as a voice in the discussion on the issues of pronunciation norm(s) and standard in Polish with reference to phonetic research. The notion of norm(s) and standard seems to be multi-level, unstable, fragmented and constantly changing. As there exists no new dictionary of Polish pronunciation and a number of phonetic guidelines seem to be outdated and/or not based on actual empirical research, while conducting the study of foreign Polish pronunciation (within the framework of articulatory phonetics), the author needed to evaluate the question of the selection of the reference ground, i.e. certain standard to which the results, namely non-native articulatory patterns, should be compared. The article aims to answer the question what could possibly serve as this reference point and how it should be selected. Taking into consideration a selection of existing relevant publications concerned with phonetic norm, pronunciation standard and communicative acceptability, the article discusses their (in)applicability in this kind of research, pointing to the terms such as e.g. ‚glottodidactic norm‘, ‚pronunciation norm‘ and ‚developmental norm‘. Phonetic dictionaries, guidelines (rulebooks) and examination standards are mentioned in the course of the argument. Investigations lead to the conclusion that phonetic research may be conducted without referencing to any norm or standard but its outcomes are more functional and applicable if such comparison ground is carefully selected. Due to the absence of one source that could serve as a point of comparison, certain synthesis should be prepared, taking into consideration language change (generational variation), regional variation, sociolinguistic factors and certain pronunciation standard based also on communicative acceptability rather than prescriptive account not backed up with empirical data.","pl":""},"lastPage":298,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/28/18_derych.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Phonetische Norm oder Aussprachestandard? Eine Perspektive der Forschung zur Aussprache des Polnischen als Fremdsprache","title_en":"Phonetic Norm or Pronunciation Standard? A Perspective of Research on Foreign Polish Pronunciation","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"63bf06fd-ce44-5bb9-a388-bfd710fff335","fields":{"slug":"/data/issues/28/19_dzidek/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Jakub","lastName":"Dzidek","orcid":"0009-0000-0807-5726","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2025-12-15T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.28-19","id":null,"editors":null,"firstPage":299,"issue":28,"keywords":{"de":["Prosodie","Stille","Pause","Schweigen"],"en":["prosody","silence","pause","remaining silence"],"pl":["prozodia","cisza","pauza","milczenie"]},"item_abstracts":{"de":"Der Beitrag beschäftigt sich mit dem Verhältnis zwischen Stille, Pause und Schweigen – drei Erscheinungen, die eng miteinander verbunden sind und dennoch unterschiedliche Funktionen im sprachlichen Handeln erfüllen. Während sie im alltäglichen Sprachgebrauch häufig gleichgesetzt werden, zeigt die linguistische Betrachtung, dass sie jeweils eigene Merkmale besitzen und nicht ohne Weiteres synonym verwendet werden können. Besonderes Augenmerk gilt hier der Frage, wie diese Phänomene prosodisch erfasst, klassifiziert und interpretiert werden können. Dabei wird hervorgehoben, dass eine rein akustische Analyse nicht ausreicht, da Wahrnehmung und Interpretation durch den Rezipienten eine zentrale Rolle spielen. Die theoretischen Überlegungen werden durch Beispiele aus Fernsehfußballberichterstattungen ergänzt, die als dynamischer Kontext für die Untersuchung von Pausen und Stille gelten. Diese Daten ermöglichen es, unterschiedliche kommunikative Funktionen solcher Erscheinungen in authentischen, medial vermittelten Sprechsituationen zu veranschaulichen. Die wichtigsten Ergebnisse werden in Form von übersichtlichen Grafiken präsentiert, die die Verteilung und der untersuchten Phänomene veranschaulichen. Auf diese Weise leistet der Beitrag einen Beitrag zur differenzierten Analyse des „Ungesagten“ (Berücksichtigt werden zudem seine gesprochenen Varianten) in Sprache.","en":"The paper addresses the relationship between silence, pause, and speechlessness – three phenomena that are closely related yet fulfill different functions in linguistic interaction. While they are often treated as equivalent in everyday language use, linguistic analysis shows that each possesses distinct characteristics and that they cannot be used interchangeably. Particular attention is given to the question of how these phenomena can be prosodically captured, classified, and interpreted. It is emphasized that a purely acoustic analysis is insufficient, as perception and interpretation by the listener play a central role. The theoretical considerations are complemented by the examples from televised football commentaries, which provide a dynamic context for examining pauses and silence. These data allow for illustrating the different communicative functions of such phenomena in authentic, media-mediated speech situations. The main findings are presented in the form of clear visualizations that demonstrate the distribution of the phenomena under investigation. In this way, the paper contributes to a differentiated analysis of the “unsaid” – including its spoken variants – in language.","pl":""},"lastPage":310,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/28/19_dzidek.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Zur Wahrnehmung von Stille, Pause und Schweigen in akustisch-auditiven Untersuchungen aus prosodischer Perspektive","title_en":"On the Perception of Silence, Pauses, and Remaining Silence in Acoustic-Auditory Studies from a Prosodic Perspective","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"b08510b4-1295-5a6d-ac25-381de49b5f3e","fields":{"slug":"/data/issues/28/20_grzeszczakowska-pawlikowska/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Beata","lastName":"Grzeszczakowska-Pawlikowska","orcid":"0000-0003-2252-5038","affiliation":{"de":"Universität Łódź","en":"University of Łódź","pl":"Uniwersytet Łódzki"}}],"date":"2025-12-15T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.28-20","id":null,"editors":null,"firstPage":311,"issue":28,"keywords":{"de":["Vorlesekompetenz","phonetisch-phonologische Kompetenz","Text(sorten)kompetenz","performative Kompetenz","reproduzierendes Sprechen","DaF"],"en":["reading-aloud competence","phonetic-phonological competence","text and genre competence","performative skills","reproductive speech","GFL"],"pl":["kompetencja czytania na głos","kompetencja fonetyczno-fonologiczna","kompetencja tekstowa i gatunkowa","kompetencja performatywna","mówienie reprodukcyjne","DaF"]},"item_abstracts":{"de":"Vorlesen ist ein komplexer kommunikativer Vorgang, der keinesfalls auf das bloße Ablesen sprachlicher Zeichen reduziert werden darf. Es ist vielmehr ein performativer Akt, der in situative und soziokulturelle Kontexte eingebettet ist und unter anderem prosodisch ausgeführt wird. Von besonderer Relevanz ist zudem die Kenntnis der Merkmale des mündlich zu reproduzierenden Textes. Die Vermittlung von Vorlesefähigkeit ist daher mit vielfältigen Herausforderungen verbunden, die in unterschiedlichen Bereichen angesiedelt sind. Der vorliegende Beitrag verfolgt das Ziel, auf Grundlage sprechwissenschaftlicher und sprachdidaktischer Ansätze zentrale Schritte zur Entwicklung und Förderung von Vorlesekompetenz im DaF-Unterricht zu diskutieren. Leitende Fragestellungen betreffen dabei die Rolle von phonetisch-phonologischer Kompetenz, Text- bzw. Textsortenkompetenz und performativen Fähigkeiten im Vorleseprozess. Zunächst werden einschlägige Definitionen zusammengeführt. Darauf aufbauend wird die Verzahnung phonetisch-phonologischer sowie textsortenspezifischer Kompetenzen näher beleuchtet. Es wird davon ausgegangen, dass Vorlesen im DaF-Unterricht nur dann erfolgreich gefördert werden kann, wenn sprachliche, textsortenspezifische und performative Dimensionen gezielt miteinander verknüpft werden. Vor diesem Hintergrund werden am Beispiel der Textsorte „Märchen“ konkrete didaktisch-methodische Implikationen für die DaF-Unterrichtspraxis vorgeschlagen. Diese tragen zur Entwicklung und Förderung der Vorlesefähigkeit bei und ermöglichen zugleich die gezielte Vorbereitung einer Vorleseperformanz. Insgesamt bietet der Beitrag damit konkrete Ansatzpunkte für die Vermittlung und Weiterentwicklung von Vorlesekompetenz im Fremdsprachenunterricht Deutsch.","en":"Reading aloud is a complex communicative process that can by no means be reduced to the mere decoding of linguistic signs. Rather, it is a performative act embedded in situational and sociocultural contexts and realized, among other aspects, through prosody. Particularly relevant in this respect is knowledge of the characteristics of the text to be reproduced orally. The teaching of reading-aloud competence is therefore associated with a wide range of challenges situated in different domains. This contribution aims to discuss, on the basis of the approaches from speech science and language pedagogy, central steps for the development and promotion of reading-aloud competence in the teaching of German as a foreign language (GFL). The guiding research questions address the role of phonetic-phonological competence, text and genre competence, and performative skills in the process of reading aloud. To this end, relevant definitions are first brought together. Building on this, the interconnection of phonetic-phonological and text/genre-related competences is examined in greater detail. It is assumed that reading aloud in GFL classrooms can only be effectively fostered when linguistic, text-related, and performative dimensions are systematically integrated. Against this background, concrete didactic-methodological implications for GFL classroom practice are proposed using the text genre “fairy tale” as an example. These contribute to the development and enhancement of reading-aloud competence and, at the same time, enable the targeted preparation of a reading performance. Overall, the article thus offers concrete approaches for the teaching and further development of reading-aloud competence in German as a foreign language.","pl":""},"lastPage":323,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/28/20_grzeszczakowska-pawlikowska.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Vorlesen lehren und lernen. Didaktisch-methodische Implikationen für den Fremdsprachenunterricht (DaF)","title_en":"Teaching and Learning Reading Aloud: Didactic and Methodological Implications for German as a Foreign Language (GFL) Instruction","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"9bed105f-f562-5001-ae72-0dc2c9a8546a","fields":{"slug":"/data/issues/28/21_majewska-tworek/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Anna","lastName":"Majewska-Tworek","orcid":"0000-0003-3997-5991","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2025-12-15T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.28-21","id":null,"editors":null,"firstPage":325,"issue":28,"keywords":{"de":["Soziolinguistik","Soziophonetik","gesprochene Varietät","Varianten der gesprochenen Varietät","soziolinguistische Variable"],"en":["sociolinguistics","sociophonetics","spoken variety","variants of the spoken variety","sociolinguistic variable"],"pl":["socjolingwistyka","socjofonetyka","odmiana mówiona","warianty odmiany mówionej","zmienne socjolingwistyczne"]},"item_abstracts":{"de":"Der Beitrag gibt einen Überblick über die Forschungsmethodik zur Aussprache der als ą und ę geschriebenen Nasalvokale in der polnischen Soziolinguistik der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Rezension betrifft in erster Linie die Forschung zur Sprache der Stadtbewohner und die anschließende Forschung, die ihre Fortsetzung darstellt. Bei der Auswahl einer Gruppe von Befragten ist es wichtig, auf erste Annahmen, erzielte Ergebnisse und von Wissenschaftlern formulierte Postulate für die Zukunft zu achten. Der große Unterschied zwischen dem Standard und der Verwendung in der modernen Aussprache weist auf die Notwendigkeit hin, die Forschung zu wiederholen. Der Text lenkt die Aufmerksamkeit auf folgende Themen: offizielle und inoffizielle Aussprache, gelesener Text in Aussprachestudien, Generationswechsel in soziophonetischen Studien, Aussprache in Studien zu Schauspielern und Priestern, Aussprache von Stadtbewohnern aus der Perspektive der Gruppenauswahl (Generation, Alter, Bildung, Beruf, Herkunft usw.). Ziel des Beitrags ist es, die Errungenschaften und methodischen Lücken der aktuellen Forschung aufzuzeigen. Dabei wurde auch auf verschiedene Möglichkeiten der Profilrecherche geachtet. Der Artikel bezieht sich nicht auf die Erforschung der Norm der polnischen Aussprache, sondern auf deren Verwendung in Abhängigkeit von vielen soziolinguistischen Variablen. Der Text signalisiert auch, dass es sich lohnt, einen genaueren Blick auf die Errungenschaften der zeitgenössischen Textforschung zu werfen. Die Berücksichtigung einer Sprachgattung in einer bestimmten soziolinguistischen Situation kann dabei helfen, einheitliches sprachliches Material für die Untersuchung der Aussprache verschiedener Benutzer zu erhalten.","en":"The article concerns a review of the methodology for researching the pronunciation of nasal vowels written as ą and ę in Polish sociolinguistics of the second half of the 20th century. The review concerns primarily research on the speech of urban residents and subsequent studies that are their continuation. It is important to look for preliminary assumptions in the selection of the group of respondents, the results obtained and the postulates for the future formulated by scientists. The large difference between the norm and the usage in modern pronunciation indicates the need to repeat the research. The following issues are highlighted in the text: official and unofficial pronunciation, text read in pronunciation research, generational groups in sociophonetic research, pronunciation in research on actors and priests, pronunciation of city residents from the perspective of group selection (generation, age, education, profession, origin, etc.). The aim of the article is to indicate the achievements and methodological gaps of past research and to draw attention to various possibilities of profiling research. The article did not refer to research on the norm of Polish pronunciation, but on usage depending on many sociolinguistic variables. The text signals that it is worth considering the achievements of contemporary text research. Taking into account one speech genre in a specific sociolinguistic situation may help to obtain homogeneous linguistic material for studying the pronunciation of various speakers.","pl":""},"lastPage":337,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/28/21_majewska-tworek.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Samogłoski nosowe w badaniach nad polszczyzną mówioną miast (lata 70. i 80. XX wieku). Metodologiczne osiągnięcia w kontekście współczesnego projektu socjofonetycznego","title_en":"Nasal Vowels in Research on Urban Spoken Polish (1970s and 1980s). Methodological Achievements in the Context of the Contemporary Sociophonetic Project","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"c3deddb7-dd02-5e81-b862-cbb50896a050","fields":{"slug":"/data/issues/28/22_rogozinska/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Marta","lastName":"Rogozińska","orcid":"0000-0003-1533-1577","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2025-12-15T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.28-22","id":null,"editors":null,"firstPage":339,"issue":28,"keywords":{"de":["Prosodie","Sportkommentar","auditiv-akustische Analyse"],"en":["prosody","sports commentary","acoustic-auditory analysis"],"pl":["prozodia","komentarz sportowy","analiza audytywno-akustyczna"]},"item_abstracts":{"de":"Prosodische Mittel spielen eine zentrale Rolle in der Produktion und Rezeption gesprochener Sprache, da sie sowohl der Strukturierung von Informationen als auch der Vermittlung von Emotionen dienen. Im Sportkommentar wird diese Dualität besonders deutlich: Kommentare verbinden sachliche Informationsvermittlung mit der Erzeugung von Spannung und Begeisterung. Im Beitrag wird dies exemplarisch am deutschen Live-Kommentar zum Olympiasieg von Lukas Märtens über 400 Meter Freistil bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris (dem ersten Olympiasieg eines deutschen Beckenschwimmers seit 1988) untersucht. Analysiert werden die informativen und expressiven Funktionen prosodischer Mittel anhand akustisch-auditiver Parameter wie Grundfrequenz/Tonhöhe, Standardabweichung der Grundfrequenz, Intensität/Lautstärke, Sprechgeschwindigkeit, Fokusakzente und Pausen. Grundlage der Untersuchung ist eine auditive Analyse, die mithilfe der Software EXMARaLDA (Schmidt/Wörner 2014) durchgeführt wird. Zur Visualisierung und Objektivierung werden die auditiven Beobachtungen durch akustische Messdaten aus Praat (Boersma/Weenink 2025) ergänzt. Die Analyse zeigt, dass sich prosodische Variationen eng an der Dynamik des Rennens orientieren. Während zu Beginn sachlich-informative Funktionen dominieren, steigern Tonhöhe, Modulation, Lautstärke und Fokusakzente im Verlauf des Rennens sukzessive die Expressivität bis zum Höhepunkt. Außersprachliche Faktoren, insbesondere historische und emotionale Kontexte, beeinflussen die prosodische Gestaltung zusätzlich. Damit bestätigt sich, dass Prosodie weit über die reine Informationsvermittlung hinausgeht und wesentlich zur Inszenierung sportlicher Ereignisse beiträgt, was in zukünftigen Studien im Hinblick auf eine mögliche „Sportprosodie“ weiter untersucht werden sollte.","en":"Prosodic features play a central role in the production and reception of spoken language, as they serve both to structure information and to convey emotions. This duality becomes particularly evident in sports commentary, where commentators combine factual information with the creation of excitement and engagement. This paper examines this phenomenon using the German live commentary of Lukas Märtens’ Olympic victory in the 400-meter freestyle at the 2024 Paris Olympic Games – the first Olympic gold medal by a German pool swimmer since 1988. The study analyzes the informative and expressive functions of the prosodic features through acoustic-auditory parameters such as fundamental frequency/pitch, standard deviation of fundamental frequency, intensity/volume, speech rate, focus accents, and pauses. The study is based on an auditory analysis conducted using the software EXMARaLDA (Schmidt/Wörner 2014). To visualize and objectify the observations, the auditory data are supplemented with acoustic measurements obtained from Praat (Boersma/Weenink 2025). The analysis shows that prosodic variations closely follow the dynamics of the race. While factual-informative functions dominate at the beginning, pitch, modulation, loudness, and focus accents gradually increase expressivity as the race progresses, culminating at its peak. Extralinguistic factors, particularly historical and emotional contexts, additionally influence prosodic shaping. This confirms that prosody goes far beyond mere information transfer and plays a crucial role in the staging of sporting events, which should be further explored in future studies with regard to a possible “sports prosody”.","pl":""},"lastPage":353,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/28/22_rogozinska.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Zwischen Sachlichkeit und Euphorie: Prosodische Gestaltung im Sportkommentar am Beispiel eines Olympiasiegs im Schwimmen","title_en":"Between Objectivity and Euphoria: Prosodic Structure in Sports Commentary on an Olympic Victory in Swimming","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"b8a7a0dc-4c98-5725-9933-8db4b05f950c","fields":{"slug":"/data/issues/28/23_tarajova/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Adriána","lastName":"Tarajová","orcid":"0009-0008-5123-5607","affiliation":{"de":"Matej-Bel-Universität","en":"Matej Bel University","pl":"Uniwersytet Mateja Bela w Bańskiej Bystrzycy"}}],"date":"2025-12-15T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.28-23","id":null,"editors":null,"firstPage":355,"issue":28,"keywords":{"de":["distinktive Funktion","Präfixverben","Partikelverben","Wortakzent"],"en":["distinctive function","prefix verbs","particle verbs","word accent"],"pl":["funkcja dystynktywna","czasowniki z przedrostkami nierozdzielnymi","czasowniki z przedrostkami rozdzielnymi","akcent wyrazowy"]},"item_abstracts":{"de":"Das Ziel des vorliegenden Beitrags ist, die Besonderheiten der deutschen Wortbetonung zu thematisieren und deren distinktive Funktion hervorzuheben. Der slowakischen Sprache ist dieses Phänomen völlig fremd, deswegen ist es besonders wichtig, beim Erlernen von Deutsch als Fremdsprache auf die korrekte Wortbetonung zu achten. Als bedeutende Funktion der Wortbetonung, die in diesem Beitrag synonym mit Wortakzent verwendet wird, wird die distinktive Funktion betrachtet. Diese Funktion ist besonders relevant, weil die Betonung die Bedeutung gleich geschriebener Wörter verändern kann. In Sprachen, in denen der Wortakzent an eine bestimmte Silbe gebunden ist, hat der Wortakzent keine distinktive Funktion. Das heißt, dass eine willkürliche Verlagerung des Akzents auf eine andere Silbe des Wortes die Wortbedeutung nicht verändert, auch wenn das Wort für Muttersprachler ungewöhnlich klingen würde. Im Gegensatz dazu stehen Sprachen mit beweglicher Wortbetonung, wie zum Beispiel Englisch, Deutsch oder Russisch, in denen die Position des Akzents nicht nur die Bedeutung, sondern auch die morphologische Struktur und die Syntax eines Wortes beeinflussen kann. Besonders relevant ist dies bei deutschen Verben mit Vorsilben, die sowohl trennbar als auch untrennbar sein können, da die Betonung hier die grammatische und syntaktische Interpretation bestimmt. Der Beitrag enthält anschauliche Beispiele und detaillierte Erklärungen, um die theoretischen Thesen zu veranschaulichen und für Lernende sowie Linguisten nachvollziehbar zu machen. Der Artikel leistet somit einen Beitrag zum besseren Verständnis der Wortakzentsetzung im Deutschen, ihrer funktionalen Bedeutung im sprachlichen System sowie der Unterschiede zu Sprachen ohne distinktiven Wortakzent. Dies ist insbesondere für den Bereich Deutsch als Fremdsprache relevant, da korrekte Betonung nicht nur die Verständlichkeit, sondern auch die kommunikative Präzision verbessert.","en":"The aim of the present paper is to address the particularities of German word stress and to highlight its distinctive function. This phenomenon is completely foreign to the Slovak language, which makes it especially important to pay attention to correct word stress when learning German as a foreign language. The primary function of word stress, used in this paper synonymously with word accent, is considered to be its distinctive function. This function is particularly relevant because stress can change the meaning of words that are spelled identically. In languages where word accent is tied to a fixed syllable, word stress does not have a distinctive function. That is, an arbitrary shift of stress to another syllable in a word does not change its meaning, even if the word may sound unusual to native speakers. In contrast, languages with movable word stress, such as English, German, or Russian, allow the position of stress to influence not only meaning but also the morphological structure and syntax of a word. This is especially relevant for German verbs with prefixes that can be either separable or inseparable, as stress determines their grammatical and syntactic interpretation. The paper provides illustrative examples and detailed explanations to clarify the theoretical claims and make them comprehensible for learners and linguists alike. Thus, the article contributes to a better understanding of word accentuation in German, its functional role within the linguistic system, and the differences compared to languages without a distinctive word accent. This is particularly relevant for the field of German as a foreign language, as correct stress enhances not only comprehensibility but also communicative precision.","pl":""},"lastPage":365,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/28/23_tarajova.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"UMfahren vs. UmFAHren. Die Rolle des Wortakzents bei trennbar und untrennbar gebrauchten Verben","title_en":"UMfahren vs. UmFAHren. The Role of Word Stress in Separable and Inseparable Verbs","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"144c1d82-858a-59ef-9ba4-b3c61fad87f9","fields":{"slug":"/data/issues/28/24_tworek/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Artur","lastName":"Tworek","orcid":"0000-0003-0975-9358","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2025-12-15T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.28-24","id":null,"editors":null,"firstPage":367,"issue":28,"keywords":{"de":["polnische Aussprache","Nasalvokale","Soziophonetik","auditive Wahrnehmung"],"en":["Polish pronunciation","nasal vowels","sociophonetics","auditory perception"],"pl":["wymowa polska","samogłoski nosowe","socjofonetyka","wrażenie audytywne"]},"item_abstracts":{"de":"Zum Ziel des Beitrags wird die Analyse der auditiven Wahrnehmung der sogenannten polnischen Nasalvokale. Polnisch ist die letzte slawische Sprache, in der gewisse Formen der Nasalvokale bis heute systematisch vorkommen und ihre distinktive phonologische Funktion mit unterschiedlichen phonetischen Realisierungen ausüben. Da die anderen slawischen Sprachen ihre Nasalvokale im Laufe der Zeit verloren haben, ist auch mit derartigen Tendenzen im gegenwärtigen Polnisch zu rechnen. Dies führt vor allem zu Mechanismen, die darauf beruhen, die Nasalität assimilatorisch auf andere Segmente bzw. Segmenteile zu verlagern oder sie völlig zu eliminieren, wenn distinktive Funktionen der Nasalität dank kontextueller oder konsituativer Faktoren aufrechterhalten werden. Es gibt mehrere Perspektiven, die ausgenutzt werden müssen, um das analysierte Phänomen effektiv zu beschreiben und infolgedessen zu interpretieren, dazu gehören u. a. phonologische, phonetische, soziophonetische, didaktische und typologische Perspektiven. Da in jedem phonetisch realisierten Kommunikationsakt die auditive Wahrnehmung mitentscheidende Rolle spielt, muss sie auch in die Analysen der Nasalvokale involviert werden. Zu prüfen ist beispielsweise, ob die orale bzw. nasale Aussprache richtig perzipiert wird und wie sie jeweils bewertet wird. Die durchgeführten Experimente haben bewiesen, dass die Perzeption der vokalischen Nasalität deutlich instabil ist und mit vielen Faktoren unterschiedlicher Provenienz zusammenhängt. Man kann schlussfolgern, dass es eine allgemeingültige richtige Perzeption der Nasalvokale nicht gibt. Es hat sich auch herausgestellt, dass die komplexe Bewertung phonetisch entsprechend manifestierter Texte vor allem soziophonetisch motiviert wird.","en":"The aim of this article is to analyze the auditory perception of the so-called Polish nasal vowels. Polish is the last Slavic language in which certain forms of nasal vowels still occur systematically and exercise their distinctive phonological function with different phonetic realizations. Since other Slavic languages have lost their nasal vowels over time, similar tendencies can be expected in contemporary Polish. This primarily leads to mechanisms based on assimilation-founded shifting of nasality to other segments or segmental parts, or its complete elimination when distinctive functions of nasality are maintained thanks to contextual or constitutive factors. Several perspectives must be exploited to effectively describe and, consequently, interpret the analyzed phenomenon, including phonological, phonetic, sociophonetic, didactic, and typological perspectives. Since auditory perception plays a crucial role in every act of communication realized phonetically, it must also be included in the analysis of nasal vowels. For example, it is necessary to examine whether oral or nasal pronunciation is perceived correctly and how the respective pronunciation is evaluated. The experiments conducted have shown that the perception of vocal nasality is significantly unstable and related to many factors of varying origin. One can conclude that there is no universally valid correct perception of nasal vowels. It has also been shown that the complex evaluation of phonetically corresponding texts is primarily motivated by sociophonetics.","pl":""},"lastPage":377,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/28/24_tworek.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Zur Wahrnehmung der sogenannten polnischen Nasalvokale – Ein Kapitel aus der Soziophonetik","title_en":"On the Perception of the So-Called Polish Nasal Vowels – A Chapter From Sociophonetics","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"b3b622a2-863a-5791-a7af-e12e7fb2fa1a","fields":{"slug":"/data/issues/28/25_adamski/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Rafał","lastName":"Adamski","orcid":"0009-0008-5777-1363","affiliation":{"de":"Schlesische Universität Katowice","en":"University of Silesia in Katowice","pl":"Uniwersytet Śląski w Katowicach"}}],"date":"2025-12-15T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.28-25","id":null,"editors":null,"firstPage":381,"issue":28,"keywords":{"de":["Rap","Soziolinguistik","Mehrsprachigkeit","Translanguaging"],"en":["rap","sociolinguistics","multilingualism","translanguaging"],"pl":["rap","socjolingwistyka","wielojęzyczność","translanguaging"]},"item_abstracts":{"de":"Der Rap mit seinem Ursprung in der afroamerikanischen urbanen Kultur der 1970er Jahre ist schon lange kein ausschließlich westliches Musikphänomen mehr. Seine Präsenz und Entwicklung in slawischen Ländern – von Polen, der Tschechischen Republik und der Ukraine bis hin zum russischsprachigen Zentralasien – bestätigen seine globale Reichweite und Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche sprachliche, soziale und politische Kontexte. Als Medium des künstlerischen Ausdrucks, des politischen Dissenses und der Identitätsdarstellung hat Rap in den letzten Jahren die Aufmerksamkeit in der Wissenschaft gewonnen, obwohl das Thema im deutschsprachigen Raum lange Zeit marginalisiert blieb. Vor diesem Hintergrund ist der Sammelband „Rap und die slawischen Sprachen. Interdisziplinäre Zugänge und Erkenntnisse“, herausgegeben von Aleksej Tikhonov und Cristiana Lucchetti, eine bahnbrechende Initiative. Es ist eine Publikation innerhalb der deutschsprachigen Slavistik, die sich systematisch über geographische und disziplinare Grenzen hinweg mit dem Thema Rap in slavischen Sprachen auseinandersetzt. In einzelnen Beiträgen analysieren die Autoren und Autorinnen u. a. Translanguaging, Mehrsprachigkeit, Verwendung der Vulgarismen oder die Rolle der Rapmusik. Der Rezensionsbeitrag soll einen Überblick über sie Struktur und den Inhalt des Sammelbandes geben und seine Relevanz für die zeitgenössische Slawistik, Soziolinguistik und das Studium der Sprache in der Musik bewerten. Darüber hinaus wird untersucht, inwiefern der Band zur Forschung translationaler Identitätskonstruktionen, sprachlicher Hybridität sowie der Rolle von Migrationssprachen im öffentlichen und auch kulturellen Raum beiträgt.","en":"Rap, which is rooted in the African-American urban culture of the 1970s, has long ceased to be an exclusively Western musical phenomenon. Its presence and expansion in Slavic countries – from Poland, the Czech Republic and Ukraine to Russian-speaking Central Asia – confirms its global reach and adaptability to different linguistic, social and political contexts. As a means of artistic expression, political dissent and identity representation, in recent years rap has gained the attention of scholars, although the subject has long remained marginalised in German-speaking countries. Against this background, the anthology „Rap und die slawischen Sprachen. Interdisziplinäre Zugänge und Erkenntnisse“, edited by Aleksej Tikhonov and Cristiana Lucchetti, is a ground-breaking initiative. It is a publication within German-language Slavic studies that deals with the topic of rap in Slavic languages systematically and across geographical and disciplinary boundaries. In individual chapters, the authors analyse topics such as translanguaging, multilingualism, the use of vulgarities and the role of rap music. The review article is intended to provide an overview of the structure and content of the volume and to assess its relevance for contemporary Slavic studies, sociolinguistics and the study of language in music. It also examines the extent to which the anthology contributes to research into translational identity constructions, linguistic hybridity and the role of migrant languages in the public and cultural sphere.","pl":""},"lastPage":387,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/28/25_adamski.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"50 Jahre Rap – Slawische Sprachen im Fokus","title_en":"50 Years of Rap – Slavic Languages in Focus","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"5a780ec4-7883-5870-8eca-07154c602da3","fields":{"slug":"/data/issues/28/26_bedkowska-oblak/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Marzena","lastName":"Będkowska-Obłąk","orcid":"0000-0002-6758-7796","affiliation":{"de":"Schlesische Universität Katowice","en":"University of Silesia in Katowice","pl":"Uniwersytet Śląski w Katowicach"}}],"date":"2025-12-15T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.28-26","id":null,"editors":null,"firstPage":389,"issue":28,"keywords":{"de":["Berufskommunikation","Fachsprachendidaktik","Outsourcing-Branche"],"en":["specialist communication","technical language teaching","outsourcing industry"],"pl":["komunikacja specjalistyczna","nauczanie języka specjalistycznego","branża outsourcingowa"]},"item_abstracts":{"de":"Die Studie thematisiert die zunehmende Bedeutung der sogenannten „Third Mission“ der Hochschulen, welche neben Forschung und Lehre eine dritte zentrale Aufgabe – den Wissens- und Technologietransfer, die Weiterbildung sowie das gesellschaftliche Engagement – umfasst. Das Ziel ist es, die gesellschaftliche Relevanz der Hochschulen zu stärken und den Herausforderungen einer globalisierten Arbeitswelt zu begegnen. Exemplarisch wird die Universität Łódź betrachtet, die durch enge Kooperation mit der regionalen Wirtschaft Fachkräfte für den lokalen Arbeitsmarkt ausbildet. Im Fokus der Untersuchung steht die Frage, welche berufsspezifischen und sprachlichen Kompetenzen im Rahmen der akademischen Ausbildung zu vermitteln sind, um Studierende optimal auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes vorzubereiten. Ein zentrales Anliegen bildet das Verständnis institutioneller Kommunikation, insbesondere in Bildungseinrichtungen, Verwaltungen, juristischen Institutionen und internationalen Unternehmen. Dabei wird betont, dass Globalisierung neue sprachliche Strategien in institutionellen Kontexten erforderlich macht. Fachsprache und Fachkommunikation werden nicht nur als Werkzeuge, sondern als integrale Bestandteile von Wissensvermittlung und Fortschritt verstanden. Besondere Relevanz erhält zudem die institutionelle und individuelle Mehrsprachigkeit vor allem im Outsourcing-Sektor. Die sozioökonomische Analyse zeigt Polen als führenden Standort der Outsourcing-Branche, begünstigt durch wettbewerbsfähige Arbeitskosten, technologische Modernisierung und Digitalisierung. Die Studie untersucht, inwieweit philologische Studiengänge den sprachlichen und fachlichen Anforderungen dieser Branche entsprechen und eine stärkere Verknüpfung von Sprach- und Fachwissen fordern. Im Rahmen des Projekts „Sprachenbarometer Łódź 2014–2024“ wurden quantitative und qualitative Untersuchungen zur Sprachverwendung und Kompetenzanforderungen in Outsourcing-Unternehmen durchgeführt. Die Ergebnisse liefern differenzierte Daten zu Sprachkenntnissen, Berufserfahrung und relevanten Sprachfertigkeiten und bilden die Grundlage für die Entwicklung praxisorientierter, berufsrelevanter Studienprogramme. Die gewonnenen Erkenntnisse tragen wesentlich zur Optimierung der akademischen Sprach- und Fachausbildung bei und ermöglichen den Hochschulen, ihre „dritte Mission“ wirksam zu erfüllen.","en":"The study addresses the growing importance of the so-called „third mission“ of universities, which, in addition to research and teaching, encompasses a third central task: knowledge and technology transfer, continuous education, and social engagement. The aim is to strengthen the social relevance of universities and meet the challenges of a globalized world of work. The University of Łódź serves as an example of an institution that trains skilled workers for the local labor market through close cooperation with the regional economy. The study focuses on the question of which job-specific and language skills should be taught as part of academic education in order to optimally prepare students for the requirements of the labor market. A central concern is the understanding of institutional communication, especially in educational institutions, administrations, legal institutions, and international companies. It is emphasized that globalization requires new linguistic strategies in institutional contexts. Technical language and technical communication are understood not only as tools, but as integral components of knowledge transfer and progress. Institutional and individual multilingualism is also becoming particularly relevant, especially in the outsourcing sector. The socioeconomic analysis shows Poland to be a leading location for the outsourcing industry, benefiting from competitive labor costs, technological modernization, and digitization. The study examines the extent to which philology courses meet the linguistic and technical requirements of this industry and calls for a stronger link between language and technical knowledge. As part of the „Łódź Language Barometer 2014–2024“ project, quantitative and qualitative studies were conducted on language use and competence requirements in outsourcing companies. The results provide differentiated data on language skills, professional experience, and relevant language skills and form the basis for the development of practice-oriented, career-relevant study programs. In conclusion, it is emphasized that the findings contribute significantly to the optimization of academic language and technical training and enable universities to effectively fulfill their „third mission“.","pl":""},"lastPage":394,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/28/26_bedkowska-oblak.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Bedarf an berufsbezogenen und sprachkommunikativen Fähigkeiten im Bereich akademischer Ausbildung","title_en":"A Need for Job-Related and Language Communication Skills in Academic Education","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"14d3a3f4-3979-53a6-87f8-7772ee0ec71e","fields":{"slug":"/data/issues/28/27_dus/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Magdalena","lastName":"Duś","orcid":"0000-0002-5792-4496","affiliation":{"de":"Jagiellonen-Universität","en":"Jagiellonian University","pl":"Uniwersytet Jagielloński"}}],"date":"2025-12-15T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.28-27","id":null,"editors":null,"firstPage":395,"issue":28,"keywords":{"de":["Übersetzerkompetenz","Translationsdidaktik","Übersetzungstechnologien","Maschinelle Übersetzung","Technische Kompetenzen des Übersetzers"],"en":["translator competence","translation pedagogy","translation technologies","machine translation","technical competences of the translator"],"pl":["kompetencja tłumacza","dydaktyka tłumaczeń","technologie tłumaczeniowe","tłumaczenie maszynowe","kompetencje techniczne tłumacza"]},"item_abstracts":{"de":"Der dynamische Fortschritt digitaler Technologien in den letzten Jahrzehnten hat den Charakter der sprachbezogenen Berufe grundlegend verändert und zugleich den Status sowie den Umfang der translatorischen Kompetenzen neu definiert. Im Bereich der Translation resultieren diese Veränderungen vor allem aus der Verbreitung computerunterstützter Übersetzungswerkzeuge (CAT), von Übersetzungsspeichern sowie der auf neuronalen Modellen basierenden maschinellen Übersetzung (NMT). Der Beitrag reflektiert die Entwicklung des Begriffs der Übersetzerkompetenz im Kontext des technologischen Wandels und seiner Folgen für die translatorische Praxis und Didaktik. Ausgangspunkt der Analyse bildet die Monographie von Krzysztof Łoboda „Tłumacz w cyfrowym świecie. Kompetencje techniczne tłumacza w praktyce i dydaktyce przekładu tekstów specjalistycznych“ (2024), die einen integrativen Ansatz zur Beschreibung der Rolle von Technologie in Übersetzungs- und Bildungsprozessen darstellt. Die Studie vergleicht klassische Kompetenzmodelle (PACTE, EMT) mit den empirischen Ergebnissen des Autors und zeigt die Verschiebung des Schwerpunkts von sprachlich-kulturellen auf komplexe technologische und prozessuale Kompetenzen. Der zeitgenössische Übersetzer wird als Akteur in einem komplexen technologischen Ökosystem verstanden, in dem er die Rollen des Analytikers, Redakteurs und Informationsmanagers vereint. Technische Kompetenzen – verstanden als Beherrschung digitaler Werkzeuge, Kenntnis der Funktionsprinzipien von Übersetzungssystemen und Fähigkeit zur kritischen Bewertung ihrer Ergebnisse – bilden heute einen zentralen Bestandteil der Professionalisierung des Berufs. Der Artikel betont, dass die Ausbildung von Übersetzern nicht nur den Umgang mit Software, sondern auch die Reflexion über epistemologische und ethische Implikationen des Einsatzes künstlicher Intelligenz in der Translation umfassen sollte. Abschließend wird ein Modell der Translationsdidaktik vorgeschlagen, das sprachliche, kognitive, ethische und technologische Kompetenzen integriert und den aktuellen Tendenzen der Translationswissenschaft im digitalen Zeitalter entspricht.","en":"The rapid advancement of digital technologies over the past decades has profoundly transformed the nature of language-related professions, redefining both the status and the scope of translator competences. In the field of translation, these changes stem primarily from the widespread adoption of computer-assisted translation (CAT) tools, translation memory systems, and neural machine translation (NMT) technologies. This article explores the evolution of the concept of translator competence in the context of technological transformation and its implications for translation practice and pedagogy. The analysis is based on Krzysztof Łoboda’s monograph „Tłumacz w cyfrowym świecie. Kompetencje techniczne tłumacza w praktyce i dydaktyce przekładu tekstów specjalistycznych“ (2024), which offers an integrated account of the role of technology in translation and education. The study juxtaposes established competence models (PACTE, EMT) with the author’s empirical findings, demonstrating a shift from linguistic-cultural competences toward complex technological and process-oriented skills. The contemporary translator is viewed as an active participant in a multifaceted technological ecosystem, combining the roles of an analyst, editor, and information manager. Technical competences – defined as proficiency in digital tools, understanding of translation systems, and the ability to critically assess their outputs – have become a core component of professional translator identity. The article argues that translator education should encompass not only technical training but also critical reflection on the epistemological and ethical implications of artificial intelligence in translation. Consequently, a model of translation didactics is proposed that integrates linguistic, cognitive, ethical, and technological competences, aligning with current trends in translation studies and intercultural communication in the digital era.","pl":""},"lastPage":402,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/28/27_dus.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Zrozumieć narzędzia, zrozumieć zawód. O roli kompetencji technicznych we współczesnej praktyce przekład","title_en":"Understanding Tools, Understanding the Profession: On the Significance of Technical Competences in Modern Translation Practice","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"0926a3ba-be22-5374-98a5-cc781a546590","fields":{"slug":"/data/issues/28/28_jakosz/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Mariusz","lastName":"Jakosz","orcid":"0000-0001-9606-679X","affiliation":{"de":"Schlesische Universität Katowice","en":"University of Silesia in Katowice","pl":"Uniwersytet Śląski w Katowicach"}}],"date":"2025-12-15T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.28-28","id":null,"editors":null,"firstPage":403,"issue":28,"keywords":{"de":["politische Parole","politische Sprache","öffentlicher Diskurs","Rhetorik","Ideologie","politische Kommunikation"],"en":["political slogan","political language","public discourse","rhetoric","ideology","political communication"],"pl":["slogan polityczny","język polityki","dyskurs publiczny","retoryka","ideologia","komunikacja polityczna"]},"item_abstracts":{"de":"Der Beitrag ist der Monographie von Marta Śleziak, „Głosuj, broń, wybieraj. Polskie hasła polityczne z lat 1918–2020“, gewidmet, die eine der umfassendsten und interdisziplinärsten Studien zur Entwicklung der politischen Sprache in Polen darstellt. Ziel des Beitrags ist es, die Bedeutung dieser Publikation für die aktuelle Forschung zur politischen Kommunikation, zur öffentlichen Rhetorik sowie zu den sprachlichen und ideologischen Mechanismen der Konstruktion symbolischer Gemeinschaften aufzuzeigen. Die besprochene Monographie bietet eine diachrone Analyse polnischer politischer Parolen, die sich über mehr als ein Jahrhundert erstreckt: von der Wiedererlangung der Unabhängigkeit im Jahr 1918 bis in das Zeitalter der digitalen Medien. Im Beitrag wird der interdisziplinäre Charakter von Śleziaks Analyse hervorgehoben: Sie verbindet sprachwissenschaftliche, rhetorische, semiotische und kulturwissenschaftliche Perspektiven zu einem kohärenten Modell der Interpretation politischer Sprache. Die Autorin zeigt, dass die politische Parole nicht nur eine sprachliche Form ist, sondern auch einen performativen Akt und einen Träger von Ideologie darstellt – einen Raum, in dem Sprache, Emotion und Macht in eine dynamische Beziehung treten. In ihrem Werk unterscheidet Śleziak drei grundlegende Entwicklungsphasen polnischer politischer Parolen. In der Zeit der Zweiten Republik erfüllten sie eine staatstragende und mobilisierende Funktion, die der nationalen Integration und der Stärkung des bürgerlichen Gemeinschaftsgefühls diente. In der Volksrepublik Polen wandelten sie sich zu einem Element der rituellen Propagandasprache, die durch syntaktische Symmetrie und Depersonalisierung des Ausdrucks gekennzeichnet war und den offiziellen ideologischen Diskurs festigte. Nach 1989 wurden politische Parolen zunehmend kommerzialisiert und personalisiert; sie entwickelten sich zu Instrumenten des politischen Marketings, das auf Emotionen, Imagebildung und mediale Sichtbarkeit ausgerichtet ist. Die Monographie stellt einen wichtigen Bezugspunkt für die gegenwärtige Forschung zur politischen Sprache und zum ideologischen Diskurs im Polen des 20. und 21. Jahrhunderts dar. Zugleich inspiriert sie zu einer weiterführenden Reflexion über die Rolle der Sprache bei der Formung gesellschaftlichen Bewusstseins und nationaler Identität sowie über die Beziehung zwischen Kommunikation, Emotion und Macht in der medialisierten Demokratie.","en":"The paper is devoted to Marta Śleziak’s monograph „Głosuj, broń, wybieraj. Polskie hasła polityczne z lat 1918–2020“, which represents one of the most comprehensive and interdisciplinary studies of the development of political language in Poland. The aim of this paper is to demonstrate the significance of this publication for current research on political communication, public rhetoric, and the linguistic and ideological mechanisms involved in constructing symbolic communities. Śleziak’s monograph offers a diachronic analysis of Polish political slogans spanning more than a century: from the restoration of independence in 1918 to the age of digital media. The interdisciplinary character of Śleziak’s study is particularly noteworthy: it combines linguistic, rhetorical, semiotic, and cultural perspectives into a coherent model for interpreting political language. The author shows that the political slogan is not merely a linguistic form but also a performative act and a carrier of ideology – a space in which language, emotion, and power interact dynamically. In her work, Śleziak distinguishes three fundamental stages in the development of Polish political slogans. During the period of the Second Republic (1918–1939), slogans fulfilled a state-building and mobilizing function, serving national integration and the strengthening of civic identity. In the People’s Republic of Poland (1945–1989), they evolved into elements of a ritualized propaganda language, characterized by syntactic symmetry and depersonalization, which reinforced the official ideological discourse. After 1989, political slogans became increasingly commercialized and personalized, transforming into instruments of political marketing focused on emotion, image-building, and media visibility. Śleziak’s monograph constitutes an important point of reference for contemporary research on political language and ideological discourse in twentieth- and twenty-first-century Poland. At the same time, it inspires further reflection on the role of language in shaping social consciousness and national identity, as well as on the interrelations between communication, emotion, and power in a mediatized democracy.","pl":""},"lastPage":408,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/28/28_jakosz.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Retoryka i ideologia w hasłach politycznych Polski XX i XXI wieku","title_en":"Rhetoric and Ideology in Polish Political Slogans of the 20th and 21st Centuries","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"98ba8759-ea7c-5dcf-b5a9-affc4c8513bd","fields":{"slug":"/data/issues/28/29_jarosz/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Józef","lastName":"Jarosz","orcid":"0000-0002-7820-667X","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2025-12-15T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.28-29","id":null,"editors":null,"firstPage":409,"issue":28,"keywords":{"de":["Glottodidaktik","Sprachunterricht","skandinavische Sprachen","Sprachlehrer","Fremdsprache","Zweitsprache"],"en":["glottodidactics","language teaching","Scandinavian languages","language teachers","foreign language","second language"],"pl":["glottodydaktyka","nauczanie języków","języki skandynawskie","nauczyciele języków","język obcy","język drugi"]},"item_abstracts":{"de":"Den Inhalt des Rezensionsbeitrags macht eine Besprechung des Inhalts und eine Bewertung der praktischen Anwendbarkeit einer Buchpublikation aus, die eine systematische und synthetische Darstellung der Forschungsinhalte und -ergebnisse zu verschiedenen Aspekten und Problemen im Spracherwerb des Dänischen, Schwedischen und Norwegischen als Zweitsprache /Fremdsprache enthält. Die Publikation besteht aus einem Vorwort, einer Einleitung, einem Haupttext, einer Bibliografie, einem Abkürzungsverzeichnis und einem Register. Der Hauptteil setzt sich aus sechs Kapiteln zusammen, die der Darstellung des Forschungsstandes im Bereich der einzelnen Subsysteme der skandinavischen Sprachen gewidmet sind. Kapitel 2 enthält eine Besprechung von Publikationen und ihren Ergebnissen hinsichtlich der phonetischen Ebene der betreffenden Sprachen. Die Literatur zum Erwerb von Wortarten und Wortgruppen ist Gegenstand der Diskussion in Kapitel 3. Das Thema von Kapitel 4 konzentriert sich auf syntaktische Fragen. Der Inhalt von Kapitel 5 besteht aus einer Darstellung des Forschungsstands zum Wortschatzerwerb. In Kap 6. werden didaktische Implikationen für Lehrer und Lerner formuliert, die sich aus den Ergebnissen der besprochenen Publikationen ergeben. Da der polnische Verlagsmarkt nach wie vor keine Publikationen zum Thema Didaktik für den Sprachunterricht der skandinavischen Sprachen anbietet, ist die Monografie als wichtig und notwendig zu betrachten, weil sie im gewissen Grad die Lücke füllt.","en":"The review consists of a discussion of the content and an assessment of the practical applicability of a book that contains a systematic and synthetic presentation of research content and results on various aspects and problems of the acquisition of Danish, Swedish and Norwegian as a second/foreign language. The publication consists of a foreword, an introduction, the main text, a bibliography, a list of abbreviations and an index. The main part comprises six chapters devoted to presenting the state of research in the field of the individual subsystems of the Scandinavian languages. Chapter 2 contains a discussion of publications and their findings with regard to the phonetics of the languages. The contributions on the acquisition of words and word groups are the subject of discussion in Chapter 3. The topic of Chapter 4 focuses on syntactic issues. The content of Chapter 5 consists of a presentation of the state of research on vocabulary acquisition. Chapter 6 formulates didactic implications for teachers and learners based on the findings of the publications discussed. Since the Polish publishing market still does not offer any contributions on the subject of didactics for teaching Scandinavian languages, this monograph is important and necessary because it fills this gap to a certain extent.","pl":""},"lastPage":415,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/28/29_jarosz.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Perspektywy glottodydaktyczne dla nauczycieli języków skandynawskich","title_en":"Glottodidactic Perspectives for Teachers of Scandinavian Languages","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"99a05b4f-1d10-5867-84c1-ed38af142e24","fields":{"slug":"/data/issues/28/30_jarosz/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Józef","lastName":"Jarosz","orcid":"0000-0002-7820-667X","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2025-12-15T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.28-30","id":null,"editors":null,"firstPage":417,"issue":28,"keywords":{"de":["Diskurs","Diskursanalyse","Diskurslinguistik","Kompendium"],"en":["discourse","discourse analysis","discourse linguistics","compendium"],"pl":["dyskurs","analiza dyskursu","lingwistyka dyskursu","kompendium"]},"item_abstracts":{"de":"In dem Rezensionsbeitrag wird ein 923 Seiten zählendes diskurslinguistisches Kompendium aus dem Jahre 2024 besprochen und dessen wissenschaftlicher und praktischer Wert wird einer Analyse unterzogen und bewertet. Die klare Struktur des Werkes umfasst eine Einleitung und den Hauptteil des Bandes, der sich in sieben Teile zu ausgewählten Aspekten und spezifischen Fragestellungen der Diskurslinguistik gliedert. Den Inhalt der thematisch homogenen Teile machen 68 Artikel aus. Die Artikel wurden von Forschern verschiedener Universitäten in Polen verfasst und sind als eigenständige Texte mit Quellenangaben konzipiert. Die einleitenden Artikel thematisieren den philosophischen Ursprung des Diskurses, während das Kapitel „Diskurs und linguistische Teildisziplinen und Methoden“ die Schnittstellen zwischen der Diskursanalyse und zwölf linguistischen Teildisziplinen (u.a. Pragmatik, Soziolinguistik, Textlinguistik, Stilistik) und zwei Untersuchungsmethoden (Inhaltsanalyse, Konversationsanalyse) erörtert. Im Kapitel „Diskurs und linguistische Kategorien“ werden ausgewählte Kategorien aus diskursliguistischer Perspektive beleuchtet. Es geht hier um allgemeine Kategorien aus der Kommunikationswissenschaft (Diskurs und Kommunikation, Diskurs und Kommunikationsstrategien), sowie um linguistische Einheiten (Zeichen, Text, Äußerung, Textsorte, Eigenname) und deren qualitative Merkmale (Stil, Bedeutung, Metapher, Bewertung u.a.). In weiteren Teilen des Bandes wird auf die Problematik der kulturellen Kategorien (Werte, Identität, kollektives Gedächtnis und Stereotypen) sowie Medien und unterschiedliche Lebensbereiche (Religion, Recht, Kunst, Sport, Politik u.a.) aus der Diskursperspektive eingegangen. Das Kompendium ist die erste polnische Übersichtspublikation im Bereich der Diskurslinguistik und wird sich wegen ihrer Komplexität, Aktualität, der synthetischen Darstellung, und der zahlreichen Quellenangaben voraussichtlich einer großen Popularität in Forschung und Lehre erfreuen.","en":"This review discusses a 923-page compendium on discourse linguistics published in 2024, analysing and evaluating its academic and practical value. The work has a clear structure, comprising an introduction and a main section divided into seven parts dealing with selected aspects and specific issues in discourse linguistics. The thematically homogeneous parts contain 68 articles. The articles were written by researchers from various universities in Poland and are designed as independent texts with references. The introductory articles deal with the philosophical origins of discourse, while the chapter „Diskurs und linguistische Teildisziplinen und Methoden“ discusses the interfaces between discourse analysis and twelve linguistic subdisciplines (pragmatics, sociolinguistics, text linguistics and stylistics) and two research methods (content analysis and conversation analysis). The chapter „Diskurs und linguistische Kategorien“ examines selected categories from a discourse linguistic perspective. This part deals with general categories from communication studies (discourse and communication, discourse and communication strategies) as well as linguistic units (sign, text, text types and proper name) and their qualitative characteristics (style, meaning, metaphor, lexical meaning, etc.). Other parts of the volume address the issue of cultural categories (values, identity, collective memory and stereotypes) as well as media and different areas of life (religion, law, art, sport, politics, etc.) from a discourse perspective. The compendium is the first Polish overview publication in the field of discourse linguistics and is expected to enjoy great popularity in research and teaching due to its complexity, topicality, synthetic presentation and numerous references.","pl":""},"lastPage":422,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/28/30_jarosz.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Uniwersum dyskursu z perspektywy lingwistycznej","title_en":"The Universe of Discourse from a Linguistic Perspective","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"d055392e-bc04-5179-a097-78cf6d41dc63","fields":{"slug":"/data/issues/28/31_kalasznik/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Marcelina","lastName":"Kałasznik","orcid":"0000-0003-2713-5880","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2025-12-15T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.28-31","id":null,"editors":null,"firstPage":423,"issue":28,"keywords":{"de":["medizinische Kommunikation","Gesundheitskommunikation","Fachkommunikation","Diskurs"],"en":["medical communication","health communication","specialist communication","discourse"],"pl":["komunikacja medyczna","komunikacja zdrowotna","komunikacja specjalistyczna","dyskurs"]},"item_abstracts":{"de":"Bei der medizinischen Kommunikation handelt es sich um einen Forschungsgegenstand, der aus verschiedenen wissenschaftlichen Blickwinkeln untersucht und analysiert werden kann. Seit einigen Jahren kann ein steigendes Interesse an der medizinischen Kommunikation sowohl im Rahmen der Sprachwissenschaft als auch auf dem Feld der Medizin beobachtet werden. In diesem Beitrag wird eine linguistische Neuerscheinung zum Thema der medizinischen Kommunikation vorgestellt und diskutiert. Es handelt sich dabei um den Sammelband „Diskursanalytische Perspektiven auf medizinische Fachkommunikation im europäischen Kontext“, der 2025 von Vahram Atayan, Delphine Choffat, Waldemar Czachur, Ekkehard Felder und Delphine Pasques herausgegeben wurde. Die Publikation dokumentiert Ergebnisse eines Projekts zur sprachvergleichenden Untersuchung von Diskursen im europäischen Kontext und versammelt Studien, die die medizinische Kommunikation unter Heranziehung diskursanalytischer Methoden und Ansätze beleuchtet. Aus der Besprechung des Sammelbandes ergibt sich eine thematische Vielfalt, die die für die Diskursforschung typischen Themen wie z. B. Argumentationsstrukturen, Metaphern, Nominationseinheiten u. v. m. umspannt. In der Neuerscheinung findet man außerdem sowohl Studien, die sich mit der modernen Gesundheitskommunikation beschäftigen, als auch solche, in denen diachronisch vorgegangen wird, indem Korpora historischer Texte (z. B. Pesttraktate) analysiert werden. Der Blick dieses Sammelbandes auf die medizinische Kommunikation charakterisiert sich auch durch eine sprachübergreifende Perspektive, indem fünf europäische Sprachen berücksichtigt werden. Insgesamt kann festgestellt werden, dass es sich um eine interessante und gelungene sprachwissenschaftliche Publikation handelt, in der bestimmte Aspekte und Themenfelder der medizinischen Kommunikation unter Berücksichtigung der diskursanalytischen Sichtweise aufgedeckt werden.","en":"Medical communication is a research topic that can be examined and analyzed from various scientific perspectives. In recent years, there has been growing interest in medical communication both in linguistics and in the field of medicine. This article presents and discusses a new linguistic publication on the topic of medical communication. The publication in question is the anthology „Diskursanalytische Perspektiven auf medizinische Fachkommunikation im europäischen Kontext“ edited by Vahram Atayan, Delphine Choffat, Waldemar Czachur, Ekkehard Felder, and Delphine Pasques, and published in 2025. The publication documents the results of a project on the comparative linguistic analysis of discourses in a European context and brings together studies that examine medical communication using discourse analysis methods and approaches. The review of the anthology reveals its thematic diversity, which spans topics characteristic of discourse research, such as argumentation structures, metaphors, nomination units, and much more. The new publication also includes studies that deal with modern health communication as well as those that take a diachronic approach by analyzing corpora of historical texts (e.g., plague treatises). This anthology’s view of medical communication is also characterized by a cross-linguistic perspective, as it takes five European languages into account. Overall, it can be said that this is an interesting and successful linguistic publication that explores specific aspects and topics of medical communication from a discourse analysis perspective.","pl":""},"lastPage":429,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/28/31_kalasznik.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Medizinische Kommunikation im Fokus: Eine vergleichende Perspektive","title_en":"A Focus on Medical Communication: A Comparative Perspective","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"462b4bfd-0e94-527d-90c9-75ad3d3b450f","fields":{"slug":"/data/issues/28/32_kalasznik/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Marcelina","lastName":"Kałasznik","orcid":"0000-0003-2713-5880","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2025-12-15T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.28-32","id":null,"editors":null,"firstPage":431,"issue":28,"keywords":{"de":["Pragmatik","Multimodalität","Kommunikationspraktiken","digitale Kommunikation","face-to-face-Interaktion"],"en":["pragmatics","multimodality","communicative practices","digital communication","face-to-face interaction"],"pl":["pragmatyka","multimodalność","praktyki komunikacyjne","komunikacja cyfrowa","bezpośrednia interakcja"]},"item_abstracts":{"de":"Seit etwa 20 Jahren ist ein Trend erkennbar, die Multimodalität im Rahmen der Linguistik sowohl bei der Analyse der direkten als auch der digitalen Kommunikation stärker hervorzuheben. Diese Forschungstendenz wird durch die Publikation „Pragmatik multimodal“ repräsentiert, die 2024 im Verlag Narr Francke Attempto in der Reihe „Studien zur Pragmatik“ von Susanne Kabatnik, Lars Bülow, Marie-Luis Merten und Robert Mroczynski herausgegeben wurde und in diesem Beitrag vorgestellt wird. Das Ziel des Sammelbandes besteht allgemein darin, die Forschungslücke im Bereich der pragmatischen Forschung mit Blick auf Multimodalität zu schließen und die Vielfalt pragmatisch orientierter Studien mit Schwerpunkt auf Multimodalität darzustellen. Der Band besteht aus zehn Studien, in denen verschiedene Themen besprochen werden, beispielsweise Negation, Intensivierung, Ironie, Ko-Konstruktion von Veränderung, onomatopoetische Interjektionen, kommunikative Praktiken der Fußballfans, Sprecherwechsel im digitalen Raum, kommunikative Praktiken der Positionierung und Grenzziehung von Wissenschaftler:innen und vieles mehr. Die Materialgrundlagen für die zusammengestellten Studien sind ebenfalls sehr vielfältig. Die Beiträge basieren sowohl auf der Kommunikation im digitalen Raum (z. B. Internet-Memes) als auch auf der direkten Interaktion bzw. deren Aufnahmen (z. B. Gruppenpsychotherapiesitzung). Die in dem Band versammelten pragmatischen Analysen zeigen eindeutig, dass die Fokussierung auf die Multimodalität der Kommunikation einen breiten Einblick in ihre Praktiken und deren Dynamik ermöglicht.","en":"For about 20 years, there has been a noticeable trend towards placing greater emphasis on multimodality in linguistics, both in the analysis of direct and digital communication. This research trend is represented by the publication „Pragmatik multimodal“, which was published in 2024 by Susanne Kabatnik, Lars Bülow, Marie-Luis Merten and Robert Mroczynski in the series „Studien zur Pragmatik“ and is presented in this article. The overall aim of the anthology is to close the research gap in the field of pragmatic research regarding multimodality and to present the diversity of pragmatically oriented studies focusing on multimodality. The volume consists of ten studies discussing various topics, such as negation, intensification, irony, co-construction of change, onomatopoeic interjections, communicative practices of football fans, speaker change in digital space, communicative practices of positioning and boundary setting by scientists, and much more. The material basis for the compiled studies is also very diverse. The contributions are based both on communication in the digital space (e.g. internet memes) and on direct in this volume clearly show that focusing on the multimodality of communication provides broad insight into its practices and dynamics.","pl":""},"lastPage":436,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/28/32_kalasznik.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Pragmatisch orientierte Analysen mit Fokus auf Multimodalität","title_en":"Pragmatic Analyses with a Focus on Multimodality","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"de4376f2-17e7-5aab-8ea3-f458f1bdc94c","fields":{"slug":"/data/issues/28/33_plominska/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Małgorzata Ewa","lastName":"Płomińska","orcid":"0000-0001-6578-5492","affiliation":{"de":"Schlesische Universität Katowice","en":"University of Silesia in Katowice","pl":"Uniwersytet Śląski w Katowicach"}}],"date":"2025-12-15T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.28-33","id":null,"editors":null,"firstPage":437,"issue":28,"keywords":{"de":["Linguistic Landscape","Textraum","Raumtexte"],"en":["linguistic landscape","text space","spatial texts"],"pl":["krajobraz językowy","przestrzeń tekstowa","teksty przestrzenne"]},"item_abstracts":{"de":"Texte begleiten Menschen als Grundeinheiten der Kommunikation überall. In urbanen/öffentlichen Räumen sind sie dabei geradezu allgegenwärtig. Von vielen Menschen werden sie jedoch oft auf routiniesierten Wegen kaum wahrgenommen. Auch in linguistischen Forschungen wurde urbanen Texten lange wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Seit einiger Zeit widmet jedoch eine junge sprachliche Disziplin – die Landscape Linguistcs – mehr Interesse Texten dieses Typs und untersucht sie aus verschiedenen Perspektiven und versucht Fragen zu beantworten wie: Wie kommuniziert die Stadt mit den Bewohnern/Besuchern und auf welche Art und Weise macht sie sie auf Texte aufmerksam, wie kommunizieren Menschen miteinander in einem (urbanen) Raum, wie wirkt sich der öffentliche Raum, der oft eine mehrsprachige, kulturell differenzierte semiotische Landschaft darstellt, auf die Ausgestaltung der Texte/den Verlauf der Kommunikation. Überlegungen zu solchen Themen präsentiert der im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht in der Reihe Fields of Linguistics – Aktuelle Fragestellungen und Herausforderungen 2025 erschienene, von Regina Bergmann und Joanna Szczęk herausgegebene Band „Texträume und Raumtexte intermedial“, der in 16 thematisch geordneten Beiträgen Resultate der wissenschaftlichen Zusammenarbeit von WissenschaftlerInnen der Universität Wrocław und der Technischen Universität Dreseden dokumentiert.","en":"Texts accompany people everywhere as basic units of communication. They are virtually omnipresent in urban/public spaces. However, many people often hardly notice them because they have become routine. Linguistic research has also long paid little attention to urban texts. For some time now, however, a young linguistic discipline – landscape linguistics – has been devoting more interest to texts of this type, examining them from various perspectives and attempting to answer questions such as: How does the city communicate with its residents/visitors and in what way does it draw their attention to texts? How do people communicate with each other in an (urban) space? How does public space, which often represents a multilingual, culturally diverse semiotic landscape, influence the formulation of texts / the course of communication? Reflections on such topics are presented in the volume „Texträume und Raumtexte intermedial“, published in 2025 by Vandenhoeck & Ruprecht in the Fields of Linguistics – Aktuelle Fragestellungen und Herausforderungen, edited by Regina Bergmann and Joanna Szczęk, which documents the results of scientific collaboration between researchers at the University of Wrocław and the Technical University of Dresden in 16 thematically organised articles.","pl":""},"lastPage":450,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/28/33_plominska.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Texträume und Raumtexte in der gegenwärtigen germanistischen Forschung","title_en":"Text Spaces and Spatial Texts in Current German Studies Research","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"d210edd6-0c5a-5b2f-86b9-409c1b8f2ce1","fields":{"slug":"/data/issues/28/34_schuppener/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Georg","lastName":"Schuppener","orcid":"0000-0002-8945-4601","affiliation":{"de":"Universität der Hl. Cyril und Method Trnava","en":"University of Ss. Cyril and Methodius in Trnava","pl":"Uniwersytet Świętych Cyryla i Metodego w Trnawie"}}],"date":"2025-12-15T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.28-34","id":null,"editors":null,"firstPage":451,"issue":28,"keywords":{"de":["Michel Bréal","Semantik","Sprachwissenschaft","Marathonlauf"],"en":["Michel Bréal","semantics","linguistics","marathon running"],"pl":["Michel Bréal","semantyka","językoznawstwo","biegi maratońskie"]},"item_abstracts":{"de":"Die Rezension würdigt den von der Michel-Bréal-Gesellschaft veröffentlichten Sammelband, der dem unverdientermaßen weitgehend vergessenen deutsch-französischen Sprachwissenschaftler Michel Bréal (1832–1915) mehr Aufmerksamkeit verschaffen soll. Bréal leistete Wegweisendes für die moderne Sprachwissenschaft, wirkte als Mittler zwischen Deutschland und Frankreich und gilt als Erfinder des olympischen Marathonlaufs. Die Publikation enthält acht Beiträge, die verschiedene Facetten von Bréals Wirken beleuchten, das weit über die Sprachwissenschaft hinausging und sich unter anderem auf eine Bildungsreform in Frankreich ausrichtete. Einige Beiträge behandeln Bréals Biografie, seine deutsch-französisch geprägte Herkunft, sein Studium in Paris und Berlin sowie seine leidvollen Erfahrungen aufgrund der Spannungen im deutsch-französischen Verhältnis. Obwohl er Jahrzehnte lang Lehrstuhlinhaber am Collège des France war und sich um den deutsch-französischen Wissenschaftstransfer bemühte, geriet Bréal auch wegen seines unpopulären Einsatzes für die Verständigung in Vergessenheit und starb 1915 weitgehend unbeachtet. Ein zentrales Thema ist Bréals wichtigstes Werk, der „Essai de sémantique“ von 1897. Bréal gilt wegen dieses Werkes als wichtiger früher Repräsentant einer synchronen Sprachwissenschaft. Seine friedenspolitischen Bemühungen, sein didaktisches Erbe im französischen Bildungswesen und die historische Einordnung seiner Idee des Marathonlaufs werden ebenfalls detailliert behandelt. Die einzelnen Beiträge geben ein lebendiges Bild eines herausragenden Wissenschaftlers, dessen Engagement vor dem Hintergrund nationalistischer Spannungen die Grenzen des Einzelnen aufzeigt und dessen Thematik auch heute noch aktuell ist.","en":"The review praises the anthology published by the Michel Bréal Society, which aims to draw more attention to the undeservedly forgotten German-French linguist Michel Bréal (1832–1915). Bréal made groundbreaking contributions to modern linguistics, acted as a mediator between Germany and France, and is considered the inventor of the Olympic marathon. The publication contains eight articles that shed light on various facets of Bréal’s work, which went far beyond linguistics and focused, among other things, on educational reform in France. Some articles deal with Bréal’s biography, his German-French background, his studies in Paris and Berlin, and his painful experiences due to tensions in Franco-German relations. Although he held a chair at the Collège de France for decades and worked to promote Franco-German scientific exchange, Bréal fell into obscurity, partly because of his unpopular efforts to promote understanding, and died in 1915 largely unnoticed. The central theme of the text is Bréal’s most important work, the „Essai de sémantique“ from 1897. Because of this work, Bréal is considered an important early representative of synchronic linguistics. His efforts to promote peace, his educational legacy in the French education system, and the historical significance of his idea of the marathon are also discussed in detail. The individual contributions paint a vivid picture of an outstanding scientist whose commitment against a backdrop of nationalist tensions highlights the limitations of the individual and whose subject matter is still relevant today.","pl":""},"lastPage":455,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/28/34_schuppener.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Eine Wiederentdeckung wert – Michel Bréal, Sprachwissenschaftler und Mittler zwischen Deutschland und Frankreich","title_en":"Michel Bréal, Linguist and Mediator between Germany and France – Worth Rediscovering","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"84abbcc3-04a2-5bd9-b042-79a2112d21fb","fields":{"slug":"/data/issues/28/35_molenda/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Aleksandra","lastName":"Molenda","orcid":"0000-0001-9309-9289","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2025-12-15T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.28-35","id":null,"editors":null,"firstPage":459,"issue":28,"keywords":{"de":[],"en":[],"pl":[]},"item_abstracts":{"de":"","en":"","pl":""},"lastPage":461,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/28/35_molenda.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Bericht über die Internationale Jubiläumstagung „Quo vadis, germanistische Linguistik? – Aktuelle Fragestellungen und Forschungsfelder“ (= Linguistische Treffen in Wrocław X), 11.–13. September 2025, Institut für Germanistik, Universität Wrocław","title_en":"","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""},{"id":"a41e9c87-e5a7-59c3-99dc-0790a82e4f99","fields":{"slug":"/data/issues/28/36_szczek/"},"frontmatter":{"abstracts":null,"audio":null,"authors":[{"firstName":"Joanna","lastName":"Szczęk","orcid":"0000-0001-8721-6661","affiliation":{"de":"Universität Wrocław","en":"University of Wrocław","pl":"Uniwersytet Wrocławski"}}],"date":"2025-12-15T00:00:00.000Z","doi":"10.23817/lingtreff.28-36","id":null,"editors":null,"firstPage":463,"issue":28,"keywords":{"de":[],"en":[],"pl":[]},"item_abstracts":{"de":"","en":"","pl":""},"lastPage":466,"name":null,"path":null,"pdf":"/articles/28/36_szczek.pdf","pdf_label":null,"pdf_old":null,"pdf_old_label":null,"title":"Bericht über die internationale Tagung „Diskurse der Nachhaltigkeit. Sprachliche Perspektiven auf Ökologie und Gesellschaft“, Universität Salerno, 7.–8. Oktober 2025","title_en":"","type":"article","year":2025},"html":"","rawMarkdownBody":"","excerpt":""}],"from":"/en/current","lang":"en","slug":"/data/issues/28/00/","title":"Linguistische Treffen in Wrocław","description":{"de":"\"Linguistische Treffen in Wrocław\" ist eine sprachwissenschaftliche germanistische Zeitschrift, die am Institut für Germanistik der Universität Wrocław herausgegeben wird. In der Zeitschrift werden werden originelle wissenschaftliche Beträge aus dem Bereich der breit verstandenen Sprachwissenschaft sowie Berichte veröffentlicht.","en":"The ‘Linguistische Treffen in Wrocław’ is a linguistic periodical of German studies published by the Department of German Philology of the University of Wrocław. In the periodical original scientific texts are published, related to a widely approached linguistics, as well as review articles, or reports on scientific events.","pl":"\"Linguistische Treffen in Wrocław\" to językoznawcze germanistyczne czasopismo naukowe wydawane przez Instytut Filologii Germańskiej Uniwersytetu Wrocławskiego. W czasopiśmie publikowane są oryginalne artykuły naukowe z zakresu szeroko rozumianego językoznawstwa, artykuły recenzyjne oraz sprawozdania z wydarzeń naukowych."},"keywords":{"de":"Sprachwissenschaft, wissenschaftliche Zeitschrift, Germanistik, wissenschaftliche Beiträge, Rezensionsbeiträge, Berichte, Institut für Germanistik, Universität Wrocław","en":"linguistics, scientific periodical, German studies, scientific articles, review articles, reports, Department of German Philology, University of Wrocław","pl":"językoznawstwo, czasopismo naukowe, germanistyka, artykuły naukowe, artykuły recenzyjne, sprawozdania, Instytut Filologii Germańskiej, Uniwersytet Wrocławski"},"url":"linguistische-treffen.pl"}}